CNN mit Pipi-FakeNews gegen Donald J. Trump [Video]

CNN mit Pipi-FakeNews gegen Donald J. Trump [Video]


Das Problem, wusste einst Ronald Reagan, besteht nicht etwa darin, dass unsere lieben Linken nicht genug wissen. Sondern darin, dass sie so viel wissen, was einfach nicht stimmt.

von Ramiro Fulano

 

Gestatten Sie uns im Interesse aller Opfer linksalternativer „Bildungs“-Politik bitte einen kurzen Rückblick, liebe Leserinnen und Leser. Ronald Reagan war in den 50er Jahren ein beim amerikanischen Publikum sehr beliebter Schauspieler in Spielfilmen für den US-Binnenmarkt.

 

Als er ab 1981 zum ersten Mal US-Präsident war, hängten ihm interessierte Stellen (vor allem in jenem Germany, das sich damals noch BRD nannte) den Ruf an, ein schießwütiger Trottel zu sein. Ihre Befreiung vom Faschismus konnte die deutsche Journaille „den Amis“ eben schon damals nicht verzeihen.

 

 

Wie sich diese Woche gezeigt hat, besteht das Lustige, und vielleicht auch Schamlose, am Tals des Schwachsinns zwischen Spiegel und Zeit nicht etwa darin, dass man dort nicht genug weiß. Sondern, dass man dort so vieles weiß, was einfach nicht stimmt. Und nichts Anderes hatte bereits Ronald Reagan behauptet.

 

Natürlich darf sich jeder sein Feindbild nach Maß machen. Es ist ja ein freies Land, auch wenn Stasi-Annetta, Stasi-Angie und Möchtegern Diktator Maas das gerne ändern möchten. Aber die hysterischen und überwiegend lächerlichen Reaktionen auf den amerikanischen Proto-Donald geben ihm bis heute recht.

Allerdings hat die deutsche Journaille seit den Tagen der Hitler-Tagebücher nichts Neues gelernt. Sonst hätte sich die Speerspitze des uffjeklärten Milieus nicht genau zehn Tage vor der Amtseinführung Donald Trumps auf „Pissgate“ gestürzt.

 

Dabei handelt es sich um den Bericht eines ehemaligen Mitarbeiters von MI6, des britischen Auslandsgeheimdiensts. Mr. Trump soll demnach auf einer Geschäftsreise nach Moskau im selben Hotel wie die Obamas abgestiegen sein. Sodann hätte er sich russische Sexarbeiterinnen in seine Suite bestellt, damit sie auf ein Bett urinieren, in dem zuvor Michelle und Barack Obama geschlafen hatten.

 

Ja, die Story ist so blöd. So bitterblöd, dass man in Deutschland nur zu gerne darauf hereinfallen wollte. Man versteht zwar nicht, warum jemand so etwas machen würde, aber das tut nichts zur Sache: Während Barack Obama der deutschen Öffentlichkeit den Antiamerikanismus abnahm, muss sie diesen Dienst seit Mr. Trump wieder an sich selbst verrichten. So ein Pech.

 

Das Pipi-Dossier machte in ausländischen Redaktionen bereits seit Juli die Runde, aber seriöse Medien fassten die Story nicht mal mit der Feuerzange an. Natürlich mag es Gründe geben, warum ein Geheimdienstmitarbeiter inzwischen ein ehemaliger ist (und seinen Bericht auch nicht etwa für MI6, sondern für einen privaten Nachrichtendienst getextet hat). Aber das kann man sich in Deutschland anscheinend nicht denken.

 

Zu bequem und intensiv befriedigte „Pissgate“ das Empörungsbedürfnis des linkalsternativen Milieus. Im Ausland verstanden selbst keineswegs Trump-freundliche Publikationen wie die New York Times, dass der Wahrheitsgehalt der Story einfach nicht zu überprüfen ist und es sich ergo um eine mehr oder weniger kreative Fabrikation handeln könnte. Immerhin hat auch ein ehemaliger MI6-Mitarbeiter Rechnungen zu begleichen.

 

Nachdem die Story also viele Monde im Giftschrank gelegen hatte und anzustauben drohte, wurde sie von CNN und BuzzFeed wiederentdeckt: pünktlich einen Tag vor Donald Trumps erster Pressekonferenz als zukünftiger amerikanischer Staatspräsident. Timing ist alles.

 

Doch während BuzzFeed noch nie den Anspruch erhoben hat, mehr als ein Empörungsomnibus für Menschen mit politisch-ideologischen Einschränkungen zu sein, wollte das Clinton News Network (CNN) seinem Publikum bis zuletzt weißmachen, dass es unabhängiges und überparteiliches Qualitätsfernsehen produziert.

 

„Piss-Gate“ kollabierte noch vor Mr. Trumps lebhafter Pressekonferenz. Zum einen strapazierte der Inhalt des Pipi-Dossiers die Leichtgläubigkeit seiner Leser über Gebühr. Zum anderen reden auch Journalisten miteinander. Und waren bald der Meinung: Wer das glaubt, hat es nicht besser verdient.

 

Allerdings brach die Dreckschleuder auch an einem zweiten Knackpunkt auseinander: Die Saga um die angeblichen Putin-Kontakte bedurfte eines Nebendarstellers namens Michael Cohen. Es wurde in der Pipi-Berichterstattung unterstellt, er hätte in Prag irgendwelche Geschäftsbeziehungen zwischen Messrs. Trump und Putin angebahnt.

 

Der Haken daran ist, dass Mr. Cohen nicht in Prag war, wie ein Blick in seinen Reisepass beweist (einer der vielen Vorteile funktionierender Grenzkontrollen, liebe Grüne). Tatsächlich war er bei einem Termin an der Universität von South Carolina, was Dritte bestätigen.

 

Dieser Widerspruch zwang BuzzFeed schon am Mittwoch zu einer Korrektur: Man habe „einen anderen“ Michael Cohen gemeint. Zum Glück ist Micky Cohen in den USA ein so geläufiger Name, wie Hans Meier in Germany.

 

Seitens CNN wurde noch am frühen Mittwochabend sehr unschön mit dem nackten Finger auf BuzzFeed gezeigt (nachdem eins ihrer Top-Talente gerade vor den laufenden Kameras für „Fake News“ verantwortlich gemacht worden war). Die Qualitäts-Medien zeigten endlich ihr wahres Gesicht: Pipi-Journaille auf Gossen-Niveau.

 

Übrigens macht man nichts anderes, als den zukünftigen Präsidenten der USA zu zitieren, wenn man BuzzFeed ab heute einen „failing pile of garbage“, einen „gescheiterten Müllhaufen“ nennt.

 

Von „Pipi-Gate“ standen also bereits am Mittwochabend nur noch rauchende Trümmer, doch bis heute kein Wort dazu in Germany. Hier ist die Halbwertzeit von Lügen etwas länger, denn Staats- und Massenmedien sind hermetisch gegen jede Anfechtung der real-existierenden Wirklichkeit abgedichtet. Stichwort: Kölner Silvesternacht.

 

Was stören Details, solange das große Ganze stimmt, nicht wahr, liebe uffjeklärte Milieus? Im Zweifel werden eben die Fakten der Fiktion angepasst. Man würde Staatsfunk und Qualitätsmedien zwei Gehirnzellen wünschen. Aber dann wären sie wahrscheinlich doppelt so blöd.

 

Natürlich kann man Pipi-Propaganda machen, es ist schließlich ein freies Land. Man muss das Rad auch gar nicht neu erfinden, denn wie weltanschaulich verbrämter Rufmord geht, hat das Milieu zwischen Tass, äh: Taz, und Spiegel ja bereits mit Rio Reisers „Cowboyspielfilmhelden“ vorgemacht (noch so eine Peinlichkeit).

Und nicht zuletzt fand sich das deutsche Umweltministerium nur zu gerne bereit, die Kandidatur der gescheiterten Trump-Konkurrentin mit etlichen Millionen Euro zu finanzieren: Der „demokratische“ Arm der Massenmeiden funktioniert!

 

Die USA hingegen sind ein Staat, in dem sogar Schauspieler Präsident werden dürfen. Und warum es ein Zeichen besonderer Dummheit sein soll, ein milliardenschweres Unternehmen aufzubauen, das auf der ganzen Welt hunderttausende in Lohn und Brot bringt, wird man uns seitens des deutschen Staatsfunks und seiner halboffiziellen Komplizen bestimmt noch erklären, liebe Leserinnen und Leser.

 

Die Schamlosigkeit, mit der die üblichen Verdächtigen über ein so notdürftiges Dossier wie „Pipi-Gate“ gestolpert sind, und die Inbrunst, mit der sie es verschlungen haben, als ob es göttliches Manna wäre, verrät mehr über die intellektuellen Kompetenzen und emotionalen Bedürfnisse der deutschen Journaille, als ihr lieb sein sollte.

 

Aber wen die Götter zerstören wollen, den machen sie zuerst verrückt. Und wie wusste bereits Sigmund Freud? Der Verlust der Scham ist ein Zeichen des klinischen Irreseins.

 

PS: Wenn Mr. Trump sagt, er sei „germophob“, heißt das übrigens nicht, er hätte etwas gegen die Deutschinnen und Deutschen, liebe Kakophonie-JournalistInnen jederlei Geschlechts.  

 

 

 


Freitag, 13 Januar 2017





Immer wieder nett Don Ramiros Beiträge. Der Knaller: "Wen die Götter zerstören wollen, den machen sie zuerst verrückt."...PS: Mal ne blöde Fräge, was ist eigenlich „germophob“? Nie gehört...

Ob er auf Obamas Bett gepisst oder gebeischlaft hat oder nicht, spielt keine Rolle. Beiden ist ist ok. Wenn ich aber wählen dürfte, würde ich den Sex und die Pisse nehmen! :-) Der Umgang mit Journalisten sie von obenherab zu behandeln, ist genau die richtige Medizin. Kohl damals hat es schon längst gewusst... was für ein kluger Mann im Nachhinein. Wer hätte gedacht, dass danach so wenig Integrität kommt? Was haben wir 1998 infantil gelästert über "Birne"... ich schäme mich heute so dafür...

@1steve Moin Steve, nehme mal an "Germophob" ist der Ausdruck für "Trump-Gegners Krankheitszustand". Wenn ich mir unsere Medien so ansehe kann ich das sogar nachvollziehen, siehe die Unterschiede özwischen Trump-Pressetermin und Obamas Ordensverleihung an seinen Vize, da liegen schon Welten dazwischen. Jetzt fehlt nur noch einer für Hillary für die Befreiung Libyens von der Diktatur.

@ steve "germophobe" wäre in Deutsch "bakteriophob"

@4Skull: Wirklich?....@3pp:moinpp. "Jetzt fehlt nur noch einer für Hillary..." oder dafür, daß sie ihren Botschafter ans Messer geliefert hat? sarc off...