ALDI Niederlande zieht Boykott israelischer Produkt zurück

ALDI Niederlande zieht Boykott israelischer Produkt zurück




Gestern Abend hat die Supermarktkette ALDI Niederlande seine Aussagen bezüglich eines Boykotts oder besonderen Kennzeichnung jüdischer Produkte aus den israelischen Landesteilen Judäa und Samaria widerrufen. Wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, war die entsprechende Aussage von einem Mitarbeiter unauthorisiert getätigt worden. Derzeit versuchen antisemitische Kreise und ihre willigen Helfer eine Art Wirtschaftskrieg gegen Israel zu inszenieren, der mehr als nur verblüffende Ähnlichkeiten mit der „Kauft nicht bei Juden“-Kampagne der deutschen Nationalsozialisten hat. Bei ALDI zeigte man sich „schockiert über die Boykottkampagnen“ gegen Israel. Auch an anderer Stelle können die haßerfüllten Antisemiten nicht punkten: Eine Internet-Petition gegen eine Kooperation mit Israel auf sicherheitspolitischen Gebiet („Keine Zusammenarbeit mit Armee und Polizei Israels“) hat mehrere Monate nach ihrem Start immer noch nur weltweit 47 (sic!) Unterzeichner mobilisieren können – davon mehrere Spam-Einträge eines Software-Anbieters und „Anonym“-Unterzeichner. (haOlm.de berichtete bereits) Damit hat diese Petition und ihre Initiatoren erfolgreich den Übergang von erbärmlich zu jämmerlich geschafft.


Autor: fischerde
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Dienstag, 23 Juli 2013