Jürgen Todenhöfer im ARD-Morgenmagazin: Free Tokyo

Jürgen Todenhöfer im ARD-Morgenmagazin: Free Tokyo




Die öffentlich-rechtlichen Sender sind sich nicht zu schade uns, von unseren Zwangsgebühren, die besten verfügbaren ‘Nahostexperten’ zum aktuellen Gaza-Krieg zu präsentieren. Wenn Michael Lüders oder sein Ersatz, Claudia Roth, gerade verhindert sind, dann gibt es noch die fleischgewordene Inkarnation des Westfälischen Friedens: Jürgen Todenhöfer.

Wen interessiert es schon, dass er den Bundepräsidenten mit dem Al-Qaida-Führer gleichsetzte? Und da die ÖR scheinbar auch kein Facebookzugang besitzen, können sie nicht wissen, wer sich so alles auf seiner Seite rumtummelt und seine antisemitische Kakophonie unter den gefakten Bildern verbreiten darf.

Mehrfach erwähnt er im Gespräch, dass in Israel niemand zu Schaden gekommen ist, bis auf einen Mann und eine Sauna in einem Wohnhaus in Ashkelon. Wichtig ist ihm hier ‘Sauna’ zu betonen und ‘niemand’. Ein Hauch von ‘leider nur’ schwingt die ganze Zeit mit.

Vom “Leid dieses kleinen Volk von Gaza” berichtet er, dass “eng auf dem kleinsten Fleck der Erde” lebt. Dass dieses ‘kleine Volk’ leidet, ist unbestritten. Ebensowenig wie die Tatsache, dass diesem ‘Völkchen’ seit fast zehn Jahren eher von den Islamofaschisten der Hamas als von Israel Leid zugefügt wird. Das bleibt jedoch unerwähnt. Auch das der Fleck auf dem das kleine Volk der Tokioter lebt, eine nahezu 3,5 mal grössere Bevölkerungsdichte aufweist, als in dem ‘kleinsten Flecken der Erde’ wird unterschlagen. Ob er demnächst Free-Tokyo-Demos organisieren oder seinen nächsten Bestseller ‘Warum liest Du Mangas, Ryu?!’ betiteln wird? Das bleibt abzuwarten.

Seine Behauptung, dass die Menschen auf diesem ‘kleinen Fleckchen Erde’ nirgendswohin fliehen können und daher in den Häusern bleiben müssen, bleibt ohne Nachfrage. Schade eigentlich, denn so hätte Jürgen Todenhöfer der Moderatorin (oder vielleicht andersherum?) und dem Zuschauer daheim verraten müssen, dass es die Hamas war, die die Bewohner Gazas aufgefordert hat sich mit ihren Körpern den Raketen der ‘Besatzer’ entgegenzustellen.

Als er dann zum Schluß Sanktionen gegen Israel fordert, korrigiert ihn die Moderatorin politisch korrekt und beendet seine Forderung mit: “…fragt Jürgen Todenhöfer. Vielen Dank!”. Nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine Frage war. Aber ich bin ja auch kein MOMA-Moderator.

Wenn man vom Staatsfunk so ein Frühstück serviert bekommt, dann kann man sich gestärkt und gut informiert zur nächsten Anti-Israel Demo aufmachen.

Man muss der ARD zu diesem Interview gratulieren. Ganz offensichtlich ist es noch nicht bis zur MOMA-Redaktion durchgedrungen, dass Todenhöfer nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Ihn aber nicht als den irren manipulativen Hetzer zu erkennen, sondern dem Zuschauer als neutralen Beobachter und Experten vorzusetzen, ist eine wahrlich bemerkenswerte Leistung.

Journalistische Integrität scheint den Machern vom ARD-Morgenmagazin vollkommen gleichgültig zu sein. Wenn es darum geht die eigenen Ressentiments die man gegenüber Israel hegt bestätigt zu sehen, dann geht jeder als ‘Nahostexperte’ durch.

Und das alles bekommen wir für lediglich 17,98 EUR im Monat ins Haus geliefert. Was für ein Deal!

 

Die Meshuggestan-Protokolle / Bild Credit: WikiCommons

 

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Autorenblog:


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 21 Juli 2014






Nicht nur der Totengräber der Wahrheit hat nicht mehr alle latten am zaun oder Tassen im Schrank, sondern gar viele der journalistisch-willfährigen Analphabeten aus dem öffentlich-unredlichen TV-Umfeld. Sind ja nicht nur Schwachmatten aus der ZDF/ARD Schmockerei, sondern auch viel andere aus dem Kanalangebot, die so eine durchgängige links-faschistoide Haltung in die TV-Welt hinausposaunen. Extrahiert aus - wen überhaupt - Halbwahrheiten, krassen Verdrehungen und den aus Pallywood zugelieferten Beiträgen. Motto der Unredlichkeit: am Ende ist doch dann "der Jud" schuld. Und den ganzen Dreck nennen die dann auch noch Nachrichten oder Information. Natürlich ist alles streng "neutral", schließlich müssen beide Seiten zu Wort kommen, heißt es aus den Redaktionen. Welch ein lausiges Spiel, dafür braucht man dann so ********, die sogenannten Experten, wie Lüders, besagten Totengräber oder wer immer sich sonst zu heftig einseitigen und zumeist durchgängig falschen oder verdrehten Statements for der TV-Kamera berufen fühlt. Dafür finden die TV-Macher bekanntlich genug Morons. 

 



Da dürft ihr euch (leider) nicht mehr wundern. Es gibt ja mittlerweile mehr und mehr Journalisten, Pencilpusher und Moderatoren mit entsprechendem kulturellem Hintergrund. Die lassen natürlich auch ihre "verletzten Seelen" in ihrer Arbeit mit einfliessen.

Warum allerdings Herr Todenhöfer so is wie er is, das weiss ich auch nicht ....