Jerusalems Oberrabbiner besucht Opfer homophoben Terroranschlags

Jerusalems Oberrabbiner besucht Opfer homophoben Terroranschlags




Jerusalems orthodoxer Oberrabbiner, Rabbi Areh Stein, hat mehrere Opfer des homophoben Terroranschlags auf die CSD-Parade in Jerusalem am vergangenen Donnerstag im Krankenhaus besucht und ihnen Trost und Mut zugesprochen. Rabbi Stein rief alle Juden auf, gemeinsam für die vollständige Genesung der Opfer zu beten. Rabbi Stein verurteilte den Terroranschlag auf den CSD Jerusalem auf das Schärfste und sagte, dieser Angriff sei genau das Gegenteil von allem, wofür das Judentum steht.

Bereits zuvor hatte Israels Oberrabbiner Lau das Attentat verurteilt, der führende Rabbiner der nationalreligiösen Bewegung, Raw Duckman, geißelte den Attentäter scharf: "Er hat den Namen G-ttes entweiht" und weiter: "Wer anderen Menschen Gnade und Liebe entgegenbringt, ist vom Samen Abrahams. Wer ihnen keine Gnade und Liebe entgegenbringt, der ist nicht vom Samen Abrahams."

Staatpräsident Rivlin und Ministerpräsident Netanyahu hatten ebenfalls unmittelbar nach der Tat den Terroranschlag durch einen Hareide-Extremisten deutlich verurteilt, Präsident Rivlin unterstrich die Bedeutung des CSD´s in Jerusalem als ein "fröhliches Ereignis, das durch ein Verbrechen überschattet" wurde. Der Vorsitzende der nationalreligiösen Partei Bayit Yehudi, Bildungsminister Nafatli Bennett, kündigte einen für alle Schulen verpflichtenden Bildungsplan gegen Rassismus und Homophobie sowie eine massive Erhöhung der Finanzmittel für schwule und lesbische Jugendgruppen an.

 

Foto: Rabbi Steinh besucht ein Opfer des homophoben Terroranschlags an dessen Kranhausbett (Foto: The jewish Standard)


Autor: joerg
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Sonntag, 02 August 2015







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