Nazischrift überwindet vermeintliche Unterschiede: Nordkoreas Kommunisten lassen „Mein Kampf“ verteilen

Nazischrift überwindet vermeintliche Unterschiede:

Nordkoreas Kommunisten lassen „Mein Kampf“ verteilen




Bei nicht wenigen der sich selber für das „Volk der Dichter und Denker“ haltenden Deutschen hatte das Buch des aus Österreich eingewanderten, und vom „gesunden Volksempfinden“ zum GröFaZ, zum „Größten Führer aller Zeiten“, verklärten Ansteichers eine nachhaltige Wirkung gehabt. „Mein Kampf“ hatte so viele Deutsche in den Bann gezogen, das diese nicht nur freudig der Errichtung einer Diktatur zustimmten, sondern auch bereit waren, buchstäblich bis zur letzten Sekunde diese Diktatur auch mit ihrem Leben und mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Weswegen es historisch falsch ist, von einer „Befreiung der Deutschen von der NS-Diktatur“ zu reden – vielmehr gelang es der Allianz der zivilisierten Staaten Nazideutschland zu besiegen und Europa vom Barentum zu befreien. Auch der Umstand, das es Nazideutschland sogar gegen Ende seiner verbrecherischen Existenz, als man eigentlich die verbliebenen Kapazitäten der „Reichsbahn“ für anderes hätte gebrauchen können, wichtiger war, das die Züge weiter in Richtung der Vernichtungslager rollen und die „Judenfrage“ endlich „endgelöst“ wird, ist ein weiterer Beleg, für die undiskutierbare Wichtigkeit eines starken und verteidigungsfähigen jüdischen Staates in sicheren und verteidigbaren Grenzen.

Und das „Mein Kampf“ kein „Buch aus der Geschichte“ ist, zeigt ein Blick etwa in den Iran, nach Ägypten, in den Libanon oder in die von den Terrororganisationen Fatah und Hamas besetzten Gebieten der sogenannten „PA“, in denen, ganz nach nationalsozialistischen Vorbild, Minderheiten terrorisiert werden, wie beispielsweise Christen oder Homosexuelle, Frauen unterdrückt werden und das PA-Gebiet regelrecht „judenrein“ germordet und terrorisiert wurde. „Judenrein“ ist übrigens ein Begriff, den man nicht ins englische übersetzen muss, der aber trotzdem überall auf der Welt verstanden wird. Im PA-Fernsehen oder im libanesischen Hisbollah-Fernsehen kann man, arabisch synchronisiert, auch die nationalsozialistischen Hassfilme „Der ewige Jude“ und „Jud Süß“ regelmäßig konsumieren. So verwundert es nicht, das Hitlers „Mein Kampf“, ebenfalls ins arabischer übersetzt, im P?A-Gebiet oder in Ägypten ganz weit oben auf den Besteller-Listen steht.

Das „literarische Vermächtnis“ des deutschen GröFaZ erschließt sich jetzt ein weiteres Publikum. Wie Medien berichten, ist der nationalbolschewistische Diktator des kommunistischen Nordkoreas ganz angetan von dem Buch, Kim hat, so berichten die Medien, „Adolf Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" an ranghohe Mitglieder der Staatsführung zur Lektüre verteilt haben. Mit dem Hinweis, dass Hitler es nach dem Ersten Weltkrieg binnen kurzer Zeit geschafft habe, Deutschland "wieder aufzubauen", habe Kim zu seinem Geburtstag im Januar Übersetzungen des Texts ausgegeben,“, heißt es beispielsweise beim „stern“.

Ein Vertreter Nordkoreas im ebenfalls kommunistischen China hat die Verteilaktion nach Medienberichten inzwischen bestätigt. Schon seit Jahren ist sowohl die Begeisterung von Teilen des stalinistisch-kommunistischen Milieus, aber gleichzeitig auch von Teilen des neonazistischen Mileus für Nordkorea auffällig. So produzierte etwa der neonazistische „Kampfbund Deutscher Sozialisten“ (KDS) ganze „Solidaritätsplakate“ für nordkoreanischen Vorbilder. Der Kreis schließt sich wieder, wenn man sich erinnert, das sowohl Hisbollah als auch Hamas in ihren Raketen, mit denen sie zivile Ziele in Israel angreifen mit dem erklärten Ziel, so viele Juden wie nur irgendmöglich zu ermorden, auch Bestandteile aus nordkoreanischer Produktion verwenden.

 

Foto: Plakat des neonazistischen KDS

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 20 Juni 2013