Video: Protest gegen Diskriminierung - Jüdischer Jugendlicher blockiert Zugang zum Tempelberg

Video: Protest gegen Diskriminierung - Jüdischer Jugendlicher blockiert Zugang zum Tempelberg

Obwohl der Tempelberg der heiligste Ort für Juden ist, versuchen radikale Muslime mit Gewalt eine Art "Gebetsmonopol" auf dem Tempelberg durchzusetzen. Trotz entsprechender Urteile des Obersten Gerichtshofs Israels zögern die israelischen Sicherheitskräfte derzeit noch, das Gewaltmonopol des demokratischen Rechtsstaates durchzusetzen und die Religionsfreiheit zu gewährleisten, damit auch Juden problemlos auf dem Tempelberg beten können. Ein jüdischer Teenager hat jetzt für mehrere Stunden den Zugang zum Tempelberg blockiert - aus Protest gegen die Diskriminierung vion Juden, und das ganz alleine.   [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 9. Sivan 5775 – 27. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 9. Sivan 5775 – 27. Mai 2015

Tages- HalachaHilchot Schabat – 55115. Kapitel – Kleiderpflege am Schabat und Jom TowDas Säubern von Kleidungsstücken- Unsere Weisen haben auch das Aufhängen von nasser Wäsche oder Kleidungsstücken, mit der Absichtdiese zu trocknen, verboten.- ‚Trockene Reinigung’ kann auf drei Arten erfolgen:- Das Entfernen eines Fleckens, der von einem Kleidungsstück aufgesogen wurde, durch Reiben oderSchütteln.- Das Entfernen eines Fleckens, der an dem Kleidungsstück klebt, durch Reiben oder Schütteln.- Die Entfernung eines Fleckens, der auf sich auf dem Kleidungsstück befindet, durch die Hand oderdurch ein Ausschütteln.Schmirat Schabat Kehilchato 15.2.- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat [ weiterlesen ]




[Video] Als Jude in Kairo unterwegs

[Video] Als Jude in Kairo unterwegs

Was passiert wenn ein Jude durch die Straßen Ägyptens geht? Ein ägyptischer Journalist hat sich diese Frage gestellt und sich als Jude verkleidet. Sehen Sie selbst wie die Leute reagieren!     Lesen Sie hierzu auch: Video: Mit der Kippa auf die Straße? [IsraVideo] Apartheid? Mit einem Kreuz durch [ weiterlesen ]




Robert Wistrich sel.A. – ein leidenschaftlicher Verteidiger des jüdischen Volks

Robert Wistrich sel.A. – ein leidenschaftlicher Verteidiger des jüdischen Volks

von Dr. Manfred Gerstenfeld Professor Robert Wistrich war der führende Historiker in Sachen Antisemitismus und veröffentlichte auch in anderen Feldern der Geschichte wichtige Bücher. Die Kombination aus seiner intellektuellen Tiefe und fruchtbaren Autorenschaft spiegelten sein Expertentum zu vielen Aspekten im Bereich des Antisemitismus. Seine Präsenz war am wichtigsten in einem Bereich, in dem die Zahl der Forscher leider nicht mit der jüngsten Explosion des Hasses und seiner Mutationen mitgehalten hat; das reicht von der Verachtung der jüdischen Religion und des jüdischen Volkes bis zur Verleumdung des jüdischen Staates. Robert war ein Sprecher und Repräsentant des jüdischen Volkes – Rollen, denen er vollkommen verpflichtet blieb. Zu den vielen von ihm geführten Projekten gehörte die gemeinsam vom [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bamidbar:

Die Fahnen der Stämme: Mehr als nur das Sternenbanner

Die Fahnen der Stämme: Mehr als nur das Sternenbanner

  In diesem Wochenabschnitt gibt es einen interessanten Midrasch zum Passuk (Vers): "Jeder unter seiner Fahne und seinem Zeichen" [Bamidbar 2: 2]. Der Midrasch zitiert einen Abschnitt aus Schir HaSchirim, dem Hohelied [6: 10]: "Wer schaut hinunter, so leuchtend wie die Morgenröte, so schön wie der Mond, so strahlend wie die Sonne, so furchteinflössend wie die gewappneten Heerscharen der Könige?" Als die Völker der Welt die Juden, geordnet nach Stämmen, durch die Wüste ziehen sahen, fragten sie sich: "Wer sind diese Leute, die so herrlich unter ihren Fahnen von Ort zu Ort wandern?" Die Völker waren so beeindruckt, dass sie zum jüdischen Volk sagten: "Kehre zurück, kehre zurück, o Schulamit, damit wir von deiner edlen Ausstrahlung profitieren können [ibid. 7: 1]. Du bist so schön und aussergewöhnlich. [ weiterlesen ]




Start der Anne Frank Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“

Start der Anne Frank Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“

Als erste Station wurde am 19. Mai in der Kirche der JVA Herford die Anne Frank Wanderausstellung eröffnet. „Sie soll dazu dienen, auch in den JVA ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen", betont Christian Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im BMJV und Schirmherr der Ausstellung. Parlamentarischer Staatssekretär Christian Lange: „Am 5. April 1944 schreib die damals 15-jährige Anne Frank in ihr Tagebuch: ‚O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.‘ Wenigstens dieser Wunsch von Anne Frank ging in Erfüllung. Durch die Veröffentlichung ihres Tagebuchs lebt sie auch nach ihrem Tod fort. Durch ihr Tagebuch bleibt ihr Schicksal in [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bamidbar:

Zähle die Köpfe der Männer ... nicht die Köpfe der Leviten

Zähle die Köpfe der Männer ... nicht die Köpfe der Leviten

Parschat Bamidbar beginnt mit der Zählung des Klal Jisrael. Im Buche Bamidbar gibt es zwei verschiedene Zählungen - eine zu Beginn der vierzigjährigen Wüstenwanderung und eine am Ende dieser vierzig Jahre. Aus diesem Grund wird das Sefer (Buch) Bamidbar im Talmud als Chomesch haPekudim (das Buch der Zählungen) bezeichnet. Aus demselben Grund wird es in nichtjüdischen Quellen „Numeri" genannt. Mosche wurde aufgetragen: "Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der Söhne Israels auf, nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer Väter, mit Zählung der Namen, alle Männlichen nach ihren Köpfen." [Bamidbar 1:2]. In Hebräisch existieren verschiedene Ausdrücke für "Zählen". Einer ist "lifkod", ein weiterer "limnot". Hier benutzt der Pasuk den sonderbaren Ausdruck "se‘u et Rosch kol Adat Bne Jisrael" [ weiterlesen ]




Stadtneugründung zwischen Hevron und Gush Etzion

Stadtneugründung zwischen Hevron und Gush Etzion

Zwischen Hevron (Hebron) und Gush Etzion wird eine neue jüdische Stadt gegründet - das berichten israelische Medien mit Berufung auf Aryeh King, Mitglied des Jerusalemer Stadtrats und des Israel Land Fund (ILF). Der neue Ort wird direkt am Highway 60 im israelischen Landesteil Judäa liegen. In der Nachbarschaft der neuen Gemeinde liegt die jüdische Gemeinde Karmel Tzur. Name der neuen Gemeinde wird, so Medienberichten, Beit Bracha [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Freitag, 4. Sivan 5775 – 22. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Freitag, 4. Sivan 5775 – 22. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotMilchig am Schawuot – Der Minhag und seine GründeIm Rema (494) steht: "Es ist der Minhag an allen Orten, am ersten Tag Schawuot milchige Speisen zuessen. Der Grund dafür scheint ähnlich wie der für die zwei gekochten Speisen (Sero´a und das Ei) zu sein,die man am Pessach als Andenken an das Korban Pessach und an das Korban Chagiga nimmt. So wird aucham Schawu´ot zuerst milchig und anschliessend fleischig gegessen. Weil man deshalb zwei verschiedeneMahlzeiten essen muss, (da es verboten ist, dasselbe Brot für milchig und fleischig zu verwenden), bringtman zwei verschiedene Brote auf den Tisch, der bekanntlich mit dem Misbe´ach verglichen wird. Dadurcherinnert man sich an die ´Schtei Halechem´ - die zwei Brote, die am Schawuot dargebracht [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bamidbar:

Der Zweck der Fahne

Der Zweck der Fahne

Zu Beginn von Parschat Bamidbar [2:2], steht im Passuk, "Die Kinder Israels sollen lagern, jedermann bei seiner Fahne, gemäss dem Zeichen des Stammhauses seines Vaters..." Zusätzlich zur Zählung, mit welcher das Buch Bamidbar beginnt, beschreibt die Torah die Art und die Reihenfolge, in welcher das Volk Israel in der Wüste reiste. Die zwölf Stämme waren in vier Lager aufgeteilt. Jedes Lager hatte seine eigene Fahne. Heute mögen manche meinen, dass die Idee einer Fahne ein nichtjüdisches Konzept sei. Wir sehen jedoch ganz im Gegenteil, dass diese Idee aus der Tora stammt. Jeder Stamm hatte seine individuelle Fahne und jedes der vier Lager hatte seine eigene Fahne. Der Midrasch in Bamidbar Rabba sagt, dass der Ewige seine grosse Liebe zu Israel ausdrückte, indem Er ihnen Fahnen bereitete, wie die der Schutzengel, sodass sie leicht zu [ weiterlesen ]




Samstagabend beginnt das Wochenfest:

Shavu´ot – שבועות

Shavu´ot – שבועות

Am Samstagabend beginnt Schavuot, das „Wochenfest“, welches in der siebenten Woche nach Pessach gefeiert wird. Das Fest markiert das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. Außerdem feiert man die Gabe der Torah am Berg Sinai. Viele religiöse Juden befolgen den Brauch, dass sie die ganze erste Schavuot-Nacht wach bleiben, um religiöse Schriften zu studieren. Shavu´ot, das letzte der drei Wallfahrtsfeste nach der Zählung vom Beginn des jüdischen Jahres, fällt in die siebente Woche nach Pessach (6. Sivan). Das Fest markiert das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. Die Thora (Lev. 23,22) beschreibt das Fest als Wochenfest (hebr. Shavu´ot) – wegen der Wochenzählung zwischen Pessach und Shavu´ot – und als den Tag, an dem neues Getreide und neue Früchte an die Priester [ weiterlesen ]




Jüdisches Leben in Deutschland – Ist es gefährdet?

Jüdisches Leben in Deutschland – Ist es gefährdet?

Rede von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster bei einer Tagung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 20. März 2015 in Berlin Ich freue mich sehr, heute bei Ihnen zu sein und hier einige Worte an Sie richten zu dürfen. Lieber Herr Minister de Maizière, ich danke Ihnen erst einmal für Ihre unterstützenden Worte. Sie bedeuten uns, der jüdischen Gemeinschaft, sehr viel. Ich weiß, wir wissen, dass wir uns beim Kampf gegen Antisemitismus auf die Bundesregierung und die Unionsfraktion verlassen können. Alleine, dass Sie diese Tagung hier initiiert und organisiert haben, zeigt, dass es Ihrer Fraktion ein wahres Anliegen ist, das Thema Antisemitismus aufzugreifen und anzugehen. Es zeigt auch, dass Sie die insbesondere seit dem letzten Jahr stärker und häufiger auftretenden Sorgen der jüdischen Gemeinschaft in [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Donnerstag, 3. Sivan 5775 – 21. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Donnerstag, 3. Sivan 5775 – 21. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotMegillat RuthMegillat Ruth wird in Chutz La’arez am zweiten Tag Schawuot geleint, in Erez Jisrael wird es am Morgendes ersten (einzigen) Tags Schawuot geleint. Der Minhag der Bnei Sfard ist es, die Megilla nicht währenddem Dawenen, sondern als Teil des Tikkun Leil Schawuot zu leinen.Es werden einige Gründe für diesen Minhag angegeben. Im Machsor Witri steht, dass man in der MegillatRuth von der Erntezeit der Gersten spricht, am Schawuot ist die Erntezeit der Weizen. Als anderer Grundwird dort angegeben, dass Ruth zum Judentum übertreten ist, gleich wie die Jehudim beim Berg Sinai´zum Judentum übertreten´ sind. Im Midrasch wird gebracht, dass man von Ruth lernen soll, dass man dieTora nur durch Leiden und Armut empfangen kann.Ein weiterer Grund [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 2. Sivan 5775 – 20. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 2. Sivan 5775 – 20. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotVorsicht vor DiebstahlWo der Minhag ist, das Haus mit Blumen zu schmücken, beteiligen sich die Kinder oft an der Ausführungdieses Brauchs. Dabei muss aber sehr darauf geachtet werden, dass man dabei nicht das Verbot desDiebstahls begeht. Vom Garten einer privaten Person, darf sicher nichts ohne Erlaubnis gepflückt werden.Auch bei einem gemeinsamen Garten (vor dem Haus etc.) muss darauf geachtet werden, dass man keinePflanzen pflückt, die von den anderen Hausbewohner noch gewünscht werden.Auch in öffentlichen Gärten sind die Pflanzen nicht einfach ‚hefker‘, denn wenn die StadtverwaltungSträucher und Blumen einpflanzt, um die Stadt zu verschönern, dann ist es Diebstahl, diese Blumen zupflücken.Scha’arei Jemei [ weiterlesen ]




Woche der Brüderlichkeit auch in Köln:

Nostra aetate antisemitica

Nostra aetate antisemitica

von Dr. Nathan Warszawski Die Kölsche Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lädt anlässlich der Woche der Bürderlichkeit zum 50. Jahrestag der Vatikanischen Erklärung „Nostra Aetate“ zu einem Vortrag ein, den der neue Kölner Kardinal Woelki halten wird. Der Freudsche Fehler – es sollte nicht Bürde, sondern Brüderlichkeit heißen – gibt Anlass, uns mit der Vatikanischen Erklärung „Nostra Aetate“ auseinanderzusetzen und nicht den zahlreichen Lobeshymnen im Internet blind zu vertrauen. Zur Einleitung folgt der Link zum erheiternden und lesenswerten Briefwechsel zwischen dem jüdischen Journalisten Henryk M. Broder aus Berlin und dem Ausrichter der Nostra-Aetate-Festivität, der Kölschen Gesellschaft für [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Dienstag, Rosch Chodesch Sivan 5775 – 19. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Dienstag, Rosch Chodesch Sivan 5775 – 19. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotBäume im Bet HaknessetIm Magen Awraham wird auch der Minhag gebracht, im Bet Haknesset Bäume aufzustellen. Als Grunddafür wird angegeben, dass am Schawuot über die Baumfrüchte gerichtet wird.In Messechet Rosch Haschana werden die verschieden Daten aufgelistet, an denen Hkb“H ein Gerichtdurchführt. Am Pessach wird über das Getreide geurteilt, am Schawuot über die Baum-Früchte, am RoschHaschana stehen alle Geschöpfe der Welt vor dem Allmächtigen zu Gericht und am Sukkot wird das Wasserdes Jahres gerichtet.An all diesen Tagen kommt das Gericht zur Sprache und so wird dafür gedawent. Nachdem am Schawuotaber nicht vom Urteil über die Baumfrüchte die Rede ist und man daher dieses Gericht vergessen könnte,besteht [ weiterlesen ]




Einen Traktor und Strafverteidiger für Broder!

Einen Traktor und Strafverteidiger für Broder!

Für meinen Artikel “Broder bis Woelki” zitierte ich aus einem Mailverkehr zwischen Henryk M. Broder und der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Der Mailverkehr sollte mit der Veröffentlichung des Berichts noch lange nicht vorbei sein. Der Verkehr ging weiter. Und wie er weiterging! Wenn ich alles richtig verstanden habe, so will der Vorsitzende der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Henryk M. Broder einen Strafverteidiger empfehlen, sollte Broder einen Traktor mieten und damit die sogenannte “Kölner Klagemauer” vor dem Kölner Dom über den Haufen fahren. “Nur zu”, sagt Prof. Dr. Jürgen Wilhelm zu der Idee! Das ist mal ein Angebot! Ich setze noch einen drauf: Sollte die Kölnische [ weiterlesen ]




"Global Forum for Combating Antisemitism" endet in Jerusalem

Vom 12.-14. Mai fand in Jerusalem zum fünften Mal das „Global Forum for Combating Antisemitism“ statt. Das Forum wurde vom israelischen Außenministerium und dem Ministerium für Jerusalem- und Diaspora-Angelegenheiten organisiert. Fast 1000 Experten und Aktivisten aus der ganzen Welt nahmen an den Diskussionen teil. Zu den Maßnahmen, die das Forum beschlossen hat, gehören: Bekämpfung von Hetze im Internet - Entfernung von Webseiten, die den Holocaust leugnen- Löschen von Suchresultaten, die zu Hass aufrufen (wenn man auf Englisch nach dem Begriff „Jew“ (Jude) sucht, wird man beispielsweise zu antisemitischen Webseiten weitergeleitet)- Errichtung einer nationalen Institution in jedem Land, um die Gesetzgebung durchzusetzen und Internetanbieter dazu zu bringen, ihre Regeln gegen das Hosting von [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bechukotai:

Die frohe Botschaft inmitten der Tochacha

Die frohe Botschaft inmitten der Tochacha

Zur Parscha dieser Woche gibt es einen langen und sehr interessanten Kommentar des Ramban. Er zeigt uns, dass alle die schlimmen Drohungen der Tochacha (Zurechtweisung) - die Ereignisse, welche die Torah uns vorhersagt, wenn wir die Mizwot (Gebote) nicht einhalten - tatsächlich eingetroffen sind. Der Ramban betrachtet zum Beispiel den Vers: „G’tt wird dich in Schiffen nach Mizrajim (Ägypten) zurückführen“. Dieser bezieht sich auf die Tage von Titus (römischer Kaiser), in denen Juden auf Schiffe gebracht und als Sklaven nach Ägypten verkauft wurden. Der Ramban führt viele weitere Beispiele auf. „Der König, den du über dich einsetzen wirst“ bezieht sich auf Agrippa; der Pasuk (Vers) deutet an, dass er nicht würdig war, König zu sein. Zum Schluss sagt der Ramban, dass der Pasuk "Ich [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 29. Ijar 5775 – 18. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 29. Ijar 5775 – 18. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotPflanzen am SchawuotEs ist der Brauch, am Schawuot das Bet Haknesset und die Wohnungen mit Pflanzen zu schmücken alsAndenken an die Freude des Tora-Gebens. Denn bei Matan Tora gab es auf dem Berg Sinai auch Pflanzenund deswegen musste Haschem die Anweisung erteilen, dass die Tiere nicht am Fuss des Berges grasendurften.Der Mischna Berura schreibt, dass man diese Pflanzen vor Jom Tow oder auch am Jom Tow ausbreitendarf, denn obwohl diese Pflanzen eigentlich mukza sein sollten, nachdem sie auch nicht von einem Tiergegessen werden können, ist es erlaubt sie zu bewegen, nachdem man schon vor Jom Tow beabsichtigte,sie dafür zu verwenden. Das gilt speziell dann, wenn es sich um gut-riechende Gräser handelt.Fällt Schawuot aber wie in diesem Jahr, auf einen Sonntag, [ weiterlesen ]




Nachtrag zum Yom Yerushalayim:

Die Verbindung zu Jerusalem begreifen

Die Verbindung zu Jerusalem begreifen

von Dror Eydar, Israel HaYom, 15. Mai 2015 1. Es ist faszinierend, dass alle erwähnenswerten Erinnerungs- und Danktage Israels in den jüdischen Monat Iyar fallen. Iyar wird traditionell als Monat der Stärke und des Mutes betrachtet. Der Staat Israel wurde zu Beginn des Iyar ausgerufen und Jerusalem wurde am Ende von Iyar befreit. Dazwischen begehen wir den Bar Kochba-Aufstand – 1.813 Jahre sind seit der Zeit vergangen, in der wir unsere Unabhängigkeit 135 unserer Zeitrechung verloren und der Zeit, als wir sie 1948 wiedergewannen. Neunzehn Jahre vergingen zwischen der Zeit, als der Staat Israel gegründet wurde und der Zeit, als wir durch die Tore der Altstadt Jerusalems marschieren konnten. Die Israeliten durchliefen als frischgebackenes Volk einen ähnlichen Prozess: Die israelitischen Stämme, die Kanaan am Ende des 13. [ weiterlesen ]




Video und Fotos: Flaggen-Parade zum Yom Yerushalaijm

Video und Fotos: Flaggen-Parade zum Yom Yerushalaijm

Mehrere zehntausend Teilnehmer - überwiegend nationalreligiöse Jugendliche - sind mit Musik und Isralfahnen tanzend durch die Altstadt der israelischen Hauptstadt Jerusalem gezogen - vom Sichem-Tor hin zur Kotel ("Klagemauer"), wo sie von Rabbinern, dem Vorsitzenden rechtszionist8isch-nationalreligiösen Partei Bayit Yehudi, Bildungsminister Naftali Bennett, sowie weiteren Ministern und Parlamentsabgeordneten von Bayit Yehudi, Likud und Yisrael Beteinu herzlich empfangen und begrüßt wurden. Der Flaggen-Marsch gilt als einer der Höhepunkte der juährlichen Feiern zur Befreiung Ost-Jerusalems und der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechs-Tage-Krieg 1967.   Fotostrecke von Arutz Sheva   [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bechukotai:

Der grösste Segen ist, mit wenig zufrieden zu sein

Der grösste Segen ist, mit wenig zufrieden zu sein

Einer der Segen, die uns G´tt in Parschat Bechukotaj gibt, ist "du wirst dein Brot essen und satt werden" [Wajikra 26:5]. Raschi erklärt, dass "man nur ein wenig isst und dieses Wenige wird in seinem Magen gesegnet sein". Dieser Segen ist grösser, als wir uns vorstellen können. Dies ist vielleicht der grösste aller Segen. Dieser Segen bedeutet nicht, dass wir ein Salär von mehreren Hunderttausend Dollars erhalten. Dies muss nicht unbedingt zum Segen gereichen. Der grösste aller Segen ist, dass uns genügt, was wir erhalten – so wenig es auch sein mag. Ein Mensch ist dann mit seinem Leben zufrieden, wenn er glücklich ist mit dem, was er hat. Der Seforno erläutert diesen Gedanken in Parschat Behar. Über das Schabbatjahr (in welchem Säen und Ernten verboten ist) steht: "Und wenn du sagst: ´Was sollen wir im [ weiterlesen ]




Rabbi Mosche Levinger

Rabbi Mosche Levinger

Rabbi Mosche Levinger, einer der führenden Persönlichkeiten des religiösen Zionismus, ist im Alter von 80 Jahren verstorben - die Nachricht kam am späten Samstagabend und erschütterte die religiöszionischte Bewegung weltweit. Rabbi Mosche Levinger war Mi8tbegründer der Gush Emunim Siedlerbewegung und der jüdischen Gemeinschaft in Hebron, die jüdisches Leben in diese historische jüdische Stadt brachte, in der auch die Ruhestätten der Stammväter Avraham, Y alov und Yitzack sind. Der Rabbi war auch an der Wiederherstellung des Gush Etzions-Blocks sündlich der Hauptstadt Jerusalem [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bechukotai :

G'tt verspricht, dass er uns nie verabscheuen wird

G'tt verspricht, dass er uns nie verabscheuen wird

G´ttes Versprechen zu Beginn von Paraschat Bechukotaj [26:11] "Ich werde meine Wohnung mitten unter euch errichten und meine Seele wird euch niemals verabscheuen" ("welo sig’al Nafschi etchem") ist sehr erstaunlich. Zuerst verspricht G´tt den utopischen Zustand, dass Er in unserer Mitte weilen wird, die höchste Stufe, die Menschen auf dieser Welt überhaupt erreichen können; und dann fügt er noch "Ich werde euch nie verabscheuen" hinzu. Was soll dieser Segen? Stellen Sie sich eine Glückwunschkarte voll mit guten Wünschen und Zeichen der Wertschätzung für den Empfänger vor und zum Schluss folgt dann: " ... und überdies werde ich mich auch nicht vor dir ekeln!" "Lo sig’al Nafschi" ist ein sehr starker Ausdruck, der vollkommene Abscheu ausdrückt! Was bedeutet dieser Vers? Der Schemen HaTov [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Bechukotai:

Regen zum Segen – das Maximum erhalten, wenn der Bauer nichts tun kann

Regen zum Segen – das Maximum erhalten, wenn der Bauer nichts tun kann

Der Bejt Av weist zu Parschat Bechukotai auf das obige Konzept hin. Der Passuk (Vers) sagt: „Ich werde euch Regen zur rechten Zeit geben.“ [Wajikra 26:4] Raschi erklärt den Ausdruck „zur rechten Zeit“ mit Freitagabend (Lejlej Schabbatot). Wir können gemütlich zuhause sitzen und sagen: „Es soll ruhig regnen.“ Für die heutige moderne Gesellschaft ist ein verregnetes Wochenende ein kleines Unglück. „Ade, Grillparty; ade Segeltörn. Nebbich, wir müssen uns einen Video holen.“ Das ist ja schrecklich! Die Tora lehrt uns aber, dass dieser Regen zum Segen ist. Am Freitagabend darf es giessen. Geschützt sitzen wir zuhause. Der Bejt Av gibt uns einen tieferen Einblick in diesen Gedanken. In einer Agrargesellschaft rackert sich der Bauer sechs Tage in der Woche ab; Stunde um Stunde braucht er [ weiterlesen ]




Unterstützung Israels wichtig im Kampf gegen Antisemitismus

Unterstützung Israels wichtig im Kampf gegen Antisemitismus

Die Unterstützung des jüdischen Staates Israel, der einzigen Demokratie im Nahen und Mittleren Osten, ist der entscheidende Bestandteil im Kampf gegen Antisemitismus. Dies sagte Tim Uppal, Minister für Multikulturelles von Kanada. Der Minister, ein gläubiger Sikh, betont: "Es ist nicht populär, Israel zu verteidigen, aber es ist das Richtige!". Sein Land stehe fest an der Seite Israels und ist stolz auf seine jüdische Gemeinschaft - rund 330.000 Juden leben in Kanada und leisten einen ausschlaggebenden Beitrag zum Erfolg des Landes. Der Minister nimmt am Weltforum gegen Antisemitismus in Jerusalem statt, das diese Woche stattfindet.   Foto: Minister Tim Uppal (Foto: Ari Solfer/Arutz [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 24. Ijar 5775 – 13. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Mittwoch, 24. Ijar 5775 – 13. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotMorgengebet nach einer schlaflosen NachtNachdem bei verschiedenen Brachot der ‚Birkot Haschachar‘ Zweifel bestehen, ob man sie sagen kannwenn man eine ganze Nacht wach geblieben ist, soll man sich nach Möglichkeit von einer anderen Person,die während der Nacht während mindestens einer halbe Stunde geschlafen hatte, mit folgenden Brachotmozi sein lassen: Bracha auf Zizit (sofern man nicht ein Tallit oder ein anderes Zizit anzieht); Bracha auf dasHändewaschen; Elokai, Neschama; Birkat Hatora (Jewarechecha und Eilu Dewarim werden persönlichgesagt) und die Bracha Hama’awir Scheina. Bei den anderen Birkot Haschachar bis ‚Gomel ChassadimTowim‘ kann man sich, wenn man möchte, auch von einer anderen Person joze sein lassen.Falls man nicht [ weiterlesen ]




Gedenkzeremonie an „Gleis 17“

Rede von Staatspräsident Rivlin

Rede von Staatspräsident Rivlin

Am Nachmittag des 11. Mai 2015 besuchte Staatspräsident Reuven Rivlin im Rahmen seines Staatsbesuchs in Deutschland die Gedenkstätte „Gleis 17“ in Berlin Grunewald. Von dort aus fuhren in den Jahren 1941 bis 1945 Deportationszüge mit Berliner Juden in die Konzentrations- und Vernichtungslager ab. Präsident Rivlin legte an dem Gedenkort einen Kranz nieder. Anwesend war neben der Delegation des Präsidenten auch David Gill, der Chef des Bundespräsidialamtes, als Repräsentant der deutschen Seite. Zu den Gästen gehörten unter anderem Vertreter des Zentralrats der Juden in Deutschland von jüdischen Gemeinden und Organisationen. Die Zeremonie umfasste neben Gebeten und Psalmen eine Schweigeminute, bevor Präsident Rivlin eine Rede hielt. Er sagte: “Liebe Brüder und Schwestern, Kinder [ weiterlesen ]




[Jüdisches Kalenderblatt] Dienstag, 23. Ijar 5775 – 12. Mai 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Dienstag, 23. Ijar 5775 – 12. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotHauptsache beim Lernen in der Schawuot-NachtDie Hauptsache ist jedoch, dass man fleissig lernt und jeden Moment dieser Nacht fürs Tora-Lernenausnützt. Man soll deshalb ein Lernen auswählen, das man gerne lernt, sodass man nicht dazu kommt, dieZeit für unnütze Dinge zu verwenden.Es wird gebracht, dass man während der ganzen Nacht und nach anderen Meinungen sogar bis nach derTefillat Mussaf, darauf achten soll, kein unnötiges Gespräch zu führen.SegulaIm Schulchan Aruch des Arisa’l wird gebracht: „Jedermann, der in dieser Nacht überhaupt nicht schlaft undsich mit der Tora beschäftigt, kann beruhigt sein, dass er während dem ganzen kommenden Jahr lebenbleiben wird und keinerlei Schaden erdulden wird.“Raw [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 22. Ijar 5775 – 11. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 22. Ijar 5775 – 11. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu SchawuotTora-Lernen in der Schawuot-Nacht- Es ist ein Minhag in Klall Jisrael, der auf dem Sohar basiert ist, die ganze Schawuot-Nacht wachzubleibenund sich mit der Tora zu beschäftigen.Es werden dafür zwei verschiedene Gründe gebracht. Der Magen Awraham schreibt, dass wir damit denFehler von Klall Jisrael verbessern wollen. Denn Klall Jisrael verschlief an jenem Morgen, als Hkb“H die Torageben wollte. Raw Chajim Palag’i bringt hingegen dass Gegenteil, dass wir es als Andenken an jene Nachtvor der Kabalat Hatora machen. Denn auch der Klall Jisrael blieb damals während der ganzen Nacht wachund beschäftigte sich mit der Tora, um sich dadurch auf die Kabbalat Hatora vorzubereiten.Was lernt man?Es gibt verschiedene Minhagim, was in dieser Nacht gelernt werden [ weiterlesen ]




Mit Integrität leben

Mit Integrität leben

was würdet Ihr in diesen Situationen tun? Ein Freund vertraut Euch und erzählt Euch alles. Ihr erfahrt etwas über diesen Freund, der ihn zu einem Geschäftsrisiko macht, oder zu einem gefährlichen Ehepartner. Brecht Ihr das Vertrauensverhältnis, um jemand anderen vor Schaden zu bewahren?Euer Arbeitgeber hat Euch versprochen, "Solange mir diese Firma gehört, werden sie hier immer einen Job haben". Doch plötzlich wird das Personal reduziert und Ihr werdet durch jüngere Mitarbeiter ersetzt. Man bittet Euch, noch zwei Wochen zu bleiben, um auszuhelfen. Schuldet Ihr denen Loyalität?Euer Vater oder Eure Mutter haben Euch in Eurer Kindheit vernachlässigt und misshandelt. Nun können sie nicht mehr selbst für sich sorgen und brauchen Hilfe. Könnt Ihr die Pflege Eurer Eltern den öffentlichen [ weiterlesen ]




Volker Beck MdB:

Antisemitische Straftaten - Lücke zwischen Worten und Taten gegen Antisemitismus

Antisemitische Straftaten - Lücke zwischen Worten und Taten gegen Antisemitismus

Zum Anstieg antisemitischer Straftaten in der Kriminalstatistik erklärt Volker Beck, innenpolitischer Sprecher: „In wenigen Bereichen der Politik klafft eine größere Lücke zwischen den entschlossenen Worten gegen Antisemitismus und nahezu einer Verweigerungshaltung, diese Entschlossenheit auch politisch umzusetzen. Die gestiegenen Zahlen antisemitischer Straftaten verdeutlichen ein steigendes Klima der Bedrohung in Deutschland. Daher macht sich unter Jüdinnen und Juden zunehmend ein Gefühl der Bedrohung breit. Diesem Klima kann man nur mit konkreten Anstrengungen und Maßnahmen gegen Antisemitismus entgegentreten. Viel zu oft werden Juden in Deutschland für israelische Regierungspolitik verantwortlich gemacht und sehen sich Bedrohungen und Übergriffen ausgesetzt. Die aggressiv-antisemitischen Demonstrationen [ weiterlesen ]




Was ist Lag BaOmer?

Was ist Lag BaOmer?

Lag BaOmer ( ל"ג בעומר ) ist ein jüdisches Fest, das am 33. Tag des Omer-Zählens, zwischen Pessach und Schawuot, begangen wird, und jeweils auf den 18. Ijar fällt. Lag (hebräisch ל"ג ) steht hier für 33. Der Ursprung des Festes geht auf folgende Begebenheit zurück: Rabbi Akiwa, einer der bedeutendsten Mischna-Gelehrten nach der Zerstörung des 2. Tempels, hatte 24'000 Schüler. Sie waren grosse Gelehrte, jedoch ehrten sie einander nicht. Alle starben zwischen Pessach und Schawuot. Am Lag BaOmer hörte das Sterben auf. Zusätzlich dient das Fest der Erinnerung an Rabbi Schimon ben (bar) Jochai. Rabbi Schimon war einer der fünf Schüler Rabbi Akiwas, die am Leben blieben und die gesamte Überlieferung der mündlichen Lehre den nächsten Generationen [ weiterlesen ]




Bericht:

Sie kämpften für die Freiheit – Gedenkfeier für die gefallenen jüdischen Soldaten

Sie kämpften für die Freiheit – Gedenkfeier für die gefallenen jüdischen Soldaten

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern der im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallenen jüdischen Soldaten gedacht. Auf der Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München sprachen neben Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen LandtagsDr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und KunstDr. Florian Roth, Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt MünchenSolomon Brandobovski, Vertreter der Veteranen Landtagspräsidentin Barbara Stamm mahnte, Erinnerung bedeute auch die Verantwortung, die richtigen [ weiterlesen ]




Video: Meron: Eine halbe Million feierten Lag B´Omer

Video: Meron: Eine halbe Million feierten Lag B´Omer

Im Nordisraelischen Meron haben in der Vergangenen Nacht mehr als 500.000 Menschen Lag B´Omer gefeiert - mit Musik, Tanz, großen Feuern - und es gab keinen einzigen Zwischenfall oder Verletzten. Die Lag B´Omer-Feier findet am Grab des großen Gelehrten und Mystikers Rabbi Shimon Bar Yochai, der im zweiten Jahrhundert u. Z. wirkte und als Vater der kabalistischen Bewegung gilt.     [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag, 18. Ijar 5775 – 7. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag, 18. Ijar 5775 – 7. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu Sefirat Ha´omerRabbi Schimon Bar Jochai in Meron- Es ist ein Minhag, der schon in alten Sefarim gebracht wird, in der Nacht und am Tag des Lag Ba’omernach Meron zum Grab von Rabbi Schimon Bar Jochai und seinem Sohn Rabbi Elasar zu fahren. Man isst,trinkt und freut sich dort und verspricht Zedaka zur Ehre von Rabbi Schimon bar Jochai.Man gibt dort auch den Kindern, die dreijährig werden, den ersten Haarschnitt und lässt ihnen die ‚Peiot‘.Kinder, die zwischen Pessach und La’g Ba’omer dreijährig wurden, warten mit dem Haarschneiden bis La’gBa’omer. Andere haben den Minhag, den Haarschnitt von Kindern, die erst nach La’g Ba’omer dreijährigwerden, früher zu machen.Einige Gedolim waren über den Brauch, nach Meron zu [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

er Trostpreis des Salzes

er Trostpreis des Salzes

In dieser Parscha (Wochenabschnitt) sagt die Torah: "Du sollst jedes Speiseopfer mit Salz salzen; das Salz des g´ttlichen Bundes soll bei deinem Speiseopfer nicht fehlen - mit jedem Opfer sollst du Salz darbringen." [Wajikra 2:13] Warum Salz? Raschi erwähnt eine berühmte Lehre unserer Weisen: "Während den sechs Tagen der Schöpfung wurde mit dem Salz ein Bund geschlossen. Darin wurde den "Wassern der Tiefe" versprochen, dass sie auf dem Altar über das Salz und mittels des Wassergissens am Sukkot-Feiertag dargebracht würden." Am ersten Schöpfungstag teilte G´tt die Wasser in zwei Kategorien. Er schuf die oberen Wasser (in G´ttes himmlischer Stätte) und die Wasser der Tiefe (hier unten in den Ozeanen). Der Midrasch erzählt, wie die Wasser der Tiefe sich bei G´tt beschwerten (dies ist vielleicht der erste [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch, 17. Ijar 5775 – 6. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch, 17. Ijar 5775 – 6. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu Sefirat Ha´omerAndere Gründe für die Freude am Lag Ba’omer- Laut den Mekubalim werden auch noch andere Gründe für die Freude an diesem Tag gebracht. Einigeschreiben, dass Rabbi Schimon Bar Jochai an diesem Tag von dieser Welt gegangen ist. Der Grund zurFreude ist, weil er selbst seinen Schüler sagte, dass sie über seinen Tod nicht trauern sollen, sondern sichmit Hkb“H mitfreuen sollen, dass die Neschama eines Zaddik zu Ihm kommt.Andere sind der Meinung, dass er seinen Schüler an diesem Tage verborgene Teile der Tora offenbarte undden ‚Idra Rabba‘ und ‚Idra Suta‘ verfasste.Noch andere sagen, dass Rabbi Akiwa an diesem Tage Rabbi Meir, Rabbi Josi, Rabbi Jehuda, RabbiSchimon Bar Jochai und Rabbi Elasar ben Schamu’a traf [ weiterlesen ]




Gedenkfeier für die gefallenen jüdischen Soldaten:

Sie kämpften für die Freiheit

Sie kämpften für die Freiheit

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus gedenkt die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern der im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallenen jüdischen Soldaten. Gedenkfeier mit Kranzniederlegungam 7. Mai 2015, um 11.30 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof,Garchinger Straße 37, München Worte des Gedenkens sprechen u.a.: Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen LandtagsDr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und KunstDr. Florian Roth, Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt MünchenSolomon Brandobovski, Vertreter der VeteranenDr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und [ weiterlesen ]




Wird der Repräsentant der EU beim Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus die Wahrheit eingestehen?

Wird der Repräsentant der EU beim Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus die Wahrheit eingestehen?

von Dr. Manfred Gerstenfeld Am 12. Mail wird in Jerusalem das fünfte Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus beginnen. Die israelischen Regierungsministerien, die die Veranstaltung organisierten, haben den ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, den Niederländer Frans Timmermans eingeladen bei der Eröffnungssitzung zu sprechen. Angesichts der diskriminierenden Einstellungen, die Timmermans, die niederländische Arbeitspartei, der er angehört und die EU gegenüber Israel hegen, schlage ich vor, dass er das Folgende in seinen Vortrag aufnimmt, um einiges aufzuklären. Ich bin sehr froh, dass ich zu diesem Weltforum eingeladen worden bin. Es ist eine einmalige Gelegenheit, endlich die Wahrheit zu europäischer Diskriminierung Israels und zu europäischem Antisemitismus einzugestehen und zu [ weiterlesen ]




Gedenken an die Befreiung des KZ Dachau :

Redemanuskript von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster

Redemanuskript von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster

Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, bei der Gedenkfeier des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Dachau, 3. Mai 2015 Es ist uns, dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, eine besondere Freude, dass Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, auch an der Gedenkfeier am Jüdischen Mahnmal teilnehmen. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich! Ebenso möchte ich Ihnen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, meinen Dank aussprechen, dass Sie heute hier sein können. Ich denke aber, Sie werden es verstehen, dass mir bei einer Gedenkfeier wie der heutigen einige andere Gäste noch mehr am Herzen liegen: Ich möchte Sie, die Überlebenden des Konzentrationslagers Dachau, ganz [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Der Vorzug des Opfers eines armen Mannes

Der Vorzug des Opfers eines armen Mannes

Die Torah schreibt in der dieswöchigen Parscha bezüglich des Korban Mincha (Mehlopfers): "Wenn eine Seele (Nefesch) ein Mehlopfer bringen wird für Haschem, soll das Opfer aus feinem Mehl sein; er soll darüber Öl giessen und Weihrauch darauf legen" [Wajikra 2: 1]. Im Gegensatz dazu beginnt der Abschnitt der Tieropfer mit: "Wenn ein Mensch (Adam) von euch ein Opfer bringen wird für Haschem von den Tieren..." [Wajikra 1: 2]. Raschi kommentiert, dass die Torah im Zusammenhang mit dem Mincha, welches das billigste aller Opfer ist, den Ausdruck benutzt "wenn eine Seele bringen wird". Dieses, so sagt Raschi, ist das einzige Opfer, bei welchem die Torah denjenigen, der es darbringt, als „Nefesch" (Seele) bezeichnet. Raschi erklärt, dass es normalerweise arme Menschen sind, die Mehlopfer anstatt der teureren Tieropfer bringen. Haschem betont [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 15. Ijar 5775 – 4. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 15. Ijar 5775 – 4. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu Sefirat Ha´omerAllgemeine Halachot- Eine Wohnung darf auch während der Sefira-Zeit gekauft werden, wo einen Grund dafür besteht. Diesgeht speziell für den Kauf einer Wohnung in Erez Jisrael an, wo es eine Mitzwa ist.- Die Wände dürfen mit frischer Farbe bestrichen werden.- Finger- und Fussnägel dürfen auf jeden Fall geschnitten werden.- Es ist erlaubt, die Haare aus gesundheitlichen Gründen zu schneiden, wo ein Bedarf dafür besteht. Manmuss dafür kein Hatarat Nedarim machen.- Die Trauer-Minhagim müssen von Frauen, gleich wie von Männern beachtet werden. Eine Frau die aberaus Zniut-Gründen Haare entfernen muss, soll bei einem Rabbinat eine Anfrage machen.Scha’arei Jemei Hapessach.- Diese Halachot dienen als [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Um glauben zu können, muss man zuerst vertrauenswürdig sein

Um glauben zu können, muss man zuerst vertrauenswürdig sein

  Das folgende basiert auf einer Idee, welche ich von Raw Matitjahu Salomon gehört habe. Es war eigentlich eine Rede zu Pessach, doch es hat auch eine Verbindung mit unserer Parscha. Im ersten Passuk in Parschat Wajikra steht: "Er rief Mosche, und Haschem sprach zu ihm aus dem Stiftzelt, sagend (lejmor)" [Wajikra 1: 1] Der Talmud lehrt uns, das Wort ‚lejmor‘ bedeutet, es anderen weiter zu sagen. Der Talmud lernt von hier, dass man privat erhaltene Informationen nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Erzählers andern weitergeben darf. [Joma 4b] Dies ist als das Verbot von ‘Gilui Sod‘ – ‚Offenbarung eines Geheimnis‘ bekannt. In der nichtjüdischen Welt existiert das Konzept des Arztgeheimnisses, des Anwaltsgeheimnis, wonach der Arzt oder Anwalt keine Informationen weitergeben darf, die ihm im [ weiterlesen ]




Knobloch: „Ich kann die Formel ‚nie wieder!‘ kaum mehr hören“

Knobloch: „Ich kann die Formel ‚nie wieder!‘ kaum mehr hören“

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat um 9.45 Uhr die Gedenkstunde des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden München und Oberbayern an der jüdischen Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau stattgefunden. In ihrer Rede in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde: "Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr verehrter Herr Ministerpräsident, mit Ihrem Kommen zu diesem Ort, in dieser Stunde, setzen Sie das richtige Zeichen – im richtigen Moment. Nicht allein, um gemeinsam der Millionen Opfer in der Vergangenheit zu gedenken. Sondern weil Sie verstanden haben, dass die jüdische Gemeinschaft Ihres Landes in der Gegenwart von wachsenden Sorgen und Zweifeln erfüllt [ weiterlesen ]




Enorme antike Entdeckung in Israel bestätigt Schlüsselteil der Bibel – Medien ignorant

Enorme antike Entdeckung in Israel bestätigt Schlüsselteil der Bibel – Medien ignorant

von Conservative Tribune, 23. April 2015 Eine Team der Universität Tel Aviv, zu dem Mathematiker, Archäologen und Ärzte gehören, hat Gefäßteile aus der Zeit des Ersten Tempels untersucht, in deren Formen antike Inschriften geätzt wurden. Diese antiken Gefäß-Fragmente sind als Ostraka bekannt und enthüllen einige verblüffende biblische Parallelen. Nach Angaben der israelischen Zeitung Ha’aretz (für Abonnenten) kann eine solche Parallele zwischen der Inschrift auf dem Ostakron, von dem man glaubt, dass es mindestens 2.500 Jahre alt ist, und dem Buch Jeremiah gezogen werden: „Noch fesselnder ist das, was das vielleicht bekannteste Ostrakon aus dieser Zeit erzählt; es wurde in Lachisch gefunden, der größten judäischen Stadt nach Jerusalem. In der Depesche berichtet ein [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Die Stimme G-ttes hören

Die Stimme G-ttes hören

Wajikra beginnt mit den Worten, “ER rief Mosche zu und Haschem [G’’tt] redete zu ihm aus dem Stiftszelt und sprach” [Wajikra 1: 1]: Raschi kommentiert zur Stelle, dass die Worte nur innerhalb des Stiftszeltes blieben und draussen nicht zu vernehmen waren. (Falls nämlich der einzige Grund für diesen Passuk [Vers] wäre, uns zu erklären, woher die Stimme Haschems herkam, hätte der Passuk anders lauten müssen. Etwa so: „ER rief Mosche zu aus dem Stiftzelt, und Haschem redete...“) Raschi erklärt weiter, man könnte meinen, die Stimme sei sehr leise und deshalb ausserhalb des Stiftszeltes nicht hörbar gewesen; um uns eines Besseren zu belehren, stehen in Parschat Nasso die Worte „…Wajischma ET haKol“ – er hörte DIE Stimme“ [Bamidbar 7: 89]. Diese Stimme wird [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: דFreitag, 12. Ijar 5775 – 1. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: דFreitag, 12. Ijar 5775 – 1. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu Pessach ScheiniPessach ScheniDer vierzehnte Ijar wird ‚Pessach Scheni‘ genannt, als Andenken daran, dass zur Zeit des Bet Hamikdasch,an diesem Tag das zweite Korban Pessach dargebracht wurde. (Für eine Person, die das erste KorbanPessach nicht darbringen konnte.)Pessach Scheni zurzeit des Bet HamikdaschAm 14. Ijar haben all diejenigen, die das Korban Pessach am 14. Nissan nicht dargebracht haben, dieMöglichkeit und die Mitzwa, das Korban Pessach darzubringen. Auch Personen, die es absichtlich nichtbrachten, können durch das Bringen am Pessach Scheni vor der Strafe Karet, Ausrottung, bewahrtwerden.Unterschiede zwischen den zwei PsachimDer Ramba’m schreibt: „Beim ersten Korban Pessach darf man kein Chametz in seinem Besitz haben, esdarf nicht [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Kleines Alef erteilt grosse Lehre

Kleines Alef erteilt grosse Lehre

Der Ba‘al HaTurim schreibt, dass das Anfangswort des Buches Wajikra - von dem das Buch seinen Namen ableitet – am Schluss des Wortes mit einem kleinen Alef geschrieben wird. Warum? Weil als Mosche über sich selbst schrieb, wollte er (in seiner Bescheidenheit) dasselbe Wort verwenden, das zur Beschreibung der Erscheinung G-ttes zu Bil´am genannt wird - nämlich "Wajikar" [Bamidbar, 23:4], das eine lockere, weniger intime Form der Kommunikation impliziert. Doch weil der Allmächtige darauf bestand, dass Mosche "Wajikra" anstatt "Wajikar" schreiben soll, schrieb er das dazukommende Alef zumindest klein, um soweit wie möglich den Unterscheid zwischen diesem Verb und jenem anderen zu minimieren, das zur Beschreibung der Erscheinung G-ttes zu Bil´am verwendet wird. Raw Schach fragt - unter der Annahme, dass mehr Gebote von einem [ weiterlesen ]