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10 Stunden der Angst und des Hasses in Paris – Ein öffentliches Experiment

10 Stunden der Angst und des Hasses in Paris – Ein öffentliches Experiment

Israel haYom Einen Monat nach dem Angriff auf ein koscheres Lebensmittelgeschäft in Paris, unternimmt ein NRG Korrespondent einen Spaziergang durch die französische Hauptstadt. Dabei ist er als Jude erkenntlich, weil er Tzitzit und Kippah trägt. Dieser Weg stellt sich als lebensgefährlich heraus. PARIS — “Es lebe Palästina,” “He, du mit der Kippah, was hast du hier zu suchen?” Das waren nur ein paar der Bemerkungen in meine Richtung, als ich mit Tzitzit und Kippah durch die Straßen von Paris ging. Willkommen in Paris im Jahr 2015, wo Soldaten jede Straße bewachen, in der eine jüdische Einrichtung ist, und wo Männer mit Palästinensertüchern und verhüllte Frauen an jeder Straßenecke arabisch sprechen. Als ich durch Paris ging, wurde ich gefragt, was ich dort zu [ weiterlesen ]




Charlie, Frankreich, Israel

Charlie, Frankreich, Israel

von Reiner Schleicher Noch sind die Demonstrationen vom 11.Januar 2015 in Paris und anderen französischen Städten stark im kollektiven Gedächtnis. Zu Recht hatten die französischen Juden dem ursprünglichen Slogan "wir sind Charlie" weitere Versionen hinzugefügt "wir sind Charlie, wir sind Juden ...", auch "wir sind Polizisten, wir sind die Republik." Auch wenn es Stimmen gab unter den französischen Juden, die mit einem Hauch von Bitterkeit teilnahmen mit dem Gedanken, dass Terroranschläge "nur" gegen Juden nur einen Bruchteil von den Massen auf die Strassen brachten, die diesmal durch Terroranschlag gegen Charlie Hebdo mobilisiert wurden - dass Juden teilnehmen an der allgemeinen Mobilisierung gegen islamischen Terrorismus stand ausser Frage. Umso absurder und empörender die Nachricht, die aus einem Land nach [ weiterlesen ]




Terror:

Drei französische Soldaten, drei leichte Ziele

Drei französische Soldaten, drei leichte Ziele

von Prof. Daniel Pipes, Israel haYom, 4.02.2015 Da kommt die Nachricht, dass ein weiterer Islamist aus Mali namens Coulibaly eine weitere jüdische Einrichtung in Frankreich angegriffen hat. Ein erster, Amedy Coulibaly, ermordete am 9. Januar vier Juden in einem koscheren Geschäft in Paris; dieser zweite verletzte gestern drei Soldaten, die ein jüdisches Gemeindezentrum in Nizza schützten. Die Polizei sagt, Moussa Coulibaly. circa etwa 30 Jahre alt, mit einer Strafakte zu Diebstahl und Gewalt und offenbar nicht verwandt mit Amedy, zog ein etwa 20 cm langes Messer aus einer Tasche, verletzte einen Soldaten am Kinn, einen an der Wange und einen am Unterarm. Zufälligerweise hatte ich Nizza vier Stunden vor diesem Anschlag verlassen und war ein paar Tage vorher an diesem Gemeindezentrum vorbeigekommen, während ich mehrheitlich [ weiterlesen ]




Die Folgen der Morde von Paris – französische Juden und Israel

Die Folgen der Morde von Paris – französische Juden und Israel

von Dr. Manfred Gerstenfeld Die Folgen der Morde von Paris für die französische Gesellschaft werden zu mehreren politischen und sozialen Entwicklungen führen. Die meisten davon werden nur allmählich sichtbar werden. Viele werden für die französischen Juden und/oder Israel von Bedeutung sein. Eine dieser Entwicklungen betrifft eine aktuelle Erklärung von Premierminister Manuel Valls im Parlament, dass Frankreich sich im Krieg mit dem Terrorismus befindet. Er fügte hinzu: „Frankreich befindet sich im Krieg mit dem Jihadismus und dem radikalen Islamismus. Frankreich befindet sich nicht mit dem Islam oder den Muslimen im Krieg.“ In seiner Rede wandte sich Valls auch an die französische muslimische Gemeinschaft und versicherte ihr den Schutz der Regierung.1 Doch eine solch klare Trennung zwischen radikalem Islamismus [ weiterlesen ]




Mordanschlag auf französische Soldaten in Nizza

Mordanschlag auf französische Soldaten in Nizza

Drei französische Soldaten sind bei der Durchführung einer Patrouille in der südfranzösischen Stadt Nizza angegriffen und durch Messerstische verletzt worden. Der Mordanschlag erfolgte in der Nähe des jüdischen Gemeindezentrums. Wie die französische Polizei mitteilte, wurden mehrere Personen eines islamistischen Netzwerkes festgenommen, darunter der Messerstecher, die Jihadisten in den Bürgerkrieg nach Syrien geschleust [ weiterlesen ]




Die Zukunft der Juden in Frankreich, dem „Land der Apartheid“

Die Zukunft der Juden in Frankreich, dem „Land der Apartheid“

von Dr. Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor) Der 20. Januar kennzeichnet das erste Mal, dass ein Premierminister eines westlichen Staates zugab, dass es in seinem Land „Apartheid“ gibt. Der französische Premierminister Manuel Valls erklärte diese Tatsache gegenüber Journalisten weniger als zwei Wochen nach den Morden bei Charlie Hebdo und Hypercacher*. Genauer gesagte vermittelte er ihnen, dass es in Frankreich eine „territoriale, soziale und ethnische Apartheid“ gibt.1 Valls hätte durchaus „religiöse“ hinzufügen können. Davor hielt Valls am 13. Januar eine bemerkenswerte Rede vor dem französischen Parlament, in der er die drängendste Frage ansprach: was die Regierung tun wird, um weitere jihadistische Anschläge zu verhindern.2 Er hätte es dabei belassen können. [ weiterlesen ]