Raw Frand zu Parschat Dewarim:

Stelle nicht zu Schau

Stelle nicht zu Schau

"Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umkreist, wendet Euch nun nach Norden (Zafonah)." (Dewarim 2:3) Der Kli Jakar lebte in einer Zeit, in welcher die Juden mit Besitztum gesegnet waren. Der Kli Jakar war aber mit der Art und Weise, wie die Juden damit umgingen, nicht einverstanden. Er befürwortete ihre Lebensweise nicht. Er forderte deshalb die Juden auf, sich mehr diskret zu benehmen und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu lassen, indem sie einen protzigen Lebensstil führen. Er stützte seine Belehrung mit einer homiletischen Auslegung der Worte von Mosche Rabbejnu an das jüdische Volk. "Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umkreist, wendet Euch nun nach Norden (Zafonah)." Das Wort Zafonah kann mit „das Versteckte“ übersetzt werden (wie in der Hagada von Pessach: „Zafun - der versteckte Afikoman“). Mit [ weiterlesen ]




Charlotte Knobloch bei Kundgebung in München:

"Wir Juden erleben in Deutschland die bedrohlichste Zeit seit 1945"

Unter dem Motto "Wehret den Anfängen" hat am Dienstagabend, 29.7.2014, auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München eine Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus stattgefunden. Alarmiert von dem erschreckenden neuen und alten Judenhass, der gegenwärtig in der Bundesrepublik Deutschland zu beobachten ist, waren weit mehr als 800 Menschen - darunter viele prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft - friedlich zusammengekommen. An jenem Platz, in der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", an dem aller Opfer des nationalsozialistischen Regimes gedacht wird, setzten sie ein entschlossenes, gesamtgesellschaftliches Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit.Aufgerufen hatte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG). Deren Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch appellierte an die deutsche [ weiterlesen ]




Erklärung der Bundeskanzlerin: Bundesregierung verurteilt Antisemitismus

Erklärung der Bundeskanzlerin: Bundesregierung verurteilt Antisemitismus

Die Bundeskanzlerin hat die Gewaltausbrüche und antisemitischen Äußerungen, die während Demonstrationen zum Nahost-Konflikt gefallen waren, aufs Schärfste verurteilt. "Antisemitismus darf in Deutschland nie wieder eine Bühne bekommen", bekräftigte Justizminister Maas. Im Namen der Bundeskanzlerin erklärte Vizeregierungssprecher Georg Streiter in Berlin:Die Bundeskanzlerin sowie die gesamte Bundesregierung verurteilen die Gewaltausbrüche und antisemitischen Äußerungen bei pro-palästinensischen und anti-israelischen Demonstrationen aufs Schärfste. Sie sind ein Angriff auf Freiheit und Toleranz und der Versuch, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu erschüttern. Dies können und werden wir nicht hinnehmen. Die Bundesregierung sichert den Betroffenen ihre Anteilnahme und [ weiterlesen ]