Israel-Erlebnis:

Seltsame Pilger

Seltsame Pilger

vom Prof. Dr. Roland Hornung Nein, wir hatten keinen Golanwein getrunken. Nein, es war nur 25 Grad, und wir hatten keinen Hitzschlag. Wir waren auch nicht in der Wüste und es war keine Fata Morgana. Wir waren in Banias, an einer der Quellen des Jordan. Eine wunderschöne, sub- tropische vegetationsreiche Landschaft. Viel Wasser. Viele Touristen. Und wir sahen eine seltsame, ungewöhnliche Touristengruppe: Sie sprachenenglisch, aber auch uraltes Deutsch. Wörter, die vielleicht im 16. oder 17. Jahr- hundert in der deutschen Sprache geläufig waren. Und sie waren auch gekleidet wie die Leute vor ein paar hundert Jahren. Die Damen trugen nette Häubchen und lange Kleider oder Blusen und lange Röcke. Jemand sagte mir, das sei eine alte christliche Gruppierung. Amish people? Quäker? Pilgrim [ weiterlesen ]




Ein Gescheiterter inszeniert sich

Ein Gescheiterter inszeniert sich

Der intellektuell selbstüberschätzte Amir Hetzroni inszeniert sich nach seinem politischen und gesellschaftlichen Scheitern als "der am meisten gehasste Mann in Israel" - das ihn kaum jemand in Israel überhaupt kennt, stört ihn dabei wenig. Nur einmal schaffte es der linksextreme Professor ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen - als er nach den Knessetwahlen mit rassistischen Tiraden gegen einen sephardischen Juden anagitierte. Jetzt hat der extremistische Agitator zumindest ein Versprechen endlich eingehalten: Er wird Israel verlassen - er hat ein likratives Angebot als hauptamtlicher Anti-Israel-Propagandist erhalten. Wie lange seine neue Karriere anhalten wird, dürfte nicht klar sein. Authenzität und Kontinuität sind seine Sträken nicht, denn seine wissenschaftliche Berufstätugkeit begann er an der Universität Ariel im israelischen [ weiterlesen ]