Heirat in der Kinderehe ist keine Hoch-Zeit - Es gilt das geschriebene Grundgesetz

Heirat in der Kinderehe ist keine Hoch-Zeit - Es gilt das geschriebene Grundgesetz


Nach einigen neuen Entwicklungen in Aleppo oder dem Anschlag in Berlin ist es um die Debatte der grundgesetzwidrigen Kinderehe ruhig geworden. Akram Naasan, kurdischer Arzt und Vorstand einer starken internationalen Hilfsorganisation will das nicht hinnehmen und schreibt exklusiv bei HaOlam.de

von Akram Naasan, leitender Rettungsmediziner in Vorpommern und Torsten Kurschus, Greifswald

 

Seit der unvermittelten Konfrontation mit dem Ausmaß des Flüchtlingsproblems in Deutschland ist das Phänomen Kinderehe oder Ehe mit Minderjährigen aus dem islamischen Raum ein Thema in der deutschen Öffentlichkeit geworden. Schockierend kommt nun dazu was einige sogenannte Politiker, vornehmlich von der SPD dies „legalisieren„ wollen.


Leider gehören selbst einige Juristen etwa in NRW zu dieser Meinungskommune und führen an, „die Scharia nur im Familienrecht zulassen zu wollen“.


Als Arzt, der auch einige Erfahrungen in dem, uns nicht zugehörigen Kulturkreis des Islam hat, bin ich entsetzt über neueste öffentliche Ansprachen seitens einiger ewig gestriger Möchtegernversteher und Toleranzapostel. Hier darf es kein Schweigen geben.


Es erübrigt sich darüber zu reden, denn die Rechtslage in Deutschland ist eindeutig und die deutsche Kultur hat hier seit Ewigkeiten eine sehr bewährte und sehr klare Übung. Demnach ist die Ehemündigkeit prinzipienbewusst an die Volljährigkeit gebunden. Die Ausnahme einer Ehe ab dem 16. Lebensjahr nach § 1303 Abs. 2-4 BGB verlangt wenigstens die Volljährigkeit eines Partners, die Einwilligung der Erziehungsberechtigten, die Zustimmung des zuständigen Familiengerichts und die durch dieses festgestellte persönliche Reife, des Minderjährigen, in der Regel der Schülerin.


Eigentlich hatte die Bundesregierung in diesem Jahr geplant, das Alter für die Ehemündigkeit absolut an die Volljährigkeit zu binden. Das sollte sowieso als selbstverständlich angesehen werden, da eine so weitreichende Entscheidung grundsätzlich das Mindestalter von 18 Jahren und natürlich eine geistige Reife erfordern muss, wie mindestens die, ein Auto auf deutschen Straßen zu führen. Das sollte der gesunde Menschenverstand meinen. So ist es aber nicht.


Und nicht dieser Umstand von Vernunft hat die CDU geführte Regierung dazu veranlasst aktiv werden zu wollen, sondern die publik gewordenen Vorgänge mit Ehen Minderjähriger und sogar von Polygamie von Zugereisten, wie nennen sie hier einmal vorsichtig nicht Flüchtlinge, aus der islamischen Welt. Und nun schlagen einige Mitglieder der Bundesregierung von der SPD dazwischen.


Die bekanntesten sind ausgerechnet der katholische Bundesminister der Justiz Heiko Maas und die nachweislich zu ihren zwei islamistischen stehende türkischstämmige stellvertretende SPD-Vorsitzende Aydan Özoğuz.


Die Frau ist jetzt im Rang einer Bundesstaatsministerin die offizielle Integrationsbeauftragte der SPD-Fraktion im deutschen Bundestag und vertritt nicht nur in Ausländerfragen die zur Koalitionsregierung gehörende zweitgrößte Fraktion im höchsten deutschen Haus. Das muss sehr beunruhigen, denn der sogenannte gesunde Menschenverstand scheitet wohl hier schon einmal an den Grenzen der Regierungsfraktion. Die Mehrheit des deutschen Volkes sieht das ganz anders, aber das hat die rote Fraktion noch nie interessiert, wenn sie versuchen dieses Volk zu verbessern.


Wir müssen hier nach Normativität fragen. Nach der Normativität, die auch nicht immer Norm sein muss, aber zumindest höchste Werte in unserem Land repräsentiert, an die sich auch Neuankömmlinge und Gäste bedingungslos halten müssen.


Ehen Minderjähriger sind also ein Problem, aber das ist noch ein anderes. Das heißt ganz einfach Islam. Und das hat wiederum drei Probleme in sich. Das erste ist, dass dem Islam unsere Kultur völlig egal ist, weil er sie und unsere Rechtsordnung nur als unterlegenes Provisorium betrachten, dass es zu überwinden gilt. Das geschieht zweitens, indem der Islam in allen seinen Schattierungen unsere Ordnung umwandeln will, auch wenn manchmal Gegenteiliges behauptet wird. Drittens ist er keine Religion sondern eine aggressive Ideologie unter deren Mantel sich Menschen konditionieren und politische Mythen als Wahrheit verkaufen lassen.
Das ist wichtig um zu verstehen, was es mit den Kinderehen, so muss man sie auch nennen, im Islam auf sich hat. Hier gehen wir bitte einmal in’s Detail mit einer Auswahl.

 

Die meisten Ehen mit Kinderehen und Minderjährigen werden fast ausschließlich in der islamischen Welt praktiziert und sonst nur noch in wenigen rückständigen kleinen Kulturen.

Im Islam heißt es „ auf dem Weg Gottes und seines Propheten `على سنة الله ورسوله ´“. Mohammed aber auch andere seiner Gefährten hatten minderjährige Kinder geheiratet. Sicher das war damals nicht nur im Orient üblich, aber die heute noch zum Glaubens- oder schlimmer zum politischen Gebot zu machen, wäre als würden wir heute auf der Rechtspraxis des Alten Testamentes bestehen.

Diese archaische Ehepraxis wird bis heute in weitesten Teilen der arabischen -Stammes Tradition vollzogen. Eine „Frau“ die bis zum 16 Lebensjahre nicht geheiratet hat gilt als „ Ein Mädchen das zuhause bleibt“. Über die wahabitische Regentschaft, der Religionsauffassung des saudischen Herrscherhauses, findet diese menschenverachtende Praxis bis zum Tage Eingang in die islamis(tis)che Tradition, Politik und eben auch in die vormittelaterlichen Lehrmeinungen der sunnitischen Moscheen. Sie ist ganz einfach üblich.

Das gilt aber nicht nur, wie hier in entwaffnender Unkenntnis romantisierend angenommen wird, für die traditionellen Stammes-Kulturen noch bestehender Wüstenvolksgruppen oder in ungebildeten Milieus. Ganz im Gegenteil. Es ist ganz genauso unter „Intellektuellen“ absolut üblich und eher der Regelfall. Und wieder glauben islamophile Kräfte in Deutschland und Europa, der islamische Intellektuelle etwa ein Arzt oder Ingenieur wäre mit einem europäischen Intellektuellen, der immer irgendwie seine Wurzeln doch in der Aufklärung hat, auch nur annähernd zu vergleichen. Das Gedankenungut dabei kommt mit der Sprache, denn da heißt es übersetzt: „ eine gehorsame Frau“ suchen. Auch das ist der Sollzustand der Erwartungen an ein Mädchen als Regelfall eines gesamten Kulturkreises.

Was mutet man dort jungen Mädchen, Menschen zu? Eine Braut bekommt ihr Bräutigam selten zur Gesicht! Erst in der Hochzeitsnacht wird sie ihn sehen dürfen denn sie ist längst verkauft, in einem Vertrags-

Geschachere der beiden Familien. Hier trifft das deutsche Wort Kuhhandel wunderbar zu. Die Sogenannte „Wedding Night“ oder Hochzeit Nacht was in arabischen ليلة الدخلة heißt, ist wiederum ein starres Programm aus Tradition und Regeln, das für echte Begegnung keinen Raum lässt. Oft wird das so bleiben und allzu oft nimmt sich der Mann, wenn er es sich leisten kann, einfach eine jüngere Frau dazu.

Sicher sind gewisse Regel und Gebräuche auch für den Mann bindend! Das geschieht in einem, wir würden sagen halböffentlichen Raum. Während das Brautpaar in seinem Zimmer sich zurückzieht laueren und horchen an die Tür gute geübte Frauen die dann nach dem weißen jetzt mit Blut beschmierten Tuch greifen und dies dem wartenden Publikum als Beweis der Jungfräulichkeit vorführen. Andere Stämme, wie in Mauretanien gehen noch viel weiter und lassen den Geschlechtstakt öffentlich vollziehen bis irgendeine Frau die Braut mit einem Tuch zudeckt. Ein Vater in Ägypten erklärte einem Kollegen, dass darauf besteht, dass mit seiner Tochter die Hochzeitsnacht an der Bushaltestelle vollzogen wird und dass er, wenn die Tochter keine Jungfrau sein sollte er sie noch an Ort und Stell umbringen wird.

 

Nein ich muss nicht erklären was das alles bedeutet. Der Hinweis einiger Islam- und Kulturerklärer nicht nur aus Deutschland, dass das da ebenso ist und die Gewöhnung oder die Übung dort eben Normalität bedeutet ist falsch, ganz falsch. Schlimmer wird es, wenn diese Apologeten sich dann auch noch auf die Tradition berufen. Menschenrechte sind unteilbar habe ich als ich als sehr junger Bursche nach Europa kam gelernt. Wenn nicht, könnten wir auch erklären, dass die Beschneidung von jungen Mädchen mit 10 Jahren in Afrika normal oder irgendwie zu würdigen wäre. Nein.

 

Der Stress und der unglaubliche Druck sind brutal unmenschlich und nicht mal nur für das Mädchen. Bedenkt: ein Mädchen von 12 – 15 Jahre und ein Freier von 40 – 50 und oft älter. Und alles was passiert, geschieht in Folge immer und immer wieder. Die Verletzungen sind eben nicht nur körperlich. Geschlechtsteile, Organe, innere Blutungen, Entzündungen und Infektionen bringen oft schnell den Tod. Und wenn, dann gibt es ja auch noch neue Mädchen. Das ist sicher im Islam.

 

Mit der Flüchtlingswelle hat uns auch dieses Problem erreicht und betrifft uns jetzt in einer Weise, die auch von den Statthaltern der Toleranz nie voraus zu sehen war. Aber auch in Deutschland wir in gewissen Kreisen von Flüchtlingen eine Kindesfrau in Deutschland in der ersten 3–6 Monate wieder schwanger und hat gar kein Chance sich zu erholen, eine Familie zu leben und auf Verhütung sowieso nicht. Vielmehr gilt sie als Freiwild, wenn sie nicht gerade Tochter eines hochrangigen Clanchefs ist, der mit ihr noch etwas Besonderes wie den Verkauf an einen anderen Clan vorhat.

 

Kinderehen müssen verboten und deren Vollzug oder Versuch unter Strafe ohne Rücksicht auf die kulturelle Zugehörigkeit gestellt werden.

 

Der Kindfrau muss dabei auch vom deutschen Recht ein besonderer Schutz, psychologische Betreuung zukommen und die Chance, ihrem Clan in freiem Willen nachhaltig zu entrinnen. Das sind Aufgaben um die sich SPD-VizIn Aydan Özoğuz kümmen muss. Davon ist aber nichts zu sehen. Davon hört man auch vom Justizminister Maas nichts.

 

Die Anerkennung dieser Kinderehen ist nichts als das Leid er Frauen zu verlängern. In Ansehung der psychosozialen Situation der betreffenden Kindfrauen müsste man für eine Heirat nach deutschen Maßstäben (nein nicht Maas-Stäben) und nach menschlichem Ermessen etwa das 25 Lebensalter einer Frau ansetzen, damit davon ausgegangen werden kann, dass sie die im BGB erwähnte notwendige Reife, also das Austreten dem Gruppenzwang ihres Clans und erst einmal das Begreifen ihrer Situation realisieren kann. Das wird nach dem deutschen Recht nicht möglich sein und mit den übrigen Nebenwirkungen haben wir auch so zu kämpfen. Aber während gilt: „wehret den Anfängen“, müssen wir irgendwo anfangen. Das geht in dem wir den Osts- und Kreisverbänden aller Parteien und allen Abgeordneten deutlich die Meinung sagen.
Damit sind diese Kreise um Maas und Özoğuz unwählbar geworden, denn sie bauen unsere Gemeinschaft, unser Sozialsystem und unser Rechtssystem um. Das würde weite Kreise ziehen und unsere Wertegemeinschaft beliebig machen. Am Ende hätten wir ein ganz anderes und vielleicht sogar

Als Arzt fahre ich seit Jahrzehnten in den Nahen Osten und leite eine starke bundesweite Hilfsorganisation die medizinische Ausrüstungen und sogar jüngst eine fahrbare Klinik dort finanziert und logistisch aufgebaut hat. Ich werde diesen Wahnsinn nach Maas nicht mitmachen. Was sich diese Politiker dabei gedacht haben, entzieht sich jedem gesunden Menschenverstand. Meiner jedenfalls funktioniert und Ihr seid herzlich eingeladen, in der Welt das einzig Richtige zu tun -
intelligente Hilfe zu leisten und mitzudenken.

Auch sehr lesenswert ist, was mein sehr guter Freund Tomas Spahn dazu im gesellschaftskritischen Magazin Tichys Einblick schrieb.

 

 

 

Foto: Screenshot aus Osama 2003 von Siddiq Barmak
https://de.wikipedia.org/wiki/Osama_(Film)


Donnerstag, 29 Dezember 2016