Bernd Dahlenburg: Jürgen Todenhöfer und das Begräbnis des objektiven Journalismus

Bernd Dahlenburg:

Jürgen Todenhöfer und das Begräbnis des objektiven Journalismus


Wenn kalkulierter Schwachsinn auf Öffentlich-Rechtliches trifft.



Na gut, das ZDF hatte am 10. Dezember wenigstens Alan Posener, Ralph Möller (sehr sympathisch und impulsiv) sowie den um jedes Wort ringenden Verteidigungsminister zu Guttenberg eingeladen.

 

Half nicht viel.

 

Siehe hier (Mediathek einen Tag später beim ZDF….).

Was soll´s, wenn Frau Illner pausenlos Herrn Todenhöfer das Wort erteilte, der wieder einmal die einmalige Gelegenheit hatte, sein schwachsinniges Buch "Warum tötest du, Zaid?" der Öffentlichkeit vorzustellen?

 

Kann sie es wirklich nicht lassen, ihn zu protegieren?

 

Einmal sein Buch kurz unter die Lupe genommen:

 

Todenhöfer verlässt sich darin ausschließlich auf Aussagen seiner Rezensenten und Iraker (teilweise sogar Terroristen), nicht aber auf Fakten. Und das wiederum entspricht seiner heimtückischen und unwissenschaftlichen Methode, Emotionen zu schüren, aber auch seiner Eitelkeit, Auflage um jeden Preis zu steigern, wie hässlich inszeniert auch immer.

 

Für seine Auflage? Und für die Blödheit der Käufer am Weihnachtstisch?

 

Beispiele aus Rezensionen - kreuz und quer, um fair zu bleiben:

 

Zuerst einmal eine vorsichtige Kritik:

 

"Terroristen bzw. diktatorische Regime verstehen die Sprache von Verhandlungen nicht. Falls Todenhöfer dies meint, dann sollte er doch in die Diplomatie bzw. in die Außenpolitik gehen. Oder, falls er den Mut hat, mit den Selbstmordattentätern und deren Kommandeure sprechen, damit sie mit dem aufhören, was gegen die Demokratie und Menschenrechte gerichtet ist. Im übrigen: Hitler war auch ein Diktator.

 

Soweit müsste Jürgen Todenhöfer doch die Geschichte Hitlers kennen: ob Hitler eine Sprache der Vernunft gefolgt wäre???? Niemals, dass wissen wir doch inzwischen alle. Dieser "Bluthund" hat das deutsche Volk in den Krieg geführt und es bis zum letzten Blutstropfenkämpfen lassen, statt rechtzeitig zu kapitulieren. Er selbst, der Aggressor, war so tapfer, dass er mutig Selbstmord beging. Herr Todenhöfer seien sie bitte in Zukunft objektiver. Mit Pazifismus alleine kommt man so manchem Menschenrechtsverächter nicht bei. Leider."

Dass Todenhöfer so unbeirrt schwachsinnig weiterreden darf, hat aber auch seinen Grund in Rezensionen wie diesen bei Amazon - und Islam ist Frieden, so schallt es hier uns entgegen von (Z1406); Tippfehler freiwillig von Castollux mitgenommen:

 

Selbstmord oder unschuldige Leute umzubringen hat mit dem Islam nichts zu tun. Wie jeder Religion ist Islam auch ein sehr friedliches Religion. Es ist sehr traurig, dass unter dem Namen Religion gemordet und die Leute gedemütigt werden. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch nicht nur von einfachen Leuten wie ich bin, gelesen wird. Sondern auch von allen führenden Politikern, ob es Christen, Muslime oder Juden sind.

 

Es wird vielen die Augen öffnen und bestimmt auch einige zum umdenken bringen. Das Hoffe ich sehr!

Und hier wird uns offenbart, wie schlecht wir Westler doch eigentlich im Tiefsten unseres Herzens sind:

 

Wenn man Vorurteile hat, macht einen das BLIND. Es geht hier um Menschen die nichts mit Anschlägen noch den 11.9. zu tun haben. Sie wurden einfach von den USA angegriffen, aufgrund des Öl´s. Der Ölpreis ist jetzt für Iraker nicht mehr zu bezahlen, alles wird exportiert. Die meisten Anschläge im Irak werden von Ausländern durchgeführt (ein großer Teil sind Saudi Arabier=Wahabiten-- Sie werden von den meisten Moslems gar nicht als Moslems angesehen- sie stellen ein Bild des Islam da, was gar nicht der Islam ist.

 

Sie zerstören den Islam, durch sie bekommt man ein falsches Bild vom Islam im Westen.) Leider gibt es auch hier wieder Menschen bei den Rezensenten die sich Repräsentieren wollen und andere Menschen (vor allem Muslime) schlecht machen bzw. pauschal verurteilen. Dabei wird nicht auf das wirkliche Problem hingewiesen. Das Problem sind wir im Westen mit unserer Ignoranz. Wir haben Angst vor allem Fremden, obwohl es nicht Fremd ist.

Usw. und so schlecht. Wir sind also schlecht, weil wir das Fremde kritisch begutachten, wenn es uns feindlich begegnet und unser Grundgesetz nicht akzeptieren willl. Fragt sich nur, was der nächste Rezensent in seinen Tee eingeschüttet hatte, bevor er anfing zu schreiben. Schrieb´ er vom edlen Wilden, den wir nicht kennen - den er aber gerne weiter halluzinieren möchte?

 

Und jetzt wird’s theologisch, denn über Todenhöfers Leser werden Kulturen und Weltreligionen erklärt, wie Tobias Uhl zum Besten gibt:

 

Jürgen Todenhöfer berichtet in diesem Buch über seine Reise in den Irak, erzählt von seinen Treffen mit den dortigen Widerstandskämpfern und berichtet über deren Schicksale und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Krieg. Zusätzlich untermauert Todenhöfer seine Erzählungen und Berichte mit aktuellem sowie historischem Bildmaterial und vergleicht Auszüge aus dem Alten und Neuen Testament mit Suren des Korans.

Er redet weiter unten noch unendlich viel Schwachsinn - wie ein Amateur das eben gern macht. Doch weg damit….

 

Knipsn sieht es dann zum Glück doch ein wenig anders:

 

Ich habe selten ein Buch gesehen, dass die Fakten so verdreht wie diese Publikation. Bereits einige meine Vorgänger haben auf die Einseitigkeit von Todenhöfers Ansichten hingewiesen, was ich für noch stark untertrieben halte (ohne meine Vorredner damit jetzt angreifen zu wollen). Bemerkenswert sind die Vermischung der verschiedenen Glaubensrichtungen des Islams und die teilweise fehlenden Beweise seiner Theorien.

 

Das Thema Islam, Irak, USA und Gewalt kann und sollte intensiv diskutiert werden- aber bitte nicht so. Jeder, der eine einigermaßen glaubwürdige und gut recherchierte Analyse lesen möchte, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wer wissen möchte, was man kontraproduktives für den notwendigen Diskurs leisten kann, der sollte zuschlagen....

Und Progressor auch:

 

Kaum zu glauben, dass man in ein Buch so viele Lügen und unbelegten Behauptungen packen kann. Für keine einzige Zahl, die Todenhöfer nennt, gibt es einen Beleg. Es ist widerlich, wenn Banditen die unschuldige Zivilisten töten, als Widerstandskämpfer bezeichnen werden. Der Autor will mit diesem Buch nur seinen Antiamerikanismus ausleben und dafür sind ihm alle Mittel recht.

Aber lesen Sie die Rezensionen selbst durch. Sehr viele „Pro’s“ für Todenhöfer werden Sie finden (was anderes auch?) , aber auch manche „Gegen“, die Todenhöfers Geschäftemacherei durchschaut haben. Ich überlasse Ihnen ein abschließendes Urteil.

 

Eines kann ich Ihnen jedenfalls nicht empfehlen - Todenhöfers Buch zu kaufen. Wenn, dann das hier von Tilman Tarach:

 

Das hat wissenschaftliche Qualität erster Klasse und ist wunderbar zu lesen: Der Ewige Sündenbock. Bitte auch meine Rezension beachten. Die ist nämlich wirklich gut, ganz ohne Bescheidenheit. Da bin ich furchtbar eitel, gebe ich zu.

 

Und vielleicht ganz bescheiden erwähnt auch noch mein Buch, das von reformatorischen Sekten handelt, und eigentlich auch etwas mit heutigem Sektengebaren zu tun hat - nur 500 Jahre vorher. Und ein wenig vergleichbar mit...na ja, sie wissen schon.

 

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Abschließend noch eine Leseempfehlung: Billbrook hat mir zu Todenhöfers journalistischer Vorgehensweise einen überaus interessanten Link zugeschickt, hier: Jürgen Todenhöfer in Afghanistan, Materialsammlung. Und ausgerechnet von J. Elsässer stammt das. Ist das nicht urkomisch? Aber er hat zwischendurch ja eine Metamorphose durchgemacht....

 

Bernd Dahlenburg 13.12.2009


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Sonntag, 13 Dezember 2009






Herr Dahlenburg, Ihre Rezension zu Jürgen Todenhöfers Werk ist stümperhaft, falsch und hat, außer bösartigen Unterstellungen nichts zu bieten. Der objektive Journalismus wird somit von Ihnen, Herr Dahlenburg außer Kraft gesetzt. Man kann Herrn Todenhöfer alles mögliche unterstellen, nur zwei Sachen nicht: ohne Quellen Lügen zu behaupten, so wie Sie, Herr Dahlenburg. Sein gesamtes Buch wimmelt vor nachprüfbaren Quellen. Und Antiamerikanismus ebensowenig, nachzulesen in allen Öffentlich erschienenen Vitaes, zum Beispiel auf Wikipedia. Letzter Punkt: Herr Todenhöfer hat Menschen im Irak interviewt, die obwohl sie Wiederstandskämpfer sind, es ablehnen, Zivilisten zu töten. Ganz im Gegensatz zu den amerikanischen Besatzern die Keine Skrupel haben ,Zivilisten zu foltern, zu vergewaltigen und zu Hunderttausenden umzubringen. Die Zahlen sind belegt, Herr Dahlenburg. Sie haben, mal abgesehen davon, daß Sie das Buch, das Sie zu rezensieren versuchen, offenbar nicht gelesen haben, außer Haß und Fanatismus nicht zu bieten. Sie tun mir von ganzem Herzen leid.

ohhhhhhh, die bösen Amerikaner aber auch, nix als töten,vergewaltigen und zu Hundertausenden arme Menschen umbringen, schlimm, schlimm, diese Bilder. http://heplev.wordpress.com/2009/12/23/die-versklavung-des-irak/ Ich habe gehört, dass Herr Tödenhöfer verschwunden war? War das eine Falschmeldung? Jürgen Todenhöfer verschwindet spurlos. Nachdem die Taliban von afghanischen Einwohnern aus dem Land gejagt wurden und Afghanistan mittlerweile Weltweit führend in der Herstellung von Schmuckstücken aus Halbedelsteinen ist, war Todenhöfer über das Schicksal der Taliban so erschüttert, dass er sich in das afghanisch-pakistanische Gernzgebiet aufmachte um die letzten Taliban unter Artenschutz zu stellen. Gerüchte besagen dass Todenhöfer Hausmeister in der letzten verbliebenen Koranschule in Pakistan ist. http://taylorbob.wordpress.com/2009/12/23/ausblicke-fur-2010/ Muss ich mich wohl verlesen haben, ich meine, ich hätte es bei dem Achmachihnplatt Verehrer und moderat ausgedrückt "Israelbasher" J. Elsässer gelesen, wie man sich täuschen kann, ich hätte wohl wikipedia fragen sollen?

@Agnes Reuter Freundliche Empfehlung: Zuerst gut recherchieren, dann nachdenken und falls genügend Hirnschmalz vorhanden, passend antworten. Und Mitleidsbezeugungen vielleicht für eigene Belange aufsparen. Erstens: Sie behaupten, dass objektiver Journalismus von mir außer Kraft gesetzt werden würde. Sehen Sie sich doch einmal auf meiner Kommentarseite Castollux oder meinem medienkritischen Blog Medien Backpin um (Googeln erlaubt). Sie werden dort nur exakt zitierte Quellen finden. Auch bei Free Iran Now! Sorgfältige Medienkritik ist bei mir (gelernter Print- und Online-Redakteur) eine Selbstverständlichkeit, weil ich mich sonst überall blamieren würde. Sie aber führen hier vor, wie man es nicht machen sollte, wenn man aus dem Bauch und der Erregung heraus „argumentiert“. Zweitens: Sie behaupten, dass Todenhöfers Buch nur so von nachprüfbaren Quellen wimmele. Ich habe es zwar nicht komplett gelesen (doch etliche Auszüge, das reicht fürs Erbrechen), weil ich meine finanziellen Mittel im Zweifelsfall lieber für Toilettenpapier als für konstruierte Zeugenaussagen ausgebe, die noch dazu von Terroristen stammen, die US-Basen angegriffen haben und denen das Leben ihrer irakischen Landsleute einen Dreck wert war. Shit kann man auf die eine oder andere Weise loswerden. Sind wir uns da einig? Drittens: Schmieren Sie sich Wikipedia sonst wohin, aber bitte zitieren Sie nicht eine pseudowissenschaftliche „Enzyklopädie“ für die Öffentlichkeit! Wikipedia-Redakteure betreiben seit Jahren hässliche Propaganda, indem von Antisemiten jeglicher Couleur und Islamisten auf die textliche Gestaltung direkt oder indirekt Einfluss genommen wird. Schauen Sie mal bitte hier nach: http://castollux.blogspot.com/2008/05/hey-hey-wiki.html Ich könnte ihnen noch ein paar Quellen mehr geben, wenn Sie wollen. Hilft bei Ihnen wahrscheinlich aber nicht. Viertens: Sie schreiben: Ganz im Gegensatz zu den amerikanischen Besatzern die Keine Skrupel haben ,Zivilisten zu foltern, zu vergewaltigen und zu Hunderttausenden umzubringen. Hier ganz nebenbei gesagt: Lernen Sie erst einmal, einen vernünftigen Satz halbwegs unfallfrei zu formulieren. Und: Wie „grausam“ amerikanische Soldaten gegen irakische Zivilisten vorgehen, können Sie hier an einigen Fotos erkennen: http://heplev.wordpress.com/2009/12/23/die-versklavung-des-irak/ Befinden Sie sich seit Jahren im Wachkoma? Fünftens - Sie wiederholen sich: Noch einmal zum Mitschreiben: Ich kenne das Buch in etlichen Auszügen, muss mir allerdings nicht jeden Dreck eines Mannes kaufen, der seit nahezu 15 Jahren an unheilbarer Selbstdarstellungskrankheit leidet und die Öffentlichkeit nach Strich und Faden hinters Licht führt. Eine Frage zum Schluss: Gönnen Sie afghanischen Kindern (Mädchen und Frauen), dass sie unbehelligt von islamischen Killern zur Schule gehen dürfen und danach über ihren eigenen Lebensweg entscheiden? Nach all dem, was ich von Ihnen gelesen habe, muss ich davon ausgehen, dass es Ihnen am Allerwertesten vorbeigeht. Allein schon deshalb sind Sie unglaubwürdig. Abgesehen davon: Gehen Sie mal die Demokratisierung im Irak seit 2004 durch. Aber ich sagte eingangs schon: Zuerst recherchieren, dann infantile Leserbriefe schreiben, falls noch notwendig. Stellt sich abschließend nur die Frage, wer von uns beiden hier bedauert werden muss. Ihre Nase ist zu hoch eingestellt. Bitte korrigieren Sie die Blickrichtung und arbeiten Sie an Ihrem Niveau!

@Agnes Reuter Freundliche Empfehlung: Zuerst gut recherchieren, dann nachdenken und falls genügend Hirnschmalz vorhanden, passend antworten. Und Mitleidsbezeugungen vielleicht für eigene Belange aufsparen. Erstens: Sie behaupten, dass objektiver Journalismus von mir außer Kraft gesetzt werden würde. Sehen Sie sich doch einmal auf meiner Kommentarseite Castollux oder meinem medienkritischen Blog Medien Backpin um (Googeln erlaubt). Sie werden dort nur exakt zitierte Quellen finden. Auch bei Free Iran Now! Sorgfältige Medienkritik ist bei mir (gelernter Print- und Online-Redakteur) eine Selbstverständlichkeit, weil ich mich sonst überall blamieren würde. Sie aber führen hier vor, wie man es nicht machen sollte, wenn man aus dem Bauch und der Erregung heraus „argumentiert“. Zweitens: Sie behaupten, dass Todenhöfers Buch nur so von nachprüfbaren Quellen wimmele. Ich habe es zwar nicht komplett gelesen (doch etliche Auszüge, das reicht fürs Erbrechen), weil ich meine finanziellen Mittel im Zweifelsfall lieber für Toilettenpapier als für konstruierte Zeugenaussagen ausgebe, die noch dazu von Terroristen stammen, die US-Basen angegriffen haben und denen das Leben ihrer irakischen Landsleute einen Dreck wert war. Shit kann man auf die eine oder andere Weise loswerden. Sind wir uns da einig? Drittens: Schmieren Sie sich Wikipedia sonst wohin, aber bitte zitieren Sie nicht eine pseudowissenschaftliche „Enzyklopädie“ für die Öffentlichkeit! Wikipedia-Redakteure betreiben seit Jahren hässliche Propaganda, indem von Antisemiten jeglicher Couleur und Islamisten auf die textliche Gestaltung direkt oder indirekt Einfluss genommen wird. Schauen Sie mal bitte hier nach: http://castollux.blogspot.com/2008/05/hey-hey-wiki.html Ich könnte ihnen noch ein paar Quellen mehr geben, wenn Sie wollen. Hilft bei Ihnen wahrscheinlich aber nicht. Viertens: Sie schreiben: Ganz im Gegensatz zu den amerikanischen Besatzern die Keine Skrupel haben ,Zivilisten zu foltern, zu vergewaltigen und zu Hunderttausenden umzubringen. Hier ganz nebenbei gesagt: Lernen Sie erst einmal, einen vernünftigen Satz halbwegs unfallfrei zu formulieren. Und: Wie „grausam“ amerikanische Soldaten gegen irakische Zivilisten vorgehen, können Sie hier an einigen Fotos erkennen: http://heplev.wordpress.com/2009/12/23/die-versklavung-des-irak/ Befinden Sie sich seit Jahren im Wachkoma? Fünftens - Sie wiederholen sich: Noch einmal zum Mitschreiben: Ich kenne das Buch in etlichen Auszügen, muss mir allerdings nicht jeden Dreck eines Mannes kaufen, der seit nahezu 15 Jahren an unheilbarer Selbstdarstellungskrankheit leidet und die Öffentlichkeit nach Strich und Faden hinters Licht führt. Eine Frage zum Schluss: Gönnen Sie afghanischen Kindern (Mädchen und Frauen), dass sie unbehelligt von islamischen Killern zur Schule gehen dürfen und danach über ihren eigenen Lebensweg entscheiden? Nach all dem, was ich von Ihnen gelesen habe, muss ich davon ausgehen, dass es Ihnen am Allerwertesten vorbeigeht. Allein schon deshalb sind Sie unglaubwürdig. Abgesehen davon: Gehen Sie mal die Demokratisierung im Irak seit 2004 durch. Aber ich sagte eingangs schon: Zuerst recherchieren, dann infantile Leserbriefe schreiben, falls noch notwendig. Stellt sich abschließend nur die Frage, wer von uns beiden hier bedauert werden muss. Ihre Nase ist zu hoch eingestellt. Bitte korrigieren Sie die Blickrichtung und arbeiten Sie an Ihrem Niveau!

@Agnes Reuter - Nachtrag Beim Anblick diese Bildes, das Heplev eingestellt hat (http://i1012.photobucket.com/albums/af249/heplev/MiddleEast_conflicts/Iraqoppression8.jpg) ....frage ich mich ernsthaft, ob Sie ein Problem damit haben, dass die Allierten - und an ihrer Spitze die USA - uns vom Faschismus befreit haben. Ich denke noch einmal nach und finde, das Sie tatsächliche ein Problem damit haben könnten. Sind Sie vielleicht der Ansicht, dass die Allierten zu böse waren, wenn sie das Hitler-Regime mit Stumpf und Stiel ausrotten wollten? Wehmütige Reminiszenzen an alte Zeiten?

Ach Herr Dahlenburg, nichts Neues auf Lager als den ewigen Adolf- und Fachismusvorwurf? Wie phantasielos! Überhaupt empfehle ich Ihnen etwas an Ihrer Stilistik zu arbeiten( zum Thema "Niveau") nachdem Sie schon inhaltlich nichts zu bieten haben. Kritischen Leserbriefschreibern mit Wachkomavorfürfen zu begegnen, nachdem man ein Buch, über das man eine Rezension schreibt, noch nicht mal gelesen hat, um es als "Dreck" zu titulieren, oje. Merken Sie eigentlich, wie komisch Sie wirken? Denken Sie Sich doch mal was Neues aus, nicht nur immer das ewige Antisemitismus-Gedöns. Ich schlage vor,Sie gehen zum gemeinsamen Bibelkreis Flöte spielen mit Hausfrauen aller Art, dort passen Ihre Geschichtchen ganz herrlich hin. Um in Ihre lächerlichen Hassorgien noch eine Prise Faktenwissen zu streuen: Herr Todenhöfer ist Ehrenoberst der US-Army, was für eine bemerkenswerte Karriere für einen latenten Antiamerianisten. Nicht nur auf dem judenfeindlichen faschistischen Wikipedia nachzulesen. Ich wünsche Ihnen einen ganz entspannten Rutsch in ein von friedlichem Miteinander geprägtes Neues Jahr. Mit vorzüglichen Grüßen!

Adolf- und Faschismus-Vorwurf? Wo haben Sie Ihre Lesebrille gelassen? Und Haltungsnoten für Stilistik vergeben Sie jetzt auch schon. Wie nett! Wenn Sie schön brav sind, sage ich Ihnen, für wen ich Korrektur gelesen habe und Sie verraten mir, warum Sie so viel auf dem Kasten haben, okay? ----------- Herr Todenhöfer ist Ehrenoberst der US-Army, was für eine bemerkenswerte Karriere für einen latenten Antiamerianisten. Zu Todenhöfers Meriten ganz kurz: Auf die gebe ich nichts. Ich habe auch ein Freischwimmerabzeichen zuhause irgendwo in einer Schublade. Und ein Gefreiter hatte es ja auch schon einmal zu etwas gebracht, nicht wahr? Es soll auch jemanden geben, der Major bei der US-Armee war; und er hat vor ein paar Wochen etliche seiner Kameraden umgemäht, weil er sich mehr und mehr radikalisierte und dabei restlos verblödete. Zu Todenhöfers Buch ein letztes Wort: Ich muss den Schund nicht kaufen, um damit Ihren literarischen Ansprüchen zu genügen. Oder halten Sie sich auch an jeden Sektierer, der Ihnen sagt, dass Sie erst einmal bei seinem Haufen reinschnuppern sollten, bevor Sie sich ein abschließendes Urteil bilden? Sehen Sie, so einfach ist das manchmal, wenn man sich seine Lebenszeit richtig einteilt: Man lernt, die unwesentlichen Dinge von den wesentlichen zu unterscheiden. Und jetzt lektorieren Sie bitte, Sie Schlaumeier ;)