Neues aus Brüssel: EU jetzt mit eigener Jugendgarde

Neues aus Brüssel:

EU jetzt mit eigener Jugendgarde


Weil jede ernstzunehmende Konstrukt auch ihre eigene Jugendorganisation braucht, möchte die EU nicht länger abseitsstehen und hat das „Europäische Solidaritäts Corps“ gegründet.

EU jetzt mit eigener Jugendgarde

von Ramiro Fulano

 

Dieser Freiwilligenverband soll laut seiner Eigenwerbung „Naturkatastrophen verhindern“. Wie das gehen soll, ist unklar, denn noch immer scheint es wissenschaftlich nicht mit letzter Sicherheit bewiesen, dass Teelichter tatsächlich gegen Erdbeben und Überschwemmungen helfen.

 

Natürlich ist es so, dass aufgrund des gescheiterten Freilandversuchs mit der „europäischen“ Einheitswährung am Südrand der EU nach wie vor Millionen junger Menschen arbeitslos sind und die Euro-Zone ihrer zweiten verlorenen Dekade entgegenrutscht.

 

Dass Stillstand Rückschritt bedeutet, wusste sogar einmal die deutsche Sozialdemokratie, doch sie hat das längst zweckdienlich vergessen. Beim Wirtschaftswachstum liegt der EU-Kontinent auf dem weltweit vorletzten Platz – einen Platz vor der Antarktis. Es gäbe also wahrhaftig genug Probleme zu lösen, wenn Brüssel und Berlin das wirklich wollten.

 

Stattdessen hat sich die deutsche Bundeskanzlerin gerade empfohlen, in den nächsten vier Jahren jene Probleme zu „lösen“, die sie ihrer Bevölkerung in den letzten drei Legislaturperioden eingebrockt hat.

Dagegen ist nichts weiter zu sagen. Außer, dass die Wahlkampfstrategie der CDU/CSU eventuell auch auf der Ausnutzung der Vergesslichkeit und Dummheit ihrer Wählerinnen und Wähler basiert. Vor allem aber auf deren Leichtgläubigkeit und Naivität.

 

Ebenfalls ist nicht wahrscheinlich, dass der „Europäische Solidaritäts Corps“ – den man je nach Gusto auch als Euro-, Juncker- oder Merkel-Jugend bezeichnen könnte – nun wirklich wie von ihm selbst angekündigt „Naturkatastrophen verhindern“ wird.

 

Absehbar ist vielmehr, dass die EU mit den geplanten 100.000 Freiwilligen, die sie vor allem aus dem Heer der von ihr selbst geschaffenen Arbeitslosen rekrutieren möchte, eine manövrierfähige Masse auf die Straße werfen wird. Sodass ein EU-Rent-a-mob jederzeit für die derzeit angesagten Themen („Refugees!“, „Climate Change!“, etc.) demonstriert um beim Staatsfunk in die Fernsehnachrichten zu kommen.

 

Solidarität ist nun mal wenn diejenigen, die am meisten unter politischen Strategien leiden, für mehr desgleichen kämpfen. Natürlich ist das ein Luxus, den sich die wenigsten leisten können. Deshalb wird „Solidarität“ auch von unseren Steuergeldern finanziert, liebe Leserinnen und Leser.

 

Doch Obacht, liebe Euro-Corps „AktivistInnen“ jederlei Geschlechts: Während es beim Dritten Reich immerhin noch für einen schicken Hugo-Boss-Anzug reichte, gibt es bei der EU nur noch ein knitteriges T-Shirt, vermutlich aus irgendeinem Sweat-Shop in der Dritten Welt.

 

Aber wenigstens sind die Dinger schwarz. Und das war ja auch Mussolinis Lieblingsfarbe.  

 

 

 


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Samstag, 10 Dezember 2016

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