Linker Antisemitismus und BDS: "Zeit zu reagieren"

Linker Antisemitismus und BDS: "Zeit zu reagieren"




Israels Justizministerin Ayelet Shaked (Bayit Yehudi) hat in einer Erklärung Vergleiche zwischen der Reaktion von Juden im Deutschland der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und den Reaktionen auf linken Antisemitismus und die Israel-Boykott-Hasskampagne BDS gezogen - in beiden Fällen wäre die Reaktion zu passiv, die Gefahr würde unterschätzt. In einer hitzigen Debatte in der Knesset verwies die Justizministerin darauf, das es "eine großangelegte Kampagne zum Boykott und zur Delegitimierung Israels gibt". Den Anti-Israel-Kampagnen ginge es nicht darum, die Politik Israels zu beeinflussen oder zu verändern, sondern den jüdischen Staat zu zerstören - und damit die einzige Demokratie im Nahen und Mittleren Osten. Die Ministerin betonte, Israel werde nicht aufhören seine Existens zu sichern und erfolgreich zu verteidigen. Sie rief dazu auf, offensiv gegen die antisemitischen Kampagnen vorzugehen und "die Boykotteure zu boykottieren".

 

Foto: Ayelet Shaked (Foto: Wikimedia/Wikipeida)


Mittwoch, 03 Juni 2015