Nicht nur Israel trauert um Arik: Ariel Scharon im Alter von 85 Jahren gestorben

Nicht nur Israel trauert um Arik:

Ariel Scharon im Alter von 85 Jahren gestorben




von Izi Aharon

Am heutigen 10. Schwat 5774. dem 11. Januar 2014 nach dem gregorianischen Kalender, ist der nie unumstrittene, aber schon zu Lebzeiten zur Legende gewordene Befehlshaber, Politiker, Pionier und Familienvater Ariel Scharon in Tel Hashomer, Ramat Gan, verstorben. Seit einem schweren Schlaganfall mit Hirnblutungen und mehreren Notoperationen am 4. Januar 2006 befand er sich im Wachkoma. Nach Angaben der Ärzte erlag er einem multiplen Organversagen.

Ariel Scharon wurde am 27. Februar 1928 als Ariel Scheinermann in Kfar Malal im damaligen britischen Mandatsgebiet geboren. Scharon war Parteivorsitzender des Likud und Gründer von deren Abspaltung Kadima. Vor seiner Zeit als Regierungschef hatte er verschiedene Ministerposten inne. So war ScharonLandwirtschaftsminister, zweimal Verteidigungsminister sowie Außenminister. Der ehemalige General hat aufgrund seiner Biografie und seines politischen Wirkens eine stark polarisierende Wirkung. Insbesondere in Israel betrachten ihn viele als Helden, der den Staat vomUnabhängigkeitskrieg an stets bedeutend mitgeprägt hat.

Bereits im Alter von 13 Jahren begann Scharon am Wachdienst des Moschaws mitzuwirken und besuchte das Gymnasium in Tel Aviv. Im Jahre 1942 trat Scharon 14-jährig der Untergrundorganisation Hagana bei, dem Vorläufer der israelischen Armee. Mit 17 Jahren machte Scharon das Abitur. Zu Beginn des israelischen Unabhängigkeitskrieges von 1948 war Scharon Zugführer in einer Infanteriekompanie, die zur Alexandroni-Brigade gehörte. Er kämpfte unter anderem in derersten Schlacht um Latrun (26. Mai 1948), wo er schwer verwundet und sein Zug fast vollkommen ausgelöscht wurde. Später wurde er zum Aufklärungsoffizier im Bataillon ernannt, das zuerst im Norden gegen die Iraker, und später, kurz vor Kriegsende, im Süden gegen Ägypten kämpfte.

Nach dem Krieg wurde die Alexandroni-Brigade in denReservestatus versetzt und Scharon wurde Offizier der Aufklärung in der Golani-Brigade, in der er bald zum Hauptmannbefördert wurde . 1952 begann Scharon unter der Führung von Mosche Dajanerstmals mit Kommandoaktionen hinter den feindlichen Linien.

Nach einem vorübergehenden Rückzug aus dem aktiven Militärdienst begann er ein Studium der Geschichte und Kultur des Nahen Ostens an der Hebräischen Universität Jerusalem, an der er sich schon einmal 1947 erfolglos für Landwirtschaft eingeschrieben hatte. Am 29. März 1953 heiratete er seine erste Frau Margalit (kurz Gali), eine rumänische Jüdin, die er 1947 kennengelernt hatte. Margalit starb im Jahre 1962 bei einem Autounfall. Durch einen Unfall mit einem Gewehr der Familie starb auch ihr gemeinsamer Sohn 1967 früh. Scharon heiratete später Margalits jüngere Schwester Lily, mit der er zwei Söhne, Omri und Gilad hatte. Lily Scharon starb im Jahre 2000.

Legendär sind Scharons wagemutigen, teils auf eigene Faust durchgeführten Militäraktionen während der israelischen Verteidigungskriege gegen die Überfälle arabischer Staaten auf den jüdischen Staat. So überquerte er i8m Yom-Kippur-Krieg nach der erfolgreichen Eroberung der Sinai-Halbinsel den Suezkanal auf eigene Faust und führte seine Panzerdivision bereits in Richtung Kairo, ohne noch auf nennenswerten Widerstand der weitgehend zerschlagenen ägyptischen Armee zu stoßen. Nur ein unmittelbarer Rückzugsbefehl der Regierung konnte ihn davon abhalten, Kairo einzunehmen.

Die Biographie von Ariel Scharon weist jedoch, wie bei jedem Menschen, nicht nur Glanzseiten auf – sondern auch Schattenseiten. Nach dem Israel mit Scharon als Befehlshaber die Terroristen der PLO, die immer wieder Nordisrael mit Raketen beschossen und die in ihren Terrorcamps zeitgleich die Linksterroristen der RAF und die Naziterroristen der „Wehrsportgruppe Hofmann“ ausbildeten, aus dem Libanon vertrieben hatte, verhinderte er nicht das eindringen libanesisch-christlicher Paramilitärs ind palästinensische Flüchtlingslager, die dort furchtbare Massaker anrichteten. Eine Untersuchungskommission der israelischen Regierung ergab eine Verantwortung Scharons für die Verbrechen und bescheinigte ihm militärisches und persönliches Versagen bei diesen Ereignissen. Sein zweiter großer Fehler war die Entscheidung, den israelischen Gazastreifen gegen massiven Widerstand auch in der eigenen Partei, zu räumen. In der Folgezeit wurde der Gazastreifen von der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas besetzt, die seit dem die Menschen im Gazastreifen blutig drangsaliert und die Bewohner des südlichen freien Israels mit Raketen- und Granatenbeschüssen terrorisiert.

Fotostrecke - zum vergrößern anklicken


In den vielen Jahren im Wachkoma war Arik in einem Punkt wie vor dem tragischen Schlaganfall: Ein Kämpfer, ein standhafter und entschlossener Ringer, der um das Leben des jüdischen Staates so gerungen hat, wie er auch um sein Leben gerungen hat. Nun hat Arik die letzte Schlacht seines Lebens verloren – möge er in Frieden ruhen. Wir schämen uns nicht der Tränen um ihn. Unsere Gedanke und Gebete sind bei seiner Familie, seinen Freunden und den Menschen in Israel und weltweit, die gemeinsam um ihn trauern.

 

Foto: Ariel "Arik" Scharon sel. A. (Foto: Wikimedia Commons)

 

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Samstag, 11 Januar 2014





RIP Arik Sharon. Great warrior. Lion of Judah. Ariel Sharon



uvergessen auf ewig!



Die Existenz geht nach dem irdischen Tod weiter - das ist eine Tatsache - der irdische Tod war für ihn eine Erlösung. Freut euch für ihn, dass er gehen durfte.



R.I.P. Arik, hoffentlich hat Israel noch viele solcher Helden wie Dich.

PS: Pervers finde ich das hier..

Kriegsverbrecher oder Nationalheld?

http://www.tagesschau.de/ausland/scharon142.html

.



Mögest du in Friede Ruhen, Arik Sharon.

Über dein Erbe wird noch viel gutes erzählt werden.



Ariel Sharon hat aus unerklärlichen Gründen den GAZA-Streifen räumen lassen und damit erhebliches Leid für die dortigen Siedler heraufbeschworen. In diesem Zusammenhang wurden von den Arabern nach der Übernahme als erstes alle Synagogen dort zerstört.

Allerdings hat Sharon damit nachgewiesen, dass die den Israelis vom Westen aufgedrückte Devise “Land für Frieden” ein absoluter Fehlschlag war. Man kann spätestens seit dem davon ausgehen, dass die Araber zu keinem wie auch immer gearteten Frieden mit Israel bereit sind. Es gilt weiterhin der Art. 13 der PLO Charta von 1964: Vernichtung oder Einnahme des israelischen Staates und Vereinigung dieses Gebietes mit der “arabischen Nation”.

Ein Staat “Palästina”, den es in der Geschichte nie gab, ist nicht wirklich vorgesehen. Er hätte ohne Widerstand der UNO bereits zwischen 1948 und 1967 etabliert werden können – sogar mit einer “Hauptstadt” Ost-Jerusalem – doch das wollte man aus vorgenanntem Grunde nicht.

Das ZDF berichtete heute in den Nachrichten, Sharon habe die zweite Intifada dadurch ausgelöst, dass er widerrechtlich damals das “arabische Heiligtum, den Tempelberg”(!) besucht und den Zorn der Araber ausgelöst habe. Diese Deppen des Zwangsgebührensenders ZDF wissen nicht einmal, dass Jerusalem seit 3.000 Jahren die heiligste Stadt des jüdischen Volkes ist und der Tempelberg der Ort ist, an dem GOTT das Volk Seine “Schechina”, Seine Heiligkeit erfahren ließ.

Die so genannten heiligen Stätten der Araber -der Felsendom entstand erst nach der Eroberung Jerusalems durch die islamischen Horden (638) und die al-Aqsa Moschee war einst die noch von Kaiser Justian errichtete Basilika Sta. Maria, die erst sieben Jahrzehnte nach Mohammeds Tod zu einer Moschee entweiht wurde. Die arabische Geschichtsklitterung ist normal und soll die islamische Hoheit über alle anderen Religionen verdeutlichen.

Wünschet Jerusalem Glück!Es möge denen wohlgehen, die dich lieben! (Psalm 122)

 



Mich düngt die Anteilnahme der westlichen Friedenslobbyisten

für scharon liegt hauptsächlich an seiner Entscheidung aus Gaza

die jüdischen Bewohner zwangsentfernt zu haben.

Als wegweisung für die zukunft der jüdischen menschen

in Judea&Samaria. 

Die vielen Friedensraketen der Palästinenser werden

einfach ignoriert. Was für eine friedenshysterie-selbst das feiern

von mördern jüdischer kinder wird alimentiert.

Hoffentlich findet es Fürsten in Judah die solchem Irrsinn

die Stirn bieten wie einst Ariel den Feinden Israels!

Masal Tov judea&samaria



R.I.P.



@Jean

danke für den Kommentar, ich wusste nicht dass die Al Aqsa Moschee vorher eine Basilika war.

Mehr und mehr fange ich an zu glauben, dass der Felsendom und die Moschee, so schön sie auch sein mögen und die Jerusalemer Skyline formen, der Greuel sind oder zumindest ein Vorläufer desselben.



@9Schwabe: welcher Gräuel ist gemeint?



TODA raba - Ariel