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GETTR - die neue Social-Media-Plattform ohne Zensur

GETTR - die neue Social-Media-Plattform ohne Zensur


Das Geschrei ist groß: Fox News, ein paar millionenschwere Fernsehmoderatoren, und Trump-Fans haben, einfach so, ihr eigenes Social Network gegründet: GETTR.

GETTR - die neue Social-Media-Plattform ohne Zensur

Von Arent Ar

Die offizielle Gründung war am geschichtsträchtigen 4. Juli (Unabhängigkeitserklärung Amerikas) um 10 Uhr EST. Jason Miller, der CEO von GETTR, erklärte dazu:

„[GETTR] ist eine direkte Herausforderung der Silicon Valley Oligarchen – und welchen besseren Tag könnte es geben, um Unabhängigkeit von ihrer Tyrannei zu erklären, als den 4. Juli?“

Laut Miller war GETTR sogar bereits vor dem Launch die neunthäufigste heruntergeladene App im Apple Store und die zweithäufigste im Google Store. Die ersten, millionenfachen Anmeldungen ließen die Server in die Knie gehen. Insbesondere Exilchinesen scheinen die Plattform zu feiern.

Wenn alles glatt geht, könnte sich zu Fox News, Russia Today, dem eher russisch geprägten VK, Telegram, Protonmail und anderen konservativen und datenschutzrechtlich halbwegs sicheren Häfen ein social Network gesellen, das von Amerika bis Russland, Brasilien bis China so ziemlich alle konservativ eingestellten Menschen vereint.

Die Vorteile:

Bis jetzt de facto anonyme Anmeldung. Handy-Nummern oder Klarnamen sind nicht nötig, private Daten werden nicht abgefragt. Das ist natürlich klar besser als Facebook und Twitter, wo schon mal Daten mit Whatsapp gepooled werden.

Zensur dürfte höchstens Leute wie Ali Khamenei, Erdogan oder Yusra Khogali treffen, aber ganz bestimmt nicht begeisterte Trump-Anhänger. Wobei sich die Betreiber bis jetzt relativ kulant zeigen.

Es gibt bereits mehrere Zeitungen und Medien – zum Beispiel Epochtimes, Newsmax und natürlich auch PI-NEWS – die man in seinen Feed einbinden kann.

Man wird nicht von permanenter Werbung und Zeitungsartikeln genervt, die einem erzählen wollen, wie schlimm und intolerant der Westen ist.

Werbung dürfte unschlagbar günstig sein und direkt ein konservatives Publikum ansprechen.

Die Nachteile:

Es fehlt noch „kultureller“ Content – Katzenvideos, Filme, Wallpaper, Urlaubsfotos. Ein soziales Netz ist mehr als nur Politik.

Die Spaltung westlicher Gesellschaften in verfeindete politische Lager mit streng getrennten Medien, Fernsehsendern, Zeitungen, sozialen Netzen ist bedauerlich, hat sich aber bereits abgezeichnet.

Einige Zeitungen haben bereits dazu aufgerufen, Fake Accounts zu erstellen, um die Leute zu verwirren.

Die Gründung gefällt nicht jedem: Bereits kurz nach dem Start wurde das Netzwerk von judenfeindlichen Aktivisten gehackt. Es fanden sich auf einigen Accounts Sprüche wie „free Palestine“ – ein Umstand, den deutsche Zeitungen gerne verschweigen. Dort wird nur allgemein der Hack gefeiert – mit wem man sich da ins Bett legt, das verschweigt man den Lesern schamvoll.

Auf GETTR wird Shadowbanning und Zensur im Zweifelsfall nicht Thilo Sarrazin, Donald Trump und Hans Georg Maaßen treffen, sondern Claas Relotius und Claudia Roth. Und so etwas ist natürlich ein rotes Tuch – im Fall von GETTR buchstäblich – für links eingestellte Redakteure.

Auf der anderen Seite haben die Leute schlicht keine Lust darauf, früh beim Morgenkaffee in ihrem täglichen Newsfeed zu lesen, wie schlimm Bahlsen Schokoladenkekse mit dem Namen „Afrika“ sind – und das direkt nach mehreren Morden an den drei Frauen in Würzburg.

Die großen Zeitungen haben also die Qual der Wahl: Dem Netzwerk beitreten und womöglich shadowbanned werden, weil man irgendeinen Anschlag verharmlost hat und Judenhass feiert – oder das Netzwerk ignorieren und damit angesichts sinkender Umsätze Leser verlieren…

haOLam.de bei Gettr https://gettr.com/user/haolam_news


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Mittwoch, 14 Juli 2021

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