Antisemitische Tiraden bei Kundgebung der `Freiheit´

Antisemitische Tiraden bei Kundgebung der `Freiheit´




Bei einer Kundgebung der rechtsgerichteten Kleinpartei 'Die Freiheit´, die bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen lediglich 1 Prozent der Stimmen erringen konnte, zum Volkstrauertag am 18. November 2012 vor dem Bundestagsgebäude in Berlin, kam es auch zu antisemitischen Tiraden. Eine als Rußlanddeutsche angekündigte Rednerin ereiferte sich zunächst über das Mahnmal für die in der Zeit der NS-Diktatur ermordeten Sinti und Roma, von ihr durchgängig 'Zigeuner´ genannt. Vom Versammlungsredner wurde in der Ankündigung erklärt, sie hätte 'einen wichtigen Beitrag' zu leisten. Ob damit das ereifern gegen das Mahnmal gemeint ist, oder das sich anschließende Geifern, ist nicht klar geworden. Die Rednerin beklagt sich mit fast schon überschlagender Stimme: "Guckt mal, der Jude aus Israel ist gekommen, die Merkel hat ihn umarmt und geküßt. Und er hat gleich gesagt, das deutsche Volk muss noch 200 Jahre zahlen für den 2. Weltkrieg." Zwar verrät die Rednerin nicht, wer dieser ominöse "Jude aus Israel", der von Merkel "umarmt und geküßt" worden sein soll, überhaupt sein soll, noch wann dieser Besuch stattgefunden haben soll, noch kann sie ein wörtliches Zitat mit der unterstellten Aussage vorlegen - aber egal, Beifall gab es von den versammelten Teilnehmern trotzdem

 

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Autor: haolam.de
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Samstag, 24 November 2012