Terrorist ehrt Terrorist

Terrorist ehrt Terrorist




Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas will den Weg seines Vorgängers Jasser Arafat fortsetzen. Das Ziel sei ein palästinensischer Staat mit Jerusalem als Hauptstadt und dem "Rückkehrrecht für Flüchtlinge", sagte er am Donnerstag bei einer Kundgebung zum sechsten Todestag des früheren Palästinenserführers. Faktisch bedeute dies, so Kritiker, das AQbbas und seine Gruppe an einem "judenreinen Großpalästina" als Ziel festhalten. In westlichen Medien gilt Abbas als "gemäßigter Palästinenser", obwohl er den Holocaust leugnet und in terroristische Anschläge verstrickt war.

 

Seit 1988 hätten die Palästinenser keine ihrer Hauptforderungen aufgegeben, betonte Abbas laut einem Bericht der "Jerusalem Post". womit Abbas erneut bestätigte, das die Fatah zu keinerlei Kompromissen und ergebnisoffenen Verhandlungen bereit ist. Unter "Friedensgesprächen" versteht der Fatah-Führer die Beugung unter seinem Willen. Abbas bestonte erneut den absolutistischen Anspruch seiner Organisation auf die israelische Hauptstadt Jerusalem und forderte die bedinungslose Freilassung von in Israel inhaftierten Gewaltverbrechern und Terroristen.

 

Er werde Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen, fügte Abbas hinzu. Für die Gedenkveranstaltung waren Tausende Palästinenser aus dem gesamten Westjordanland nach Ramallah gekommen.

 

Für die Familie Arafat sprach Nasser al-Kidwa, ein Neffe des früheren Palästinenserführers. Er rief die Palästinenser auf, den Kampf gegen Juden und Israel zu verstärken. Zudem machte er einmal mehr Israel für Arafats Tod verantwortlich und forderte eine Untersuchung der Todesumstände. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) arbeite weiter daran, klare Beweise für Israels angebliche Verwicklung in die "Vergiftung des Märtyrers Arafat" zu finden. Arafat war am 11. November 2004 nach längerer Krankheit im Alter von 75 Jahren in einem französischen Militärkrankenhaus als Multimillartdär gestorben.


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Sonntag, 14 November 2010