`Mogis und Freunde´ sorgen sich um so einiges

`Mogis und Freunde´ sorgen sich um so einiges




Der "Aktivist" eines wunderlichen Vereins namens "Mogis und Freunde", den manche für sowas wie die "Anonymen Beschnittenen" halten und glauben, er sei ein "Selbsthilfeverein" tatsächlich oder vermeintlicher "Beschneidungsopfer", hat den Berliner Rabbi Yehuda Teichtal angezeigt, weil dieser seinen Sohn hat beschneiden lassen. Unklar ist, auf welcher Grundlage die Anzeige erfolgte, da seit dem, von allen demokratischen Parteien im Bundestag verabschiedete Beschneidungsgesetz, eigentlich eine klare rechtliche Regelung gibt. Auch wurde die Beschneidung nicht am 8. Tag, sondern später durchgeführt, da sich im Judentum jedes Gebot dem Gebot der Heiligkeit des Lebens und der Bewahrung der Gesundheit unterzuordnen hat, und aus medizinischen Erwägungen von einer Beschneidung des Jungen am 8. Tag abgeraten wurden. Aber vielleicht ging es auch einfach nur darum, irgendwie ins Gespräch zu kommen. Immerhin kann man dem Verein auch fleißig Geld spenden. Der renomierte Journalist Henryk M. Broder recherierte auf der Suche nach der Motivation und fand dabei ein interessantes Detail zum Anzeigenerstatter, über das er in einem Beitrag für den Autorenblog "Die Achse des Guten" (AchGut) folgendes berichtete: "Vor kurzem hatte er noch andere Prioritäten. Bahls gab dem Nachtmagazin der ARD am 18.4.2009 im Namen der Gruppe “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren” ein Interview, in dem er sich gegen jede “Zensur” im Internet aussprach, auch im Falle der Verbreitung von Pornografie." Sachen gibt´s ....

 

zbe - Foto: Screenshot

 

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Autor: fischerde
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Sonntag, 07 April 2013