StartUp der Woche: `My MDA´ rettet Leben

StartUp der Woche:

`My MDA´ rettet Leben


Mada sheli oder, in ihrer englischen Version My MDA, eine vom Magen David Adom (Roter Davidstern) entwickelte App, revolutioniert die Art, wie Notfallrufe entgegengenommen werden:

Nutzer der App, die bereits seit Oktober in Israel im Einsatz ist, können dort bereits ihre medizinische Vorgeschichte eingeben. Darüber hinaus gibt die App über die Funktion Ortungsdienste auch den Standort des Anrufenden weiter.

„Ich spare Zeit, wenn ich nicht fragen muss, wo Sie

„Mada sheli“ oder, in ihrer englischen Version „My MDA“, eine vom Magen David Adom (Roter Davidstern) entwickelte App, revolutioniert die Art, wie Notfallrufe entgegengenommen werden: Nutzer der App, die bereits seit Oktober in Israel im Einsatz ist, können dort bereits ihre medizinische Vorgeschichte eingeben. Darüber hinaus gibt die App über die Funktion Ortungsdienste auch den Standort des Anrufenden weiter.

„Ich spare Zeit, wenn ich nicht fragen muss, wo Sie sich befinden, weil ich Sie schon sehe“, so Ido Rozenblat, der Informationsmanager von Magen David Adom Israel. „Ich spare 20 Sekunden hier, 40 Sekunden dort“. Für jemanden, der gerade einen Herzanfall hatte, kann das lebensentscheidend sein.“

Opfer von Unfällen stehen häufig unter Schock und können die notwendigen Fragen nicht klar beantworten. Bergsteiger oder Touristen wissen oft gar nicht so genau, wo sie sich befinden. Für all diese Fälle sind die Funktionen der App dienlich.

Darüber hinaus können Zeugen vor Ort, die etwa einen Rettungswagen gerufen haben, über die App seinen Weg zu ihnen verfolgen.

„Wir wollen, dass ein Bürger, der einen Krankenwagen ruft, sehen kann, wie lange es noch dauert, bis er kommt“, so Eli Bin, der Generaldirektor von Magen David Adom. „Es hilft ihm dabei, sich zu beruhige. Er sieht, dass der Krankenwagen auf dem Weg ist, es dauert noch eine Minute, er sieht, wie dicht der Verkehr ist.“

„Mada sheli“ ist kostenfrei und in den sechs Sprachen Hebräisch, Arabisch, Englisch, Russisch, Französisch und Amharisch verfügbar.
 

 

 

Times of Israel


Samstag, 17 Dezember 2016