Hurra: Der Russe kommt!

Hurra:

Der Russe kommt!




von Gerrit Liskow

Eine Woche nach „Euromaidan“, also der Eskalation der Ukraine-Krise, hat die deutsche Außenpolitik alle ihre wesentlichen Ziele bereits erreicht: In Kiew ist mit tatkräftiger Unterstützung der Neo-Faschisten von der Svoboda-Partei ein pro-„europäisches“ Satrapen-Regime installiert; ein Ergebnis, mit dem sowohl Berlin wie dessen Filiale in Brüssel sehr gut leben können und leben werden.

Das Kiewer Regime plaudert, da ihm die Behörde am Werderschen Markt zum Amtsantritt anscheinend das aktuelle Phrasenlexikon der Brüsseler Beamtendiktatur geliefert hat, so fröhlich von „Zivilgesellschaft“, „Bürgerbewegung“ und „mehr Europa“, dass es sogar den Konsumenten des deutschen Staatsfunks verständlich ist; sowie diesem halbamtlichen, treudeutschen „Nachrichten“-Magazin, das vermutlich auch im ersten Hitler-Kabinett keine Nazis entdeckt hätte, sondern nur aufrechte deutsche Sozialisten.

Ja, liebe Leserinnen und Leser, so ist das: Die Angelegenheiten der VEB Deutschland AG sind bei der deutschen Sozialdemokratie gut und sicher aufgehoben. Fast scheint es, als ob Muttis Vizekanzler sich als jemand erweisen sollte, der zu höherem Geschäft berufen ist; immerhin stehen auch 2017 in Germany wieder Betriebsratswahlen an.

Angesichts der Clique, die nun mit tatkräftiger deutscher, pardon: "europäischer" Unterstützung in Kiew am Ruder sitzt, mag es zwar den Anschein haben, als ob der Unterschied zwischen dem deutsch-demokratischen und dem ukrainisch-nationalen Sozialismus nicht so groß ist, wie man sich und anderen seitens beider Flügel der Sozialkleptokratie (also der GroKo aus Steini- und Mutti-Partei) gerne einreden möchte.

Aber das wäre ja zum Glück nur ein Anschein und noch dazu einer, den man in diesem, unserem Land behände zu ignorieren versteht, oder? Es ist der deutschen Außenpolitik schließlich nicht nur die „Demokratisierung“ der Ukraine geglückt, sondern es ist ihr vor allem eines gelungen: den Abstand zwischen Welt und Weltkrieg so sehr zu verkürzen, wie seit dem 8. Mai 1945 schon lange nicht mehr, und das auch noch pünktlich zum hundertsten Jahrestag des Ersten Weltkriegs.

Wird es diesem „wieder gut gewordenen Deutschland“ anlässlich der Krim-Krise also gelingen, einen Automatismus aus internationalen Allianzen und Verträgen in Gang zu setzen, der, einmal angelaufen, durch keine vernünftige Einsicht aufzuhalten sein wird und sich wie in einem katastrophalen Amoklauf entfaltet, als hätte man nichts aus der Juli-Krise des Jahres 1914 gelernt? Oder hat man in Berlin gerade genug daraus gelernt, um es noch einmal zu versuchen?

Es kann an dieser Stelle selbstverständlich nur eine Randnotiz sein, aber das Abkommen von Budapest aus dem Jahre 1994 bestimmt die USA und das Vereinigte Königreich zu Garanten der territorialen Unversehrtheit einer Ukraine, die die teilautonome und bis 1954 russische Krim ausdrücklich einschließt. Und zumindest Großbritannien hat sich als ein Staat erwiesen, der auch wegen einem Stück Papier zu den Waffen ruft; Stichwort: Neutralität Belgiens bzw. Polens, 1914 und 1939 respektive.

Dann wäre es so, dass Berlin schon feiern darf (über eine schöne neue Osterweiterung seines Euro-Imperiums und die runde Sache von 46 Millionen neuen Arbeitskräften für die VEB Deutschland AG) während andernorts noch geschrubbt wird. Und Schrubben könnte in diesem Fall bedeuten, dass auf Wunsch des amtierenden amerikanischen „Friedens“-Nobelpreisträgers für die territoriale Integrität einer Ukraine inklusive Krim gekämpft und gestorben werden müsste. Das wäre dann der „Frieden“, den die „wieder gut gewordene“ deutsche Außenpolitik dem Rest der Welt eingebrockt hat.

Andererseits ist nicht damit zu rechnen, dass man in Brüssel oder Berlin nein sagen würde, wenn sich die beiden Westalliierten, vermeintlich für die Sache der Ukraine, tatsächlich aber bloß für „Mehr Europa“ (und wir wissen alle, wem das nützt), ins Zeug würfen. Nicht, dass ein Mr Kerry, dessen direkter Vorgesetzter oder dieser putzige Willy aus Whitehall es dem Werderschen Markt besonders schwierig gemacht hätten, sich in den Sack stecken zu lassen.

An den außenpolitischen Zielen Germanys, daran sei aus dem bereits erwähntem, gegebenen Anlass noch einmal erinnert, hat sich in den letzten hundert Jahren nichts Wesentliches geändert: ein oder zwei freie Hände in Europa und einen Vasallenkordon um sich vor „dem Russen“ zu schützen.

Man sehe sich vor diesem Hintergrund das Septemberprogramm der Obersten Heeresleitung aus dem Jahr 1914 an sowie deren Planungen für die Zeit nach dem Frieden von Brest-Litowsk 1917. Dann vergleiche man die damalige Planung mit dem Status Quo in „Youroop“; dachte man seitens der Siegermächte tatsächlich, die Sache wäre mit der Abschaffung Preußens und der Konferenz von Potsdam erledigt?

Das Septemberprogramm von 1914 sah für den Fall eines „Blitzsiegs“ an der Marne eine Freihandelszone und ein paar sogenannte Vasallenstaaten entlang der Atlantikküste vis-à-vis Großbritannien vor. Der Vertrag von Brest-Litowsk postulierte pro-germanische Regierungen von Finnland bis an den Fuß des Kaukasus um Russland im Zaum zu halten. Ersteres Ziel scheint mit der EU bereits mehr als erfüllt. Zweiteres könnte Berlin dadurch angehen, dass es Whitehall und Washington für seine Zwecke einspannt.

An den Zielen deutscher „Europa“-Politik hat sich von Willem Zwo über Adolf Eins bis Genosse Steinmeier nur wenig geändert. Ein deutscher Klientenstaat in der Ukraine war und ist Dreh- und Angelpunkt der europäischen „Raumordnung“. Zum Dank für ihre nationale Souveränität ließ die Kooperationsbereitschaft bestimmter ukrainischer Milieus in den Jahrzehnten nach 1917 aus deutsche Sicht meist nichts zu wünschen übrig.

Der lange Schatten der unheiligen Allianz Berlin-Kiew sitzt heute in Form der neofaschistischen Svoboda-Partei mit vier Ministern (darunter dem ukrainischen Vize-Premier) in der Regierung der Ukraine, zur Freude der uffjekjlärten Milieus von taz bis WAZ und Spiegel bis Focus, von wegen „mehr Demokratie wagen“ und so. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass man sich angesichts der deutschen „Linken“ wundert, ob der Faschismus nicht doch die Fortsetzung des Sozialismus mit anderen Mitteln war.

Nun ja, es muss nur noch die Krim, dieses Kronjuwel des russischen Reichs, unter die „europäische“ Fuchtel geraten. Werden die USA und Großbritannien dem wieder gut gewordenen Deutschland seinen seit langem gehegten Wunsch erfüllen? Oder denken Sie wirklich, es ginge in Kiew um „mehr Zivilgesellschaft“, in Brüssel um „mehr Europa“ und in Berlin um „mehr Demokratie“, liebe Leserinnen und Leser?

 

Foto: Halbinsel Krim im Schwarzen Meer (Foto: Wikimedia Commons)

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Sonntag, 02 Mrz 2014






"sowohl Berlin wie dessen Filiale in Brüssel" Müsste es nicht umgekehrt heißen?;-) Ansonsten riecht´s da verdammt nach Jugoslawien 2.0....



Entweder Satire oder übler Schwachsinn (dann von einem Putin-Lover), das nur zum Thema Autokratie, angewandter Faschismus und kalten Krieg wieder herbei zitieren. Haolam - quo vadis????

 



eine miese Buettenrede zum Rosenmontag!



Aua, ich dachte immer: mehr Information führt zu besserem Einblick in die Geschehnisse.

Das war wohl nichts, dank Internet wird es schlimmer und nicht besser.



Wer als Widerrede zu solch üblem Unsinn nicht in der lage ist, den Kurzbeitrag (die Diskussion) von mir zu veröffentlichen, disqualifieziert sich selbst, liebes Haolam. Irgendwie seit ihr auf dem Putin-Auge blind, welchen "Narren" habt ihr nur an dieser in der Tendenz faschistoiden Militär-Autokratie des neuen Zaren gefressen? grübel, grübel ...

 

[Gar keinen. Wir hatten heute nur einige Probleme im Kommentarbereich aufgrund ungewöhnlich vieler Spameinträge in der Warteschleife. Red.]

 



@ bernard

...in the beginning on €-maidan were THE V-Klitschko-eys ;-)



Danke für die Antwort, aber mein "SPAM" datiert schon vor zwei Tagen.

laila tov

 



Viele NEBENSACHEN wie im Aufsatz sind sicher so richtig zu bedenken, - aber nicht auch, daß die BRD-EU nicht  so ganz mit dem DEUTSCHEN REICH gleichzusetzen ist . . .

Immerhin ist es das  KGB-istische, weit mehr antisemitische RUSSLAND mit seinem KGB-konditionierten Fachmann an der Spitze, der in nazi-MÜNCHEN-1938er Manier, also  VÖLKISCH BEGRÜNDET, seine VOLKS-RETTUNG und Expansionismus  be-gründet. - Anscheinend ist bei einem Teil der JUDEN, wie bei vielen anderen, vor

lauter anti-deutschem "Antifaschismus" statt Antinazismus das Bewußtsein um den linken und speziell pro-sowjetischen Antisemitismus, ebenfalls wie der islamische und nazideutsche, auf Basis der  WELTVERSCHWÖRUNGS-"Protokolle d.W.v. Zion"-PROPAGANDA  verdrängt worden, - wenn es denn  je, wie "die Protokolle" selbst und damit der besonders im Nahen Osten "lebendige Geist Hitlers" ( Hassada ben-Itto in "Die Protokolle ...; Anatomie ...") trotz all der islamische Hetze zu Bewußtsein gekommen ist. - Deshalb :

  "I n f o r m a t i o n s"k r i e g  war schon immer die STÄRKE des K G B ! - Ungefähr so ziemlich alles, was den Westen unterstellt weird und von den ANTIWESTLICHEN, Antiamerikanern und Antizionisten wie Antisemiten g e g l a u b t oder sonstwegen freiwillig verbreitet wird !

 REALE WELT"VERSCHWÖRUNG": MOSKAUS GEHEIMOPERATIONEN IM KALTEN KRIEG . . . mit nachhaltigen & massenpsychologischen DAUERWIRKUNGEN bis heute auch in westlichen "KÖPFEN" !
Thomas PANKRATZ : „Das Schwarzbuch des KGB 2." http://www.buchhandlung89.de/Das-Schwarzbuch-des-KGB-2...
Der nachrichtendienstliche Apparat gehört als tragende Säule zum hoch- wie post-stalinistischen Unterdrückungssystem der UdSSR. Das Selbstbewusstsein der meisten noch lebenden KGB-Spione  w i e  P U T I N ist indes ungebrochen, frei von jeglichem Selbstzweifel.
Die rund 160 Seiten, die alleine dem Nahen Osten bis zum Beginn der 1990er Jahre gewidmet sind, liefern aufschlussreiche Hintergrundinformationen selbst zu den jetzt aktuellen Konflikten rund um ISRAEL, den I r a n, Irak und S y r i e n. Die Erfolge, aber auch die Fehlschläge sowjetischer Geheimdienstoperationen im arabischen Raum und im Mittleren Osten lesen sich phasenweise spannender als ein Kriminalroman.

. . . "Der Kalte Krieg kann in der Dritten Welt gewonnen werden" - so entschied das Politbüro der KPdSU und übertrug dem Komitee für Staatssicherheit (KGB) . . . Die schon bekannten Ereignisse dieser Zeit werden unter Einbeziehung der Aktivitäten des KGB teilweise neu bewertet.

Die geheimen Informationen aus dem Geheimdienst-Archiv hatte der Co-Autor des Buches, KGB-Oberst Wassili Mitrochin, welcher zwischen 1948 und 1972 dem sowjetischen Nachrichtendienst angehörte, beschafft, bevor er 1992 zu den Briten übergelaufen war. Für viele ist es unvorstellbar, daß Mitrochin bereit war, 20 Jahre seines Lebens für eine Sache zu opfern, an die er leidenschaftlich glaubte.
So verweisen die von Mitrochin besorgten Kopien aus dem KGB-Archiv auf Dutzende „aktive Maßnahmen" in der Dritten Welt, die von verdeckten Medienmanipulationen bis zu Attentaten und organisierten Revolutionen reichen.
Dem Leser wird rasch klar, welchen enormen Wert der KGB auf die Desinformation legte und dass er damit in der Regel auch Erfolg hatte. In der Tat gehörte der sowjetische KGB jahrzehntelang zu den einflussreichsten Nachrichtendiens-ten der Welt. . . . .

KOMMT EUCH DAS BEKANNT VOR: >
So genehmigte das Politbüro dem KGB, in der „Uigurischen Autonomen Region Sinkiang" einen Separatisten-Aufstand vorzubereiten. Die vom KGB finanzierte Zeitung „Stimme Ostturkestans" rief die Uiguren auf, „sich gegen den chinesischen Chauvinismus zusammenzuschließen" und einen „unabhängigen freien Staat" auszurufen. Dieser Nadelstich ging auf den sowjetisch-chinesischen Grenzkonflikt im Jahr 1969 zurück. Seitdem führte der KGB einen psychologischen Krieg gegen China.

Im vorliegenden Band analysiert der britische Geheimdienst-Experte Christopher Andrew in Zusammenarbeit mit dem Ex-KGB-Archivar Mitrochin die sowjetischen Geheimdienst-Aktivitäten in Afrika, in Asien und in Südamerika.

 



P.S.:

Ach ja: 

1.) Und  den WILLEN  des UKRAINISCHEN  VOLKES  zu übergehen oder auf  fschisten zu reduzieren ist ja wohl das Letzte.

2.)  Eine  Gruppe  jüdischer ukrainischer Intellektueller sollen  einen offenen Brief ( an Moskau ?) geschrieben haben, demnach sie die  "antifaschistische" Propaganda MOSKAUs samt der von dort unterstellten starken Verbreitung des Antisemitismus in der UKRAINE als verlogen brabndmarken !

Unterschlagt Ihr das ?



Endlich seid Ihr aufgewacht und seht zumindest das Wesentliche.

Alle Revolutionen (in Libyen, Tunesien, Jugoslavien, Ukraine etc.) haben die Situation für Juden in diesen Ländern verschlechtert, weil judenhassende Islamisten oder Neonazis an die Macht gelangt sind.

Alle diese Revolutionen wurden von Sozialdemokraten (zu denen ich inzwischen auch die CDU zähle) verursacht und unterstützt.

Allerdings stellt die Wurzel allen Übels die Obama-Regierung dar, die die Marschroute allen ihren Vassalen (einschließlich der EU sant Merkel) vorgegeben hat. Indizien: Interview (Stichwort 5 Milliarden $$) und abgehörtes Tonband von Viktoria Nuland.

Putin ist übrigens der einzigste Weltführer, der diesen gefährlichen Trend aufzuhalten versucht.

 

 



@10

Alles klar, Putin hilft den Israelis in allen Lebenslagen, er beliefert auch nicht die Araber mit Waffen und sowieso hält er sich immer an seine Verträge, welche waren das doch gleich????? Meine Herren, wohin sind wir denn da gekommen, war nicht auch Hitler der Sonnenkönig der Menge? Der hat sich auch nie an seine Verträge gehalten!



@10Irrelevant:"(zu denen ich inzwischen auch die CDU zähle)". Alle Parteien im BT sind linksgebürstet. Im "Osten"(DDR) hieß das, der "demokratische Block". hihi..ein Schelm wer Arges dabei denkt.



Unsere Mainstream-Medien und Mainstream-Politiker haben während der Revolutionen in Libyen, Tunesien, Ukraine etc. die Islamisten und Neonazis dort zu „Freiheitshelden“ hochstilisiert und uns als „friedliche Demonstranten“ verkauft, obwohl diese Faschisten nicht mehr, sondern weniger Freiheit für die dortigen Menschen anstreben. Symptomatisch war auch die Berichterstattung über den sog. „Putin-Gegner“ Navalny, die - wie gewohnt - unterschlug, dass dieser ein Neonazi darstellt.


Dagegen ist Putin der einzige Weltpolitiker, der diese Faschisten in Schach hält und die Christen und Juden weltweit beschützt. Dafür hassen ihn unsere Mainstream-Medien und Mainstream-Politiker, die von Islamisten und Nazifreunden gesteuert werden.


Bezüglich der verlogenen Berichterstattung zur Ukraine empfehle ich übrigens die Berichterstattung des Mediums „Klagemauer“.



@11p.p.: Herrjechen, was haben Sie denn gegen unseren Wlado...? ;-)

@13 Irrelevant: Eins zu Null für Sie.... :-)



@13 Was Libyen betrifft ist nicht nachzuvollziehen warum die Nato sich so verhalten hat, aber "Geld stinkt nicht". In Tunesien, Agypten genauso wie im Iran oder in der Türkei ist die Situation anders, die Muslimbrüder in Agypten haben sich erst als die Situation für die "Revolutionäre" gut lief eingeschaltet. Das mit der Ukraine in Verbindung zu bringen geht aufgrund des Islam übehaupt nicht, genausowenig wie Putin ein Bewahrer des Rechts ist. Egal was man über Schwule, Journalisten und Moderatoren denkt, es ist ihr Recht eine eigene Meinung zu haben und dafür geschlagen, eingesperrt oder getötet zu werden geht überhaupt nicht, mit keinem Argument.  



@14 steve Hallo Steve, ich sehe Putin als Diktator, er hat geschickt das Gesetz umgangen und ist wieder Präsident, sind Sie der Meinung, dass das gut für Russland ist? wieso denn? Wer seine politischen Gegner ins Arbeitslager steckt ist sicherlich nicht auf dem Boden des Gesetzes. Auch wenn ich den Auftritt von den Pussy-Girls in der Kirche leicht überzogen finde ist das doch kein Grund die jahrelang ins Arbeitslager zu stecken. Es ist nicht in Ortdnung Schwule durch staatliche Schlägertrupps zu vermöbeln, es ist auch nicht in Ordnung Verträge zu schließen und diese nicht einzuhalten. Ich kiann die baltischen Staaten verstehen, die haben Angst, dass sie die nächsten auf der Liste sind, bei ihnen gibt es genauso ca. 30 % Russen wie in der Ukraine, wollen wir uns an dem ein Beispiel nehmen? Dann können wir ja wieder unsere Nachbarländer besuchen und den "Anschluss" proklamieren, ich dachte diese beschissene Zeit wäre glücklicherweise vorbei. Alles klar? Putin als Schützer der Christen, ........ das kann ich nicht schreiben.



@ Ploppa, Peter

Ich bin generell dagegen, dass Russland UND der Westen Waffen an islamistische Herrscher liefern, weil diese Waffen irgendwann gegen uns (USA + EU samt Israel) gerichtet werden könnten.

Komischerweise erwähnen Sie aber nur die Waffenlieferungen Russlands, nicht aber die Waffenlieferungen der USA und der EU an arabische und muslimische Staaten.

 

Der Westen hätte China und Russland schon vor Jahrzehnten (mit Investitionen und Subventionen) bestechen müssen, keine Waffen an diese Staaten zu liefern.



@17 irrelevant

Stimmt, habe ich aber nur nicht erwähnt weil es in diesem Fall uninteressant ist. Ich bin auch gegen die Waffenlieferungen der USA, EU, China und wie sie alle heißen, es bringt nämlich den Menschen nichts, nur den Gewalttätern.

Ich finde die Waffenlieferungen aus Deutschland (z.B. an Saudi Arabien) genauso widerwärtig aber man wird mir sagen die müssen sich gegen den Iran verteidigen. Besonders widerwärtig sind die Landminen, aber das Problem fängt doch schon damit an, dass die, die diese anwenden verurteilt werden, die die sie liefern schon weniger und über die Produzenten wird nicht geredet. Die Produktion von Landminen müsste schon verboten oder geächtet werden.  

Die Politik der USA ist ein Trümmerhaufen aber daran ist nicht nur Obama schuld auch vorher wurde schon viel Müll produziert.