Folge des Vormarschs der Islamisten: Lebensgefahr für Schwule in der Türkei

Folge des Vormarschs der Islamisten:

Lebensgefahr für Schwule in der Türkei




Der Vormarsch von Islamisten in der Türkei – befördert vor allem durch die herrschende Partei AKP von Ministerpräsidenten Erdogan – sorgt für ein zunehmend miltant-homophobes Klima in dem Land, das gerne Mitglied der Europäischen Union werden möchte.

Der Europäische Ausschuß für für soziale Rechte greift in seinem neuesten Jahresbericht die zunehmend lebensbedrohlicher werdende Situation für Schwule in der Türkei an. In seinem Bericht zur Übereinstimmung der Situation in der Türkei mit der Europäischen Sozialcharta heißt es, dass “die Türkei nicht gezeigt hat, dass Menschen, die von Diskriminierung ganz besonders aufgrund des Alters oder der sexuellen Orientierung berichten, nicht adäquat geschützt werden”. Kritisiert wird die jüngste Entwicklung: Am 30. Januar stimmten die türkische Nationalversammlung dafür, Homosexualität weiterhin in der Liste der Geisteskrankheiten der Armee zu führen, was bedeutet, dass schwule Soldaten weiterhin ausgeschlossen werden.

Schwul zu sein ist in der Türkei lebensgefährlich. Sogar Istanbul, „die europäischste Großstadt der Türkei“, ist keinesweges eine schwulenfreundliche Stadt, sondern kann auch ein lebensgefährliches Pflaster für Homosexuelle: Erst Ende Dezember ist in Istanbul ein bekannter offen-schwuler Modedesigner angegriffen und schwer mißhandelt worden.

Der Europäische Ausschuss für Soziale Rechte kontrolliert die Einhaltung der in der Europäischen Sozialcharta von 1961 bzw. der revidierten Sozialcharta von 1996 festgelegten Rechte durch die Mitgliedstaaten. Gegenwärtig formuliert das EU-Parlament seinen Fortschrittsbericht für den EU-Beitrittsprozess der Türkei.

Eine Vollmitgliedschaft der Türkei wird in der Bundesrepublik vor allem von Parteien wie den Grünen und der „Linkspartei“ gefordert. Gleichzeitig bestätigen die Feststellungden des Berichts, das es sich um ein Grundlegendes Problem handelt, das überall dort auftritt, wo radikale Islamisten auf dem Vormarsch sind, bzw. die politische Macht bereits erobert haben. Dies zeigen etwa die Gewalt- und Mordorgien an Homosexuellen etwa in der „Islamischen Republik Iran“ oder in den von den Terrororganisationen Fatah und Hamas beherrschten sogenannten „Palästinensischen Autonomiegebieten“.

 

Jörg Fischer-Aharon

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Mittwoch, 20 Februar 2013






Erdogan soll auch das besetzte EU-Territorium frei geben, wo er ethnische Säuberungen durchführt, das Christentum vernichtet und Kirchen zu Ziegenställen umwidmet und in den ehemaligen Wohnungen der Zyprioten Anatolierr einquartiert.

Völkerrechtlich ist ganz Zypern der EU beigetreten und im von der Türkei besetzten und vergewaltigten Norden wird EU-Recht lediglich nicht angewandt.



fein, türkei in die EU rein, nur zu. dann führen wir auch noch die sharia ein, dann passt`s schon. 



Wenn die Türkei mit dieser Regierung und dieser negativen gesellschaftlichen Entwicklung Mitglied der EU wird, wird das auch für die in Deutschland lebenden Schwulen keine positiven Auswirkungen haben. Auch das sollten vielleicht manche bedenken hinsichtlich ihrer Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl.



Hallo,

 

nichts gegen Türken, aber wenn die Türkei in die EU will muss Erdogan und seine AKP zurück treten und eine neue Partei an die macht kommen, die nicht Islamisch ist. Eine Partei die mit dem Islam nichts am hut hat. Und vorallem die Menschenrechte sollten überprüft werden.

 

Das problem ist wirklich der Islam, den Islam ist nicht freundlich, wie manche denken, oder meinen es zu wissen.

Gruß

 

Mariusz