Breaking the Silence: Lust an der Verleumdung

Breaking the Silence:

Lust an der Verleumdung




Nachdem syd in der vergangenen Woche erfolglos das israelische Kabinett umgebildet hat, ist er, sie oder es auf einen israelischen Verein gestoßen, der den Namen Breaking the Silence trägt und, finanziert u.a. durch die Royal Norwegian Embassy in Israel, selbstverständlich als “non-governmental” und daher glaubwürdig gilt.

Pünktlich zum Schulbeginn in Israel, den friedensbewegte “Palästinenser” in Gaza mit mehreren Raketenangriffen auf die jüdische Demokratie und ihre Bürger begleiteten, veröffentlichten die Helden von Breaking the Silence einen Bericht, der zeigen soll, wie verkommen Israel und dessen Streitkräfte doch seien.

“Die Aussagen der Soldaten belegten die wachsende Unmoral des israelischen Militärs, kritisiert Breaking the Silence. Das Land hat die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet, sorge aber gleichzeitig dafür, dass Minderjährige unter israelischer Besatzung ohne Schutz aufwüchsen.”

Wie bei Breaking the Silence üblich, haben die rund dreißig “Zeugen”, die auf 72 Seiten über Vorfälle aus den Jahren 2005 bis 2011 vorgeben zu berichten, die sie teilweise nur vom Hörensagen kennen, keine Namen, so daß deren Untersuchung ebenso unmöglich gemacht wird wie gegebenenfalls deren Verfolgung.

Allein die magere Anzahl von “Zeugen” für einen Zeitraum von 7 Jahren widerlegt dabei den von Breaking the Silence beabsichtigten Eindruck, es könne sich um systematisches Fehlverhalten der israelischen Streitkräfte handeln. Passenderweise unterließ es die “NGO” denn auch, die IDF mit den Vorwürfen zu konfrontieren.

Die Verschleierungsstrategie von Breaking the Silence ist für SPEGEL online kein Grund, wegen nicht vorhandener Glaubwürdigkeit Vorsicht walten zu lassen. Breaking the Silence geht es so wenig wie syd um Wahrheit, sondern um eine Dämonisierung Israels, während dessen Kinder mit Raketen beschossen werden.

Dabei könnte syd gewarnt sein, hatte doch schon im Mai 2009 Juliane von Mittelstaedt die “palästinensische” Verzweiflung anschaulich dokumentiert:

“‘Ein gewonnener Fall wäre genug, nur einer’, sagt der Anwalt. ‘Dann würde ich mich sofort zur Ruhe setzen. Dann hätte ich alles erreicht.’ Ein Fall von 936. Ijad al-Alami braucht den perfekten Fall.

Der perfekte Fall, das heißt: Die Toten müssen Zivilisten sein. Es muss seriöse Zeugen geben. Es dürfen keine Hamas-Kämpfer in der Nähe gewesen sein, die Bewohner als Schutzschilde missbraucht haben könnten. Und es muss eindeutig sein, wer den Befehl gab, wer getötet hat.”

Auch damals hatte Breaking the Silence mit einem Bericht deutsche Medien verzückt: Inge Günther unterstellte israelischen Soldaten in der Frankfurter Rundschau prompt eine “Lust am Krieg”. Aber ach, es reichte – natürlich – nicht für einen einzigen “perfekten Fall”.

Für verleumderische Schlagzeilen indes reichte es. Und dafür reicht es, dank solcher Beihelfer wie syd, auch heute noch. Die Royal Norwegian Embassy in Israel wird es mit Freude sehen.

 

Erstveröffentlicht bei tw_24.blog

 

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Autor: haolam.de
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Donnerstag, 30 August 2012