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Der „Lange Feldzug“ gegen islamischen Terrorismus

Der „Lange Feldzug“ gegen islamischen Terrorismus


Diese Woche in der Geschichte erlebte den Beginn eines gewagten, verblüffenden Feldzugs, der der Verteidigung und Befreiung christlichen Landes vom Islam gewidmet war.

Der „Lange Feldzug“ gegen islamischen Terrorismus

Von Raymond Ibrahim

Es war das Jahr 1442. Nachdem man zahllose Gräueltaten durch die einmarschierenden Türken erlitten hatte, „sprach jeder [im Westen] davon Krieg gegen die Ungläubigen zu führen und sie aus Europa zu vertreiben“ – und das war komplett den kriegerischen Heldentaten des Johann Hunyadi geschuldet, des in Transsylvanien geborenen Helden, der im Alleingang die Türken in mehreren Gefechten besiegt hatte.

Nachdem er eine Armee von rund 25.000 Christen zusammengestellt hatte – zumeist aus Ungarn, Polen, der Walachei, Moldawien und Serbien – übernahm Hunyadi die Initiative, indem er das Undenkbare tat: Er führte sie Ende September 1442 in von den Türken gehaltenes Gebiet – als die Kriegssaison aufgrund des in der Regel rauen Wetters enden, nicht beginnen sollte.

Hunyadi war immer in der Vorhut, einen Tag vor der Hauptstreitmacht; Ungarns König Ladislaus III. war ihr formeller Anführer. Die christliche Armee marschierte südlich der Donau, geißelte die Türken bei jedem Gefecht und befreite eine christliche Stadt nach der anderen. Je tiefer die Christen in von den Osmanen unterworfenes Gebiet eindrangen, desto größer wurde ihre Armee, weil überglückliche christliche Untertanen, die das Joch ihrer muslimischen Herren abwarfen, sich eilends ihren Rettern anschlossen und ihre Reihen verstärkten.

Nachdem Hunyadi Anfang November Niš eroberte, marschierten im Versuch die Christen in eine Falle zu locken und auszulöschen drei muslimische Armeen auf die Stadt zu. In Blitzgeschwindigkeit besiegte Hunyadi alle drei, eine nach der anderen, bevor sie sich vereinen konnten.

Bis Ende November hatten die Christen Sofia in Bulgarien erreicht – mehr als 720km von der Stelle entfernt, an der die Kreuzzügler losmarschiert waren. Bedenkt man, dass Sofia mehr als ein halbes Jahrhundert, seit 1382, unter muslimischer Herrschaft war, „gerieten die Bulgaren vor Freude außer sich“. Befreier und Befreite widmeten die Moscheen wieder in Kirchen zurück und bedankten sich in ihnen.

Der langgehegte Traum von der Befreiung von der islamischen Herrschaft wurde greifbar:

Die Balkan-Völker waren aufgeregt wegen der Hoffnung auf Befreiung, die so nahe schien… Die lokale Bevölkerung hieß sie überall mit Geschenken und Lebensmitteln willkommen, so dass die Soldaten kaum die Vorräte nutzen mussten, die sie mitgebracht hatten. Das Lager des Königs füllte sich mit Bulgaren, Bosniern, Serben und Albanern… Laut den Quellen der damaligen Zeit war die Bevölkerung sehr gegen ihre [türkischen] Unterdrücker.

Als Nächstes nahmen die siegreichen Kreuzzügler Adrianopel (Edirne) ins Visier – die Hauptstadt des osmanischen Reichs und Residenzstadt des Sultans. Die einst wunderschöne griechische Stadt Adrianopel war jetzt ein wichtiges Zentrum des muslimischen Sklavenhandels. Ihre Märkte waren derart mit christlichem Fleisch überflutet, dass Kinder für Pfennige verkauft wurden, „eine sehr schöne Sklavin für ein Paar Stiefel getauscht wurde und vier serbische Sklaven wurden für ein Pferd gehandelt“.

Außerhalb der osmanischen Hauptstadt lagen die Überreste der Ungewollten und Ungewünschten. Bartolomeo de Giano stellte vier Jahre zuvor fest: „Die Zahl der dort liegenden, verbrauchten, teilweise verwesten, teilweise von Hunden gefressenen [europäischen] Leichen war so groß, dass es jedem unglaubhaft erscheinen würde, der das nicht mit eigenen Augen gesehen hatte.“

Zwischen der marschierende christlichen Armee und der thrakischen Ebene, die nach Adrianopel führte, lag die riesige und schneebedeckte Gebirgskette des Balkans. Obwohl es inzwischen Dezember geworden war – in dem niemand Krieg führt – führte Hunyadi einen Gewaltmarch durch die Eiseskälte und das harsche Gelände, während panische Türken alles unternahmen ihn aufzuhalten, darunter die Blockade der bereits engen Pässe mit Steinen und gefällten Bäumen und indem sie Mauern und enge Pfade auf schlüpfrigem Eis schufen.

Trotzdem kamen die Christen weiter; nach kurzer Zeit wurde dem Sultan geraten sich aus seiner Hauptstadt zurückzuziehen – so verängstigt waren die Türken.

Am 12. Dezember 1443 gerieten  Hunyadi und seine Vorhut-Kavallerie am Zatitsa-Pass in eine Falle; viele kamen aufgrund von Kälte und Hunger um. Bei seiner Ankunft, um sie zu überfallen, sagte der Großwesir verächtlich, er habe mehr Kühe in seinem Besitz als die christliche Armee Männer habe. Nachdem er seine erschöpften und frierenden Männer mit gewaltigen Worten und Hoffnung Vorhaltungen gemacht hatte, „führte Hunyadi diese Schlacht wieder selbst an und trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit, trieben sie die Türken zurück in ihre Festungen in den Bergen“.

Wegen des bitteren und erbarmungslosen Winters und weil ihre Nachschublinien überforder waren, befahl Hunyadi schließlich den Rückzug – und keinen Moment zu früh. Viele Männer waren an Hunger gestorben und viele weitere sollten auf dem langen Treck nach Hause sterben. Quellen verzeichnen, dass die ausgemergelten Männer „von einer Seite auf die andere schwankten, als würden sie jeden Moment umfallen; mit ihren fahlen Gesichtern und eingesunkenen Augen waren sie eher Skelette als Menschen“.

Um den Marsch leichter zu machen, wurden alle ermatteten Pferde getötet und gegessen und alle schweren Waffen sowie nicht unbedingt nötige Ausrüstung wurde vergraben oder verbrannt, damit die Türken sie nicht in die Hände bekamen. Die Skelett-Armee kam schließlich nach Buda, angeführt von ihrem König – barfuß, christliche Lieder singend, sie fielen auf die Knie und dankten in der Hauptkathedrale für ihre Siege.

„Dieser Marsch der Kreuzzügler“, stellt der Historiker Patrick Balfour zurecht fest, „war eine militärische Meisterleistung, die in der Geschichte selten Ihresgleichen hat. Er ist als ‚Der Lange Feldzug‘ bekannt, weil die christliche Armee mehr als sechs Monate ständig im Kampf war – die meiste Zeit im Winter und hunderte Kilometer tief in Feindgebiet – in einer Zeit, in der Feldzüge gewöhnlich nicht mehr als zwei Monate dauerten und selten über den Herbst hinausgingen. Er bestand aus sieben großen Schlachten, die allen von den Christen gewonnen wurden.

Im Nachdenken darüber, was ursprünglich als Hunyadis „wahnsinnige Strategie“ erschien, den Krieg zum viel stärkeren Feind zu tragen, schreibt der rumänische Historiker Camil Mureșanu:

Er war sich der Eroberungspläne der Osmanen bewusst und begriff, sich auf Verteidigung zu beschränken würde bedeuten, das Land ständigen Einfällen und Plünderungen und Störmanövern auszusetzen, was letztlich zu Erschöpfung führen würde. Das ist der Grund, warum er es vorzog in die Offensive zu gehen, was einschloss tief ins Feindgebiet vorzustoßen, den Gegner entscheidend auf dessen eigenem Territorium zu schlagen, womit dem laufenden Krieg mit Unterbrechungen für mehr als ein halbes Jahrhundert ein Ende gesetzt wurde. Dass er die Offensive vorzog, war auch durch die Unterstützung gerechtfertigt, die er, da war er sicher, in osmanischen Ländereien seitens der [christlichen] Untertanen-Bevölkerung finden würde: Rumänen, Serben, Bulgaren, die darauf warteten, dass Hilfe aus dem Norden zu ihrer Befreiung kommen würde.

Auf jeden Fall „hatten die Muslime nie so viel unter der Gerissenheit und Bosheit der gâvur [Ungläübigen] gelitten“, schrieb ein türkischer Chronist über den Langen Feldzug. Nicht nur war „die osmanische Welt in Schrecken versetzt“ – sondern sogar der Mameluken-Sultan im fernen Ägypten auf der anderen Seite des Mittelmeers traf Vorbereitungen „Kairo zu verteidigen, sollten sie hören, dass Johann Hunyadi in Kleinasien einzieht“.

Dieser Artikel wurde aus Raymond Ibrahims Buch „Defenders of the West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam“ adaptiert


Dieser Artikel wurde zuerst hier veröffentlicht.

Autor: Heplev
Bild Quelle: Screenshot YT


Samstag, 08 Oktober 2022

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