Raw Ciner zu Parschat Re´eh:

Trauer: ja - Verzweiflung: nein!

Trauer: ja - Verzweiflung: nein!

Unsere Parscha bespricht auch die jüdische Einstellung zum Tod. "Banim atem LaSchem Elokejchem, lo titgodedu! [14: 1]“ Als Nichtjuden vom Tod eines geliebten Menschen vernahmen, fügten sie sich vor lauter Leid Schnitte und Wunden zu. Uns wurde befohlen: "Ihr seid Kinder von Haschem; misshandelt euch nicht!" Der Zusammenhang zwischen der Tatsache, dass wir Kinder G´ttes sind und dieser "schneidenden" Zurschaustellung der Trauer kann auf mehrere Arten erklärt werden. Die Ba´alej Tossafot erklären, dass ein Mensch, wenn er einen nahen Verwandten verliert, durch das Wissen, dass er noch weitere nahe Verwandte besitzt, getröstet wird. "Banim atem LaSchem Elokejchem!" Ihr seid nicht verwaist! Ihr seid Kinder von Haschem! Euer ewiger Vater lebt weiter! Trauer ist angebracht, Verzweiflung nicht. Man erzählt von einer Mutter, die [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , Rosch Chodesch Elul 5774 – 27. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , Rosch Chodesch Elul 5774 – 27. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDie Verwendung einer Schabat-Uhr am Schabat und Jom Tow- Während das Elektrisch durch die Schabat-Uhr ausgeschaltet ist, darf der Stecker eineselektrischen Gerätes, das deswegen momentan ausgeschaltet ist, aus der Buchse genommenwerden.Bedingung dafür ist, dass der Stecker sonst während der Woche auch da und dort ein- undausgesteckt wird.Diese Tat darf nicht durch den gewöhnlichen Handgriff ausgeführt werden.Schmirat Schabat Kehilchato 13-33- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortFindet man einen getöteten Menschen auf dem Wege, wird die Schuld der nahe gelegenen Stadtauferlegt. Sie müssen dann über dem ‚Egla Arufa’ sagen: ´... [ weiterlesen ]





Raw Ciner zu Parschat Re´eh:

Nach den Sternen greifen

Nach den Sternen greifen

„Wenn dich dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau in deinen Armen oder dein Freund, den du liebst wie dich selbst, heimlich verführen will und spricht: „Lasst uns hingehen und fremden Göttern dienen“, - die du nie gekannt hast, weder du noch deine Väter, von den Göttern der Völker rings um dich, die dir nahe oder fern sind, von einem Ende der Erde bis zum anderen wohnen, so sollst du ihm nicht zu Willen sein und nicht auf ihn hören; dein Auge soll nicht voll Mitleid auf ihn blicken, du sollst kein Erbarmen mit ihm haben und nichts von ihm verheimlichen. Sondern umbringen sollst du ihn. Deine Hand soll sich zuerst gegen ihn erheben, um ihn zu töten und danach die Hand des ganzen Volkes. Du sollst ihn steinigen, dass er sterbe, denn er wollte dich dem Ewigen, deinem G’tte, [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Re´eh :

Die richtige Wahl

Die richtige Wahl

Der Wochenabschnitt beginnt mit folgendem Ausspruch von Mosche: "Re´eh anochi noten lifnejchem haJom Beracha uKelala" - "Siehe, ich lege heute vor euch Segen und Fluch [26:14]." In klaren Worten zeigt Mosche uns die Wahlmöglichkeiten, die wir im Leben haben. Der Or Hachajim gibt dem Ausdruck "Re´eh anochi - siehe ich" noch eine zusätzliche Bedeutung. Mosche versucht, sie zu überzeugen, dass sie die ewiglichen Freuden der künftigen Welt den vergänglichen Vergnügungen dieser Welt vorziehen sollen. Ohne klares Verständnis von Ewigkeit, kann man nicht wissen, was vorzuziehen. Nur jemand, der ein genaues Bild der Freuden beider Welten hat, ist wirklich imstande, anderen zuzureden, welche Wahl sie treffen sollen. Hat jemand die Vergnügungen dieser Welt nicht selbst erlebt, können andere ihm vorhalten, dass er ein anderes [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 26. Aw 5774 – 22. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 26. Aw 5774 – 22. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDie Verwendung einer Schabat-Uhr am Schabat und Jom Tow- Befindet sich eine Schabat-Uhr (die vor Schabat eingestellt wurde) gerade in einem Zustand, wo das Elektrisch ausgeschaltet ist, ist es erlaubt die Uhr (im momentanen Zustand, wo das Elektrisch ausgeschaltet ist) so abzuändern, dass sie später, nachdem das Elektrisch wieder angeschaltet wird, früher als geplant ausgeht.So ist es auch gestattet eine Uhr, die momentan eingeschaltet ist, (in diesem Zustand) abzuändern, dass sie später, sobald sie wieder ausgeschaltet wird, früher als geplant, eingeschaltet wird Schabat Kehilchato 13-30- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortGegen Ende der Parscha steht beim ´ :עגלה [ weiterlesen ]




Es hat seit der Nazizeit nie solchen Hass gegen Juden gegeben

Es hat seit der Nazizeit nie solchen Hass gegen Juden gegeben

von Fiamma Nirenstein, Times of Israel, 11. August 2014 Lasst uns bitte über die Suhle der Presseerklärungen und Besorgnis-Äußerungen hinaus gehen, die in diesen Tagen nach der jüngsten Eskalation antisemitischer Vorfälle angehäuft wurden. Europas sollte sich schämen; nahe meines Hauses in Rom tauchte eine schwarze Liste jüdischer Händler auf; Europa nährt sich mit Neonazi-Äußerungen sie denen des italienischen Philosophen und Politikers Gianni Vattimo, der erklärte, die Juden seien wie Hitler, dass Israel mit Vergnügen unschuldige Palästinenser, besonders Frauen und Kinder „massakriert“. Kristallnacht war ein Zeichen totalen Angriffs auf das Judentum und die Zerstörung des europäischen Geistes. Heute geschieht dasselbe; ein entscheidender Raum ist für den Hass [ weiterlesen ]




Raw Lam zu Parschat Re´eh:

Und wieder gerade!

Und wieder gerade!

Ich stolperte über eine Liste von Lebensweisheiten eines der ersten „Baale Mussar“ (Meister der moralischen Lehren), Rabbi Simcha Sissel Siw sZl., auch bekannt als „der Alte von Kelm“. Über eines der Zitate lächelte ich zuerst, doch dann realisierte ich, dass es kein Witz sein konnte. Also markierte ich es und legte es in den Ordner „benötigt mehr Nachdenken“ ab. Das Zitat lautete wie folgt: „Torah wird in drei Gruppen aufgeteilt: 1) Einfach, 2) umfassend 3) einfach!” Das war es! Verstanden!? Welcher dieser drei Begriffe ist nicht wie die anderen? Zwei dieser drei sind genau dieselben! Was bedeutet es dann, wenn Raw Simche Sissel drei Teile nennt, wenn nur zwei verschiedene aufgezählt sind? Eine Erklärung könnte man vielleicht in der Birkat ha´Chodesch - Gebet bei [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Re´eh:

Sogar noch näher zu hasShem kommen

Sogar noch näher zu hasShem kommen

„Ihr sollt Haschem, eurem G’tt, nachgehen und Ihn fürchten, Seine Gebote sollt ihr beobachten und auf Seine Stimme hören. Ihr sollt Ihm dienen und euch an Ihn klammern.“ [Devarim 13:5] „An Ihn sollt ihr euch klammern: Auf seinen Wegen wandeln; Hilfsbereitschaft üben, die Toten begraben, Kranke besuchen, gleich dem Allmächtigen, gelobt sei Er.“ [Raschi] Für Raschi stellt sich die Frage, auf welche Weise genau wir uns denn an Haschem klammern sollen. Offensichtlich wird hier nicht von körperlicher Nähe, sondern von Nachahmung gesprochen. Raschi gibt uns eine kurze Liste und die allgemeine Anweisung, dass wir uns so verhalten sollen wie Haschem. Wir können deshalb nach weiteren Bereichen suchen, welche Handlungen und Eigenschaften von Haschem erkennen lassen. Im Siddur (Gebetbuch) gibt es [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 25. Aw 5774 – 21. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 25. Aw 5774 – 21. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDie Verwendung einer Schabat-Uhr am Schabat und Jom Tow- Eine Schabat-Uhr, die schon vor Schabat oder Jom Tow eingestellt war, dass sie zu einem gewissen Zeitpunkt das Elektrisch unterbricht, ist es erlaubt die Teile zu verändern, sodass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt das Elektrisch ausschaltet.Es ist hingegen verboten die Teile an der Uhr zu verändern, dass sie früher ausgeht.- Eine Schabat-Uhr, die schon vor Schabat oder Jom Tow eingestellt war, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt das Elektrisch einschaltet, darf am Schabat oder Jom Tow abgeändert werden, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeschaltet wird.Es darf aber nicht verursacht werden, dass das Elektrisch schon früher eingeschaltet wird.- Das Gesagte bezieht sich nur auf eine Schabat-Uhr, bei der man [ weiterlesen ]




Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust – Beitrag von Yad Vashem, Jerusalem

Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust – Beitrag von Yad Vashem, Jerusalem

Der folgende Beitrag spricht einige der gängigsten Methoden an, die den Holocaust und die damit verbundenen Begriffe in der aktuellen Operation gegen die Hamas im Gazastreifen missbrauchen. Kann man die aktuelle israelische Operation gegen die Hamas im Gazastreifen mit dem Holocaust vergleichen? Wie bedauernswert der Verlust von zivilen Leben wie in jedem Krieg, einschließlich dem vorliegenden auch ist, die Situation im Gaza-Streifen in keiner Weise mit dem Holocaust oder einem anderen Völkermord vergleichbar. Während des Holocaust wurden etwa 6 Millionen Juden in systematischer Weise von einem Regime und seinen Mitarbeitern, die voll angenommen haben, dass ihr Tod für das Wohl der Menschheit notwendig ist, ermordet. Es gab Vernichtungslager die eigens zur systematischen Ermordung jüdischer Männer, Frauen und Kinder [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Re´eh:

Einblick in G“ttes Wege

Einblick in G“ttes Wege

Die Parscha dieser Woche, Re‘eh, zeigt uns auf klare Weise die Einstellung, die wir aus Sicht der Tora gegenüber dem Tod haben sollten. "Banim atem laHaschem Elokechem, lo titgodedu .... leMet" ("Kinder seid ihr von Haschem, eurem G‘tt, macht euch wegen einem Toten keine Einschnitte") [14: 1]. Bei den Völkern war es Sitte, sich Hautabschürfungen und Einschnitte zu machen, um der Trauer und den Gefühlen einem lieben Dahingeschiedenen gegenüber Ausdruck zu verleihen. Uns ist verboten, auf diese Weise zu handeln. Warum? Weil wir Kinder G‘ttes sind. Was ist der Zusammenhang zwischen der Tatsache, dass wir Kinder G‘ttes sind und dem Verbot, sich wegen dem Tod eines lieben Menschen Einschnitte zu machen? Von all den Erklärungen der verschiedenen Kommentatoren dünkt mich diejenige des Or HaChajim und des Chiskuni die [ weiterlesen ]




Schweiz: Synagogenstürmung versucht

Schweiz: Synagogenstürmung versucht

Erneut ist es im Rahmen einer sogenannten "israelkritische" Demonstration zu antisemitischen Exzessen gekommen. Im schweizerischen Genf versuchten einige Hundert fanatisierte Islamisten aus einer "Friedensdemonstration" heraus, eine Synagoge anzugreifen und zu stürmen. Der Stürmungsversuch fand am vergangenen Samstag, während des jüdischen Shabbats, statt, als in der Synagoge der G-ttesdienst zum Shabbat abgehalten wurde. Nach den, teilweise mit Brandsätzen, durchgeführten Angriffen auf Synagogen in Paris, Wuppertal und anderen europäischen Städten, setzt sich damit die Welle antisemitischer Gewaltorgien weiter [ weiterlesen ]




Raw Wein zu Parschat Re´eh:

Eine g’ttliche Minderheit

Eine g’ttliche Minderheit

Ergänzt von S. Weinmann „Wenn der Ewige, dein G“tt, die Völker vor dir her ausrottet, dass du hinkommst, ihr Land einzunehmen, und es eingenommen hast und darin wohnst, so hüte dich, dass du nicht in den Strick fallest ihnen nach, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie diese Völker haben ihren Göttern gedient, also will ich auch tun. Du sollst nicht also dem Ewigen, deinem G“tt, tun…“ (Dewarim 12, 29-31) „Ihr seid Kinder des Ewigen, eures G“ttes; ihr sollt euch um eines Toten willen keine Einschnitte und über euren Augen keine Glatze machen. Denn ein heiliges Volk bist du dem Ewigen, deinem G“tt; und dich hat der Ewige aus allen Völkern auf Erden erwählt, dass du sein Eigentum seiest. Du sollst keine Gräuel [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Dienstag , 23. Aw 5774 – 19. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Dienstag , 23. Aw 5774 – 19. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDie Verwendung einer Schabat-Uhr am Schabat und Jom Tow- Eine Schabat-Uhr, die schon vor Schabat oder Jom Tow eingestellt war, dass sie zu einem gewissen Zeitpunkt das Elektrisch unterbricht, ist es erlaubt die Teile zu verändern, sodass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt das Elektrisch ausschaltet.Es ist hingegen verboten die Teile an der Uhr zu verändern, dass sie früher ausgeht.- Eine Schabat-Uhr, die schon vor Schabat oder Jom Tow eingestellt war, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt das Elektrisch einschaltet, darf am Schabat oder Jom Tow abgeändert werden, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeschaltet wird.Es darf aber nicht verursacht werden, dass das Elektrisch schon früher eingeschaltet wird.Schmirat Schabat Kehilchato 13-28- Diese Halachot dienen als [ weiterlesen ]




Yad Vashem:

Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust

Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust

Unter dieser Überschrift hat die Gedenk- und Bildungsstätte Yad Vashem eine Reihe von Fragen und Antworten formuliert, die sich mit Bezugnahmen auf die Shoah im Rahmen der Diskussionen um die aktuelle Operation gegen die Hamas im Gazastreifen beschäftigt. Der Text in englischer Sprache versucht, folgende Fragen zu beantworten und zugleich bestimmte Behauptungen und Anklagen zu entkräften: Kann man die aktuelle israelische Militäroperation gegen die Hamas mit dem Holocaust vergleichen? Was ist Völkermord und warum handelt es sich bei den gegenwärtigen Ereignissen im Gazastreifen nicht um Völkermord? Kann der Gazastreifen als „Vernichtungslager“ oder „Todeslager“ bezeichnet werden? Kann der Gazastreifen als „Ghetto“ bezeichnet werden? Ist jede Kritik an Israel antisemitisch   Foto: [ weiterlesen ]




Jüdische Kulturtage Berlin 8. bis 14. September

Jüdische Kulturtage Berlin 8. bis 14. September

Die Jüdischen Kulturtage Berlin versprechen wieder spannende Einblicke in die Vielfalt jüdischer Kultur. In diesem Jahr bildenBegegnungen mit der lebendigen Musikszene Israels den Schwerpunkt. Außerdem widmet sich das Festival dem so wichtigenDialog der Kulturen. Ausstellungen, Lesungen und Podiumsgespräche bieten Gelegenheiten zur Auseinandersetzung mitjüdischer Geschichte und Gegenwart. Und in der Langen Nacht der Synagogen laden die Jüdischen Kulturtage dazu ein, dasreligiöse Leben der Juden in Berlin kennenzulernen. Ich wünsche Ihnen, dem Publikum, viel Freude bei der Begegnungmit jüdischen Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin sowie aus vielen Teilen der Welt. Mein herzlicher Dank gilt denOrganisatoren sowie allen Helferinnen und Helfern. Den [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Ejkew:

Wie setze ich meine Fähigkeiten richtig ein?

Wie setze ich meine Fähigkeiten richtig ein?

Später warnt Mosche vor den Gefahren, die von Reichtum ausgehen: "Passt auf ... ihr werdet euch schöne Häuser bauen ... ihr werdet viel Gold und Silber besitzen ... ihr werdet Haschem vergessen ... und ihr werdet in eurem Herzen sagen: " Alle diese Güter habe ich mir selbst mit der Kraft meiner Hände erworben"[8:11-17]." Rav Dessler szl. schreibt, dass diese starke Überzeugung, dass vor allem unsere eigenen Fähigkeiten, unser Leben beeinflussen, sowohl vollkommen richtig als auch grundfalsch ist. "Alles ist g´ttgegeben ausser der G´ttesfurcht." In geistiger Hinsicht bestimmen wir, und nur wir, wer wir sind und wohin wir uns bewegen. In der physischen und materiellen Welt hingegen bewirkt unser Einsatz gar nichts. Wir sind verpflichtet, uns zu bemühen, aber wir haben keinen Einfluss darauf, ob unsere Bemühungen von [ weiterlesen ]




Jüdische Jugendliche aus der Ukraine zum Sommercamp in Israel

Jüdische Jugendliche aus der Ukraine zum Sommercamp in Israel

Die Jewish Agency for Israel, die weltweit die Rückkehr der Juden nach Israel organisiert, hat jetzt ein besonderes Sommercamp für jüdische Jugendliche aus der Ukraine organisiert, die zwar noch keine Aliyah, also Rückkehr nach Israel machen, aber zumindest für eine gewisse Zeit in einem Sommercamp im jüdischen Staat Erholung finden sollen. Wie die Jewish Agency mitteilte, ist die Zahl der jüdischen Einwanderer aus der Ukraine nach Israel weiter im ansteigen, auch aus den von den Seperatisten kontrollierten Gebieten im Osten des Landes.   Foto: Jüdische Jugendliche aus der Ukraine zum Sommercamp in Israel (Foto: Emmanuel [ weiterlesen ]




Raw Wein zu Parschat Ejkew:

Freie Wahl und Wunder

Freie Wahl und Wunder

Mosche erinnert in seinem Rückblick auf die vergangenen vierzig Jahre der Wüstenwanderung der Jehudim an alle Wunder, die sie dort erleben durften. Er tut dies aber nicht um der Erzählung willen, sondern um allen zukünftigen Generationen eine wichtige moralische Lektion zu erteilen. Er will uns lehren, dass trotz allen Wundern, die Haschem für uns geschehen lässt, unser Schicksal dennoch zu einem grossen Teil in unseren Händen liegt. Und die Lektion aus der gesamten jüdischen Geschichte wird im folgenden Passuk zusammengefasst: Denn nicht von Brot alleine – sogar von solch wunderbaren Brot, wie es das Manna war – sollen die Menschen leben, sondern durch alle Worte von Haschem, nach den Werten, den Geboten und den Kriterien der Torah sollen Jehudim leben. Alle Versuche diese Lektion zu ignorieren; andere Worte, Ideen [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 19. Aw 5774 – 15. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Freitag , 19. Aw 5774 – 15. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDocht-Bearbeitung am Jom Tow- Es ist am Jom Tow erlaubt, einen Einweg-Docht in einen Kork-Deckel (Schwimmender Docht) zu stecken, um damit Lichter zu zünden. Man muss aber darauf achten, dass dieser Kork schon vor Jom Tow gelocht ist, denn am Jom Tow ist es untersagt ein Loch zu formen oder das Loch zu erweitern.Schmirat Schabat Kehilchato 13-24- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIn der Parscha steht: ´ תשתה מי  היא... למטר השמי  מצרי אשר אתה בא שמה... לא כאר כי האר ´ [ weiterlesen ]




[IsraVideos] Neueinwanderer werden in Jerusalem herzlich begrüßt

[IsraVideos] Neueinwanderer werden in Jerusalem herzlich begrüßt

Es ist ein lebendiges Wunder der Gegenwart: Nach 2000 Jahren Diaspora kehren immer mehr Juden heim nach Israel, dem 1948 wiedergegründeten jüdischen Staat - und gerade in den letzten Wochen und Monaten sind hunderte Olims in Tel Aviv gelandet um ihr neues Leben in Israel zu beginnen. Hier sehen sie als ein Beispiel von unzähligen, mit wieviel Liebe und Begeisterung die Heimkehrer empfangen werden.   [ weiterlesen ]




Hinter den Kulissen des muslimischen Antisemitismus in den Niederlanden

Hinter den Kulissen des muslimischen Antisemitismus in den Niederlanden

Dr. Manfred Gerstenfeld interviewt Samar Ich habe persönlich gehört, wie eine Reihe Imame in den Niederlanden Verse aus dem Koran und anderen islamischen Texten nutzte, um Hass gegen Israel und die Juden zu predigen. So ist aus dieser theologischen Propaganda politisches Schüren von Hass geworden. Derselbe Hass dringt über arabisches Fernsehen in die niederländisch-muslimische Gesellschaft ein. Mehr davon hört man von Familienmitgliedern, muslimischen Nachbarn und Klassenkameraden. Samar ist eine junge Frau, die als Muslima traditionell marokkanischer Eltern in den Niederlanden geboren wurde. Im Verlauf der Jahre erlebte sie Judenhass in muslimischen Kreisen und begann ihn zu beobachten. Sie kann ihre Geschichte nur unter Nutzung eines fiktiven Namens erzählen. Während meiner Jahre an der Universität sprach ich mit [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Ejkew:

Wie setze ich meine Begabungen richtig ein?

Wie setze ich meine Begabungen richtig ein?

Mosche warnt In dieser Parscha vor den Gefahren, die von Reichtum ausgehen: "Passt auf ... ihr werdet euch schöne Häuser bauen ... ihr werdet viel Gold und Silber besitzen ... ihr werdet Haschem vergessen ... und ihr werdet in eurem Herzen sagen: " Alle diese Güter habe ich mir selbst mit der Kraft meiner Hände erworben"[8:11-17]." Rav Dessler szl. schreibt, dass diese starke Überzeugung, dass vor allem unsere eigenen Fähigkeiten, unser Leben beeinflussen, sowohl vollkommen richtig als auch grundfalsch ist. "Alles ist g´ttgegeben ausser der G´ttesfurcht." In geistiger Hinsicht bestimmen wir, und nur wir, wer wir sind und wohin wir uns bewegen. In der physischen und materiellen Welt hingegen bewirkt unser Einsatz gar nichts. Wir sind verpflichtet, uns zu bemühen, aber wir haben keinen Einfluss darauf, ob unsere Bemühungen von [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Ejkew:

Das übernatürliche Land

Das übernatürliche Land

"Ein Land, für das der Ewige, dein G-tt, sorgt; ständig sind die Augen des Ewigen, deines G-ttes, darauf gerichtet - vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres." [11:12]. Nicht nur, dass das jüdische Volk für den Bericht der Kundschafter bestraft wurde, unter den Folgen leider wir noch heute! Der Tischa Be´Aw (Fasttag des 9. Aw), den wir einhalten, ist Teil der Konsequenz dessen, dass die Juden diesem Bericht glaubten und während dieser ganzen Nacht in der Wildnis weinten. Doch was genau haben die Meraglim (Kundschafter) falsch gemacht? Sie glaubten doch tatsächlich, dass es unmöglich sein würde, das Land zu erobern. Was hätten sie sagen sollen? Der Ba´al Ha´Akejda beantwortet diese Frage mit einem Gleichnis: Jemand schickt seinen Freund zum Schneider, um ein Kleidungsstück zu [ weiterlesen ]




Gegen Galloway: Juden besuchen „israelfreie Stadt“

Gegen Galloway: Juden besuchen „israelfreie Stadt“

Freundlicher Empfang für unerwünschte Touristen: Briten mit israelischer Staatsbürgerschaft haben aus Protest die nordenglische Stadt Bradford „heimgesucht“. Zuvor hatte der Abgeordnete George Galloway den Wahlbezirk zur „israelfreien Zone“ erklärt. Galloway ist Abgeordneter - der einzige - des von Kritikern als linksextremistisch-islamistisch kritisieretn "Respect"-Wahlbündnisses. mIn Deutschland hat Galloway vor allem bei Mitgliedern der trotzkistischen Minigruppe "Marx21" Fans. In der Vergangenheit hatte sich "Marx21" zunächst "Sozialistische Arbeitergruppen" (SAG) und dann "Linksruck" genannt. Als SAG und "Linksruck" versuchte man vor allem die SPD und die Jusos zu infiltrieren, als "Marx21" bemüht man sich um die Infiltration der Linkspartei, über de4ren Landeslisten "Marx21"-Mitglieder im Bundestag sitzen und auch [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 18. Aw 5774 – 14. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 18. Aw 5774 – 14. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDocht-Bearbeitung am Jom Tow- Der Docht einer Öl-Lampe, der nicht mehr verwendbar ist, darf am Jom Tow aus der Lampe entfernt werden und mit einem neuen Docht ausgewechselt werden.- Die Zubereitung eines Dochtes aus Baumwolle ist auch am Jom Tow verboten.- Es ist auch untersagt, die überflüssigen Fäden aus dem Docht zu entfernen, sodass der Docht besser brennen kann.- So ist es auch verboten, einen Docht zu kürzen oder in zwei Dochte zu teilen.Schmirat Schabat Kehilchato 13-23- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIn dieser Parscha steht von der Pflicht der Birkat Hamazon: ´ ואכלת ושבעת וברכת ´ [ weiterlesen ]




Niederländischer Antisemitismus: Juden fragen sich, wie ihre Zukunft aussehen wird

Niederländischer Antisemitismus: Juden fragen sich, wie ihre Zukunft aussehen wird

von Dr. Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor) In den Niederlanden dauern antisemitische Vorfälle an und haben weiter Einfluss. Vor kurzem wurde eine Frau angegriffen, weil sie an ihrem Balkon im östlichen Amsterdam eine Israelflagge aufgehängt hatte. Sie erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, gebrochene Rippen und Prellungen im Gesicht. Die Kriminellen nannten sie „eine Scheißjüdin“, bewarfen sie mit einem brennenden Stock und schlugen sie in den Bauch. Männer drohten ihr früher schon, sie würden „ihr die Kehle aufschlitzen“. Nun wird Polizei vor ihrem Haus stationiert worden um sie zu schützen.1 Einer anderen Frau, die eine Israel-Flagge an ihrem Balkon hatte, wurde ein Stein durch das Fenster geworfen. Später warf jemand einen Molotowcocktail nach ihrem Balkon, der aber von fort auf den ihrer [ weiterlesen ]




Video: Tribut der Diaspora an die gefallenen Soldaten der Zahal

Video: Tribut der Diaspora an die gefallenen Soldaten der Zahal

Juden in der Diaspora haben mit einem besonderen Video des gefallenen Helden der Israeliaschen Verteidigungsstreitkräfte (Zahal) Tribut gezollt. Unter den Gefallenen der Zahl während der letzten Anti-Terror-Operation "Schutzlinie" gegen die Hamas im Gazastreifen, waren auch sogenannte "einsame Soildaten", die keine Familienangehörigen in Israel haben. Es waren junge Juden - zumeist aus den USA - die freiwilligen Militärdienst in der Zahal leisteten und so einen Beitrag zur Verteidigung der Freiheit und des Lebens des jüdischen Staates und seiner Bewohner leisteten. "Und so stehen sie, das Licht auf ihren Gesichtern, und der Herrallein geht unter ihnen, mit Tränen in den Augen Er küsstihre Wunden, und er sagt mit zitternder Stimme zu den weißen Engeln:"Das sind meine Söhne, das sind meine Söhne." Die [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , 17. Aw 5774 – 13. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Mittwoch , 17. Aw 5774 – 13. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatDocht-Bearbeitung am Jom Tow- Es ist am Jom Tow verboten den Docht einer Öl- oder Petroleumlampe zu schneiden, da dies dem Reparieren eines Gefässes gleicht, nachdem man am Docht selbst eine Verbesserung vollzieht. Es ist jedoch am Jom Tow erlaubt vor dem Anzünden des Dochtes der schwarze, verkohlte Teil des Dochtes zu entfernen, denn dieser Teil wird nicht als Teil des Dochtes angesehen.Schmirat Schabat Kehilchato 13-22- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIm Passuk steht: ´ כי על כל מוצא פי ה´ יחיה האד לבדו יחיה האד [ weiterlesen ]




Aliyah-Video: 338 Juden nach Israel heimgekehrt

Aliyah-Video: 338 Juden nach Israel heimgekehrt

Der Strom an Juden aus ller Welt, die Aliyah machen und nach Israel heimkehren, reißt nicht ab. Heute landete am Flughafen Ben-Gurion in Tel Aviv die 2. Sommer-Sonder-Maschiene mit Olims - organisiert von Nefesh B´Nefesh (Seele zur Seele), die die Heimkehr der Juden aus der Diaspora in Nordamerika und Großbritanien nach Israel organisiert. Aus allen anderen Ländern wird die Aliyah von der Jewsih Agency for Israel organisiert.   [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Dienstag , 16. Aw 5774 – 12. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Dienstag , 16. Aw 5774 – 12. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatFeuerlöschen am Jom Tow- Bei einem Boiler, der durch eine Gasflamme betrieben wird, ist es selbst am Schabat erlaubt die kleine Gasflamme den Schabat hindurch brennen zu lassen, sodass das Wasser nicht zu kalt istMan muss dabei aber sicherstellen, dass die grosse Gasflamme unter keinen Umständen angezündet werden kann.Es ist auch nur dann erlaubt, wenn die kleine Flamme das Wasser nicht auf 45° C. erhitzen kann.- Am Schabat darf man dieses Wasser nicht verwenden, um sich damit zu waschen (auch nicht nur die Hände etc.), es darf aber für das Abwaschen von Geschirr verwendet werden.Schmirat Schabat Kehilchato 13-15- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIm Passuk steht: ´ כי [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 15. Aw 5774 – 11. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Montag , 15. Aw 5774 – 11. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatFeuerlöschen am Jom Tow- Ein Boiler, der durch eine Gasflamme betrieben wird, die angezündet wird, sobald man den Heisswasserhahn öffnet und durch das Verschliessen des Hahnen erlischt, darf am Schabat oder Jom Tow nicht betätigt werden. Denn durch Öffnen des Hahnen wird eine Flamme angezündet und durch das Schliessen des Hahnen wird sie gelöscht. Öffnete man einen solchen Hahnen aus Versehen am Schabat oder Jom Tow, darf er nicht wieder geschlossen werden, da man ansonsten die Flamme löscht. Es ist aber erlaubt einem Nochri anzudeuten, dass er den Hahnen schliessen soll.Schmirat Schabat Kehilchato 13-15- Diese Halachot dienen als Hinweise. Für halachische Fragen, sollte ein Rabbinat angefragt werden. Tages- WortIn dieser Parscha steht der Abschnitt von [ weiterlesen ]




Der Ausbruch von Antisemitismus und Antiisraelismus in den Niederlanden

Der Ausbruch von Antisemitismus und Antiisraelismus in den Niederlanden

von Dr. Manfred Gerstenfeld Die beste Möglichkeit eine Zwischenbewertung der wichtigen Aspekte des jüngsten Ausbruchs an Antisemitismus und Antiisraelismus in Europa vorzunehmen, besteht darin, sich auf ein einzelnes Land zu konzentrieren. Die Niederlande bieten da aus mehreren Gründen ein gutes Beispiel. In Frankreich z.B. überschattet die hauptsächlich von Muslimen begangene extreme Gewalt gegen Juden alle anderen Aspekte des Judenhasses. Daher ist es in Frankreich weit schwieriger seine vielen Aspekte zu erfassen. Die Explosion des Antisemitismus in den Niederlanden hat sich bisher hauptsächlich in Drohungen und Hass im Internet manifestiert. Auch war Hass physisch auf der Straße zu erleben. Nach Angaben einer Quelle, die sich um die Sicherheit jüdischer Bürger kümmert, sind im südlichen Amsterdam Autos mit [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Dewarim:

“Bejn Paran uwejn Tofel“ – zwischen zwei verhängnisvollen Daten

“Bejn Paran uwejn Tofel“ – zwischen zwei verhängnisvollen Daten

Der Kli Jakar gibt eine weitere Erklärung für “bejn Paran uwejn Tofel veLavan”. „Paran“ bezieht sich auf die Sünde der Kundschafter, dem grundlosen Weinen an Tisch’a BeAv, welche zu wohlbegründeten Tränen an vielen nachfolgenden Tisch’a BeAvs führte. „Tofel“ bezieht sich auf das Chet Ha’Egel, der Sünde mit dem Goldenen Kalb. Als Mosche das Goldene Kalb sah, zerbrach er die Luchot, die steinernen Gesetzestafeln. Dieser Tag, der 17. Tamus wurde damit zu dem Tag, an dem später andere Steine zerbrochen wurden. An diesem Tag wurde in die Schutzmauer von Jeruschalajim eine Bresche geschlagen und damit lag der Weg für die Zerstörung des Bejt Hamikdasch, des Tempels, frei. Die zweimalige Wiederholung des Wortes „bejn“ (zwischen) bezieht sich auf den Zeitraum zwischen diesen [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Dewarim:

“Bejn Paran uwejn Tofel“ – zwischen zwei verhängnisvollen Daten

“Bejn Paran uwejn Tofel“ – zwischen zwei verhängnisvollen Daten

Der Kli Jakar gibt eine weitere Erklärung für “bejn Paran uwejn Tofel veLavan”. „Paran“ bezieht sich auf die Sünde der Kundschafter, dem grundlosen Weinen an Tisch’a BeAv, welche zu wohlbegründeten Tränen an vielen nachfolgenden Tisch’a BeAvs führte. „Tofel“ bezieht sich auf das Chet Ha’Egel, der Sünde mit dem Goldenen Kalb. Als Mosche das Goldene Kalb sah, zerbrach er die Luchot, die steinernen Gesetzestafeln. Dieser Tag, der 17. Tamus wurde damit zu dem Tag, an dem später andere Steine zerbrochen wurden. An diesem Tag wurde in die Schutzmauer von Jeruschalajim eine Bresche geschlagen und damit lag der Weg für die Zerstörung des Bejt Hamikdasch, des Tempels, frei. Die zweimalige Wiederholung des Wortes „bejn“ (zwischen) bezieht sich auf den Zeitraum zwischen diesen [ weiterlesen ]




Raw Ciner zu Parschat Dewarim:

Mosche: Rücksichtnahme kommt vor Kritik

Mosche: Rücksichtnahme kommt vor Kritik

Diese Woche beginnen wir das Sefer (Buch) Dewarim (5. Buch Moses). "Ejle haDewarim ascher diber Mosche el kol Jisrael" ("Dies sind die Worte, welche Mosche an ganz Israel richtete."). Der Ramban erklärt, dass das Buch Dewarim auch "Mischne Tora" genannt wird. Die Wurzel von "mischne" ist "scheni": zweites, wiederholtes. Mosche wiederholte viele der Mizwot (Gesetze), die er nach dem Auszug aus Aegypten gelehrt hatte, nochmals für die Generation, die Erez Jisrael (das Land Israel) betreten sollte. Einige werden nochmals erläutert, um zu erklären, wie die Mizwa richtig ausgeführt werden soll. Andere werden wiederholt, um vor einer allfälligen Uebertretung zu warnen. Darüber hinaus, schreibt der Ramban, hatte Mosche den Bnej Jisrael (Kindern Israels) noch nicht alle Mizwot bekannt gegeben, obwohl er sie bereits seit dem ersten Jahr nach [ weiterlesen ]




Video: Tempel-Institut führt Besucher auf den Tempelberg

Video: Tempel-Institut führt Besucher auf den Tempelberg

Das international aktive Tempel-Institut hat am 9. Aw, an diesem Trauer- und Fastentag wird der Zerstörung des ersten und zweiten Tempels erinnert, auf den jüdischen Tempelberg in der israelischen Hauptstadt Jerusalem geführt. Auf dem Berg soll der dritte Tempel errichtet werden, die sogenannte "Klagemauer", Kotel, ist Teil des zerstörten früheren Tempels und ein wichtiger heiliger Platz für Juden.   [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Dewarim:

Kinder sind ein Geschenk

Kinder sind ein Geschenk

„Der Ewige, der G’tt eurer Väter, möge euch noch tausendmal mehr werden lassen, als ihr jetzt seid, und möge euch segnen, wie er euch verheissen hat.“ [Dewarim 1:11] Das jüdische Volk war gemäss Raschi über diesen Segen, den Mosche ihnen gegeben hatte, nicht sehr erfreut. „Der Ewige, der G’tt eurer Väter, möge euch noch tausendmal mehr werden lassen, als ihr jetzt seid,“ hatte er gesagt, „und möge euch segnen, wie er euch verheissen hat.“ „Das war alles? Nichts mehr?“ wunderten sich die Leute. „Ist dies das vollständige Ausmass deines Segens? Haschem segnete uns [Berejschit 32:13], dass wir ‚so zahlreich wie der Sand des Meeres werden, der vor Menge nicht gezählt werden kann’.“ Mosche antwortete: „Ihr bekommt bestimmt [ weiterlesen ]




Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 11. Aw 5774 – 7. Aug. 2014

Jüdisches Kalenderblatt: Donnerstag , 11. Aw 5774 – 7. Aug. 2014

Tages- HalachaHichot SchabatFeuerlöschen am Jom Tow- Lekatchila ist es nicht erlaubt jeweils vor Jom Tow eine Gasflamme anzuzünden, mit der Absicht, nach dem Kochen einen vollen Topf Wasser darauf zu stellen, sodass das Wasser, sobald es zu Ende gekocht ist überlauft und die Flamme löscht. Denn diese Tat wird ein ‚verursachtes Löschen’ von Feuer genannt.- Geschah es aber, dass man unabsichtlich die Gasflamme brennen liess oder man zündete die Flamme am Jom Tow unüberlegt an und würde einen grösseren Verlust haben, wenn das Gas jetzt durch den ganzen Jom Tow brennt, ist es erlaubt das Gas auf der oben erwähnten Weise auslöschen zu lassen. Man muss dabei aber die Absicht haben, von dem gekochten Wasser Gebrauch zu machen.Während dem Kochen darf der Topf aber nicht bewegt werden, denn [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Dewarim:

Vorsichtige Abwägung von Zugeständnissen in der Erziehung

Vorsichtige Abwägung von Zugeständnissen in der Erziehung

Die Sache war gut in meinen Augen. (Dewarim, 1:23) Parschat Dewarim beginnt damit, dass Mosche Rabbejnu die wichtigsten Ereignisse aufzählte, die während den vierzig Jahren geschahen, seit die Jehudim Ägypten verlassen hatten. Er erwähnt ihre Bitte im zweiten Jahr, vor dem Einzug nach Erez Israel das Land durch Spione auskundschaften zu lassen, und kritisiert sie für die Ungehörigkeit ihrer Bitte. Dennoch sagt er: „Die Sache war gut in meinen Augen." Der Talmud (Sotah 34b) entnimmt Mosches Bemerkung — "Die Sache war gut in meinen Augen" — dass er dachte, es sei eine gute Idee, Meraglim (Spione) zu schicken, doch Haschem dachte anders. Haschem wusste, dass das Aussenden von Spionen in einer Tragödie enden würde und Er wollte nicht, dass sie gingen. Dies ist schwierig zu verstehen. Wenn Haschem wusste, [ weiterlesen ]




Hunderte Juden besteigen Tempelberg

Hunderte Juden besteigen Tempelberg

Anlässlich des heutigen Fast- und Trauertages Tischa Be Aw, an dem der Zerstörung des ersten und zweiten Tempels gedacht wird, haben Hunderte von Juden den Tempelberg in der5 israelischen Hauptstadt Jerusalem bestiegen. Rabbi Chaim Richman vom Internationalen Tempel-Institut betonte die herausragende Bedeutung der heiligsten Stätte des Judentums und bete mit den Anwesenden für die Errichtung des Dritten Tempels an diesem Ort.   Foto: Tazpt News [ weiterlesen ]




Video: Tausende demonstrieren zu Tischa BeAw

Video: Tausende demonstrieren zu Tischa BeAw

Am Montagabend hat der jüdische Trauertag Tischa Be‘Av begonnen. Juden in aller Welt fasten im Gedenken an die Zerstörung der beiden Jerusalemer Tempel. Für Soldaten im Kampfeinsatz gibt es Ausnahmeregelungen. In Jerusalem, der unteilbaren Hauptstadt des jüdischen Staates, fand zum Beginn des Fast- und Trauertages eine Großdemonstration tausender Juden statt, organisiert von den "Frauen in Grün", mit der dringenden Botschaft an die Regierung, die israelische SWouveränität auch über den okkupierten Tempelberg wieder herzustellen und auch dort für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu garantieren, so daß auch Juden ungehindert auf den Tempelberg gehen können.   [ weiterlesen ]




Fasttag Tischa BeAw:

Was vermissen wir am Tischa BeAw?

Was vermissen wir am Tischa BeAw?

Raw Lam zu Tischa BeAw 5765 „Weh ihnen, den Kindern, welche vom Tisch des Vaters verbannt wurden“ [Talmud Berachot 3a] Von folgenden Dingen halten wir uns am 9. Av, dem Tisch’a Be’Av, fern: Speise und Trank, Freundschaft, Torahlernen, Musik und vieles mehr. Welche Bedeutung hat das Fasten und dieses Gefühl des Verlorenseins für uns? Rav Jizchak Blaser szl. wurde einmal von einer Gruppe junger Gelehrter eingeladen, in ihrer Stadt eine Rede zu halten. Eingehüllt in seinen Tallit (Gebetsmantel) stieg er auf das Podium und begann: „Ein Jude hatte einmal in einem Wald seinen Weg verloren. Je mehr er versuchte hinauszukommen, desto dichter verschloss ihm das Dickicht den Weg. Nach zweitägigem Herumirren hatte er schon beinahe die Hoffnung aufgegeben, den Weg hinaus noch zu finden. Plötzlich sah er einen anderen [ weiterlesen ]




»Die humanitäre Maske fällt«

»Die humanitäre Maske fällt«

Antisemitismus hat mannigfache Erscheinungsformen und kommt immer wieder in neuem Gewand daher, heute vor allem als Antizionismus. Im Interview spricht Manfred Gerstenfeld, Vorsitzender des Präsidiums des Jerusalem Center for Public Affairs, über den Israelhass vieler Europäer.* In Ihrem Buch »Demonizing Israel and the Jews«** haben Sie 57 Personen interviewt, die jeweils Experten sind für unterschiedliche Aspekte des Antisemitismus und seine neueste Form, den Antiisraelismus. Welche Resonanz hat das Buch ausgelöst? Manfred Gerstenfeld: Es gab eine große Resonanz in der jüdischen Welt und auch in nichtjüdischen Medien in den USA und Kanada. Vor allem ging es um die große Zahl der EU-Bürger, die wahnhafte Ansichten über Israel haben, wie etwa, dass Israel einen »Vernichtungskrieg« – [ weiterlesen ]




JNF ssammelte 4 Millionen US-Dollar für Kriegsgeschädigte in Israel

JNF ssammelte 4 Millionen US-Dollar für Kriegsgeschädigte in Israel

Wie der Jüdische Nationalfond (JNF) heute mitteilte, wurden in den letzten Tagen von us-amerikanischen Juden mehr als 4 Millionen US-Dollar für Hilfen gespendet, die den vom Terrorkrieg der radikal-islamistischen Hamas betroffenen Israelis helfen sollen, zumindest teilweise die Schäden und Verluste auszugleichen. Die Hilfen sollen vor allem an die Einwohner in Süd-Israel weitergegeben werden, die besonders hart vom Terror betroffen [ weiterlesen ]




Fasttag Tischa BeAw:

Der Weg zu Trost und Erlösung

Der Weg zu Trost und Erlösung

Mosches lange und wunderschöne Abschiedsrede beginnt in der dieswöchigen Parscha. Dies ist vielleicht der persönlichste Teil der Torah, legt es doch die Menschlichkeit und Emotionen von Mosche offen. Seine Frustration über ein Volk, das zu Heiligkeit bestimmt ist und das immer wieder vor diesem Ziel zurückweicht ist aus seinen Worten offenkundig. Sein Schrei “Ejcha” – wie kann es sein? – ist der Vorläufer, nach den Worten des Midrasch, des ultimativen “Ejcha”, das der Anlass für unser Trauern und Weinen am Tisch’a beAw ist. Es ist nicht nur der Stress der Führerschaft, der Mosche schmerzt, obwohl dies sicher auch ein Teil seiner Last ist. Es sind die unerbittlichen Nörgeleien und die Undankbarkeit des Volkes Israel gegenüber all seinem empfangenen Segen und seiner einzigartigen [ weiterlesen ]




Antijudaismus - Antisemitismus - Antizionismus:

Wie entscheidet sich Deutschland diesmal?

Wie entscheidet sich Deutschland diesmal?

Antijudaismus ist der Hass auf das Judentum als Religion. Antisemitismus ist der Hass auf das Judentum als vermeintliche Rasse. Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation. Ob nun aber Antijudaismus, Antisemitismus oder Antizionismus, in allen drei Fällen ist die Definition von Judenhass gleich. Henryk M. Broder hat es auf die einfache Formel gebracht: “Ein Judenhasser ist, wer an Juden kritisiert, was er an anderen Menschen nicht kritisiert.” Der Judenhass ist erstaunlich wandelbar. Es ist die schreckliche Stärke des Judenhasses, sich stets den neuen Gegebenheiten anpassen zu können. Der christliche Judenhass nannte sich Antijudaismus. Antijudaisten nannten Juden Kindermörder, verfolgten sie und griffen ihre Synagogen an. Antijudaismus ist der Hass auf das Judentum als Religion. Einer der [ weiterlesen ]




Jüdische Gemeinde Frankfurt lässt Mitgliedschaft im Rat der Religionen mit sofortiger Wirkung ruhen

Jüdische Gemeinde Frankfurt lässt Mitgliedschaft im Rat der Religionen mit sofortiger Wirkung ruhen

„Wir erwarten eine klare Positionierung vom Rat der Religionen“, erklärt Prof. Dr. L. Latasch, Sozialdezernent der Gemeinde zu den schriftlichen Äußerungen sowohl von Mitgliedern aber auch Vorstandsmitgliedern des Rats der Religion. „Dies sind nicht die Personen mit denen wir weiter arbeiten können, dafür ist die Arbeit im Rat der Religionen zu wichtig.“ Zu den Äußerungen gehörten u.a.: „Wir haben nicht vergessen, dass Israel bei seinem Angriff auf Gaza im Jahre 2009 hunderte Kinder grausam ermordet hat“. „Israel verübt Verbrechen gegen die Menschlichkeit und einen Staatsterrorismus“, u.s.w.. Herr Ü. Kaymakci, u.a. stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen e.V., hat nichts dagegen, solche Texte (geschrieben von R. Kuruyüz) [ weiterlesen ]




Tausende bei der Beisetzung von Lt. Hadar Goldin sel. A.

Tausende bei der Beisetzung von Lt. Hadar Goldin sel. A.

Mit Tränen, Emotionen und Erinnerungen an sein bemerkenswertes Leben, nahmen heute Verwandte, Freunde, Armeekameraden und viele Israelis Abschied von Leutnant Hadar Goldin sel. A., der von Terroristen der Hamas ermordet worden war. Lt. Goldin sel. A. wurde Sonntagnachmittag in seiner Heimatstadt Kfar Saba zur Ruhe gebettet. An der Zeremonie nahmen auch Israels Verteidigungsminister Ya ´alon, der stellvertretende Religionsminister Rabbi Eli Ben Dahan, der Knessetabgeordnete und führende Vertreter des Eretz-Flügels im Likud, Danny Danon, sowie der Präsident der renomierten Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan, Prof. Herschkowitz, teil.   Foto: Beisetzung von Lt. Hadar Goldin sel. A. (Foto: Arutz [ weiterlesen ]




Raw Wein zu Parschat Dewarim:

Eine Vision wählen

Eine Vision wählen

Parschat Dewarim wird am Schabbat vor dem traurigsten Tag des jüdischen Kalenders, Tisch’a BeAw, gelesen. Es bestehen viele Verbindungen zwischen der Parscha und dem Fasttag, doch ich fühle, dass die hauptsächliche Verbindung wohl im Wort “Dewarim” selber liegt. Dewarim bedeutet „Worte” und - wie Raschi betont -, sind mit diesem hebräischen Ausdruck harsche Worte gemeint. Mosches Worte in Dewarim sind streng und zurechtweisend. Sie sind die bittere Wahrheit, welche wir so ungern hören. Beschwichtigende Versprechen und laues Engagement sind viel beliebter und kommen in der Öffentlichkeit besser an. Die Weisen des Midrasch betonen die Aussage von Salomon, dass es besser ist Kritik von einem wahren Freund zu hören, als Schmeichelei und Komplimente von einem Feind. An diese Worte sollten wir uns immer erinnern. Der [ weiterlesen ]




Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus in München:

Vollständige Rede von Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm

Vollständige Rede von Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm

Wir sind hier auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus zusammengekommen. Warum der Platz diesen Namen trägt, wissen wir alle.Wehret den Anfängen – diese Lehre haben wir aus dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte gezogen. Wehret den Anfängen – das Gebot ist heute aktueller denn je.Was wir in den letzten Tagen mitten in Deutschland erleben mussten, hat uns zutiefst erschüttert: In Demonstrationen wird zu Gewalt gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger aufgerufen. Ein israelischer Tourist wird am Rande einer Kundgebung aufs Übelste beschimpft. Antisemitische Parolen hallen laut und für alle vernehmbar durch unsere Städte.Das ist unerträglich. Das ist eine Schande für unser Land. Dafür gibt es keine Gründe und erst recht keine Rechtfertigung. Ich sage Ihnen ganz deutlich: Ich [ weiterlesen ]




Raw Frand zu Parschat Dewarim:

Stelle nicht zu Schau

Stelle nicht zu Schau

"Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umkreist, wendet Euch nun nach Norden (Zafonah)." (Dewarim 2:3) Der Kli Jakar lebte in einer Zeit, in welcher die Juden mit Besitztum gesegnet waren. Der Kli Jakar war aber mit der Art und Weise, wie die Juden damit umgingen, nicht einverstanden. Er befürwortete ihre Lebensweise nicht. Er forderte deshalb die Juden auf, sich mehr diskret zu benehmen und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu lassen, indem sie einen protzigen Lebensstil führen. Er stützte seine Belehrung mit einer homiletischen Auslegung der Worte von Mosche Rabbejnu an das jüdische Volk. "Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umkreist, wendet Euch nun nach Norden (Zafonah)." Das Wort Zafonah kann mit „das Versteckte“ übersetzt werden (wie in der Hagada von Pessach: „Zafun - der versteckte Afikoman“). Mit [ weiterlesen ]




Charlotte Knobloch bei Kundgebung in München:

"Wir Juden erleben in Deutschland die bedrohlichste Zeit seit 1945"

Unter dem Motto "Wehret den Anfängen" hat am Dienstagabend, 29.7.2014, auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München eine Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus stattgefunden. Alarmiert von dem erschreckenden neuen und alten Judenhass, der gegenwärtig in der Bundesrepublik Deutschland zu beobachten ist, waren weit mehr als 800 Menschen - darunter viele prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft - friedlich zusammengekommen. An jenem Platz, in der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", an dem aller Opfer des nationalsozialistischen Regimes gedacht wird, setzten sie ein entschlossenes, gesamtgesellschaftliches Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit.Aufgerufen hatte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG). Deren Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch appellierte an die deutsche [ weiterlesen ]




Erklärung der Bundeskanzlerin: Bundesregierung verurteilt Antisemitismus

Erklärung der Bundeskanzlerin: Bundesregierung verurteilt Antisemitismus

Die Bundeskanzlerin hat die Gewaltausbrüche und antisemitischen Äußerungen, die während Demonstrationen zum Nahost-Konflikt gefallen waren, aufs Schärfste verurteilt. "Antisemitismus darf in Deutschland nie wieder eine Bühne bekommen", bekräftigte Justizminister Maas. Im Namen der Bundeskanzlerin erklärte Vizeregierungssprecher Georg Streiter in Berlin:Die Bundeskanzlerin sowie die gesamte Bundesregierung verurteilen die Gewaltausbrüche und antisemitischen Äußerungen bei pro-palästinensischen und anti-israelischen Demonstrationen aufs Schärfste. Sie sind ein Angriff auf Freiheit und Toleranz und der Versuch, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu erschüttern. Dies können und werden wir nicht hinnehmen. Die Bundesregierung sichert den Betroffenen ihre Anteilnahme und [ weiterlesen ]