Schüler in Deutschland lernen von Israel: Wenn die Wüste zum blühenden Garten wird

Schüler in Deutschland lernen von Israel:

Wenn die Wüste zum blühenden Garten wird




Bei einem Workshop der Botschaft des Staates Israel haben sich Schüler des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz mit dem “grünen” Israel beschäftigt.

Der Workshop fand im Rahmen der 7. International Summerschool der Schule statt. Die Schüler erfuhren von den Auswirkungen des Klimawandels in Israel und den Herausforderungen, vor denen die politischen Entscheidungsträger stehen, wenn es um die Zusammenhänge von Umweltpolitik, Wirtschaft und Sicherheitsfragen geht.

In einem fiktiven Rollenspiel verhandelten die Schüler die Errichtung eines Wasserreservoirs in der Wüste Negev und schlüpften dafür in die Rollen verschiedener Interessensvertreter, wie dem jüdischen Nationalfonds (JNF-KKL), der israelischen Regierung, deutscher Geldgeber, Beduinendörfer, eines Kibbutzes und des israelischen Verteidigungsministeriums. Dabei galt es, die möglichen Konfliktpotentiale in Verhandlungen auszuloten.

So wurden spielerisch zwei Zwecke erfüllt: zum einen erhielten die Schüler Einblicke in die gegenwärtigen Herausforderungen und Interessensgruppen in Israel. Zum anderen erfuhren sie, wie kompliziert es sein kann, Projekte und Ideen fair zu diskutieren, bei denen nicht alle beteiligten Gruppen die eigenen Interessen teilen.

Die Summerschool wird von Henry Tesch, dem ehemaligen Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und ehemaligen Schuldirektor des Gymnasiums organisiert. In seinen Summerschools und den sonstigen Aktivitäten der Schule liegt ihm besonders die Erinnerung an die Schoa am Herzen. Die Summer School findet jährlich statt, wobei regelmäßig israelische Zeitzeugen und Philosophen eingeladen werden.
Mehr zur 7. International Summerschool unter www.carolinum.de

 

Botschaft des Staates Israel, 09.09.13 - Foto: Die Teilnehmer der 7. Summerschool (Foto: Carolinum)

 

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Dienstag, 10 September 2013






So stell ich mir Nachwuchsförderung vor. Bravo!



Idee und (wohl auch) Durchführung sind beispielhaft. ABER ich befürchte, an anderen Schulen hätte Israels Anliegen keine Chance, solange sich kein durchsetzungsstarker "Dritter", wie in diesem Fall Herr Tesch, für Land und Leute und Realität engagiert.