US-Vizepräsident an amerikanische Juden: "Euer einzigster Schutz ist Israel!"

US-Vizepräsident an amerikanische Juden:

Jetzt ist die Katze auch offiziell aus dem Sack: Laut israelischen Medienberichten hat Obamas Stellvertreter, US-Vizepräsident Joe Biden, erklärt, amerikanische Juden sollten wissen, es !"gibt nur eine Garantie, nur einen Ort auf der Welt wo sie hinkönnen - das ist Israel. Egal wie stark sie hier verwurzelt oder eingebunden sind, egal wie engagiert, es gibt nur ein Land - Israel." Eine Journalistin, die Ohrenzeugin der Aussagen war, schockiert: "Der zweithöchste Mann sagt, das amerikanische Juden als Garanten nicht ihre Regierung, sondern einen ausländischen Staat haben, das ist unfassbar." Der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva bezieht sich in seiner Berichterstattung auf Veröffentlichungen in der aktuellen AQusgabe des Nachrichtenmagazins "The Atlantic".   Foto: US-Vizepräsident Joe Biden (Foto: von Pete Souza, [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 10. Nissan 5775 – 30. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Montag, 10. Nissan 5775 – 30. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendSero’a auf der Sederschüssel- Das Sederbein oder Stück gebratenes Fleisch auf der Sederschüssel wird am Sederabend nicht gegessen, denn es würde aussehen als ob man das Fleisch eines Korban in der heutigen Zeit isst. Beim Erwähnen des Korban Pessach in der Haggada wird das Stück auch nicht aufgehoben und es wird nicht auf das Stück gezeigt, denn es würde aussehen, als ob man es für Kodoschim-Fleisch bestimmt hat.Das Stück muss aber nicht weggeworfen werden, sondern es ist eine Mitzwa es am Pessach-Tag bei der Mahlzeit zu essen.Das Ei der Sederschüssel- Es besteht ein Minhag das Ei während der Se’uda (Schulchan Orech) zu essen als Zeichen der Trauer, dass unser Bet Hamikdasch nicht steht und wir keine Möglichkeit das richtige Korban [ weiterlesen ]




Gedanken zu Pessach (5):

Raw Frand zu Pessach: Die Bedeutung des zweimaligen Eintauchens

Raw Frand zu Pessach: Die Bedeutung des zweimaligen Eintauchens

Jeder Pessachseder beginnt mit dem Ruf: "In diesem Jahr sind wir hier, nächstes Jahr (hoffentlich) im Lande Israel. Dieses Jahr sind wir Sklaven, nächstes Jahr (hoffentlich) frei!" Jeder Sederabend, den wir bis anhin erlebt haben, ist nur ein Schatten des wahren Pessachseders. Zu einem richtigen Pessachseder gehören auch das Pessach- und das Festopfer. Aber "dieses Jahr" ist dies nicht dabei. Auch der Schluss des Pessachseders endet in Wahrheit mit dem selben Thema: "Nächstes Jahr in Jerusalem." Der Grund warum der Pessachseder dieses Jahr ohne Pessachopfer stattfindet, liegt darin, dass das Beit Ha Mikdasch (der Tempel) zerstört wurde. Unsere Weisen lehren uns, dass der zweite Tempel wegen der Sünde des "grundlosen Hasses" ("Sinat Chinam") zerstört wurde. Sie lehren, dass der Tempel erst dann wieder aufgebaut wird, wenn wir den Fehler von [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Zav:

Eine Segula von Elijahu haNawi, um sich vor schlechten Gedanken zu schützen

Eine Segula von Elijahu haNawi, um sich vor schlechten Gedanken zu schützen

Ich sah den folgenden Gedanken im Sefer Tiferet Torah von Raw Schimschon Dowid Pinkus, seligen Angedenkens, der tragischerweise, vor 10 Jahren, am 11. Nissan 5661, bei einem Autounfall ums Leben kam. Ich teile diesen Gedanken zu Ehren seiner Jahrzeit. Der Schlo"h Hakadosch (Scha‘ar haOtijot 30) schreibt im Namen von Rabbi Mosche Cordevero (1522-1570), dass er einmal von einem älteren Juden hörte, dass es eine wirksame Methode (Segula) zum Entfernen von verbotenen Gedanken sei, den folgenden Passuk immer wieder zu wiederholen: „Ejsch tamid tukad al haMisbe’ach, lo sichbe – Ein ständiges Feuer brenne auf dem Altar nie darf es gelöscht werden." [Wajikra 6:06] Der Schlo"h bemerkt darauf, dass er sicher sei, dass der "ältere Jude" von dem Rabbi Mosche Cordevero dies hörte, der Prophet Elijahu war. Aufgrund Rabbi Cordeveros [ weiterlesen ]




Gedanken zu Pessach (4):

Raw Ciner: Pessach - Verpflichtung

Raw Ciner: Pessach - Verpflichtung

Kommende Woche begehen wir die Pessach-Feiertage. Wir haben oft darauf hingewiesen, dass unsere Feiertage nicht blosse Erinnerungen an vergangene Ereignisse darstellen, die sich vor vielen Jahren abgespielt haben. Sie stellen vielmehr die Mittel dar, mit denen wir die gleiche geistige Stufe wie damals erreichen können, damit uns diese Stufe auch heute wieder zugänglich wird. Es ist interessant festzustellen, dass Pessach sogar für Menschen, die es mit der Einhaltung anderer Mizwot (Gebote) und Feiertage nicht so genau nehmen, einen weiterhin hohen Stellenwert einnimmt. Pessach, der Auszug aus Ägypten, war die Geburt unserer Nation. Keine Nation, wie viele andere, sondern eine Nation, deren Entwicklung und Bestimmung von Haschem gesteuert wird, damit die Welt ihr vorgesehenes Ziel erreicht. Diese Verbindung zu Haschem, die Avraham Avinu (unser [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Zav:

Die Tora achtet auf den Selbstwert der Armen

Die Tora achtet auf den Selbstwert der Armen

Die Tora geht sehr sorgsam mit dem Selbstwertgefühl des Ani, des vom Glück weniger begünstigten, um. Einerseits achtet die Tora darauf, dass Aharon, der Kohen Gadol (Hohepriester) nicht hochnäsig wird, andererseits legt die Tora Wert darauf, dass ein Armer nicht verzagt und in seinen Gefühlen verletzt wird.Es gibt eine interessante Gemara im Traktat Baba Kama [92a]. Die Mischna im Traktat Bikurim [3,8] beschreibt, wie die Erstlingsfrüchte, die Bikurim, in Jerusalem den Priestern übergeben wurden. Die Reichen übergaben ihre Früchte in goldenen und silbernen Körben. Die Armen, die ihre einfachen Feldfrüchte darbrachten, konnten sich keine goldenen Körbe leisten. Sie brachten ihre Früchte in geflochtenen Schilfkörben. Darauf sagt die Gemara, dass die Priester, die Kohanim, den Reichen ihre goldenen und [ weiterlesen ]




Gedanken zu Pessach (3):

Wir sind fast da! Pessach 2015

Wir sind fast da! Pessach 2015

Das acht-tägige Pessach-Fest wird in diesem Jahr von Freitagabend, den 3. April bis Samstag, den 11. April gefeiert. Das Pessach-Fest erinnert an den Exodus des jüdischen Volkes aus Ägypten. Dies ist ein ganz besonderer Familien-Feiertag im jüdischen Kalender, bei welchem das jüdische Volk seine Freiheit feiern. "Insbesondere jetzt, zu einer Zeit, wo darüber diskutiert wird, ob man sein Judentum in Deutschland offen zeigen sollte und wo überall in Europa antisemitische Vorfälle geschehen, finden wir es ganz besonders wichtig, unsere jüdischen Traditionen zu feiern und zusammen zu sein" -sagt der Gemeniderabbiner der Jüdische Gemeinde zu Berlin Rabbiner Yehuda Teichtal. "Aus diesem Grund organisieren wir hier im Chabad Jüdischen Bildungszentrum verschiedene Pessach Seder - ein traditionelles festliches Abendessen. Am [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Zav:

Man kann (sogar) aus der Abfallentsorgung geistige Lehren ziehen

Man kann (sogar) aus der Abfallentsorgung geistige Lehren ziehen

Die Parscha dieser Woche spricht über die Mizwa des Korban Olah, des Emporopfers (Ganzopfers). Der Passuk (Vers) sagt uns, dass Aharon und seinen Nachkommen die gewaltige Verantwortung für den Tempeldienst anvertraut worden war. Die erste Aufgabe, die Aharon und seine Nachkommen erhalten hatten, war die tägliche Mizwa von Terumat HaDeschen, das Wegschaffen der Asche des Altarfeuers vom Vorabend. Der Chowat Halewawot, einer der klassischen jüdischen Werke über Ethik und Mussar, sagt, dass folgender Gedankengang dahintersteckt: Die Tora achtet sehr darauf, dass Dinge dem Menschen nicht in den Kopf steigen, dass niemand ein Ba´al Ga´awa (stolz, eingebildet) und hochnäsig wird. Es wäre für Aharon ganz natürlich gewesen, wenn er gedacht hätte, er sei etwas Besonderes. Er war ja einer der Wenigen, der die Ehre hatte, den [ weiterlesen ]




Gedanken zu Pessach (2):

Die Essenz von Pessach

Die Essenz von Pessach

Pessach – seine Bedeutung in seinem Namen Die Essenz einer Sache liegt in ihrem Namen. Von ihrem Namen in der Tora können wir die Essenz einer Sache ableiten. Dies war der Grund, weshalb Adam (der erste Mensch) von G-tt beauftragt wurde, allen Tieren Namen zu geben. Er schaute sie an, sah ihre Essenz, verbunden mit den heiligen Buchstaben, mit denen sie geschaffen worden waren, und machte daraus ihre Namen. Der Unterschied zwischen „Laschon HaKodesch" (Hebräisch) und anderen Sprachen ist, dass die Wörter aller anderen Sprachen nur Bestimmungen sind, wie die Sache heissen soll. Das Wort „Tür" hat zum Beispiel keine Verbindung mit der Tür. Es wurde einfach bestimmt, dass sie „Tür" heissen soll. In „Laschon HaKodesch" ist das Wort jedoch mit dem Objekt verbunden. Daher beschreibt das Wort „Delet", das [ weiterlesen ]




Video: 20.000 Familien können Pessach durch Hilfe von Chabad feiern

Video: 20.000 Familien können Pessach durch Hilfe von Chabad feiern

Rund 20.000 bedürftige jüdische Familien werden in diesem Jahr ein angemessenes und fröhliches Pessach feiern können - Colel Chabbad wird mehr als 19.800 Lebensmittelpakete in der bislang größten Verteilaktion in der Geschichte der Organisation verteilen. Zusätzlich sind 16.500 Seder-Speisen in Vorbereitung, die ebenfalls in ganz Israel verteilt werden     [ weiterlesen ]




Gedanken zu Pessach (1):

Glauben an Torah-Gelehrte rettet vor dem Tod

Glauben an Torah-Gelehrte rettet vor dem Tod

Es war der letzte Tag von Pessach. Alle Jehudim in Prag waren auf dem Heimweg nach dem feierlichen Schacharis-Gebet. Es herrschte festliche Stimmung.Zu jener Zeit amtierte Rabbi Jecheskel Landau als Oberrabbiner von Prag. Er wurde am 8. Oktober 1713 in Opatow (Polen) geboren und verschied am 29. April 1793 in Prag. Er wird auch nach seinem berühmten Werk „Noda BiJehuda" benannt. Plötzlich erschienen Boten des Rabbiners bei den Jehudim von Prag. Sie forderten alle Gemeinde-Mitglieder auf, zum Mincha-Gebet in die Synagoge zu kommen, da der Rabbiner eine Drascha (Ansprache) halten würde. Alle wunderten sich, warum der Rabbiner so plötzlich einen Vortrag halten musste. Bei Mincha waren alle anwesend. Die Synagoge war brechend voll. Jeder war neugierig, was jetzt wohl kommen würde. Rabbiner Landau schritt mit ernstem Gesicht zur Kanzel [ weiterlesen ]




Helfen Sie mit!

Ma´ot Chitin - Pessach Pakete

Ma´ot Chitin - Pessach Pakete

Heute ist - mit G-ttes Hilfe - der Container mit den koscheren Lebensmittel aus Israel für die Pessach Pakete angekommen (anbei ein paar Fotos)! Es ist bekannt, dass eine der wichtigsten Mizwot der Feiertage die Unterstützung unserer Brüder und Schwestern ist, damit alle die Feiertage angemessen feiern können. Dies gilt ganz besonders für die Pessach-Feiertage. Es ist eine uralte jüdische Tradition, großzügig Spenden an Fonds zu leisten, die dafür sorgen, dass auch wirklich jeder Mensch, der Not leidet, mit dem Notwendigen - Lebensmittel, Mazza, Wein, festliche Kleidung, usw. - versorgt ist. Wie in jedem Jahr, werden wir auch dieses Jahr wieder Essens-Pakete an bedürftige Familien in Berlin und Umgebung verteilen. Wenn Ihnen jemand bekannt ist, dem so ein Paket helfen würde, so lassen Sie es uns bitte [ weiterlesen ]




Alijah: 110 Juden aus der Ukraine zu Hause gelandet

Alijah: 110 Juden aus der Ukraine zu Hause gelandet

Nur eine Woche vor Pessach sind am Dienstagmorgen am Internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv 100 Olims aus der Ukraine gelandet - und haben damit ihr neues Leben im jüdischen Staat begonnen. Der Großteil der Olimas kommen aus der Ostukraine, wo immer noch Kämpfe zwischen Regierungstruppen und pro-russischen Speratisten stattfinden.   Foto: Glücklich nach Hause gekommen - einige der Olims aus der Ukraine am Ben Gurion Airport Tel Aviv (Foto: Bazz [ weiterlesen ]




Raw Lam zu Parschat Pekudei:

Die Aufgabe der Juden!

Die Aufgabe der Juden!

Alles, was wert ist, gesagt zu werden, ist auch wert, wiederholt zu werden! (Michael Lam) Immer wieder stellt sich die Frage: „Wieso verwendet die Torah so viel Tinte darauf, die Einzelheiten des Baus des Stiftzelts in der Wildnis zu wiederholen?“ Der Alte von Chelm schreibt, dass es zwei Faktoren gibt, die einer Sache Wert verschaffen:1) Ihre Seltenheit; 2) ihre Unabdingbarkeit. Ein Diamant oder ein anderer Edelstein ist umso wertvoller, je seltener er ist. Eine seltene Briefmarke oder sogar eine Fussballerkarte werden nur deshalb ein Sammelobjekt und teuer, weil es nur eine oder zwei davon gibt. Wenn Tausende davon auf den Markt geworfen würden, erführe deren Preis einen dramatischen Absturz. Es gibt andere Dinge, die Wert besitzen, weil wir sie zum Leben brauchen. Luft, Wasser und Speise besitzen Wert. Sie sind nicht mit einer [ weiterlesen ]




Video: Das Fest der Freiheit - Pessach kommt

Video: Das Fest der Freiheit - Pessach kommt

Bei all den Pessach-Vorbereitungen, in denen sich ganz Israel zur Zeit befindet, darf man nicht vergessen, was eigentlich gefeiert wird: Wir feiern den wundersamen Auszug von Am Yisrael aus Ägypten unter der Führung von Moshe. Der Pharao ließ sie nicht gehen und musste durch schreckliche Plagen dazu gezwungen werden. Die Gruppe The Fountainheads hat mit "Dayenu - Comming Home" dieses Wunder filmisch dargestellt und trägt die Botschaft in die heutige Zeit, wo sie unverändert aktuell ist. Seit der Wiedergründung Israels 1948 erlebt die Welt bis zum heutigen Tag die Heimkehr des Volkes Israel nach Eretz Israel, seiner Heimstatt - oftmals in Sondermaschienen der israelischen Fluggesellschaft El Al, womit sich das Prophetenwort Jesajas erfüllt: Auf Adlersflügel werden sie heimkehren aus allen vier Enden der [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 3. Nissan 5775 – 23. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 3. Nissan 5775 – 23. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendDas Anlehnen- Die richtige Weise des Anlehnens ist, dass man bis zur Höhe der Schultern ein Kissen etc. hat und sich auf dieses Kissen, etwas zur linken Seite geneigt, anlehnt. Man kann den Körper auch auf eine gepolsterte Armlehne neigen. Der Körper muss aber darauf gelehnt werden. So kann auch ein gepolsterter Stuhl neben sich hingestellt werden, auf einer Weise, dass man den Körper an der Schulter oder durch die Hand stützen kann.Schulter einer anderen Person- Man kann sich an der Schulter des Nachbarn anlehnen, jedoch sitzt dabei der Nachbar nicht auf einer entspannten Weise. Deshalb sollen diese zwei Leute in einem solchen Fall nicht gleichzeitig, sondern abwechslungsweise essen oder trinken.Scha’arei Jemei Hapessach.- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Pekudei:

Wir bemühen uns und erhalten unseren Lohn - für die Anstrengung

Wir bemühen uns und erhalten unseren Lohn - für die Anstrengung

Parschat Pikudej schliesst mit dem Bau des Mischkan (Stiftzelt). Nach der Fertigstellung der einzelnen Teile des Mischkans wurden diese zu Mosche gebracht. Raschi sagt zu diesem Midrasch, dass die einzelnen Stücke zu Mosche gebracht wurden, weil ausser ihm niemand in der Lage war, sie zusammenzusetzen. Das Mischkan war ganz einfach zu schwer, als dass ein anderer es heben konnte. Da Mosche nicht am Bau des Mischkans beteiligt gewesen war, gewährte Haschem (G´tt) Mosche die Ehre, die einzelnen Teile des Mischkans zusammenzusetzen. Als Haschem Mosche anwies, das Mischkan zusammenzustellen, entgegnete Mosche, dass er es ebenfalls nicht heben konnte. Daraufhin befahl Haschem Mosche, sich trotzdem die Mühe zu machen. "Erwecke den Anschein, als ob du versuchst, es aufzustellen." Mosche nahm die Aufgabe in Angriff und wunderbarerweise stellte sich das Mischkan [ weiterlesen ]




Raw Wein zu Parschat Pekudei:

Das Buch der Herausforderungen und Triumphe

Das Buch der Herausforderungen und Triumphe

Diesen Schabbat beenden wir das Lesen des Buches Schemot. Das gesamte Drama der Geburt der jüdischen Familie als eine Nation ist im erzählerischen Teil dieses Buches enthalten. In einer Folge fast unvorstellbarer Geschehnisse, beginnen die Jehudim ein goldenes Exil in Ägypten, das schliesslich zu einem Albtraum der Verfolgung und Sklaverei auswächst. Mit einem enorm hohen Preis und erschütternden Verlusten werden die Jehudim durch Wunder gerettet und eine grosse Führungspersönlichkeit, Mosche, erscheint, um sie aus der ägyptischen Gefangenschaft zu befreien. Ein weiteres Mal werden sie beim Jam Suf durch Wunder vor der Vernichtung bewahrt und kommen in die Wüste Sinai. Dort werden sie mit himmlischem Manna und von Wasser aus dem Brunnen von Miriam am Leben erhalten. Mit grosser Dramatik wird ihnen die Torah am Berg Sinai [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Parah:

Die Suche nach der Bedeutung der Roten Kuh beim Baum der Erkenntnis

Die Suche nach der Bedeutung der Roten Kuh beim Baum der Erkenntnis

In Parschat Chukat – das diese Woche, in der zweiten Sefer Tora, „Parschat Parah“ genannt, gelesen wird - lernen wir über die Mizwa der „Parah Adumah“ (Rote Kuh). Wenn eine Person in Kontakt mit einem Toten kommt, so wird er „tamej“, spirituell unrein. Die Besprenkelung mit Wasser, welches mit Asche der Parah Adumah gemischt wird, ist der einzige Weg um wieder rein zu werden. Die Parah Adumah ist das klassische Beispiel eines Tora-Gesetzes welches – mindestens aus unserer Sicht – keinen offensichtlichen Sinn ergibt. Nicht nur das: Das ganze Gesetz ist paradox. Obwohl die Kuh den Unreinen rein macht, werden die Menschen, die am Vorbereitungsprozess der Asche beteiligt sind, unrein. Deshalb ist dies das Paradebeispiel eines „Chok“, eines Gesetzes ohne ersichtlichen Grund. Der Absatz über die [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 29. Adar 5775 – 20. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 29. Adar 5775 – 20. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendDas Anlehnen- Der Rema schreibt, dass man lekatchila während der ganzen Mahlzeit (Schulchan Orech) angelehnt sitzen und essen soll. Man ist bediewed aber joze, solange man sich mindestens bei dem Mazza-essen und bei den vier Becher Wein angelehnt hat.Nachdem es heutzutage aber nicht die Gewohnheit ist so zu essen und es den Menschen schwer fällt während der ganzen Mahlzeit so zu sitzen, erleichtert man in dieser Angelegenheit.- Man kann sich entweder sitzend oder liegend auf die Seite anlehnen, die Hauptsache ist, dass es dem Menschen bequem ist, sich auf dieser Weise anzulehnen.- Man erfüllt die Pflicht des Anlehnens nicht, wenn man den Körper auf die Seite neigt, ohne den Körper dabei auf irgendeine Sache auf der linken Seite zu stützen.Scha’arei Jemei [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel:

Frauen symbolisieren die Kraft der Erneuerung

Frauen symbolisieren die Kraft der Erneuerung

  Der Pasuk (Vers) sagt: „Und es kam jeder, den sein Herz dazu bewog; und jeder, den sein Sinn dazu antrieb, brachte seine Spende zum Bau des Stiftzeltes“ [Schemot 35: 21]. Die Menschen begannen, das Material zu bringen, nachdem Mosche alle aufgerufen hatte, um sie um Spenden für das Stiftzelt zu bitten. „Und die Männer kamen samt den Frauen (al haNaschim)“[35: 22]. Raschi erklärt, dass diese ungewöhnliche Ausdrucksweise bedeutet, dass die Männer MIT den Frauen kamen. Der Da’at Sekejnim miBa’ale Hatosafot zitiert jedoch eine andere Erklärung. Die Pesukim (Verse) lassen erkennen, dass es sich bei den Spenden um einzelne Stücke von Frauenschmuck handelte. Der Da’at Sekejnim kommentiert: „und die Frauen machten trotz allem mit und waren darauf bedacht, für den himmlischen Dienst [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 28. Adar 5775 – 19. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 28. Adar 5775 – 19. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendDas Anlehnen- Das Anlehnen am Sederabend bei den Arba Kossot oder beim Mazza-Essen ist eine Pflicht. Hat man die Arba Kossot getrunken oder die Mazza gegessen ohne sich anzulehnen, gilt grundsätzlich die Regel, dass man nicht joze war und man nochmals essen oder trinken muss.Laut der Meinung des Rema kann man jedoch bei den letzten zwei Bechern nicht nochmals trinken, da es so aussieht, als ob man die Anordnung der Rabanan, vier Becher und nicht fünf Becher zu trinken, abändert.Lehnte man sich beim Essen des Afikoman nicht an, muss man den Afikoman nochmals essen, insofern man noch nicht gebenscht hat. (Fällt es einem Menschen sehr schwer nochmals einen Afikoman zu essen, Kann man ihn nicht dazu verpflichten.) Nach dem Benschen kann man sich nicht nochmals waschen und somit könnte der [ weiterlesen ]




Zentralrat der Juden in Deutschland:

Erklärung zur Parlamentswahl in Israel

Erklärung zur Parlamentswahl in Israel

Zu den Wahlen in Israel erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, sind glücklicherweise friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Wahlbeteiligung war erfreulich hoch. Das zeigt, wie groß nach wie vor die Bedeutung der Politik in Israel ist. Jetzt ist auf eine zügige Regierungsbildung zu hoffen, damit das politische Tagesgeschäft wieder voll aufgenommen werden kann. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland verfolgt diesen Prozess mit großem Interesse. Wir sind zuversichtlich, dass die Sicherheit und das Wohl der Bürger Israels unter der neuen Regierung oberste Priorität haben werden. Zugleich hoffen wir, dass es gelingt, einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten näher zu [ weiterlesen ]




5th Global Forum for Combating Antisemitism

5th Global Forum for Combating Antisemitism

om 12. bis 14. Mai 2015 wird in Jerusalem das 5. Forum for Combating Antisemitism stattfinden. Dieser Kongress findet alle zwei Jahre statt und hat sich als weltweit wichtigstes Forum zur Analyse antisemitischer Strömungen weltweit und zugleich der Entwicklung von Gegenstrategien etabliert. Hinter dem Forum steht eine aktive Koalition von politisch und gesellschaftlich Engagierten, Vorsitzenden von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kirchenvertretern, Journalisten, Diplomaten und Pädagogen, die gemeinsam für Toleranz werben und dem weltweiten Antisemitismus entgegentreten wollen. Das Forum ist zugleich ein Treff- und Austauschpunkt, um voneinander zu lernen und Kräfte im Kampf gegen Antisemitismus zu bündeln. In diesem Jahr liegt der Fokus der Konferenz auf zwei Themen: Antisemitismus und Hassreden im Internet und den [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel :

Was ein Spiegel verraten kann

Was ein Spiegel verraten kann

„Er fertigte das Becken und sein Gestell aus Kupfer an, mit den Spiegeln der Frauenscharen, die sich am Eingang des Stiftzeltesversammelten.“ [Schemot 38:8] Raschi sagt uns, dass die Frauen die kupfernen Spiegel spendeten, mit denen sie ihre Ehemänner beeinflussten und deshalb meinte Mosche, dass diese nicht als Gabe für den Heiligen Tempel geeignet seien. Mosche wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Frauen mit diesen Spiegeln Gefühle erregt hatten, die die Scharen, die sich am Eingang des Stiftzelts versammelten, hevorgebracht hatten. Diese Frauen verfügten zu einer Zeit, in der die Männer unter dem Druck der ägyptischen Sklaverei gebeugt waren, über die Weitsicht und die Zuversicht, eine neue Generation hervorzubringen. Was können wir lernen, wenn wir in den Kupferspiegel schauen? Es gibt einen riesigen [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel:

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Initiative

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Initiative

Parschat Wajakhel beinhaltet einen Pasuk, der die Leute beschreibt, die mit dem Bau des Mischkan (Stiftzelt) beschäftigt waren: „Jeder Mann, dessen Herz ihn inspirierte (ascher nesa´o libo) kam und jeder, dessen Seele ihn motivierte, brachte den Anteil von Haschem für die Arbeit am Zelt der Versammlung, für all seinen Dienst und die heiligen Gewänder.“ [Schemot 35:21] Der Ramban bemerkt dazu: „Das Mischkan war ein beindruckendes Gebäude. Als Mosche Rabbenu die Leute rief, um im Bau mitzuhelfen, riskierte er viel. Die Leute waren keine ausgebildeten Architekten und Bauarbeiter. Die meisten Leute konnten einen Hammer von einem Schraubenzieher nicht unterscheiden.“ „Jedoch“, sagt der Ramban, „irgendwie wussten die Leute, was sie tun mussten.“ Der Ramban erklärt den Ausdruck „ascher [ weiterlesen ]




Gericht entscheidet: Juden dürfen auf dem Tempelberg beten

Gericht entscheidet: Juden dürfen auf dem Tempelberg beten

Das Amtsgericht von Jerusalem hat in der letzten Woche bestätigt, dass es für Juden erlaubt ist, auf dem Tempelberg zu beten – trotz gewalttätigen Ausschreitungen von Moslems. Die juristische Klärung kam als Antwort auf den Fall des Jehuda Glick, der die israelische Polizei verklagt hat, weil sie ihn für zwei Jahre vom Tempelberg gesperrt hat, nachdem er dort im Jahre 2011 leise betend gefilm wurde.   Foto: von Zairon (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 25. Adar 5775 – 16. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 25. Adar 5775 – 16. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendWelcher Wein- Für die vier Becher Wein am Sederabend ist es vorteilhaft, richtiger Wein zu verwenden, denn das Weintrinken weist auf ein Gefühl der Freiheit hin. Fällt es einer Person aber schwer Wein zu trinken, kann man auch Traubensaft nehmen. Besser wäre aber in einem solchen Fall, die Hälfte des Bechers mit Wein und die andere Hälfte mit Traubensaft zu füllen.Heutzutage gibt es verschiedene Traubensäfte, denen man auch andere Zutaten beimischt. Nachdem einige Posskim der Meinung sind, dass man für Kiddusch nur solchen Traubensaft nehmen darf, der keine Zutaten hat, soll man darauf achten, nur solchen Traubensaft zu verwenden, der 100% natürlicher Traubensaft ist.- Es ist eine Mitzwa am Sederabend roter Wein zu trinken, falls der Weisswein nicht besser ist. Roter [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel:

Weshalb erklärt man das Naheliegende?

Weshalb erklärt man das Naheliegende?

Die Parscha beginnt "Und Mosche versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israels und sagte zu ihnen..." [Schemot 35: 1]. Gut zwanzig Pesukim später schliesst dieser Abschnitt mit den Worten: "Die ganze Gemeinde Israels verliess Mosches Umgebung." [Schemot 35: 20] Mosche sagte, was er zu sagen hatte, und sie gingen. Wäre dies eine talmudische Textstelle, so würde die Gemara sie analysieren und fragen, "Dies ist ja nahe liegend – was sagt uns die Torah hier?" Nachdem steht, dass Mosche alle zusammenrief, um ihnen eine Botschaft zu übermitteln, muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass sie danach wieder weg gingen. Weshalb muss die Torah – die doch nie ein Wort verschwendet – diesen Pasuk am Ende der Erzählung schreiben? Raw Elja Lopian sagt, dieser Pasuk lehrt uns, dass es, als die Jehudim von Mosche Rabbenu weggingen, [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel:

Versunkene Tore werden am vorgefertigten dritten Tempel eingehängt werden

Versunkene Tore werden am vorgefertigten dritten Tempel eingehängt werden

Der Pasuk schreibt "Taw´u waArez Sche‘areha..." [Eicha 2:9] - die Tore des Bet haMikdasch (des Tempels) versanken in der Erde, bevor das Bet haMikdasch selbst zerstört wurde. Aus einem scheinbar unerklärlichen Grund liess es Haschem zu, dass das ganze Bet haMikdasch zerstört wurde, doch die Tore wurden intakt gelassen. Dies muss erklärt werden. Ausserdem haben sich die letzten fünf Parschiot von Sefer Schemot - Terumah, Tezawe, Ki Tissa, Wajakhel und Pekudej - mit der Mizwa von "Sie sollen Mir ein Heiligtum machen und Ich werde in ihrer Mitte wohnen" befasst [Schemot 25:8]. Scheinbar ist dies eine Mizwa, die keiner von uns je erfüllen können wird. Auch wenn wir, beEsrat Haschem (mit G´ttes Hilfe) das Kommen von Maschiach erleben werden, scheint es, dass wir dieses Gebot nicht erfüllen können. Der Grund dafür [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Wajakhel:

Die erste Mizwa lehrt uns etwas in Bezug auf alle Mizwot

Die erste Mizwa lehrt uns etwas in Bezug auf alle Mizwot

Diesen Schabbat lesen wir in der zweiten Sefer Tora „Parschat Hachodesch“. Dieser Abschnitt ist ein Teil von Parschat Bo [Schemot 12, 1-20]. In diesem Abschnitt finden wir die ersten Mizwot (Gebote), die das jüdische Volk als nationale Einheit erhielt. (Die drei Mizwot, die zuvor, im Buch Bereschit, erwähnt sind, wie „Peru uRewu“ (Heiraten und Kinder haben), „Brit Mila“ (Beschneidung) und „Gid Hanasche“ (Verbot des Essens der Spannader) wurden befohlen, bevor das Volk Israel existierte.) Die erste Mizwa ist die Festlegung der Monate des Jahres durch das Bet Din (jüdisches Gericht) [Schemot 12, 2]. Zeugen müssen zum Gericht kommen und aussagen, dass sie den Neumond gesehen haben. Auf Grund dieser Aussage wird das Gericht den neuen Monat verkünden, und auf Grund dessen werden ebenfalls die jüdischen [ weiterlesen ]




Die antisemitische Demokratie

Die antisemitische Demokratie

von Dr. Nathan Warszawski Nicht nur aus Politker_innen-, Philosophen- und Pfarrersmund vernehmen wir regelmäßig, dass jeder Bürger und Einwohner Deutschlands den Antisemitismus der Juden wegen bekämpfen möge und um die Demokratie zu retten. Die Frage drängt sich auf, ob sich Demokratie mit Antisemitismus verträgt. Diktaturen sind nicht immer judenfeindlich. Der spanische Diktator Franco lässt während des Zweiten Weltkrieges vielen Juden das Leben retten, indem er seine Grenzen für Juden durchlässig macht. Der antisemitische Hitlerismus und Stalinismus wollen hingegen alle Juden in ihrem Machtbereich eliminieren. Hitler gelingt es nicht, da er den Krieg zu früh verliert, und Stalin, weil er sich teilweise vom Hitlerismus abwendet, als sein Idol die Sowjetunion vertragsbrüchig überfällt. Als [ weiterlesen ]




Israelfreunde melden sich zu Wort:

Nach den antisemitischen Terroranschlägen, Schändungen und Übergriffen

Nach den antisemitischen Terroranschlägen, Schändungen und Übergriffen

Nach den Terroranschlägen von Paris, Brüssel und Kopenhagen sowie den zahlreichen Schändungen jüdischer Gräber in Deutschland und Frankreich in den letzten Wochen gibt der Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V. folgende Erklärung ab: Entsetzen, Erschrecken, Betroffenheit und Verurteilung gehören angesichts des Terroranschlages in Kopenhagen wieder zum Standardwortschatz der Polit- und Medienprominenz, als ob es sich um ein völlig neues Phänomen handeln würde. Tatsächlich sollte man die immer deutlicher werdenden Aggressionen gegen Jüdinnen und Juden in fast allen Staaten Europas endlich zur Kenntnis genommen haben. Bei den bloßen Absichtsbekundungen und einem Verurteilungsbestreben kann es nicht länger bleiben, sind sie doch alle nur das Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit. Europa [ weiterlesen ]




Am Sonntag in Berlin:

Großes Kosher-Fest im InterContinental

Großes Kosher-Fest im InterContinental

Anlässlich des Koscher-Festes findet am Freitag 13.März 2015 um 11.00 in InterContinental Hotel Berlin (Budapester Str.2 10709 Berlin) eine Pressekonferenz statt. Rabbi Yehuda Teichtal vom Jüdisches Bildungszentrum Chabad Berlin und der Küchendirektor im InterContinental Berlin Alf Wagenzink werden das Koscher-Fest Event vorstellen und alle Fragen hierzu beantworten. Bitte melden Sie sich bei chava@chabadberlin.de an, um an der Pressekonferenz teilnehmen zu können. Am Sonntag, den 15. März von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr lädt das Chabad Jüdische Bildungszentrum alle zum Koscher-Fest im Hotel InterContinental Berlin (Budapester Str.2, 10787 Berlin) ein. Um 11.30 Uhr beginnt das Mega Challah Backen Event im Rahmen des Koscher-Festes. Der Eintritt zu dieser Koscher-Fest Veranstaltung ist frei und alle sind willkommen. Der [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , 20. Adar 5775 – 11. März 2015

Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , 20. Adar 5775 – 11. März 2015

Tages- HalachaHalachot zum Seder-AbendDie vier Becher- Obwohl man die Mitzwa der Arba Kossot nur erfüllt, wenn man laut den Anordnung von Chasal trinkt, soll eine Person, die beispielsweise keine Möglichkeit hat die Hagadda zu sagen, dennoch die vier Becher trinken. Er soll dabei jedoch zwischen einem Becher und dem Nächsten eine Pause einlegen.Die Grösse des Bechers- Der Becher muss mindestens ein ‚Revi’it’ Wein fassen können. Es besteht jedoch eine Meinungsverschiedenheit, wie gross dieses Revi’it ist. Lekatchila spricht man von 150 cm³, bediewed genügen auch 90 cm³.- Lekatchila sollte jeder der vier Becher ganz ausgetrunken werden, ist es nicht möglich, dann genügt der grösste Teil des Revi’it. Beim vierten Becher muss man aber ein ganzes Revi’it trinken, [ weiterlesen ]




Abgestürzt! Über den Zustand der Antisemitismusforschung in Deutschland

Abgestürzt! Über den Zustand der Antisemitismusforschung in Deutschland

Von Dr. Matthias Küntzel Kreuzberg, April 2014: Ein 31jähriger verlässt seine Wohnung und wird von sechs jungen Arabern nach seiner Herkunft gefragt. Er outet sich als Israeli und wird daraufhin als „dreckiger Jude“ beschimpft und zusammengeschlagen. Der Tagesspiegel berichtet hierüber unter der Überschrift „Antisemitischer Überfall: Mann aus Israel geschlagen.“ Diese Schlagzeile ist unzutreffend! – erklären jetzt Michael Kohlstruck und Peter Ullrich. Es gebe „keine hinreichenden Informationen, die es rechtfertigen würden, hier von einem antisemitischen Phänomen auszugehen“. So sei nicht ausgeschlossen, dass die Täter den „(nahost-)politischen Konflikt“ lediglich vor einer Kreuzberger Haustür austragen wollten.[1] Kohlstruck und Ullrich schreiben dies [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ki Tissa:

Wann gibt es eine Gelegenheit, um sich lügnerisches Denken zu Nutze zu machen?

Wann gibt es eine Gelegenheit, um sich lügnerisches Denken zu Nutze zu machen?

Es gibt einen interessanten Da’at Sekejnim mi’Ba’ale Tosfot zur Parscha dieser Woche. [Schemot 32:2] Als die Massen zu Aron hintraten und ihn aufforderten, für sie einen „Elohim, welcher uns führen wird“ zu machen, sagte er ihnen, sie sollten ihren Frauen, Söhnen und Töchtern ihren Goldschmuck wegnehmen und ihm bringen. Wenn wir diesen Pasuk (Vers) lesen und ihn für bare Münze nehmen, scheint uns dies eine glasklare Anklage gegen Aron zu sein. Er scheint in tiefer Schuld für diese Sünde zu stehen. Der Da’at Sekejnim sagt uns jedoch, dass Aron in bester Absicht handelte. Aron machte sich folgende Gedanken: „Wenn ich Kalev oder Nachschon in Mosche’s Abwesenheit als Führer einsetze, dann bekomme ich Probleme. Falls ich nicht tätig werde, werden die Massen einen der ihren [ weiterlesen ]




MdB Volker Beck: Kleine Anfrage: Antisemitismus in Deutschland

MdB Volker Beck: Kleine Anfrage: Antisemitismus in Deutschland

Objektiv geht die tatsächliche antisemitische Bedrohung in Deutschland von rechts motivierten Männern jeden Alters aus. Eine statistisch nachgeordnete Rolle spielen dagegen Migranten, Linke und Frauen, auch wenn wir aus verschiedenen Studien über Antisemitismus wissen, dass sie sich in ihren antisemitischen Einstellungen kaum unterscheiden. Trotzdem müssen wir subjektive Ängste von Jüdinnen und Juden ernst nehmen. Die Bundesregierung sollte das nicht herunterspielen, wenn sie sagt, dass eine allgemeine Gefahr nicht bestünde. In Deutschland ist Antisemitismus trauriger Alltag. Die Bundesregierung beweist durchaus Chuzpe, wenn sie bei der AfD keinen Antisemitismus entdecken kann, obwohl wir immer wieder Fälle hatten, in denen AfD-Politiker durch antisemitische Karikaturen oder Aussagen aufgefallen sind. Man kann der Bundesregierung im [ weiterlesen ]




Erklärung des Zentralratspräsidenten zum Anschlag in Jerusalem:

"Israel führt täglich den Kampf gegen den Terrorismus"

Zum Anschlag am Freitag in Jerusalem, bei dem fünf Menschen verletzt wurden, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Das Purim-Fest ist das Fest der jüdischen Selbstbehauptung und des Sieges des jüdischen Volkes über das Böse, das es zu vernichten versuchte. Der brutale Anschlag in Jerusalem zeigt, dass Israel auch heute noch tagtäglich diesen Kampf führen muss. Heute erscheint das Böse dort und zunehmend auch hier bei uns in Europa in Form des feigen islamistischen Terrorismus. Es ist Israels Pflicht, seine Bürger zu beschützen und alles in seiner Macht stehende gegen diesen Terror zu unternehmen. Wir dürfen den jüdischen Staat in diesem Kampf nicht alleine lassen und sollten ihm daher immer wieder unsere Solidarität versichern. Unsere Gedanken und [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ki Tissa:

in Vorgeschmack auf das messianische Zeitalter

in Vorgeschmack auf das messianische Zeitalter

Im aktuellen Wochenabschnitt wird über die Geschichte vom Goldenen Kalb berichtet. Der Ramban sagt, dass es sich nicht um richtigen Götzendienst handelte, der hier ausgeführt wurde; die Juden wollten einfach einen Mittelsmann, weil sie dachten, Mosche sei gestorben. Trotzdem war dies eine schreckliche Sünde. Die Torah versucht uns zu sagen, dass diese Geschehnisse einem steuerlosen Güterzug glichen. Die Ereignisse waren ausser Kontrolle geraten. Mosche kam spät zurück. Der Satan erfasste die Gelegenheit. Er machte, wie Raschi es nennt, ein Bild vom „Durcheinander in der Welt“. Die Menschen schrien nach einem Mittelsmann. Chur erhob sich und versuchte sie aufzuhalten. Die Menschen töteten Chur. Die Ereignisse gerieten ausser Kontrolle. Es glich einer Lawine, die den Berg herunterzurollen kam. [ weiterlesen ]




Französischer Ministerpräsident: Antizionismus ist Antisemitismus

Französischer Ministerpräsident: Antizionismus ist Antisemitismus

Der sozialistische französische Ministerpräsident Manuel Valls hat in einem Interview eine altbekannte, aber oftmals verdrängte Binsenweisheit betont: Hinter dem antiisraelischen Antizionismus steckt nichts anderes als der alte Antisemitismus. Er verortet auch in der politischen Linken Nährboden für den neuen Antisemitismus, der bereits seit den 1970er Jahren dort wuchert. Betrachtet man sich die Rhetorik, die Argumentationsmuster und die Methoden der sogenannten Israelkritiker und Antizionisten, so wird überdeutlich, das es sich in Wahrheit um Antisemitismus handelt. Wichtig ist diese Klärung auch, da sich sogar Rassisten unter dem Deckmantel des Kostümhumanismus als "Israelkritiker" betätigen, tatsächlich aber den klassischen Antisemitismus in die Mitte der Gesellschaft tragen [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ki Tissa:

Das Salböl war dazu bestimmt, das „innere Feuer“ der Kohanim zu entfachen

Das Salböl war dazu bestimmt, das „innere Feuer“ der Kohanim zu entfachen

In der dieswöchigen Parscha (Wochenabschnitt) wird Mosche Rabbejnu aufgefordert, das Schemen haMisch’cha (Salböl) herzustellen. Er solle Aron und seine Söhne mit dem Salböl für das Priestertum heiligen und dann den Kindern Israels sagen: „Dieses Salböl soll Mir heilig sein für alle eure Generationen“. [Schemot 30:30-31] Raschi zitiert zu diesen Worten eine Lehre unserer Weisen [Horijot 11b]: Das ursprüngliche Salböl, welches Mosche zur Salbung von Aron und seinen Söhnen hergestellt hatte, wird bis in die ferne Zukunft („le’Atid la’vo“) erhalten bleiben. Wenn der Tempel wieder aufgebaut wird, möge dies bald in unseren Tagen geschehen, werden wir wieder genau dieses Ölkrüglein zur Salbung der Priester für ihren Dienst im dritten Tempel verwenden. Es [ weiterlesen ]




Netanjahu hat bei seiner Rede diese Woche einen Fehler gemacht

Netanjahu hat bei seiner Rede diese Woche einen Fehler gemacht

Premierminister Netanjahus Rede vor dem US-Congress am Dienstag, den 3. März war kraftvoll und wurde enthusiastisch aufgenommen. In der Geschichte von Purim, hält Haman einen kurzen aber kraftvollen Vortrag vor Ahasuerus mit dem Ziel diesen von seinem Plan eines Genozids an den Juden zu überzeugen. "Es gibt ein bestimmtes Volk", sagt Haman zu Ahasuerus, "welches mit all seinen Geboten anders ist als alle andere Völker. Der König darf dies nicht tolerieren. Wenn es der König wünscht, dann soll es vernichtet werden". (Dasselbe Argument, in der einen oder anderen Form, sollte Tausende Male im Laufe der Geschichte wiederholt werden). Die Königin Esther lädt ihren Mann und Haman zu einem Festessen mit alkoholischen Getränken ein. Esther sagt zu Ahasuerus, "lass mir mein Leben und das meines Volkes, dies ist [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ki Tissa:

Sie irrten schnell vom Weg ab

Sie irrten schnell vom Weg ab

In der dieswöchigen Parscha wird berichtet, dass das Volk ungeduldig wurde, während Mosche auf dem Berg Sinai war, um die Luchot (Gesetzestafeln) zu empfangen. Aharon schuf für sie das Goldene Kalb und sie begannen ihm zu dienen. Haschem sagte zu Mosche: "Geh, steige hinunter – denn dein Volk, das du von Ägypten hinaufgebracht hast, ist verdorben. Sie sind SCHNELL abgewichen vom Weg, den Ich ihnen befohlen habe; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht, sich davor niedergeworfen und ihm geopfert und sie haben gesagt ´Dies ist dein Gott, oh Israel, der dich vom Lande Ägypten heraufgebracht hat.´" [Schemot 32:7-8]. Raw Jerucham Levovitz, der Mirer Maschgiach, sagte auf die Worte "Sie sind SCHNELL abgeirrt von dem Weg, den Ich ihnen befohlen habe". Weshalb ist es wichtig zu wissen, fragt er, dass sie schnell abgewichen sind? [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ki Tissa:

Mosche Rabbejnus grösster Augenblick

Mosche Rabbejnus grösster Augenblick

Ich möchte zwei Erläuterungen von Rabbi Awraham Pam szl. wiedergeben: Der Midrasch sagt: „Kommt und seht Mosche Rabbejnus (unser Lehrer) Grösse: Aron und die Ältesten hielten ihn an den Armen fest, er aber behielt die Oberhand.“ Mosche stieg vom Berg Sinai herab (nach der einfachen Torah-Erklärung), sah das Goldene Kalb und den ganzen Rummel und zerbrach die Luchot (Bundestafeln) mit den zehn Geboten. Der Midrasch erzählt jedoch, dass die Sache nicht so einfach war. Es gab eine grosse Meinungsverschiedenheit. Mosche argumentierte, dass die Juden Götzen dienten und dass sie deshalb die Torah nicht verdienten. Mosche wollte die Tafeln zerbrechen. Aron und die Ältesten wehrten sich vehement. Gemäss dem Midrasch beschränkten sie sich nicht nur aufs Argumentieren; sie hielten Mosche an den Armen fest, um [ weiterlesen ]




Simon Wiesenthal Center lobt die späte Entscheidung Deutschlands, den dänischen Imam anzuklagen, der an einer Berliner Moschee zur Vernichtung der Juden aufrief.

Simon Wiesenthal Center lobt die späte Entscheidung Deutschlands, den dänischen Imam anzuklagen, der an einer  Berliner Moschee zur Vernichtung der Juden aufrief.

Es ist sehr beklagenswert, dass deutsche Behörden nicht eingriffen als letzten Sommer Aufrufe zum Mord an Juden auf deutschen Straßen zu kören waren. Das Simon Wiesenthal Center lobt die deutschen Behörden für die späte Entscheidung den dänischen Imam Abu Bilal Ismail anzuklagen, welcher letzten Juli in der Berliner Al-Nur Moschee zur Tötung zionistischer Juden aufgerufen hatte. „Während unserer Treffen mit dem deutschen Justizminister und mit Beamten des Innenministeriums in Berlin im September 2014 rieten wir zu juristischen Schritten gegen alle, die zum Mord an Juden während der Konfrontationen zwischen Israel und Hamas im letzten Sommer aufriefen, speziell auch gegen diesen Imam“, sagte Rabbiner Abraham Cooper, stellvertretender Vorsitzende des Simon Wiesenthal Centers, einer namhaften jüdischen [ weiterlesen ]




Es wird gefeiert:

Purim – פורים

Purim – פורים

Purim, ein rabbinisches Fest im Frühjahr, wird am 14. Adar bzw. in Städten mit einer Stadtmauer am 15. Adar begangen. Dies fällt in der Regel auf Februar oder März. Das Fest erinnert an die Errettung der bedrängten Juden im persischen Reich unter König Artaxerxes, von der das biblische Buch Esther erzählt. Dieses Fest kompensiert Ernst und Würde der meisten anderen jüdischen Festvorschriften, indem es Ausgelassenheit und Freude gebietet. Schulen sind geschlossen, es finden öffentliche Partys und Feste statt und Zeitungen melden allerlei Enten – ähnlich den Aprilscherzen.Kinder (und Erwachsene) verkleiden sich, ähnlich dem christlichen Karneval, mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von allerlei Lärminstrumenten begleitet, die immer dann [ weiterlesen ]




Der Antisemitismus soll Weltkulturerbe werden

Der Antisemitismus soll Weltkulturerbe werden

von Dr. Nathan Warszawski Die Zahl der antisemitischen Übergriffe nimmt in Europa zwar seit Jahren zu, es gibt jedoch immer mehr Proteste und regionale Antisemitismus-Verbote. Die Zahl der engagierten Antisemiten ist rückläufig. Der Antisemitismus hat es in der EU schwer:Bürgerrechtler wollen nun gegensteuern Aachen. Bürgerrechtler und Pazifisten verlangen, dass der Antisemitismus als Weltkulturerbe erhalten bleibt. Insbesondere junge Menschen sollen für den Antisemitismus gewonnen werden. Der Europäische Rat soll sich dafür einsetzen, dass der zunehmend umstrittene Antisemitismus von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wird. Der Antisemitismus sei wichtigster und ureigenster Kulturausdruck der Europäer, man dürfe ihn daher nicht verlieren, sagte der Präsident des Europäischen [ weiterlesen ]




Berlin: Koscher-Fest am 15. März

Berlin: Koscher-Fest am 15. März

Am Sonntag, den 15. März von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr lädt das Chabad Jüdische Bildungszentrum alle zum Koscher-Fest im Hotel InterContinental Berlin (Budapester Str.2, 10787 Berlin) ein. Um 11.30 Uhr beginnt das Mega Challah Backen Event im Rahmen des Koscher-Festes. Der Eintritt zu dieser Koscher-Fest Veranstaltung ist frei und alle sind willkommen. Der Großteil der Schlagzeilen hinsichtlich jüdischer Themen in Europa war in letzter Zeit dunkel und beängstigend. Die Kontroverse bezüglich des „jüdisch-Aussehens“ auf den Straßen in Deutschland, die sicherheitsrelevanten Fragen sowie andere in den Massenmedien diskutierte Themen haben eine sorgenvolle Atmosphäre geschaffen. Das Chabad Jüdische Bildungszentrum möchte hierauf jedoch mit einer positiven Stimmung antworten, und lädt alle zu einer [ weiterlesen ]




Kauder: Juden müssen immer und überall sicher sein

Kauder: Juden müssen immer und überall sicher sein

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat dazu geraten, dass sich Juden in bestimmten Problemvierteln nicht als Angehörige der Religionsgemeinschaft zu erkennen geben sollen. Für Volker Kauder, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ein alarmierendes Signal.Schusters Warnung unterstreiche auf dramatische Weise, wie verunsichert sich die jüdischen Mitbürger in unserem Land mittlerweile fühlen. Gesellschaft und Staat müssten jetzt alles unternehmen, dass sich Juden in unserem Land wieder sicher fühlen können, so Kauder. Das Grundgesetz sichert jedem Menschen in Deutschland das Recht, seine Religion frei zu leben. Dazu gehört auch, dass die Gläubigen nach außen zu erkennen geben können, welcher Religionsgemeinschaft sie angehören. „Dies muss jeder in unserer [ weiterlesen ]




Aktion der bayerischen FDP:

Mit Kippa durch München

Mit Kippa durch München

Der Zentralrat der Juden hat davor gewarnt, sich in bestimmten Vierteln durch das Tragen einer Kippa als Jude zu erkennen zu geben. "Es darf keine No-Go-Areas für ethnische oder religiöse Minderheiten geben" stellte Bayerns FDP-Chef klar. Die Freien Demokraten unternahmen aus Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern einen Stadtteilbummel mit Kippa durch das Münchner Bahnhofsviertel."Die Warnung des Zentralrats hat uns alarmiert", sagte Albert Duin, der am Samstag gemeinsam mit weiteren Parteifreunden mit der Kopfbedeckung religiöser Juden durch das multikulturell geprägte Münchner Bahnhofsviertel flanierte. Es sei inakzeptabel, wenn Menschen in Deutschland ihre religiöse Identität verstecken müssten: "Jeder Mensch, egal wo er herkommt und welcher Religion er angehört, muss sich bei uns frei und ohne Angst bewegen [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Tezawe:

Schlechtes Benehmen führt geradewegs zu mehr Gewaltakten

Schlechtes Benehmen führt geradewegs zu mehr Gewaltakten

Wenn man einen Blick auf unsere Gesellschaft wirft, dann erkennt man zwei Erscheinungen, welche - oberflächlich gesehen - nichts miteinander zu tun haben. Allem voran gibt es eine grosse Anzahl von Gewaltverbrechen. Im ganzen Jahr 1940 gab es in allen fünf Teilen der Stadt New York 43 Mordtaten. Heute sieht es anders aus. Die Zunahme solcher Gewalttaten ist alarmierend. Dann gibt es ein zweites Phänomen: Die Leute haben ihre Anstandsformen verloren. Sie sprechen und behandeln einander völlig anders als früher. Sie sind unhöflich. Schaut wie die Menschen autofahren und welches Benehmen sie dabei an den Tag legen! Es gibt in unserer Gesellschaft keine Anstand mehr - sogar in UNSERER Gesellschaft. Es gibt keinen Derech Erez mehr, sogar in unseren Kreisen. Unsere Gesellschaft leidet an Mangel an Höflichkeit, Anstandsformen und [ weiterlesen ]




Bundesregierung zum wachsenden Antisemitismus:

Alles zum Schutz des Glaubens

Alles zum Schutz des Glaubens

Die Bundesregierung sagt Juden in Deutschland Sicherheit im Alltag zu: "Wir tun alles, um jüdisches Leben bei uns zu schützen", sagte Bundesjustizminister Maas im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Juden sollten sich nie wieder verstecken müssen. Nach Warnungen des Zentralrats der Juden vor dem Tragen der Kippa zeigte sich Bundesjustizminister Heiko Maas solidarisch mit Juden in Deutschland: Man tue alles für den Schutz des jüdischen Glaubens. Jeder Übergriff gegen Juden sei "einer gegen uns alle". Wer jüdisches Leben attackiere, werde "mit der ganzen Härte des Rechtsstaates verfolgt werden." Deutschland werde dafür sorgen, dass sich Anhänger der jüdischen Religion frei zu ihrem Glauben bekennen könnten.Die "Kippa" ist die religiös motivierte Kopfbedeckung männlicher Juden. Das Tragen der Kippa steht [ weiterlesen ]




Erklärung des ZdJ-Präsidenten Dr. Josef Schuster:

"Antisemitismus ist Problem für gesamte Gesellschaft"

Erklärung von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster zur aktuellen Sicherheitsdebatte Zur aktuellen Debatte über die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Wir müssen derzeit leider eine Zunahme von Antisemitismus in Europa beobachten. Auch bei uns in Deutschland hat sich die Lage verändert. Nicht erst seit den brutalen Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen stellt der Antisemitismus von radikalen islamistischen Gruppen eine Bedrohung dar, sowohl für die jüdische Gemeinschaft wie für die gesamte Gesellschaft und unsere demokratischen Werte. Spätestens seit dem vergangenen Sommer mit den Demonstrationen mit antisemitischen Parolen können wir dieses Problem nicht mehr ignorieren. Leider gibt [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Tezawe:

Jeder Schritt hinterlässt einen Eindruck

Jeder Schritt hinterlässt einen Eindruck

Wir entnehmen der dieswöchigen Parscha, dass am Mantelsaum des Hohepriesters Glöcklein befestigt waren. Sobald sich der Hohepriester bewegte, hörte man ihn. Der Pasuk sagt [Schemot 28:35]: "....Der Klang (der Glöcklein) soll gehört werden, wenn er hineingeht in das Heiligtum vor G´tt und wenn er es verlässt, damit er nicht stirbt." Rav Mordecha Gifter bringt dazu zwei interessante Gedanken. Rav Gifters erste Lehre ist die folgende: Jedesmal wenn der Hohepriester einen Schritt machte, wurde dieser Schritt ihm und allen andern bewusst. Diese Tatsache vermittelt einen tiefgründigen Gedanken: Jeder Schritt, den ich mache, hat eine Wirkung. Er erzeugt ein Geräusch. Das lehrt den Hohepriester, dass jede seiner Handlungen "jeder Schritt, jede Bewegung" eine besondere Bedeutung hat. Dies gilt auch für jeden Führer der [ weiterlesen ]