Neuer Wasser-Vergnügungspark in Gaza

Neuer Wasser-Vergnügungspark in Gaza

In Khan Younis, im Süden des von der radikalislamistischen Terrorganisation beherrschten Gazas-Streifens, wurde ein neuer Vergnügungspark mit Wasserrutschen, Karussells, Spielplätzen und saftigen grünen Wiesen eröffnet.

 

Unzählige Fotos zeigen die Bewohner fröhlich und ausgelassen feiernd. Die Stadt Khan Younis wird von den Medien oft als „Flüchtlingslager“ betitelt. Es gibt nur sehr wenige ausländische Journalisten, die den Park bisher besucht haben. Das internationale Medieninteresse an Vergnügungsparks, luxuriösen und vollklimatisierten Einkaufscentern, noblen Restaurants und hochmodernen Hotelanlagen in Gaza hält sich in Grenzen - es passt nicht in das Bild von der angeblichen "Not im Gazastreifen".

 

Der ägyptische Journalist Ashraf Abu al-Hooul jedoch besuchte Gaza mehrmals und stellte fest, „dass der Luxus vorherrschend ist, besonders entlang der Küste von Gaza sieht man große Hotelresorts. Außerdem sind die Geschäfte voll mit Luxusartikeln. Es ist vielleicht eine offizielle und politische Belagerung durch Israel, aber sicherlich keine, die sich auf die Wirtschaft in Gaza ausgewirkt hat.“ Die Washington Post berichtete schon mehrmals über die Läden in Gaza, die voll sind von israelischen Produkten und geschmuggelten Waren aus Ägypten sind. Auch in den Apotheken vor Ort findet man die gleichen Waren, wie in den USA oder Europa.

 

Im September letzten Jahres wurde der „Crazy Water Park“ in Gaza City von der Hamas geschlossen, weil Frauen und Männer dort zu eng zusammenkommen würden. Der Park war Teil eines 20 Millionen Dollar – Projekts für den Bau neuer Hotels und Freizeitanlagen. Der Park wurde kurz darauf durch islamistische Extremisten niedergebrannt, um das Bild von Gaza als Ort der Vernachlässigung und des Elends aufrechtzuerhalten. Die Annahme, dass der Park nur für die „Reichen“ in Gaza gebaut wurde, zerschlägt sich, wenn man den Eintrittspreis von 10 Schekeln, umgerechnet zwei Euro, betrachtet.

 

ih / Foto: ih

 

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15.06.2011




1 Jean Jean

Datum: 16.06.2011 - 15:36

Man kann  nur hoffen, dass der Möchtergern-Außenminister Niebüll keine weiteren  deutschen Steuergelder für Luxuseinrichtungen in Gaza und in der "PA" verschwendet. Wann endlich werden mal die reichen Erdöl-Araber zur Unterstützung ihrer Glaubensbrüder herangezogen? Am besten wäre aber, sie würden sämtliche "Palästinenser" aus Israel abziehen und dorthin transportieren, woher sie kamen!

Früher hat die rote Heide Wieczorrek-Zeul den  Arabern ständig Geld überbracht. Eine ihrer letzten  Amtshandlugen war, dem Despoten al-Assad 50 Mio. Euro deutscher Steuergelder zu überbringen. Was der mit dem Geld gemacht hat, entzieht sich jedoch der Kontrolle. Auch Arafat wurde ständig Steuergeld in den Hintern geschoben und keine Rechenschaft über die Verwendung gefordert. Ein Araber lässt sich eben von einem "Dhimmi" nicht kontrollieren - das geht gegen die Ehre!

 

Auf diese Weise konnte Arafat laut Recherche des IWF immerhin 900 Mio Euro auf seine Privatkonten in der Schweiz umleiten. Allerdings konnte er sie nicht mehr genießen, weil ihn Aids dahinraffte. Wo aber ist das Geld jetzt?

 

Ob der Herr Niebüll da mal nachfragt, bevor er die nächste Klärgrube finanziert?

2 Zahal Zahal

Datum: 16.06.2011 - 23:35

@Jean,

die rote Heide Wieczorrek-Zeul hat sich mal ablichten lassen vor einer Hauswand mit arabischen Zeichen, die sinngemäss besagten: Am Samstag die Juden und am Sonntag die Christen, und sie hat Millionen (im Namen des deutschen Volkes) gespendet an Menschen, die ihr den Garaus machen wollen, geht es noch blöder

3 Zahal Zahal

Datum: 16.06.2011 - 23:38

Hihihihi, Heplev stellt vor:

Man könnte meinen die Entbehrung in Gaza gesehen zu haben. Man könnte meinen die Abgründe der dortigen humanitären Krise gesehen zu haben. Aber ich muss Sie warnen – es wird schlimmer, als Sie sich jemals vorstellen könnten.

Warnung: Die folgenden Bilder könnten Sie schockieren und Übelkeit bereiten.

Ich stelle Ihnen Gazas Palm Village Resort vor:

http://heplev.wordpress.com/2011/06/16/die-humanitare-krise-des-palm-village-resort-in-gaza-reiner-horror/

 

4 Jean Jean

Datum: 28.06.2011 - 00:24

Ich hatte mich bei Minister Niebel darüber beschwert, dass  die sogenannten Palästinenser noch immer den höchsten Betrag an "Entwicklungshilfe" von deutschen Steuerzahlern überwiesen bekommen. Jeder, der sich damit befasst,  weiß, dass die Araber über die Verwendung keine Rechenschaft geben müssen. Außerdem wären nun einmal die reichen arabischen Erdölstaaten an der Reihe, ihren Glaubensbrüdern zu helfen.

Der Minister ließ mir durch eine Referentin antworten:

Sehr geehrter Herr ...

Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 16. Juni an Bundesminister
Niebel, der mich als zuständige Referentin gebeten hat Ihnen zu
antworten.

Die Bundesregierung hat anlässlich der Internationalen Geberkonferenz
für den Wiederaufbau des Gazastreifens in Sharm-el-Sheikh (März 2009)
150 Mio. Euro für humanitäre Hilfe und konkrete Vorhaben der
Entwicklungszusammenarbeit wie den Bau von Schulen, Krankenhäusern und
Anlagen zur Abwasserentsorgung zugesagt.

Deutschland leistet auch Unterstützung bei beruflicher Ausbildung und
stellt – in enger Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und
Organisationen der Zivilgesellschaft – Angebote zur Förderung von
Kindern und Jugendlichen in Gaza bereit. Dies ist  das beste Mittel, um
einer Radikalisierung  von jungen Menschen in Gaza vorzubeugen.

Die Finanzierung des von Ihnen erwähnten Freizeitparks in Gaza gehört
nicht zu den von der Bundesregierung unterstützten Schwerpunkten.

Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist weiterhin unbefriedigend:  nach
aktuellen Angaben der Weltbank leben 70% der Bevölkerung unterhalb der
Armutsgrenze. Fortschritte bei der Umsetzung von Projekten, die den
Menschen in Gaza direkt zugute kommen, sind daher dringlich. Partner der
bilateralen Entwicklungszusammenarbeit ist die von der internationalen
Gemeinschaft anerkannte Palästinensische Autonomiebehörde, mit der alle
Vorhaben sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen abgestimmt
werden. Gemäß EU-Konsens werden Vorhaben der dt.
Entwicklungszusammenarbeit in den Pal. Gebieten ohne Kontakte zu
hochrangigen Hamas-Mitgliedern durchgeführt.

Klar ist: eine Entwicklung in Gaza ist ohne eine politische Lösung
nicht möglich. Die Bundesregierung fordert daher, in Übereinstimmung mit
ihren Partnern in der EU, einen dauerhaften Waffenstillstand sowie die
Öffnung der Grenzübergänge von und nach Gaza für humanitäre Hilfe
sowie den Waren- und Personenverkehr. Nur so können der am Boden
liegende Privatsektor in Gaza wiederbelebt und moderate Kräfte gestärkt
werden.


Mit freundlichen Grüßen,

i.A.

Jacqueline Groth