In Erinnerung an Ilan Halimi sel.A.: Es war vor sechs Jahren - in Paris ...

In Erinnerung an Ilan Halimi sel.A.:

Es war vor sechs Jahren - in Paris ...




Zum Andenken an Halimi haben sich am 13.Februar verschiedene französisch-israelische Vereinigungen und auch Vertreter des sehr wichtigen Nationalen Büros zur Wachtsamkeit gegen den Antisemitismus (das über alle Fälle von Antisemitismus in Frankreich berichtet) in Paris versammelt, vor dem Geschäft, in dem Dilan Halimi gearbeitet hat.

Gerne hätten wir an der 500 Menschen zählenden Demonstration teilgenommen, wir danken den Veranstaltern für diese Initiative.

Wir denken in Trauer an Halimi und mit Abscheu an den barbarischen Akt antisemitischen Wahnsinns, dem er zu Opfer fiel: seine Entführung, Einsperrung, Folterung, barbarische Ermordung.

Es war vor sechs Jahren, im Januar 2006.

Für die Redaktion haOlam Jörg Fischer-Aharon 

Bildnachweise: http://www.europe-israel.org

http://www.europe-israel.org/2012/02/pres-de-300-personnes-se-sont-recueillies-lors-dun-rassemblement-lundi-13-fevrier-a-la-memoire-dilan-halimi/

http://www.fjn-123.fr/spip.php?article586

Ilan Hamili wurde am 21. Januar 2006 von einer Gruppe muslimischer Einwanderer über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert. Der Mord verursachte einen öffentlichen Aufschrei der Empörung in Frankreich.

Am 21. Januar wurde der 23jährige Halimi von einer 17jährigen französisch-iranischen Frau, Yalda, zu einem Komplex in den Pariser Banlieues, den Pariser Vororten, gelockt. Dort wurde Halimi von einer Jugendgang überwältigt und für 24 Tage gefangen gehalten. Während dieser Zeit folterten ihn seine Entführer, indem sie ihn mit Messern stachen und sein Gesicht und seinen Körper mit Zigaretten verbrannten. Sie wollten unter anderem ein Lösegeld von 450.000 Euro von seiner Familie erpressen.

Halimi war nackt und festgebunden. Einmal kippten seine Entführer entflammbare Flüssigkeiten auf ihn und entzündeten sie. Nachbarn, Freunde und Bekannte wußten davon, bewachten das Opfer, einige kamen vorbei und sahen den Folterungen zu oder beteiligten sich sogar daran, wie der Prozess ergab. Niemand von ihnen informierte die Behörden.

Am 13. Februar wurde Halimi in der Nähe einer Eisenbahnstrecke in einem Pariser Vorort gefunden. Er war nackt mit Handschellen an einen Baum gefesselt. Seine Haut war zu 80% mit Säure verätzt (vermutlich um Spuren seiner Entführer zu vernichten). Er hatte zahlreiche Stichwunden. Ein Ohr sowie ein Zeh waren ihm abgetrennt worden. Auf dem Weg zum Krankenhaus erlag Halimi seinen Verletzungen.

Die Lösegeldforderungen wurden telefonisch übermittelt, dabei hörte die Familie die Schmerzensschreie von Ilan, dem während der Telefonate Finger und ein Ohr abgeschnitten wurden, dabei wurden Verse aus dem Koran rezitiert.

Dem damaligen Innenminister Nicolas Sarkozy zufolge gaben Mitglieder der Gruppe zu, dass ihr Glauben an den allgegenwärtigen „jüdischen Reichtum“ sie dazu brachte, es auf verschiedene Juden abzusehen;[3] schließlich traf es Halimi. Ihre Wahl stand jedoch in Kontrast zu den tatsächlichen Verhältnissen der Familie Halimi, die in einem derselben Vororte wohnte wie die Entführer. Berichten zufolge fand die Polizei bei der Festnahme eines Beschuldigten islamisch-fundamentalistische und pro-palästinensische Literatur. Halimis Onkel Rafi berichtete Reportern, dass in einigen Anrufen der Entführer bei der Familie des Opfers antisemitische Koranverse rezitiert wurden; etwa jene, die Juden als Affen und Schweine betiteln oder Juden als Feinde Allahs diffamieren. Begleitet wurde das Ganze von den Schreien des Gefolterten, die aus dem Hintergrund zu hören waren.

Quelle: u.a. Wikipedia

Bilderstrecke von der Gedenkkundgebung:

 

 

 

Ilan Halimi sel.A.

 


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Mittwoch, 15 Februar 2012






Es ist der Islam, der solche Menschen hervorbringt. Es ist nicht die soziale Stellung, die Bildung oder der IQ.  ....