Deutsche Terroristen-Versteher traurig und entsetzt: Osama War Laden*

Deutsche Terroristen-Versteher traurig und entsetzt:

Osama War Laden*




Es traf wahrlich keinen Unschuldigen und er war es, der sich zuerst und bis zuletzt außerhalb der menschlichen Ordnung und der Ordnung der Welt gestellt hat. Es bestand und es besteht kein Zweifel daran, dass er weitergemacht hätte, und es kann kein Zweifel daran sein, dass sein Tod im richtig verstandenen Interesse der ganzen Menschheit ist und sein wird.

 

von Gerrit Liskow

 

Dennoch ist man in Deutschland traurig, schockiert und entsetzt, und das nicht nur bei den üblichen Verdächtigen der deutschen „Links“-Partei, den „großen“ Volks-Genossen sowie den kleinen Volks-Genossen von der „solid“, und den weiteren Kükenfarmen des nationalen Sozialismus.

Sondern traurig und entsetzt ist vor allem das Gut- und Bessermenschentum, wo es am gutsten und bessersten scheint: also in der Leserschaft von Spiegel, taz, FR und SZ, um nur die bekannteren dieser symptomatischen Zentralorgane zu nennen, sowie bei „Die Zeit“ - national-liberale Stichwortgeberin der „legitimen“ „Israel-Kritik“.

Es ist diejenige Klientel, die ein „Existenzrecht“ anerkennt, das sich – wenn es um Israel geht –allemal leicht mit einer indirekten Vernichtungsdrohung verwechseln lässt; als würde das deutsche Damen- und Herrenmenschentum sich ausgerechnet in diesem Fall schon wieder zum Richter über Leben und Tod machen wollen.

Das ist bekannt und nicht weiter bemerkenswert. Interessant wird dieser Zustand erst, wenn er von der Latenzphase in die akute Episode übergeht, also wenn der deutsche Michel sich die Schlafmütze abnimmt und den Kopf (oder sonst irgendein urgemütliches Körperteil) aus dem Mustopf hebt.

 

Aber aus dem chronischen Schlummerzustand der Vernunft wacht Deutschland nur auf, damit alles um so viel schlimmer wird; der deutsche ist nicht der Schlaf der Vernunft, der anderswo Monster gebiert, sondern die Somnambulenz ist hierzulande die quintessenzielle Voraussetzung für das Funktionieren im deutschen Normalzustand, das Normallnull der hiesigen Realität.

Was hingegen passiert, wenn Deutschland erwacht, lässt sich anhand von diversen historischen Anlässen studieren; einer davon ist der Yom HaShoah VeHaGvurah, in dem wir heute der sechs Millionen Menschen gedenken, die ihr Leben verloren, als Deutschland zum letzten Mal erwachte und zu sich kam.

 

Wir gedenken dabei insbesondere denjenigen Jüdinnen und Juden, die sich Nazi-Deutschland in den Weg zu stellen wussten, und wir wissen, dass dieses Erbe von den Selbstverteidigungskräften des jüdischen und demokratischen Staates wirksam bewahrt wird.

Was nun die Lehren aus seiner Geschichte betrifft, entwirft das „wiedergutgewordene“ Deutschland anlässlich der Reaktion auf den Tod Bin-Ladens ein bezeichnendes Selbst-Porträt: Man ist allemal geschockt, entsetzt und fassungslos – so fassungslos, entsetzt und geschockt, wie man es vielleicht nicht mal war, als in Manhattan mehr als dreitausend Menschen ihr Leben verloren.

Die wirrsten Verschwörungstheorien, sowie die eklatantesten Solidaritäts- und Beileidsbekundungen kommen, wie nicht anders zu erwarten, mal wieder von „links“; es könne doch ein Mord kein Mittel des Rechtsstaats sein, heißt es da, und dieses Ressentiment setzt sich fort bis in die Kreise des sich „aufgeklärt“ wähnenden deutschen Bürgertums.

 

Es übersieht diese Terror-Apologetik – die sich zudem auch noch als Kritik missversteht – dass eben dem rule-of-law, mithin der Bedingung ihrer Möglichkeit, von Bin-Laden und den Seinen (die sich in zehntausenden zählen) zuerst der Krieg erklärt worden ist.

Und nicht einmal ein konventioneller Krieg, denn in dem ist – sehr entgegen einer symptomatisch verwirrten landläufigen Meinung – eben durchaus nicht alles erlaubt; übrigens auch sehr entgegen zu einer Wirklichkeit, in der sich die Anomie ausbreitet wie es die Spanische Grippe einst tat.

 

Erklärt wurde dem Westen von Bin-Laden und den Seinen nämlich: gar nichts. Der Westen wird lediglich angegriffen, wo er sich am westlichsten zeigt: bei den Menschenrechten, die wenigstens ein Mindestmaß an persönlicher Freiheit und Individualität gestatten.

Deutsche Gut- und Bessermenschen muss man regelmäßig daran erinnern, welche Rechte das sind, und vor die Wahl gestellt, wer durch diese Recht zu schützen ist, antworten sie instinktsicher: nicht nur wir, sondern vor allem diejenigen, die diesen Werten den Krieg erklärt haben.

 

Da lamentiert es sich dann ganz gepflegt auf scheinbar moralisch hohem Niveau darüber, Bin Laden hätte „der Prozess“ gemacht werden müssen; was der internationale Haftbefehl und Interpol gegen Bin Laden in den letzten zehn Jahren ausrichten konnten, hat sich indes deutlich gezeigt.

 

Die prozeduralen Gepflogenheiten zivilisierter Rechtsstaatlichkeit dürfte eine der geringsten Sorgen sein, die die pakistanische Regierung gegenwärtig hat, nachdem bekannt wurde, dass der Most-Wanted-Criminal der Welt es sich drei Jahre lang auf ihrem Staatsgebiet bequem machen konnte.

 

Die USA werden wissen, wie es zu dem plötzlichen Sinneswandel in Islamabad kam. Warum aus Bin-Laden nun War-Laden werden konnte, wird vor allem die Terror-Mullahs in Teheran interessieren.

Statt sich darüber zu freuen, dass die freie Welt um einen ihrer Haupt-Feinde gebracht wurde, wirft das deutsche Bürgertum die scheinbar selbstzerfleischende Frage auf, wie es denn sein könne, dass man so mit einem Menschen umgeht.

 

Wie, um an sich selbst den Beweis zu erbringen, dass es nur eines mehr fürchtet, als seine Feinde: nämlich die Freiheit selbst; in einer analogen Bewegung liefert die deutsche Antifa allzu oft durch sich selbst den Beweis, dass ihr Antifaschismus gegen Alt-Nazi und Neo-Nazis nichts bringt.

 

Wenn es doch so sehr um die Prinzipien vermeintlich hehrer Rechtsstaatlichkeit geht, liebe deutsche Gut- und Bessermenschen, vor allem liebe medial durchorganisierte, in Deutschland veröffentlichte Meinung, dann ist jetzt die Selbstanzeige wegen Komplizenschaft das Mittel der Wahl.

 

Denn wer sich derartig selbstverliebt und großzügig im Umgang mit dem Leben Dritter vor einen Massenmörder stellt, wie das deutsche Gut- und Bessermenschentum es im Fall von Osama Bin-Laden tut, dem ist auf der Höhe seiner verwirrten Moral nicht anders zu helfen, als durch eine Anklage wegen Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschheit.

 

*Headline: Leider nicht von mir.

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Montag, 02 Mai 2011






das heißt Osama Bin Laden



CONGRATULATIONS!!!!

Who’s next?



Wir wollen Beweise sehen die Beweise vom 11/sep sind die uns bisheute schuldig geblieben und jetzt passiert das gleiche.



Qaradawi wäre gut.



Das ist wie Deutschland 1945 nach dem Tod Hitlers! Nur diesmal stehen wir auf der Seite der Gerechten! Gott schütze die freie Wetl



ch hätte den Typen am Ground Zero abgesetzt, hätte ihn dann gezwungen, ein Plädoyer für die dort geplante Moschee abzugeben und dann allein gelassen….



An die Israelischen Freunde : ein gut gemeinter Rat von mir ( Gott steht so oder so für Euch ) , der 15.Mai 2011 könnte für Israel gefährlich werden ; die ganze Nordafrikaschiene , Iran, etc. wollen Euch ins Meer jagen ! Macht die Grenzen dicht , setzt militärische Mittel ein , und betet zu Gott , dass er Euch den richtigen Weg zeigt !

Israel wird zum Stolperstein aller Nationen werden , weil Gott an Eurer Seite ist und Euch im Kampf stärkt !

Jerusalem muß in israelischer Hand bleiben ! Die Philister kapieren es einfach nicht , dass Israel ihnen militärisch total überlegen ist !

Ein guter Freund !



s war eine gezielte Tötungsaktion, angeordnet von Bush und bestätigt von Obama. 

Das die linksalternative Gutmenschen-Schickeria jetzt rumjammert war vorherzusehen.



Über die Toten nur gutes, gut das er Tod ist!
Aber das ist wie mit der Hydra schlägt man ein Kopf ab, wachsen zwei neue nach!



Das ZDF meldet gerade, dass er seit 2005 in einem luxuriösen Anwesen, von Mauern umgeben, in Islamabad gewohnt hat. Da muss er wohl gut beschützt worden sein..



Die Frage ist, warum bin Laden so schnell beiseite geschafft werden musste.

Hätte er ansonsten ausgepackt? War er nur ein willfähriger CIA-Agent?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/05/02/bin-laden-ein-agent-wird-geloscht/



Der Hinweis auf das Versteck durch den CIA war überfällig, sollte man nicht auf den Gedanken kommen, dss er selbst diesen Menschen deckte, um lustig an der Kriegsschraube weiter zu drehen. Nun kann Deutschland Afghanistan erhobenen Hauptes verlassen, der Auftrag "Mitwirken bei der Befreiung Afghanistan" ist nun positiv zu Ende gegangen; die gefallenen Deutschen sind in einen guten Tod gegangen. Der Nachfolger Che Guevaras ist wie ein Mistkäfer zerquetscht worden. Die Opfer sind gerecht worden. 



Wer es nicht schafft einen Artikel zu schreiben ohne die Verwendung von Titulierungen wie "Gutmenschen" oder gar "Bessermenschen", der verdient eigentlich keinerlei Beachtung.

Substanzloses Gequake, welches eine legitime Diskussion zu Rechtsstaatlichkeit sofort in den Dunstkreis von Terrorsymphatisanten zieht.

Osama ist tot und das geht als Folge der Kommandoaktion auch in Ordnung - trotzdem darf man über die prinzipielle Rechtmäßigkeit derselben durchaus streiten...

 

Peinlich peinlich dieser vor Schadenfreude triefende Artikel...

 



Im Blog der Frankfurter Rundschau wird gerade in übelster Weise gegen die USA und ihre Aktion gegen bin Laden gehetzt. Diese hätten die pakistanische "Souveränität missachtet" und rechtsstaatlich sei es nicht hinnehmbar, wie man bin Laden "hingerichtet" habe (obwohl bisher noch nicht einmal aufgeklärt ist, ob bin Laden nicht in Notwehr erschossen wurde.) Wenn es nach der Vorstellung der Gut- und Bessermenschen geht, hätte lieber ein pakistanischer Polizeimeister bin Laden in seiner Festung eine Vorladung zu seinem Strafprozess in den USA überbringen sollen. Vielleicht hat jemand Lust, sich in die Diskussion einzuschalten:

http://hebel.frblog.de/osamas-gefahrlicher-tod/#comment-4239