Die EU und die iranischen Kriegsdrohungen gegen Israel: Europäischer Wahn

Die EU und die iranischen Kriegsdrohungen gegen Israel:

Europäischer Wahn


Nachdem sich am Montag doch noch jemand im Auswärtigen Amt fand, die Angriffe Hassan Rouhanis auf Israel vom vergangenen Freitag wenigstens via Twitter »auf das Schärfste« zu mißbilligen, zeigte die EU am gleichen Tag, was solche Superlative wert sind:

In Brüssel traf man sich mit Vertretern Teherans zu Gesprächen über eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nukleartechnik.

Wie PressTV, ein Sprachrohr des Mullah-Regimes, schreibt, versteht man in Teheran diese Gespräche vor allem als ein Signal an Washington. Die US-Regierung habe gehofft, ihrem Ausstieg aus dem JCPOA würden weitere Unterzeichnerstaaten folgen, »statt dessen haben sie nicht nur bekräftigt, daran festzuhalten, sondern wollen die Kooperation trotz des Drucks der USA sogar vertiefen«.

In einem Leitartikel hat die Jerusalem Post am Wochenende darauf hingewiesen, daß die jüngsten antisemitischen Haßtiraden aus Teheran nicht von einem subalternen Funktionär stammen, sondern vom Verhandlungsführer der iranischen Seite während der Gespräche über das Nuklearabkommen. Er nennt Israel ein »Krebsgeschwür«, ein »illegales Regime« und einen »Angriff auf den Islam«.

Und dennoch verschließt Europa die Augen vor der unverhüllten Aggressivität dieses »Moderaten«. So, als sei nichts geschehen, erklärte am Montag Miguel Arias Cañete, der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, vor seinem Treffen mit Vertretern Teherans, der von Hassan Rouhani verhandelte JCPOA sei »entscheidend für die Sicherheit Europas, der Region und der ganzen Welt«.

Am Sonntag verurteilte die EU die Äußerungen Hassan Rouhanis, des »Präsidenten« der Islamischen Republik Iran, die natürlich einen Angriff auf die Legitimität Israels darstellen, als »völlig inakzeptabel«, und nur einen Tag später ernennt ein Mitglied der Europäischen Kommission, der »Regierung« EUropas, den gleichen Hassan Rouhani zum Garanten des Weltfriedens. Das ist irre.

 

Foto: EU-Minister beim plauschen mit Rouhani in Teherean


Autor: tw
Bild Quelle: Mojtaba Salimi [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons


Mittwoch, 28 November 2018






Hauptsache der Rubel rollt! Das "arme Iran" benötigt noch bestimmt Bauteile für seine Nuklear- und Trägerraketen Entwicklung! Die beißen nicht, die sind doch so friedlich!

Ich kann mich aber nicht daran erinnern, daß der Iran jemals Israel oder einen anderen Staat angegriffen hätte.

Apache...zuviel Friedenspfeife geraucht, nicht gut! Was war mit dem jahrelangem Krieg gegen den Irak, sogar mit Giftgas Einsatz?! Und auf dem Golan, gab es auch mehrere Einätze iranischen Militärs gegen israelische Streitkräfte.

@alex_3: ich bin kein Kriegs-Forscher und auch kein Kriegs-Interessierter und auch kein Kriegs-Spezialist. Aber dennoch meine ich gelesen zu haben, daß der Iran zwar im Irak-Krieg beschuldigt worden zu sein, Giftgas eingesetzt zu haben, aber sicher bewiesen konnte das nie werden. Wie wir in Syrien gesehen haben, wurde den Syrern auch der Einsatz von Giftgas vorgeworfen. Doch herausgefunden hat man sehr eigenartige Dinge, die sehr nahelegen, daß die syrischen Regierungstruppen kein Giftgas eingesetzt haben. Die von diversen Gutmenschen-Regierungen/Geheimdiensten ausgebildeten Banditen jedoch sehr wohl. Was suchen denn die israelischen Truppen auf dem Golan? International anerkannt gehören die Golan-Höhen zu Syrien. Was suchen denn die Israelis in Syrien? Überhaupt immer wieder sind israelische Kriegsflugzeuge in Syrien beobachtet worden im Kriegseinsatz. Wie kann es sein, daß das israelische Militär Kampfeinsätze in einem souveränen Staat durchführt? Es könnte aber sein, daß der legitime syrische Präsident Assad ein Verteidigungsbündnis mit dem Iran hat, ich denke, das ist so. Dann ist die Anwesenheit von iranischem Milität auf den Golan-Höhen absolut rechtens, denn die Golan-Höhen gehören nun einmal international anerkannt zu Syrien. Man versucht dem Iran den Hals abzuschneiden auf Teufel komm raus. Zum Beispiel hat der Westen dem Iran die Atomtechnologie fast aufgedrückt. Und auf einmal ist der Iran der ober böse Atom-Terrorist. Der Iran hatte gute Zeiten und alles wurde von den Gutmenschen-Regierungen/Geheimdiensten kaputt gemacht. Und nein, ich habe mit dem Iran nichts zu schaffen, denn ich bin Apache.

@4Apache..Wohl wahr, die Golanhöhen gehörten vor dem 6 Tage Krieg zu Syrien, wurden jedoch von den Israelis in diesem Krieg eingenommen. Vor dem 6 Tage Krieg haben die Syrer von dort, ständig israelische Siedlungen mit Mörsergranaten beschossen. Es ist Israel egal, ob Assad mit dem Iran ein Verteidigungsbündnis hat. Iran kündigt ständig die Vernichtung Israels an. Selbstverständlich und nachgewiesen hat syrisches Militär Giftgas eingesetzt, genauso wie Iran im Krieg gegen Irak. Bis jetzt wurde der iranische Hals leider nicht abgeschnitten. Wer hat den Iran kaputt gemacht, bestimmt nicht der Westen oder Israel. Die, die heute an der Regierung sind haben das Land 500 Jahre in die Vergangheit zurück katapultiert. So jetzt kann Häuptling sich in seinen Wigwam zurückziehen seine Pfeife anzünden und über die Weltpolitik und die bösen Juden nachdenken.

@alex_5: Putin hat ebenso die Krim gewonnen, allerdings völlig ohne Waffengewalt und ohne Kriegseinsatz, sondern durch eine friedliche Volksabstimmung. Dennoch wird Putin als Super-Bösewicht hingestellt. Israel zieht mit Panzern auf die Golan-Höhen und nimmt diesen in einem Krieg ein und ist der Gute. Es tut mir Leid, diese naive Logik will ich nicht akzeptieren. Die Flagge Israels symbolisiert das Ziel Israels, das wissen wir beide. Dem einen soll erlaubt sein, was dem anderen verboten sein soll. Wer hat wem irgendwann die Vernichtung angedroht? Verschiedene Russen haben mit der Atombombe gedroht. Verschiedene Amerikaner haben mit der Atombombe gedroht. Verschiedene Juden haben mit der Atombombe gedroht. Irgendwelche Banditen haben mit der Atombombe gedroht. Verrückte Welt. Irgend so ein Vernichtungs-Experte hat erzählt der Einsatz der Atombombe wäre gar nicht so schlimm wie man meint. So ein Dämon und Teufel. Gewisse Alte erzählen davon daß Saturn der Herr der Zeit ist. Das war einmal. Die Menschen verstehen nicht was das bedeutet. Verschiedene Mächte halten immer noch die Macht des Saturn aufrecht. Doch die Zeit des Saturn ist längst vorbei und wir leben in der Zeit des Christus. Christus ist heute der Herr der Zeit. Aber die alten Mächte wollen nicht loslassen. Die Menschen verstehen nicht, was das bedeutet. Darum haben wir Probleme. Wir können dumpf und vom Rausch der Erde und des Saturn beduselt uns gegenseitig anfeinden. Ich kann über die bösen Juden schwadronieren und Sie können über die vom Rauch der Friedenspfeife benebelten Apachen herziehen. Nutzt uns das was? Wir können beide über den anderen beleidigt sein und wie Mimöschen uns zusammenfalten. Bringt uns Menschen das weiter? Apachen und Deutsche haben eine Gemeinsamkeit. Beide haben sich gegen einen Feind gewehrt und beide konnten nicht bestehen und beide haben ihre Souveränität verloren und beide Völker werden einst vergessen sein wie der charakteristische weiße Rauchfaden, der aus dem Tabak-Kopf der Friedenspfeife und der angereichert durch den noetischen Geist des Meditierenden emporsteigt, in die Sphären der ewigen Jagdgründe. Ich wollte, ich wäre ein Künstler und könnte Bilder zu diesem Thema malen und Musik zu diesem Thema erklingen lassen. Das würde mir gefallen.

@6Apache..einen Punkt will ich hier noch klarstellen "Israel zieht mit Panzern auf die Golan-Höhen und nimmt diese in einem Krieg ein und ist der Gute" falsch, der Weg hinauf war steil und mit Bunkern durchzogen. Die syr. Soldaten waren teileise mit Ketten angebunden um eine Flucht zu verhindern. Nix mit Panzern! Es ist da auch eine tolle Musik erklungen, das donnern von Granateinschlägen und gehämmer der Maschinengewehre.

@alex_7: Die Amis und Andere machen es da besser oder? Die bauen in die Helme Elektronik ein, damit die Gehirne der Soldaten unterwegs auf die "richtige" Art und Weise stimuliert werden um tapfer, mutig und besonders liebevoll zu sein. Mit dem Einsatz von Drogen für Soldaten haben die Guten Menschen schon lange spezielle Erfahrungen gesammelt und nutzen diese auch. Das sind Fesseln, die härter sind, als jeder Stahl sein könnte. Dazu kommt natürlich die Kriegspropaganda. Die Soldaten der Guten Menschen glauben ja stets, daß sie für das Gute ihren Einsatz wagen. Das ist eine sehr starke Fessel und Kette und Netz-Gespinst in das sich immer mehr Opfer verfangen. Ich war selbst als Soldat in einem Kriegsgebiet. Ich labere nicht nur dumm rum. Ich habe viel gelernt über Waffen und Gewalt und vieles was damit zu tun hat. Wir Menschen tragen alle tiefe Traumatas mit uns herum, die sich über viele Inkarnationen und Milliarden von Jahren mitschleppen. Das wollen viele Menschen noch nicht akzeptieren. Und wenn sie es akzeptieren zumindest in Teilen, kippen viele wieder in ein anderes Extrem hinein. Es ist immer das Gleiche und dazu gibt es eine große Philosophie. Kriege sind immer sehr komplexe Themen. Ich fühle mich schwach und unsicher auf diesem Terrain. Ich kenne verschiedene Ansichten und Perspektiven und Lehren und die Psyche und vieles mehr darüber. Dennoch fühle ich mich hierbei schwach und unsicher, so als ob ich auf einem dünnen Eis über einem endlos tiefen eiskalten Gewässer schreite.

@7+8 War es nicht so, dass die Israelis permanent von den Golanhöhen beschossen wurden? Und war nicht Syrien derjenige der unbedingt in den Krieg ziehen wollte? Vielleicht ist im Zeitalter von Pfeil und Bogen so etwas nicht so klar. Das jeder Krieg Mist ist ist auch klar aber wie wir in unserer Informationsbürokratie sehen kann der Eine ruhig mal über die Stränge schlagen nur Israel nicht oder? Jeder, der sich aufs dünne Eis begiebt tut dies aus eigenem Antrieb.

@9 pp habe das gleiche unserem Apachen bereits siehe @5 auch erzählt, aber der Apachen Häuptling sein beratungsressistent zu sein!

Dieser Diskussion fehlt eine entscheidende rechtliche Tatsache: Die israelische Kontrolle der Golanhöhen ist nicht aus einem Eroberungs- oder Aggressionskrieg entstanden, sondern aus einem Verteidigungskrieg. 1967 war nach internationalem Recht die Anwendung von Gewalt lediglich in rechtswidrigen oder aggressiven Kriegen verboten. Die israelische Gewaltanwendung im Jahr 1967 war defensiv und daher rechtmässig gemäss UN-Charta.

Die Literatur zum Thema Golan ist einfach nur kompliziert. Aus der Literatur ist nicht abzuleiten, wo die direkten Interessen Israels liegen. Dieser Zustand ist bei der ganzen Geschichts-Schreibung völlig alltäglich. Die wichtigen Hintergründe werden niemals auf Papier gedruckt, das für normale Menschen zugänglich wäre.

@12Apache was will "Krieger" hier noch ableiten siehe@11Axelund des weiteren @5alex, einfach mal etwas auch akzeptieren!

@alex_13: Mein Lebensprinzip ist die Weisheit und nicht das Akzeptieren.

@12 Mal kurz nachdenken, welche Literatur könnte denn gemeint sein? Der Friedensverrtrag mit Ägypten und die Rückgabe des Sinai oder die Rückgabe des Gaza-Streifens? Oder der Friedensvertrag mit Jordanien? How großer Bruder, zu lesen gibt es genug aber Du bist auch auf der Spur nachträglich aus nachfolgenden Situationen "Beweise" für etwas zu suchen, das nenne ich Merkelismus.

@14 und irgenwann sind auch die Weisen mit ihrer Weisheit am Ende!!

@pp_15: Sie schätzen mich nicht ganz richtig ein. Mit M. habe ich nichts zu schaffen. Menschen sind anders als Verträge, da sie anders funktionieren als Verträge.

@17apache Da sind wir einer Meinung, Menschen sind anders. Die Frage ist ja nur warum! Liegts am Geld, am Gold, am Öl, an der Religion oder einfach am Machtwillen, irgendetwas muss die Menschen ja dazu bewegen den einmal "richtig" gefundenen Vertrag nicht mehr richtig zu finden. Aber um auf den Kern zurückzukommen, so kompliziert ist die Literatur über den Golan gar nicht, man draf nur nicht die Zusammenhänge vergessen.