„Palästinensische“ Familie: „Mord ist Pflichterfüllung“

„Palästinensische“ Familie: „Mord ist Pflichterfüllung“




Die Familie des 21 Jahre alten „Palästinensers“ Salam Zaghal, der am Dienstag den 31-jährigen jüdischen Familienvater Evyatar Borovsky erstochen hat, verteidigt die Bluttat. Gegenüber Journalisten erklärte sein Vater Ali Zaghal: „Was er getan hat, ist die Pflicht aller, die unter der Aggression der Armee und der Siedler leiden.“ Borovsky, ein Bewohner aus Jitzhar und Vater von fünf Kindern, war an einer Bushaltestelle von hinten niedergestochen worden. Der Täter wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei verletzt und liegt im Krankenhaus. An der Beerdigung des Mordopfers hatten über 1000 Menschen teilgenommen, auch um ein Zeichen gegen Gewalt und antisemitischen Hass zu setzen. Viele arabische Israelis verurteilten die Mordtat und bekundeten ihre Solidarität mit der Familie des Mordopfers und dem demokratischen und rechtstaatlichen Staat Israel und seinen Sicherheitskräften. Mehrere Araber betonten Medienvertreter erneut, das sie den vor allem von Neonazis und Islamisten erfundenen, rassistisch geprägten politischen Kampfbegriff „Palästinenser“ ablehnen und riefen Medien und Politik dazu auf, die Übernahme dieses Kampfbegriffes als falschverstandenes Zeichen der Gesprächsbereitschaft endlich aufzugebe.

 

Lesen Sie hierzu auch:


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 03 Mai 2013