Höchste Alija-Zahl seit 2002:

»Ihr sollt nie mehr heimatlos sein«


»Ihr sollt nie mehr heimatlos sein«

Die Einwanderung von Juden in den jüdischen Staat ist auf dem höchsten Stand seit 2002. Die meisten kommen dabei zurzeit aus Frankreich. Viel Arbeit für die Jewish Agency, die seit jeher die Immigration organisiert und den Neuankömmlingen bei der Integration hilft.

Im koscheren Pariser Supermarkt »Hyper Cacher«, den der Islamist Amedy Coulibaly überfiel, um dort vier Juden zu ermorden, deutet rein äußerlich nicht mehr viel auf die Attentate vom 7. Januar dieses Jahres hin. Die Spuren des Terrors wurden beseitigt, die Schäden behoben, die Kunden tätigen wieder ihre Einkäufe, insbesondere am Freitag, vor dem Schabbat. Doch die Normalität ist nur scheinbar zurückgekehrt.

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"Queers Against Israeli Apartheid"?

"In der PA gibt es keinen Platz für Homosexuelle oder Gay Pride-Paraden"


Der "palästinensische Künstler und Aktivist" Khaled Jarrar hat gegenüber der Nachrichtenagentur AP eingräumt, dass die wirklichen Unterdrücker der Menschenrechte in der sogenannten "Palästinensischen Autonomiebehörde" (PA) sitzen. Zuvor hatte der "Aktivist" mit einer Regenbogenfahne, dem Symbol der LGBT-Community, gegen den von ihm als "Unrecht" empfundenen Anti-Terror-Sicherheitszaun protestiert.

„Es wäre eine Schande, die Flagge der Homosexuellen in unserem Flüchtlingslager zu haben", sagte Mohammed al-Amleh, ein 46-jähriger Anwalt und "PA-Aktivist". P berichtete, dass Palästinenser, die ihre Homosexualität offen und risikofrei ausleben wollen, keine andere Möglichkei

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Israel und Deutschland:

Etappen einer außergewöhnlichen Freundschaft


Etappen einer außergewöhnlichen Freundschaft

von Mordechay Levy

Viele in Israel sahen die deutsche Wiedervereinigung mit Skepsis. Ein Blick auf die deutsch-israelischen Beziehungen seit 1990.
Es war nicht selbstverständlich, dass sich Israel und die jüdische Welt mit einem wiedervereinigten Deutschland versöhnen würden. Galt doch den meisten Juden die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg als gerechte Strafe für die Verbrechen der Nationalsozialisten. Dementsprechend sollte man auch die Aussagen des damaligen israelischen Premiers Yitzhak Schamir einordnen: Er sagte einem amerikanischen Fernsehsender im November 1989, dass zu befürchten sei, dass ein wiedervereinigtes Deutschland wieder anfällig für den Faschismus sein könnte. Im

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Deutschland und UNHCR:

Europas Wahl


Europas Wahl

So sieht sie also in der Praxis aus, die von Kanzlerin Angela Merkel ausgerufene »Staatsräson«. Wenn Deutschland die Möglichkeit hat, gefahrlos der Abstimmung über eine Resolution des UNHRC, deren gegen Israel gerichtete Einseitigkeit nicht zu übersehen ist, fernzubleiben, ihr zu widersprechen oder sich zu enthalten, dann entscheiden seine Repräsentanten sich zielsicher für – die Zustimmung.

Erwartungsgemäß hat der »Menschenrechtsrat« der Vereinten Nationen am Freitag in Genf einen kürzlich vorgelegten Bericht zur Operation Protective Edge angenommen, den das Gremium mit dem irreführenden Namen im vergangenen Jahr bei »unabhängigen Experten« b

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Israel:

Journalistenkonferenz zwischen Regenbogenfahnen und heiligen Stätten


Journalistenkonferenz zwischen Regenbogenfahnen und heiligen Stätten

70 internationale Journalisten, viele von ihnen von einflussreichen deutschen Medien, fanden sich vom 13. – 16. Juni zu einer Journalistenkonferenz in Tel Aviv ein. Dazu eingeladen hatten sie das Internationale Journalisten-Programm e.V. und die Herbert Quandt-Stiftung in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Zu den Teilnehmern aus Deutschland gehörte auch Elise aus Lübeck, die zum ersten Mal nach Israel gereist ist. Für unseren Blog hat sie ihre Eindrücke zusammengefasst.

„Es gibt noch unzählig viele Geschichten zu berichten aus diesem Land.“ So lautete das gemeinsame Fazit der Auslandskorrespondenten, die an  einer Podiumsdiskussion der Journalistenkonferenz teilnahmen. Auch über f

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Raw Frand zu Parschat Korach:

Nicht alles ist schwarz oder weiss


Nicht alles ist schwarz oder weiss

Wann immer zehn männliche Juden zum Gebet zusammenkommen, sind sie in der Lage, den Namen G-ttes öffentlich zu heiligen, indem sie etwa Kaddisch oder Keduscha aufsagen. Diese weithin bekannte Tatsache wird vom Vers abgeleitet, "WeNikdaschti betoch Benej Jisrael" [Wajikra 22:32]. Der Talmud [Berachot 21b, Megilah 23b] lehrt, dass dies mindestens zehn Juden erfordert. Der Talmud leitet dies von einer Gesejra Schawa (einem Wortvergleich) zwischen dem Wort "toch" (inmitten) in diesem Vers und dem Wort "toch" im Vers des Wochenabschnitts Korach ab: "Separiert Euch aus der Mitte (mi‘toch) dieser sündhaften Gemeinde [Bamidbar 16:21]." Doch um die Lektion abzuschliessen, muss man einen Schritt weitergehen und den Vers in Korach

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