Antisemitismus im Stadion: Kapitulationserklärung

Antisemitismus im Stadion:

Kapitulationserklärung


Bei einem Spiel der UEFA Europa League trafen am Donnerstag die Mannschaften Inter Mailand und Hapoel Beer-Sheva aufeinander. Die Gäste aus Israel besiegten ihre italienischen Gastgeber mit mit einem Ergebnis von 2 : 0 Treffern. Aus Israel angereiste Anhänger des Ballsports durften, wie die Jerusalem Post berichtet, das Spiel aus »Sicherheitsgründen« nicht im Stadion verfolgen.

Ein Mob aus arabischen und pro-palästinensischen Demonstranten empfing danach die etwa 1.200 israelischen Fans und blockierte die Zugänge zum Stadion in Mailand, worauf örtliche Behörden und Sport-Funktionäre die Gäste anwiesen, dem Spiel auf einem bewachten Gelände außerhalb der Sportstätte zu folgen. Auf beschämende Weise machten sie sich damit zu Handlangern des Mobs.

 

Statt gegen die vorzugehen, die mit ihrem »Protest« eine Gefahr für Gesundheit und Leben anderer Menschen darstellten, beteiligten sich Polizei und Funktionäre an der antisemitischen Ausgrenzung israelischer Fußball-Fans. Mag es unter den gegebenen Umständen auch keine andere Möglichkeit gegeben haben, Gewalt zu verhindern, ist dieses Verhalten doch für ganz Europa beschämend.

 

Heißt es immer wieder, für Antisemitismus sei kein Platz »bei uns«, sind die Vorgänge in Mailand ein Beleg dafür, daß das nur in Sonntagsreden gilt. Sind die gehalten, sind sie doch schon wieder vergessen: Willkommen sind auch und gerade in Europa antisemitische Tyrannen, und kaum weniger als Erfolg hat zu fürchten, wer nur genügend Anhänger zum antisemitischen »Protest« mobilisiert.

 

 

tw_24


Freitag, 16 September 2016





Oh, das ist doch nicht überraschend. In Berlin wird jedes Jahr der Al-Quts Tag gefeiert bzw. der Marsch abgehalten mit Sprüchen, die zwar die Polizei auf den Plan rufen sollte, diese aber die Marschierer noch abschirmt, während eine israelische Flagge mit Polizeigewalt vom Balkon runter geholt wird und derjenige, dem sie gehört mit einer Anzeige wegen Anstachelung zum Hass rechnen muss und zumindest streng belehrt wird.

Da braucht man gar nicht so weit zu schauen, auch im DE-Fußball gibt es israelische Spieler, bei denen kann man ja mal anfragen wie es ihnen geht. Nur die Heftigkeit ist einige Grad höher