`peta´- Plakat bleibt verboten

`peta´- Plakat bleibt verboten




Das Plakat mit der Aufschrift "Der Holocaust auf ihrem Teller" der umstrittenen Gruppe "peta" bleibt auch weiterhin verboten. Die Süddeutsche Zeitung berichtet: "Gestapelte Leichen, Kinder in KZ-Häftlingskleidung, ausgemergelte Menschen: ... Peta wollte mit Bildern aus den Konzentrationslagern der Nazis gegen die Nutztierhaltung mobil machen. Deutsche Gerichte verboten die Kampagne. Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ihr Urteil bestätigt." Zuvor hatten das Landgericht Berlin und das Bundesverfassungsgericht verboten, da dadurch 'das Schicksal der Holocaust-Opfer bagatelisiert werde´, wie die Gerichte argumentierten. Die Süddeutsche Zeitung führt weiter aus: 'Der unzulässige Vergleich zwischen 'menschlichem, würdebegabtem Leben´ und den Belangen des Tierschutzes führe zu einer "Bagatellisierung und Banalisierung des Schicksals der Holocaustopfer", stellten die Karlsruher Richter 2009 fest. Außerdem verstoße die Kampagne gegen die Persönlichkeitsrechte heute lebender Juden." Über eine ganz spezielle Analogie in der Kampagne von "peta" in den USA heißt es in dem SZ-Artikel: "In den USA war eine ähnliche Kampagne dagegen tatsächlich gelaufen, eines der Bilder zeigte Kinder in KZ-Häftlingskleidung hinter einem Stacheldrahtzaun stehend sowie hinter Gittern zusammengepferchte Schweine. Zwischen den beiden Motiven heißt es sinngemäß übersetzt: 'Öffnen Sie die Augen für den Holocaust der Gegenwart.´" Noch deutlicher war die Aufschrift auf Plakaten für die verbotene Kampagne in Deutschland. Unter der Aufschrift "lebende Skelette" waren nackte KZ-Insassen neben Fotos verhungernder Rinder zu sehen.

 

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Autor: fischerde
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Samstag, 22 Dezember 2012