Jüdisches Leben
Jüdisches Kalenderblatt : Dienstag, 12. Sivan 5773 – 21. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33716. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Ballone oder Bälle, die normalerweise mit Luft aufgeblasen und zugeschnürt werden, dürfen amSchabat nicht aufgeblasen werden und sie sind unaufgeblasen auch Mukza.- Wird ein solcher Ballon oder Ball normalerweise nicht zugeschnürt, darf er am Schabat aufgeblasenwerden. Dasselbe gilt auch bei aufgeblasenen Tierformen, in denen die Luft durch einen Gummi oderdurch einen speziellen Deckel zurückgehalten wird. Dennoch soll man sie am Schabat nichtaufblasen wenn sie zuvor noch nie aufgeblasen wurden.(Schmirat Schabat Kehilchato 16-5)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIn Parschat Beha’alotecha steht : ´ [ weiterlesen ]
Gedanken zu Schawuot :
Die vielen Gesichter des Josef

Der Talmud, Traktat Pesachim 68b, berichtet uns von einer interessanten Begebenheit mit Raw Josef, die sich jedes Jahr wiederholte. Alljährlich am Schawuot sagte Raw Josef : „Man bereite mir ein vorzügliches Kalb, denn gäbe es nicht diesen Tag, dann gäbe es ja viele Josefs auf der Strasse!" Einfach gesagt, fühlte Raw Josef, dass Schawuot, an welchem wir „Matan Torah", den Tag der Gesetzgebung feiern, ihn zu einem anderem „Josef" machte, als er es sonst gewesen wäre. Aber was meinte er, wenn er sagte : „Gäbe es nicht diesen Tag, dann gäbe es ja viele Josefs!" Rabbi Ja´akow Jitzchak Ruderman sz"l, der Rosch Jeschiwa von „Ner Jisrael" in Baltimore, erklärte einmal, dass die Torah uns einen Weg weist, der uns überall und in jeder Situation führt. Sie ist nicht einfach eine [ weiterlesen ]
Gedanken zu Schawuot:
Die ersten zwei Gebote

Z. Heller, DJZ 1. Siwan 5770 / 14. Mai 2010 bearbeitet von S. Weinmann Kein Tag in der Geschichte kommt ihm an Grösse und Bedeutung nur nahe. Der Tag von Matan Tora, an dem alle Vorstellungen über das Leben und seinen Zweck unwiderruflich geändert wurden.Nach jüdischer Zeitzählung war es der 6. Siwan 2448, oder das Jahr 1312 vor der allgemeinen Zeitzählung. Seit diesem Datum sind über dreitausend Jahre vergangen – seit der in der Geschichte einzigartigen offenbaren „Begegnung“ zwischen G“tt und den Menschen. Um G“tt auf diesem Niveau zu begegnen, mussten die Juden sagen können : „Alles was G“tt gesprochen wollen wir tun und hören“. Sie waren bereit, alles was G“tt befiehlt, zu erfüllen, bevor sie versuchten, diese Befehle auf intellektuelle Art zu erfassen. Sie [ weiterlesen ]
Gedanken zu Shawuot :
Der Höhepunkt der 10 Gebote - ein Tiefpunkt?

Die 10 Gebote enden mit "Du sollst nichts von deinem Nächsten begehren ...."Man soll nicht neidisch sein auf den Reichtum seines Nächsten, die Frau seines Nächsten oder die Besitztümer seines Nächsten. Die 10 Gebote bilden die Grundlage des Judentums. Bei den anderen neun Geboten sind wir uns sicher einig, dass sie auf die Liste der Grundlagen unserer Religion gehören. Jedes dieser neun ist fundamental für den Glauben und fundamental für die Gesellschaft. „Nicht begehren" scheint jedoch etwas weniger wichtig zu sein als die neun anderen. „Treibe keine Unzucht!" können wir verstehen. Kann es denn sein, dass allein das Begehren der Ehefrau des Nächsten auf die gleiche Stufe wie Unzucht gehört? Was ist den am „nicht begehren" derart fundamental, dass es in die 10 Gebote gehört? Rabbiner [ weiterlesen ]
Zur Erinnerung:
Das Ende der Wehrlosigkeit

Am Mittag des 19. April 1943, dem ersten Tag des Pessach-Festes, hatten fast zwei Jahrtausende jüdischer Hinnahme von Unterdrückung und Ermordung ein Ende. Im Warschauer Ghetto, wo nach der Deportation und Ermordung von 300.000 Juden, vor allem in Treblinka, nur noch 50.000 unter fürchterlichen Bedingungen lebten, wehrten sich einige spärlich bewaffnete Widerstandsgruppen (Kurzform: hier) gegen ihre von der SS geplante industrielle Vernichtung – im vollen Bewusstsein, gegen die deutschen Besatzer keine Chance zu haben. Vielmehr ging es darum, ein Zeichen zu setzen: dass Juden sich nicht länger „wie die Lämmer zur Schlachtbank“ führen lassen würden. Die Kämpfer der sozialistischen ŻOB (Żydowska Organizacja Bojowa) und des politisch rechten, revisionistischen Jüdischen Militärverbandes (ŻZW [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Freitag, 8. Sivan 5773 – 17. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33616. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Zuhause ist es erlaubt auf einem gepflasterten Boden (nicht Erde oder Sand) mit Murmeln zuspielen. Ausserhalb des Hauses ist das Murmelspiel aber auch auf einem gepflasterten Bodenverboten.- Das Ballspiel auf einem Tisch (zum Beispiel Tischtennis) oder in der Luft kann, sei zuhause alsauch in Freien (wo ein Eruv vorhanden ist) nicht verboten werden.- Das Ballspiel auf einem Erdboden oder auf dem Gras, wie zum Beispiel Fussball ist verboten.Dasselbe gilt auch auf einem gepflasterten Boden, beispielsweise auf einem geteerten oderbetonierten Boden im Freien. Auf einem gepflasterten Boden in einem Haus ist es hingegen erlaubt.(Schmirat Schabat Kehilchato 16-4)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte [ weiterlesen ]
Gedanken zu Schawuot:
Torah – Baum des Lebens

Raw Lam zu Schawuot 5766 Rav Bana’a pflegte zu sagen : „Wer in reiner Absicht Torah lernt, dessen Torah wird zur Lebensquelle, so wie es steht : „Ein Baum des Lebens ist sie für diejenigen, die sich an sie klammern…“ [Sprüche 3 : 18]. Für jemanden jedoch, welcher aus anderen Gründen Torah lernt, wirkt sie wie tödliches Gift…“ [Traktat Ta’anit 7a] Andererseits : „Ein Mensch soll sich auch mit anderen als reinen Absichten mit Torah und Mizwot beschäftigen, weil er mit der Zeit von der falschen zur reinen Absicht gelangt.“ [Traktat Pessachim 50b] Wie bringen wir diese beiden gegensätzlichen Aussagen in Einklang? Einerseits ist es gefährlich, sich mit falscher Absicht dem Studium der Torah zu widmen, andererseits ist es anscheinend doch sinnvoll? Ist es jetzt [ weiterlesen ]
Freitags-Gedanke zum Shabbat :
Das Vater/Sohn-Verhältnis im Vergleich zum Herr/Sklaven-Verhältnis

Der Sefas Emes geht noch einen Schritt weiter als der Kli Jakar. Wenn das Torah-Studium sogar bedeutender ist als der Dienst des Kohen Gadol - und diese Idee wird unterstützt durch die talmudische Äusserung, dass ein Mamser Talmid Chacham (ein Torah- Gelehrter mit unreiner Abstammung) Vorrang vor einem Kohen Gadol am haAretz (ungebildeter Hohepriester) hat – warum, so fragt er, kann ein Talmid Chacham nicht in das Allerheiligste eintreten? Der Sefas Emes antwortet, ein Mensch kann zwei Beziehungen haben zu Haschem. Er kann eine Sklave-Herr Beziehung haben oder die eines Vaters zu seinem Sohn. Wir weisen auf diese Idee hin, wenn wir am Rosch HaSchana Haschem ansprechen "als Kinder oder als Sklaven“. Wenn die Beziehung eines Menschen zu Haschem die eines Sklaven ist, dann kommt es auf die Nähe an. Der wichtigste Sklave wird in der nächsten [ weiterlesen ]
[Video] Zionismus macht cool:
Junge jüdische Israelin reagiert auf antisemitische Hassdemonstration

Dovrat Malul, eine junge jüdische Israelin, wurde mit einem Auflauf radikal-islamistischer Berufs„verzweifelter“ anläßlich des von den Islamisten jährlich zelebrierten „Nakba-Tag“ konfrontiert. An diesem Tag demonstrieren und randalieren die Islamisten aus Protest gegen die Gründung des demokratischen Rechtsstaates Israel im Jahre 1948. Was viele Jahre für Anarchisten die „Chaostage“ in Hannover waren, ist für antisemitische Islamisten der sogenannte „Nakba-Tag“. Die Antwort der jungen Frau auf den Hassauflauf: Sie drehte ihr Autoradio auf volle Lautstärke als das Lied „Israel“ von Eyal Golan. Die Islamisten – die es nicht gewohnt sind, dass Frauen eine eigene Meinung haben und diese auch noch kundtun, reagierten verwirrt und dann empört. Die Frau lud das [ weiterlesen ]
Gedanken zu Schawuot:
Was hält uns Juden zusammen?

Raw Frand zu Schawuot 5762 Für die Beschreibung von Matan Torah, dem Empfang der Torah, verwendet der Passuk (Vers) den Ausdruck "Und Israel lagerte ("wajichan" – Einzahl) am Fuss des Berges" [Schemot 19´2]. Unsere Weisen sagen, dass die Einzahl von "wajichan" darauf hinweist, dass sie geeint waren, wie ein Mann und ein Herz. In den Worten von Derech Erez Suta (s.u.)´ "Weil sie sich alle gegenseitig zugeneigt waren, untereinander keinen Streit suchten und als Einheit lagerten, sagte G´tt´ "Jetzt ist die richtige Zeit gekommen, meinen Kindern die Torah zu geben." Das Konzept von Einigkeit ist ein Gedanke, über den ich bereits oft gesprochen habe. Dieses Mal möchte ich Sie an einem Erlebnis teilhaben lassen´ Vor einigen Wochen (1990) war ich an einem Sijum HaSchass (Feier nach Abschluss eines Talmudzyklus‘ [ weiterlesen ]
Gideon allein zu Hause:
Ehemalige Bildungsdezernentin tritt aus Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin zurück

Nachdem Carola Melchert-Arlt erst öffentlich von ihren damaligen Vorstandskollegen brüskiert und anschließend ihres Bildungsdezernates enthoben worden ist, zieht sie nun die Konsequenzen. Anlass sind offenbar die jüngsten Vorfälle in der Gemeinde und Joffes vollmundige Anschuldigungen an den Senat. Hier ihr Rücktrittsschreiben, das dem Vorstandsvorsitzenden mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder der RV übermittelt wurde. Auch der Vorsitzende der Repräsentanz, Michael Rosenzweig, hat es bekommen mit der Bitte um Veröffentlichung in der nächsten Ausgabe des "Jüdischen Berlins", der Gemeindezeitschrift. Sehr geehrte Mitglieder der Repräsentantenversammlung,sehr geehrte Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, ich wende mich heute an Sie, um einen großen [ weiterlesen ]
Moshe Feiglin zum 6-Tage-Krieg und der Befreiung Ostjerusalems:
Der Krieg der Wunder

Moshe Feiglin, Manhigut Yehudit, 8. Mai 2013 Israels Regierung wollte Jerusalem nicht befreien. Um genauer zu sein: Die Minister der Arbeits- und der Nationalreligiösen Parteien wollten Jerusalem nicht befreien. „Wer braucht diesen ganzen Vatikan?“, erklärte Mosche Dayan. Premierminister Eshkol hatte eine Abmachung mit Hussein, dass es ein wenig „Pyrotechnik“ im Bereich von Armon Hanatziv in Jerusalem geben würde, damit er dem ägyptischen Präsidenten Nasser zeigen konnte, dass er etwas tat. Doch es gab eine höchste Macht, die andere Pläne hatte und der Sechstagekrieg wurde zu dem Krieg den Militärexperten logisch nicht erklären können. Ich nenne diesen Krieg den „Krieg der Wunder“. Einen kleinen Moment dieser Wunder lernte ich „zufällig“ kennen. Ich fuhr eines Abends [ weiterlesen ]
Musik-Video führt nach und durch Jerusalem

Ein kürzlich erschienenes Video mit der überarbeiteten Version vopn "Jerusalem - Eye of the Universe" von Rabbi Dopvid Green nimmt den Zuschauer mit zu einer Tour durch die Hauptstadt Israels. Mit dem Video kann man die "schönsten Ausblicke einer wunderschönen Stadt besuchen", so Rabbi Green. Mit den Bildern und der Musik sollen die Gefühle, die Juden weltweit Jerusalem entgegen bringen, zum Ausdruck kommen. Szenen in dem Video sind die Altstadt, Mahane Yehuda, Mamila, Jaffa Gate, Kotel, Ölberg, Mir Yeshiva, Aish Hatorah, Har Ha´Menuchot, City of David, Luftbilder und vieles mehr. [ weiterlesen ]
Shawuot - die Liebe zur Torah :
Eine Geschichte aus dem Leben von Raw Ja´akow David Wilawsky – Der „RIDWAS

Jeder in der Gemeinde wusste, dass dies ein besonderer Tag für Raw Ja´akow David Wilawsky war. Er war der Rabbiner ihrer Gemeinde und ein berühmter Torah-Gelehrter, auf der ganzen Welt als „RIDWAS"(der Titel seiner Erklärung zum Talmud Jeruschalmi) bekannt. Es war die Jahrzeit (Todestag) seines Vaters. Wie es der Brauch am Jahrzeitstag ist, war der Ridwas an diesem Tag der Chasan, der Vorbeter der Gemeinde. Der Ridwas betete mit aussergewöhnlicher Kawana (Andacht). Manchmal weinte er sogar. Nach Schacharis (Morgengebet) trat ein Gemeindemitglied zum Raw und sagte : „Leider kannten wir Ihren Vater nicht. Wer war er? Wie war sein Leben?" Da erzählte der Ridwas dem Gemeindemitglied folgende Geschichte : „Es gibt ein Erinnerungszeichen an ihn, das ich mehr als alle anderen schätze. Es war in der Zeit, als ich noch ein [ weiterlesen ]
Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam feiert erfolgreichen Abschluss mit Preisen für „Zaytoun“, „Out In The Dark“ und Dr. Sabine Scharnagl

Am Sonntag ist das 19. Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam zu Ende gegangen. Den Abschluss bildeten wieder Aufführungen von Festival-Highlights im Charlottenburger Filmkunst 66, dem Kreuzberger Eiszeit-Kino und dem Weißenseer Kino Toni. Mit 34 Filmen - darunter drei Welt- und 13 Deutschland-Premieren – und über 40 Gästen aus aller Welt bot das Festival dieses Jahr das größte Programm seiner Geschichte. Traditionell gibt das Festival am Ende auch die Preisträger der Gershon-Klein-Filmpreise bekannt. Der Preis für den besten israelischen Film ging an Eran Riklis für seine Film „Zaytoun“, der auch der diesjährige Eröffnungsfilm des Festivals war und dort seine Deutschland-Premiere feierte. „Zaytoun“ erzählt die Geschichte der Freundschaft eines israelischen [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Dienstag, 5. Sivan, Erev Schawuot 5773 – 14. Mai 2013

Tages- HalachaEinige Halachot zu Schawuot- Am fünfzigsten Tag der Omer-Zählung, ist der Jom Tow Schawu’ot. Damit die 49 Tage des SefiratHa’omer auch wirklich vollständig sind, dawent man in den meisten Gemeinden am Schawu’ot-Abenderst mit Nachteintritt, um den letzten Tag der Sefira nicht frühzeitig abzubrechen. (Die Hauptsache ist,dass man Kiddusch nicht vor Nachteintritt macht, jedoch ist es in vielen Gemeinden Klall Jisraels derMinhag, auch mit Ma'ariv bis Nachteintritt zu warten.)- Nachdem Frauen beim Zünden der Jom-Tow-Lichter, die Bracha שהחיינו sprechen und damit, wiebei Kiddusch, den Jom-Tow empfangen, sind einige Posskim der Meinung, dass auch sie damit bisNachteintritt warten.- Im Mischna Berura wird vom Sohar gebracht, dass es der [ weiterlesen ]
Schawuot - Einführung

Schawuot gehört mit Pessach und Sukkot (dem Laubhüttenfest) zu den Wallfahrtsfesten, den Festen, die zur Zeit der beiden Tempel mit einer Pilgerfahrt nach Jerusalem und Opfern im Tempel begangen wurden. Schawuot wird jeweils am 50. Tag der Omer-Zählung – ungeachtet des Kalender-Datums – gefeiert. Nach unser heutigen Kalender fällt Schawuot immer auf den 6. Siwan. Jedoch zur Zeit als der Neumontagstag nach Aussagen von Zeugen, die den Neumond gesichtet hatten, bestimmt wurde, konnte Schawuot auch auf den 5. oder 7. Siwan fallen. Hatten die vergangenen Monate Nissan und Ijar nur je 29 Tage, so fiel Schawuot auf den 7. Siwan, hatten sie je 30 Tage, so war Schawuot am 5. Siwan. Nach unserem Kalender findet das Fest immer am 6. Siwan statt, da jedes Jahr Nissan 30 und Ijar 29 Tage hat. Genau wie alle anderen Feiertage dauert auch Schawuot in [ weiterlesen ]
Videos: Jerusalem aus der Vogelperspektive

Jerusalem – seit mehreren tausend Jahren das geistige und politische Zentrum des Judentums, Jerusalem – seit 1967 die wiederhergestellte ewige und unteilbare Hauptstadt des jüdischen Staates Israel. Der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva hat eine besondere Aktion mit dem Jerusalemer Bürgermeister Nir Barakat durchgeführt und sie als Video dokumentiert. Anlass war der Jerusalem-Tag (Yom Yerushalajim) am 8. Mai, und es ging hoch hinaus: 80 Meter über den Scopus-Berg. [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Montag, 4. Sivan 5773 – 13. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33516. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Spielen Kinder am Schabat mit Sand, der vor Schabat zum Spielen bestimmt wurde (zum Beispielin einem Sandkasten), muss man sie nicht davon abhalten. Es macht dabei keinen Unterschied, obes sich um einen feinen oder groben Sand handelt.Es ist hingegen verboten Sand mit Wasser zu vermischen, oder auch das Wasser einfach nur überden Sand zu leeren, da dies ein Verbot von ´Kneten´ ist.- Sand der nicht zum Spielen bestimmt wurde, wie zum Beispiel am Strand oder Sand der zumBauen verwendet wird, darf nicht bewegt werden und es darf am Schabat damit auch nicht gespieltwerden.(Schmirat Schabat Kehilchato 16-3)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt [ weiterlesen ]
IDF mahnt zur Vorsicht beim Besuch des Jospeh-Grabs

Offiziere der israelischen Verteidigungsarmee (IDF/Zahal) haben davor gewarnt, das Joseph-Grabs ohne Absprache mit den Sicherheitskräften zu besuchen. Anlaß war die heimtückische Messerattacke eines antisemitischen Triebtäters auf betende Juden am Joseph-Grab. Der terroristische Angriff ereignete sich während des monatlichen Gebetstreffens, an dem diesmal mehr als 3.000 Juden teilnahmen. Das Joseph-Grab liegt im israelischen Landesteil Samaria. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt. Foto: Gebet am Joseph-Grab )Foto: Meir Birchiya, Samaria Regionalrat [ weiterlesen ]
Fotostrecke und Video:
60.000 Teilnehmer beim Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag

Am 8. Mai wurde weltweit, besonders aber natürlich in Israel, die Befreiung Ost-Jerusalems, Judäas und Samarias von der widerrechtlichen Besatzung durch Jordanien im 6-Tage-Krieg 1967 sowie die Wiedervereinigung Jerusalems zur unteilbaren Hauptstadt des Staates Israel gefeiert. In den Städten und Gemeinden in Israel fanden wieder große Straßenfest, Konzerte, Paraden und zum Ausklang Feuerwerke statt. Traditionell fand in Jersualem auch wieder der „Flaggenmarsch“ zu Yom Yerushalayim durch die Innenstadt statt. Zehntausende von zumeist jungen Mitgliedern und Anhängern zumeist rechtszionistischer Organisationen und Parteien nahmen an dem vor fröhlicher und positiver Energie geprägten Zug teil.Schätzungweise nahmen in diesem Jahr mehr als 60.000 Menschen am „Flaggenmarsch“ teil, damit dtieg die Teilnehmerzahl [ weiterlesen ]
Gegen die Verfälschung der Geschichte:
Noch eine Gruppe „Palästinenser”, die in den 1880-er Jahren ankamen

Elder of Ziyon, 3. Mai 2013 Ich sah gerade flüchtig The Survey of Western Palestine durch, das 1878 geschrieben wurde. Als erstes sollte man den Titel beachten sollte, ist der Titel; West-Palästina ist der Teil, der westlich des Jordan liegt, im Gegensatz zu Ost-Palästina, das seine eigene Studie hat. Ich habe immer noch keinen einzigen Palästinenser gefunden, der zu sagen bereits ist, dass sie Jordanien als Teil ihres angestammten Landes Palästina beanspruchen. (So wie auch vor 1967 keiner von ihnen die Westbank oder den Gazastreifen als ihnen gehörend beanspruchten. Lustig, wie die arabischen Ansprüche immer mit jüdischer Kontrolle zusammenfallen.) Wir sehen, dass die Juden in Scharen einwanderten: [ weiterlesen ]
Ehemalige Studenten an Berliner Universitäten:
„Ich hab´s überlebt, das ist die Hauptsache“

Etwa zweitausend jüdische Studierende waren 1933-1938 an der Berliner Universität - der heutigen Humboldt-Universität - eingeschrieben. „Viele Studierende haben die Universität bereits wenige Monate nach Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft verlassen und nicht darauf gewartet, dass sie zwangsexmatrikuliert werden. Sie waren sich aufgrund der vorhergehenden Geschehnisse schon bewusst, was sie erwarten würde. Sie hatten Angst vor gewaltsamen Angriffen auf dem Campus oder sahen keinen Sinn mehr in einer akademischen Ausbildung in Deutschland“, sagt Johanna Langenbrinck vom Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität. Zahlreiche Studierende emigrierten frühzeitig in die USA, nach Palästina oder in andere europäische Länder. Wenige blieben in Deutschland, studierten weiter und schlossen ihr [ weiterlesen ]
[Europäische Presseschau]
Zeichen gegen Antisemitismus in Ungarn

Zum Abschluss seiner Jahrestagung in Budapest hat der Jüdische Weltkongress (WJC) am Dienstag das Verbot rechtsextremistischer Parteien in ganz Europa angemahnt. Einige Kommentatoren fordern von der EU ein stärkeres Eintreten gegen Ungarns rechtskonservative Regierung, die Antisemitismus toleriere. Andere halten es für ungerechtfertigt, den Konservativen im Land pauschal Judenhass zu unterstellen. Der Standard - ÖsterreichEuropa darf Orbáns Politik nicht duldenIm Vorfeld der WJC-Tagung haben am Samstag bei einer Demonstration der rechtsradikalen Jobbik-Partei Neonazis antisemitische Parolen wie "Juden raus" skandiert. Dass die Regierung Orbán den Aufmarsch nicht verhindert hat, ist für die linksliberale Tageszeitung Der Standard unentschuldbar: "Ein Megaskandal angesichts der Tatsache, dass die Europäische [ weiterlesen ]
Endlich! Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Suche nach NS-Raubkunst wird erleichtert

Dazu erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann: „In der neuen online-Version der Handreichung sind ab heute zahlreiche Dokumentationen und Datenbanken eingebunden, die eine schnelle und aktuelle Recherche im Netz ermöglichen. Am 80. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung machen wir damit klar, dass die Aufarbeitung des NS-Kunstraubs auch künftig eine bleibende Herausforderung darstellt.“ Bernd Neumann weiter: „Die Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut und die Formulierung von fairen und gerechten Lösungen in Restitutionsfragen sind ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Dank der 2008 von mir eingeleiteten Stärkung der Provenienzrecherche, für die aus dem Etat meines Hauses jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, ist es gelungen, das Wissen über die [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Freitag, Rosch Chodesch Sivan 5773 – 10. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33416. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Es ist gestattet, einem Kleinkind ein Spielzeug in die Hand zu geben, das Töne macht wenn dasKind es schüttelt oder darauf drückt.- Selbstverständlich ist es aber einer erwachsenen Person untersagt mit diesen Spielzeugen einenTon zu erzeugen, selbst dann wo die erwachsene Person es für das Kind tut.(Schmirat Schabat Kehilchato 16-3)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIn der Parscha steht : ´... המחנות בתוונסע אהל מועד מחנה הלויי ´ – [ weiterlesen ]
Freitags-Gedanke zum Shabbat:
Guter Egoismus

Aus DJZ 28. Ijar 5769 / 22. Mai 2009, bearbeitet von S. Weinmann. Im Sefer Bamidbar werden die Zählungen, Ämtereinsetzungen, Lagerordnungen, Reisen und Ruheorte des Klall Jisrael ausführlich geschildert. Dieses Chumach (Buch) der Tora wird auch „Chomesch Hapekudim“ - das „Buch der Zählungen und Ämtereinsetzungen“ genannt. Wenn man sich Parschat Bamidbar und weitere Parschiot in Sefer Bamidbar etwas näher anschaut, dann fällt einem sofort auf, wie ausserordentlich organisiert das Ganze zugegangen ist. Jede Person hatte ihre Aufgabe und wusste genau, wann und wo sie sein musste, was sie zu tragen und zu tun hatte, und wann sie auf welcher Weise losziehen musste. Ganz Klall Jisrael war wie eine Pyramide aufgebaut. Jeder hatte einen „Aufseher“ über sich, und jeder Aufseher hatte wiederum [ weiterlesen ]
US-Vizepräsident Biden: ADL ist das Gewissen der USA

US-Vizepräsident Joe Biden hat bei der jährlichen Generalversammlung und Gala der Anti-Defamation League (ADL) die Organisation als „das Gewissen der USA“ bezeichnet. Biden betonte, „es ist eine Ehe, zusammen und mit der ADL zu arbeiten.“ An der dreitägigen Konferenz in der US-Hauptstadt Washington nahmen mehr als 1.000 Delegierte teil. Die ADL ist weltweit führend im Kampf gegen Antisemitismus tätig. Die Anti-Defamation League (deutsch Antidiffamierungsliga) ist eine amerikanische Organisation mit Hauptsitz in New York City, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt. Sie ist ein Mitglied des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC). Sie beschreibt sich selbst als Menschenrechtsorganisation. Die Organisation wurde 1913 in Chicago von Mitgliedern der Organisation B’nai B’rith [ weiterlesen ]
Kardinal Koch: Christen sind untrennbar mit Israel verbunden

Die katholisch-jüdischen Beziehungen befinden sich 65 Jahre nach der israelischen Staatsgründung auf einem guten Wege. Diese Ansicht äußerte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kurt Kardinal Koch gegenüber der weltweiten Hilfsaktion „Kirche in Not“. Mit Papst Johannes XXIII. „wurde ein neuer Anfang im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum gemacht“, sagte Kardinal Koch in dem Interview. „Er hatte wirklich eine prophetische Vision davon, dass wir Christen untrennbar mit dem Volk Israel verbunden sind. Diese Sicht hat sich dann im II. Vatikanischen Konzil in der Erklärung ‚Nostra Aetate‘ niedergeschlagen und in der Zwischenzeit reiche Frucht [ weiterlesen ]
Nachtrag:
Zum Jahrestag der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems

Nach jüdischem Kalender wurde gestern der Jahrestag der Befreiung Jerusalems von der illegalen jordanischen Besatzung 1967 gefeiert. Nur wenige Wochen vor dem Sechstage-Krieg wurde das Lied “Yerushalayim shel tzahaf” veröffentlicht – eine Ode an die jüdische Sehnsucht nach der Heiligen Stadt. Niemand konnte ahnen, dass der in diesem Lied beschriebenen Sehnsucht so schnell eine Erfüllung der Befreiung folgen sollte. Aber zu diesem Zeitpunkt kannte in Israel so ziemlich jeder dieses Lied auswendig. Es soll von Soldaten und Zivilisten gleichermaßen in Jerusalem gesungen worden sein, als Zahal die Stadt befreit hatte. Fortsetzung nach dem Video [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Mittwoch, 28. Ijar 5773 – 8. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33316. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Das Erklingen von Tönen durch ein Instrument bzw. Gefäss, ist am Schabat verboten. Das Verbotgilt nicht nur bei Musikinstrumenten, sondern auch bei einer Glocke, einem Greger, einer Pfeife, einerHupe oder desgleichen.All diese Geräte sind auch Mukza und dürfen nicht bewegt werden.- Es ist erlaubt mit dem Mund zu pfeifen.(Schmirat Schabat Kehilchato 16-2)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- GedankenDer טוב בעל ש sagte :„Ein Mensch könnte verstehen, was die Tana’im und Amora’im verstanden haben, jedoch hindert ihnseine Hochmut daran!“ Tages- Wort[ weiterlesen ]
Naftali Bennett zum heutigen Yom Jersuhalaijm:
„Niemand wird Yerusalem jemals wieder teilen können!“

Heute feiert Jerusalem, ganz Israel, die Juden auf aller Welt und alle Freunde der Freiheit und Zivilisation die Befreiung Ost-Jerusalems, Judäas und Samarias von der widerrechtlichen jordanischen Besatzung im 6-Tage-Krieg 1967 durch die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF/Zahal). Seit nunmehr 46 Jahren ist Jerusalem die unteilbare Hauptstadt Israels. Allerdings versuchen Antisemiten, Ewiggestriege und Terrorversteher immer wieder, das Recht der Juden auf ihre 3.000 Jahre alte Hauptstadt zu leugnen oder zu relativieren – dabei schrecken sie vor keiner Lüge, Manipulation oder Betrügerei zurück. Der Vorsitzende der Partei Bayit haJehudi und neuer Wirtschaftsminister Israels, Naftali Bennett, hat anläßlich des Jerusalem-Tages allen Versuchen, die unteilbare Hauptstadt Israels und der Juden wieder zu spalten, eine klare und [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Dienstag, 27. Ijar 5773 – 7. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 33216. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Die Halachot in diesem Kapitel sind für Kinder unter dem Bar- und Bat-Mitzwa-Alter gedacht.Nachdem die Kinder dieses Alter überschritten haben ist es sicher richtig, dass sie sich generell vondem Zeitvertrieb mit Spielen am Schabat und Jom Tow zurückhalten sollen, denn der Schabat ist derSchönste aller Tage und wurde dazu gegeben, sich an ruchni’utdigen Dingen zu erlaben, ähnlich zumOlam Haba. Jeder der den Tag ehrt und ihn nicht mit irdischen Dingen verbringt, wird ein unendlichgrosses Gut zuteil sein!(Schmirat Schabat Kehilchato 16-1)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortBei der Aufzählung der Schwatim anfangs [ weiterlesen ]
Dr. Dieter Graumann neuer Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses - Mazel Tov!

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, ist am Montag in Budapest zum Vizepräsidenten des World Jewish Congress (WJC) gewählt worden… „Ich freue mich sehr und bin mir über diese verantwortungsvolle Position sehr bewusst“, sagte Dr. Graumann im Anschluss an die Wahl, die während der Vollversammlung des Jüdischen Weltkongresses stattfand. „Die weltweite Vernetzung und Zusammenarbeit ist für uns Juden besonders wichtig. Der Zusammenhalt über Landesgrenzen hinweg ist eine jahrtausendealte jüdische Tradition. Das zeigt sich auch gerade daran, dass das WJC mit seiner Vollversammlung in Ungarn tagt. In dem Land breitet sich gerade eine aggressive antisemitische Stimmung aus, ausgehend von einer durch und durch faschistischen Partei, die zurzeit drittstärkste Macht im Lande [ weiterlesen ]
Jüdisches :
Wenn ein Rebbe wie ein Vater ist

Der Pasuk (Vers) sagt : "Und das sind die Nachkommen von Aron und Mosche, am Tag, an dem G´tt zu Mosche am Berg Sinai sprach" [Bamidbar 3 : 1]. Darauf folgt der nächste Pasuk, der die Namen der Söhne von Aron nennt, ohne jedoch die Söhne Mosches zu erwähnen. Raschi erklärt, dass Arons Söhne auch als Mosches Nachkommen bezeichnet werden, weil er sie Torah lehrte. Denn "wer auch immer den Sohn seines Freundes Torah lehrt, wird von der Torah betrachtet, als ob er sein Vater wäre". [Sanhedrin 19b] Maharal frägt : Wenn die Torah die obenerwähnte Ansicht vertritt, dann müsste sie das ganze Volk Israel als Söhne von Mosche bezeichnen, denn Mosche lehrte das ganze Volk Torah. Darauf antwortet Maharal, dass Raschi hier etwas Bestimmtes sagen will. Obwohl Mosche tatsächlich dem ganzen Volk Israel die Torah beibrachte, [ weiterlesen ]
Guido Westerwelle vor dem Jüdischen Weltkongress in Budapest:
„Antisemitismus hat keinen Platz – weder in Berlin, noch in Budapest“

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat heute eine mit Spannung erwartete Gastrede auf der 14. Vollversammlung des Plenums des World Jewish Congress/Jüdischen Weltkongress in Budapest gehalten. Die Vollversammlung findet angesichts eines zunehmenden Antisemitismus in Ungarn erstmals nicht in der israelischen Hauptstadt Jerusalem, sondern in der ungarischen Hauptstadt statt. Zwei Tage vor dem 68. Jahrestages des „Tages der Morgenröte der Menschheit“, der Befreiung Europas vom nazideutschen Barbarentum am 8. Mai 1945, betonte Westerwelle die elementare Bedeutung des entschlossenen Kampfes gegen Antisemitismus für jeden demokratischen und zivilisierten Menschen. Westerwelle wörtlich: „Antisemitismus hat keinen Platz, weder in Berlin, noch in Budapest, noch sonst wo in Europa oder der Welt.“ Westerwelle dankte dem [ weiterlesen ]
Muslimischer Antisemitismus in Belgien

Dr. Manfred Gerstenfeld interviewt Mark Elchardus Es gibt einen großen Unterschied in den antisemitischen Einstellungen zwischen muslimischen und nicht muslimischen Schülern in Niederländisch sprechenden weiterführenden Schulen in Belgien. Rund 50% der muslimischen Schüler bringen antisemitische Haltungen zum Ausdruck, die anderen nur 10%. Diese Ergebnisse entstammen unserer Studie in Brüssel mit dem Titel „Jugendliche in Brüssel“ und aus anderen Studien die danach in Antwerpen und Gent durchgeführt wurden. Im Allgemeinen ist der Antisemitismus in Gent nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Antwerpen und in Brüssel. Die von uns studierten Jugendlichen waren allgemein im Alter von 12 bis 18 Jahren, weitere über 18 Jahre alt. Einige Studien gründeten auf der Altersgruppe der Zwölfjährigen. [ weiterlesen ]
Zwischen Rassentheorien und Realitätsverweigerung?

Ein Milieu, das sich etikettenschwindlerisch als Teil der „humanistischen Szene“ bezeichnet, steigert sich immer weiter in eine aggressive Dämonisierung des Judentums hinein. Nachdem bereits im Herbst vergangenen Jahres Gläubige des Milieus „Gedichte“ und Hasskarikaturen verbreiteten, die das Judentum dämonisieren sollten und Juden abwechselnd als „Bluttrinker“ oder mit blutverschmierten Messern darstellten – und die sich von „Stürmer“-Karikaturen nur dadurch unterschieden, das die Karikaturen im NS-Blatt schwarz/weiß waren, während die altneuen Karikaturen farbig daher kamen – verbreiteten, scheint man nun die Kampagne pseudowissenschaftlich verbrämt fortsetzen zu wollen. Ein vom Ausland aus betriebener Milieu-Blog lässt sich nun in einem „Artikel“, in dem es [ weiterlesen ]
Fotos: Jüdischer Weltkongress tagte in Budapest

Als demonstratives Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus in Ungarn und die Erfolge der neofaschistischen „Jobbik“-Partei wurde von internationalen Medien die Wahl des Tagungsortes gewertet: Erstmals tagte das Plenum des World Jewish Congress/Jüdischer Weltkongress (WJC) in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Ganz ihren nazideutschen Idolen nacheifernd, versuchten die ungarischen Neonazis, die Tagung des Plenums des WJC direkt anzugreifen. „tagesschau.de“ berichtet: „Mit antisemitischen Parolen hetzte die rechtsextreme Jobbik-Partei einmal mehr gegen die Juden im Land und gegen Israel. Vor der Tagung des jüdischen Weltkongresses kamen rund 1000 Anhänger ins Stadtzentrum von Budapest, um von Jobbik-Parteichef Gabor Vona unter anderem Attacken gegen den israelischen Präsidenten Schimon Peres zu hören.“ Deutliche [ weiterlesen ]
Jüdisches Kalenderblatt : Freitag, 23. Ijar 5773 – 3. Mai 2013

Tages- HalachaHilchot Schabat - 3309. Kapitel – Das Öffnen von Verpackungen am Schabat oder Jom Tov- Den Deckel einer Thermos-Flasche etc. darf mit einem Stück Stoff o.ä. umschlungen werden,sodass die Thermos-Flasche besser abgedichtet ist.Dies ist jedoch nur erlaubt, solange die Flasche nicht bis zum Deckel gefüllt ist. Ist die Flaschehingegen bis oben voll, ist es nicht erlaubt ein Stück Stoff dafür zu verwenden, da durch das Öffnenund Schliessen, Wasser, das vom Stoff aufgesogen wurde, ausgepresst wird.(Schmirat Schabat Kehilchato 9-27)- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortParschat Bechukotai beginnt mit : ´... בחקותי תלכו[ weiterlesen ]
Freitags-Gedanke zum Shabbat:
Der Mensch, der niemanden hat, der für ihn auslöst

Später in Parschat Behar schreibt die Torah, wenn ein Mensch so arm wird, dass er seinen ererbten Boden in Erez Jisrael verkaufen muss, soll sein Verwandter helfen, das Feld wieder auszulösen, um das Familienerbe wieder zurück zu gewinnen. Wenn ein Mensch aber keinen Verwandten hat, der bereit ist, ihm aus der Klemme zu helfen, jedoch später einen überraschenden Gewinn macht, der es ihm erlaubt, sein Land zurück zu kaufen, dann ist er dazu berechtigt [Wajikra 25 : 25-27]. Man könnte auf diese in der Torah beschriebenen Geschehnisse fragen : Weshalb muss die Torah uns sagen, dass ein mittelloser Mensch, der sein Land verkaufen musste und keinen Verwandten hat, der es ihm zurückkauft, dies selber tun darf, wenn er das Geld dazu später wieder hat? Ist dies nicht selbstverständlich? Wenn mein Bruder oder mein Onkel mein Land [ weiterlesen ]
Veranstaltung: Was ist jüdische Orthodoxie?

DATUM/UHRZEIT 12. Mai 2013, 18 Uhr ORT Theodor Rothschild-Haus, Esslingen, Mülbergerstr. 146 Im Vortrag von Dr. Berger wird ein für das heutige Judentum wichtiger Begriff untersucht , nämlich das Wort ‚orthodox‘ oder jüdische ‚Orthodoxie‘. Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert von den Anhängern der jüdischen Reformbewegung gegen diejenigen jüdischen Kreise geprägt, die die von Moses Mendelssohn angestoßene, und von Israel Jacobson in Seesen und Kassel Anfang des 19. Jahrhunderts konkret begonnene Reform ablehnten. Parallelen zwischen Katholizismus und Protestantismus drängen sich vielleicht auf, wenngleich die theologischen Inhalte in Vielem doch sehr unterschiedlich sind. Über all dies und viel mehr wird Herr Landesrabbiner emeritus Dr. Joel Berger mit bekannt scharfem Verstand und tiefer Kenntnis [ weiterlesen ]
„Dem Leben zugewandt“:
Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam feierlich eröffnet

Ausverkaufte Gala im Hans-Otto-Theater mit viel Prominenz aus Politik und Kultur Das 19. Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam ist eröffnet. Die über 400 Gäste, unter ihnen Prominenz aus Politik und Kultur, feierten auf der Gala im ausverkauften Potsdamer Hans Otto Theater nicht nur die Filmkunst, sondern auch, dass der jüdische Film im Kulturleben der Hauptstadtregion wieder eine hohe Bedeutung errungen hat. Als Ehrengäste begrüßte Festivalchefin Nicola Galliner den Kulturstaatsminister Bernd Neumann, den israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst, die Festivalpaten Margarita Broich und Christian Berkel sowie Eran Riklis, den Regisseur des Eröffnungsfilms „Zaytoun“. Unter den prominenten Gästen waren der Sänger Max Raabe, die [ weiterlesen ]
Armenier, Juden und die Rechtsradikalen von Turkishpress

von Daniel L. Schikora Mit Abscheu habe ich die antiarmenische „Turkishpress“-Veröffentlichung Armenischer Rassenwahn und Antisemitismus vom 24. April 2013 zur Kenntnis nehmen müssen (http : //www.turkishpress.de/de/news/24042013/armenischer-rassenwahn-und-antisemitismus/4743). Gegenstand des Artikels sind angebliche oder wirkliche neofaschistische Aktivitäten in der Republik Armenien wie innerhalb der armenischen Diaspora, Phänomene, die – ohne dass hierfür irgendein Beleg angeführt würde – als zumindest für erhebliche Teile der armenischen Gesellschaft repräsentativ dargestellt werden : „Neonazis haben in Armenien ein relativ leichtes Spiel, Anhänger zu finden. Mit der Türkenkarte kann man einerseits die antitürkische Haltung innerhalb der Gesellschaft durch die [ weiterlesen ]
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