Das Verbot der `Osmanen Germania´ war überfällig

Das Verbot der `Osmanen Germania´ war überfällig


Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrt das bundesweite Verbot der trkisch-nationalistischen kriminellen Gruppierung Osmanen Germania und ihrer Teilorganisationen durch das Bundesinnenministerium.

Die KGD hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach auf die Gefahren durch die schnell wachsende kriminelle Vereinigung hingewiesen, die sich offiziell als „Boxclub“ ausgibt und die in zahlreiche schwere Gewalt- und Straftaten, wie Drogendelikte, Schutzgelderpressung und Zwangsprostitution, verwickelt war.

 

Besonders brisant empfindet Mehmet Tanriverdi, Stellvertretender Vorsitzender der KGD, auch die politische Agenda der Osmanen Germania, die als Vertreter eines radikalen türkischen Nationalismus gelten. Tanriverdi:

„Nach Erkenntnissen des NRW-Innenministeriums pflegen die Osmanen gute Beziehungen zur türkischen Regierungspartei AKP und zum Umfeld des Staatspräsidenten Erdogan. Als Schlägertruppe im Ausland zählen die Osmanen Germania zu seinem Unterstützer-Netzwerk.“

 

„Vereinigungen wie die Osmanen Germania, die auf Demonstrationen und im Internet äußerst aggressiv gegen Andersdenkende agieren, tragen auch hierzulande zu einem bedrohlichen Klima für Erdogan-Kritiker bei“, so Tanriverdi weiter. Sie seien Teil einer wachsenden nationalistisch-türkischen Szene, die Kritiker massiv unter Druck setze oder bedrohe. „Es ist gut, dass diesem unerträglichen Zustand nun ein Riegel vorgeschoben wird.“

 

 

Foto: Bundesinnenminister Horst Seehofer löste mit seiner Verbotsverfügung die "Osmanen Germania" auf (Foto: By H-stt [CC BY-SA 4.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons)


Autor:
Bild Quelle:


Mittwoch, 11 Juli 2018






Haben sich Osmanen jemals an "Verbote", die zudem noch von Unglubigen stammen, gehalten?