Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Um glauben zu können, muss man zuerst vertrauenswürdig sein

Um glauben zu können, muss man zuerst vertrauenswürdig sein

  Das folgende basiert auf einer Idee, welche ich von Raw Matitjahu Salomon gehört habe. Es war eigentlich eine Rede zu Pessach, doch es hat auch eine Verbindung mit unserer Parscha. Im ersten Passuk in Parschat Wajikra steht: "Er rief Mosche, und Haschem sprach zu ihm aus dem Stiftzelt, sagend (lejmor)" [Wajikra 1: 1] Der Talmud lehrt uns, das Wort ‚lejmor‘ bedeutet, es anderen weiter zu sagen. Der Talmud lernt von hier, dass man privat erhaltene Informationen nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Erzählers andern weitergeben darf. [Joma 4b] Dies ist als das Verbot von ‘Gilui Sod‘ – ‚Offenbarung eines Geheimnis‘ bekannt. In der nichtjüdischen Welt existiert das Konzept des Arztgeheimnisses, des Anwaltsgeheimnis, wonach der Arzt oder Anwalt keine Informationen weitergeben darf, die ihm im [ weiterlesen ]




Knobloch: „Ich kann die Formel ‚nie wieder!‘ kaum mehr hören“

Knobloch: „Ich kann die Formel ‚nie wieder!‘ kaum mehr hören“

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat um 9.45 Uhr die Gedenkstunde des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden München und Oberbayern an der jüdischen Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau stattgefunden. In ihrer Rede in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde: "Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr verehrter Herr Ministerpräsident, mit Ihrem Kommen zu diesem Ort, in dieser Stunde, setzen Sie das richtige Zeichen – im richtigen Moment. Nicht allein, um gemeinsam der Millionen Opfer in der Vergangenheit zu gedenken. Sondern weil Sie verstanden haben, dass die jüdische Gemeinschaft Ihres Landes in der Gegenwart von wachsenden Sorgen und Zweifeln erfüllt [ weiterlesen ]




Enorme antike Entdeckung in Israel bestätigt Schlüsselteil der Bibel – Medien ignorant

Enorme antike Entdeckung in Israel bestätigt Schlüsselteil der Bibel – Medien ignorant

von Conservative Tribune, 23. April 2015 Eine Team der Universität Tel Aviv, zu dem Mathematiker, Archäologen und Ärzte gehören, hat Gefäßteile aus der Zeit des Ersten Tempels untersucht, in deren Formen antike Inschriften geätzt wurden. Diese antiken Gefäß-Fragmente sind als Ostraka bekannt und enthüllen einige verblüffende biblische Parallelen. Nach Angaben der israelischen Zeitung Ha’aretz (für Abonnenten) kann eine solche Parallele zwischen der Inschrift auf dem Ostakron, von dem man glaubt, dass es mindestens 2.500 Jahre alt ist, und dem Buch Jeremiah gezogen werden: „Noch fesselnder ist das, was das vielleicht bekannteste Ostrakon aus dieser Zeit erzählt; es wurde in Lachisch gefunden, der größten judäischen Stadt nach Jerusalem. In der Depesche berichtet ein [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Die Stimme G-ttes hören

Die Stimme G-ttes hören

Wajikra beginnt mit den Worten, “ER rief Mosche zu und Haschem [G’’tt] redete zu ihm aus dem Stiftszelt und sprach” [Wajikra 1: 1]: Raschi kommentiert zur Stelle, dass die Worte nur innerhalb des Stiftszeltes blieben und draussen nicht zu vernehmen waren. (Falls nämlich der einzige Grund für diesen Passuk [Vers] wäre, uns zu erklären, woher die Stimme Haschems herkam, hätte der Passuk anders lauten müssen. Etwa so: „ER rief Mosche zu aus dem Stiftzelt, und Haschem redete...“) Raschi erklärt weiter, man könnte meinen, die Stimme sei sehr leise und deshalb ausserhalb des Stiftszeltes nicht hörbar gewesen; um uns eines Besseren zu belehren, stehen in Parschat Nasso die Worte „…Wajischma ET haKol“ – er hörte DIE Stimme“ [Bamidbar 7: 89]. Diese Stimme wird [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: דFreitag, 12. Ijar 5775 – 1. Mai 2015

Jüdisches Kalenderblatt: דFreitag, 12. Ijar 5775 – 1. Mai 2015

Tages- HalachaHalachot zu Pessach ScheiniPessach ScheniDer vierzehnte Ijar wird ‚Pessach Scheni‘ genannt, als Andenken daran, dass zur Zeit des Bet Hamikdasch,an diesem Tag das zweite Korban Pessach dargebracht wurde. (Für eine Person, die das erste KorbanPessach nicht darbringen konnte.)Pessach Scheni zurzeit des Bet HamikdaschAm 14. Ijar haben all diejenigen, die das Korban Pessach am 14. Nissan nicht dargebracht haben, dieMöglichkeit und die Mitzwa, das Korban Pessach darzubringen. Auch Personen, die es absichtlich nichtbrachten, können durch das Bringen am Pessach Scheni vor der Strafe Karet, Ausrottung, bewahrtwerden.Unterschiede zwischen den zwei PsachimDer Ramba’m schreibt: „Beim ersten Korban Pessach darf man kein Chametz in seinem Besitz haben, esdarf nicht [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajikra:

Kleines Alef erteilt grosse Lehre

Kleines Alef erteilt grosse Lehre

Der Ba‘al HaTurim schreibt, dass das Anfangswort des Buches Wajikra - von dem das Buch seinen Namen ableitet – am Schluss des Wortes mit einem kleinen Alef geschrieben wird. Warum? Weil als Mosche über sich selbst schrieb, wollte er (in seiner Bescheidenheit) dasselbe Wort verwenden, das zur Beschreibung der Erscheinung G-ttes zu Bil´am genannt wird - nämlich "Wajikar" [Bamidbar, 23:4], das eine lockere, weniger intime Form der Kommunikation impliziert. Doch weil der Allmächtige darauf bestand, dass Mosche "Wajikra" anstatt "Wajikar" schreiben soll, schrieb er das dazukommende Alef zumindest klein, um soweit wie möglich den Unterscheid zwischen diesem Verb und jenem anderen zu minimieren, das zur Beschreibung der Erscheinung G-ttes zu Bil´am verwendet wird. Raw Schach fragt - unter der Annahme, dass mehr Gebote von einem [ weiterlesen ]