Arabische IDF-Soldaten: `Wir sind stolz darauf, Israel zu dienen´

Arabische IDF-Soldaten:

`Wir sind stolz darauf, Israel zu dienen´




Die israelische Regierung unter Binjamin Netanyahu (Likud) und Avigdor Lieberman (Yisrael Beteinuh) hält - unbeirrt trotz aller Anfeindungen - Israel als demokratischen, pluralistischen und offenen Rechtsstaat zu verteidigen. Dies hat nicht nur zur Folge, das sich die Regierung ausweislich sämtlicher Umfragen über einen außergwöhnlich hohen Rückhalt in der israelischen Bevölkerungfreuen kann - sondern das sich auch immer mehr arabische Israelis mit Israel identifizieren und bereit sind, sich für ihr Land einzusetzen. Wie u.a. auch haOlam.de bereits vor einigen Wochen melden konnte, melden sich immer mehr junge arabische Israelis freiwillig zum Dienst in der israelischen Armee - heute sind schätzungsweise etwa 10 Prozent der Soldaten in den Kampfeinheiten der IDF arabische Israelis, die bereit sind, Israel auch unter Einsatz ihres Lebens gegen Angriffe zu verteidigen. Für viele mag dies überraschend sein - werden doch Antisemiten, die sich derzeit gerne "Israelkritiker" nennen, weltweit nicht müde, über Medien und mitunter unter zur Hilfe nahme "jüdischer Kronzeugen" Israel der "Apartheid" zu bezichtigen, in der die arabischen und muslimischen Israelis angeblich "diskriminiert" werden.

Tatsächlich sind arabische Israelis nicht nur in der israelischen Gesellschaft vollkommen gleichberechtigt - die arabischen Soldaten der IDF sind in der Armee ebenfalls gleichgestellt und erfahren von ihren jüdischen, christlichen, drusischen Kameraden Anerkennung, Wertschätzung und Kameradschaft.

Eine 20-jährige ehemalige Gymnasiastin, die nun einer IDF-Kampfeinheit beitreten wird, sagte auf die sie überraschende Frage, warum sie "als Araberin in der IDF dienen will": "Das ist Teil meiner guten Erziehung die zu Hause genießen durfte."

Kann man Araber und Zionist sein? Shirin Shlian sagt: "Zwei meiner Brüder dienen ebenfalls Israel. Einer ist in einer Kampfeinheit der IDF, der andere beim Grenzschutz." Shirin kommt aus der berühmten israelischen Stadt Nazareth, wo sie auch in Schulen mit den arabischen Judenlichen über Israel und die Arbeit der IDF diskutiert und von überraschend positiven Reaktionen berichten kann. In direkten, persönlichen Gesprächen gelingt es immer wieder, die groteske antisemitische Hasspropaganda der arabischen Autonomiebehörde (PA) von Abbas und anderer johadistischer Gruppen zu widerlegen. So würdigt Danny Ayalon (Yisrael Beteinuh), Israels Vize-Außenminister, ihr Wirken als vorbildlich und hoffnungsvoll. Er wünscht sich, daß viele arabische Israelis ihrem Beispiel folgen und gemeinsam mit den anderen Israelis den gemeinsamen Staat und die gemeinsame Gesellschaft weiter stärken und gestalten.

 

jfa / Foto: Arabische Israelin in der IDF: "Ich weiß, ich bin ein Teil des jüdischen Staates. ... Das wird immer meine Heimat sein." (Foto: IDF)

 

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Donnerstag, 19 Januar 2012