Das Geständnis des Parteichefs: SPD hat schon seit Jahren Kontakte zur Terrororganisation Fatah

Das Geständnis des Parteichefs:

SPD hat schon seit Jahren Kontakte zur Terrororganisation Fatah

In der SPD ist es nach dem Treffen von Generalsekretärin Andrea Nahles in der SPD-Zentrale, dem Berliner Willy Brandt-Haus mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für Internationale Beziehungen der terroristischen Organisation Fatah, Husam Zomlot, bei dem “gemeinsame Werte und Ziele” beschworen wurden, zu einem offenen Streit gekommen. Der SPD-Politiker und Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe sagte zu BILD: “Teile der Fatah stehen für terroristische Aktionen und Gewalt. Solange sie davon nicht abschwören, haben sie keine Gemeinsamkeiten mit der SPD.” Geführt wird die Fatah bekanntlich von dem Holocaust-Leugner Abu Mazen ("Mahmoud Abbas"), der auch einer der Hintermänner des Terroranschlags auf die Olympischen Spiele 1972 in München war.

Der gescheiterte ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen und derzeit noch amtierende SPD-Chef Sigmar Gabriel verteidigte dagegen die Zusammenarbeit: “Die SPD hat seit Jahren Kontakt mit der Fatah. Gemeinsame Fundamente sind die Ablehnung von Gewalt, die Anerkennung des Existenzrechts Israels und der Wunsch nach einem palästinensischen Staat.” Leider lässt Gabriel die Öffentlichkeit nichts über die Quellen seiner erstaunlichen Erkentnisse wissen. Weder ist die Auflösung der "Al-Aqsa-Märtyrerbrigarden" der Fatah etwas bekannt, noch das die PA-Führung inzwischen das Existenzrecht Israels anerkannt hätte. Auch über ein Ende der Verfolgung und Terrorisierung beispielsweise homosexueller Bewohner des PA-Gebietes ist bislang nichts bekannt geworden - ganz im Gegenteil.Indes hindert dies auch manchen linken Einzelaktivisten nicht daran, etwa den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, anzugreifen, weil dieser die Verbrüderung von SPD und Fatah kritisiert hatte - bei der nächsten CSD-Parade werden sie aber sicher wieder zum Schlemmen an einem Essensstand erscheinen, frei nach dem Motto "Was kümmert mich mein Geschwätz, bzw. meine In-Schutznahme für Abbas von gestern?"

Angesichts der Betonung "gemeinsamer Werte und Ziele" fragen sich indes politisch interessierte Bürger, was dies für die Bundesrepublik Deutschland bedeuten könnte, sollte die SPD nach der nächsten Bundestagswahl tatsächlich den Kanzler stellen können.

 

mbk - Foto: By High Contrast (Eigenleistungen) [<font><font>CC-BY-3.0-de</font></font>], via Wikimedia Commons

 

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13.11.2012




1 Zahal Zahal

Datum: 13.11.2012 - 20:51

Die SPD heuchelt nicht erst seit heute:

 

Die Nahost-Politik der Sozialistischen Internationalen.

 
So wurde in Kapstadt eine Neupositionierung vorgenommen, die es in sich hat. Als erstes wurde der israelischen Arbeitspartei, ein jahrzehntelanges Mitglied der SI, heimlich, still und leise der St
atus als Vollmitglied entzogen. Sie wird von nun an lediglich als Beobachter geführt. Als Grund werden nicht gezahlte Mitgliedsbeiträge genannt, was natürlich sein kann. Es macht einen aber stutzig, dass gleichzeitig die palästinensische Fatah, die Partei Arafats und Mahmoud Abbas, vom Beobachter zu einem vollen Mitglied aufgewertet wurde.
Dass sich die SI nach eigenen Angaben für einen gerechten Frieden im Nahen Osten einsetzt und gleichzeitig der Fatah die Vollmitgliedschaft zugesteht, die bis heute nicht das Existenzrecht Israels anerkannt hat, ist wohl nur für sozialdemokratische Kader kein Widerspruch. Erst im Jahr 2009 beschloss die Fatah in Ramallah ein neues Parteiprogramm, in dem das Rückkehrrecht aller Flüchtlinge betont und der „bewaffnete Kampf“ gegen Israel ausdrücklich als legitimes Mittel des Widerstands festgehalten wurden.

Ganz unverhohlen wird zum Boykott israelischer Waren aufgerufen, auch wenn man hier noch versucht, sich hinter dem Begriff „Siedlungen“ zu verstecken.
(In der SI waren bis 2011 auch die beiden Staatsparteien Tunesiens und Ägyptens)