Noachmal zu Rohani vor der uN: CNNte

Noachmal zu Rohani vor der uN:

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Hassan Rohani, das stets freundlich wirkende Aushängeschild einer klerikalen Tyrannei, die sich Islamische Republik schimpft, hat, scheint’s, ein Problem, sich verständlich zu machen. Dementierte er kürzlich, auch nur einem Juden Neujahrsgrüße getwittert zu haben, widersprach mit Michael Lüders prompt der allergrößte Nahost-Experte, den Deutschland derzeit zu bieten hat:

“Die Neujahrswünsche, die er übermittelt hat zum jüdischen Neujahrsfest, stammen eindeutig von ihm [..].”

Nun hat Hassan Rohani in einem Interview mit CNN den Holocaust geleugnet – doch was macht der “Nachrichten”-Sender daraus? “Iran’s new president: Yes, the Holocaust happened”. Zurecht ist die staatliche Fars News Agency (FNA) entsetzt und schreibt, “American news channel CNN fabricated the remarks made by Iranian President Hassan Rouhani”.

Tatsächlich hat Hassan Rohani erklärt, “I am not a historian and historians should specify, state and explain the aspects of historical events”, oder, wie die Tehran Times übersetzt, “I am not a historian, and that when it comes to speaking of the dimensions of the Holocaust it is the historians that should reflect on it”. Kurzum: Hassan Rohani weiß nichts von einem Holocaust.

Wer aber die Einzigartigkeit dieses von Deutschen und deren Helfershelfern an Juden begangenen Verbrechens zur Debatte stellt, dessen Dimensionen von Historikern diskutiert sehen will, leugnet es. Und in dieser Disziplin ist Hassan Rohani nicht allein. Auch sein Außenminister Javad Zarif erzählte jüngst etwas, das die gewohnt kritische Klasse in ein “positives Signal” umdeutete:

“Wir verurteilen das von den Nazis verübte Massaker an den Juden. Und wir verurteilen das von den Zionisten verübte Massaker an den Palästinensern.”

Es gab und gibt keine Pläne zu einer Endlösung der Palästinenserfrage, keine von “Zionisten verübte[n] Massaker an den Palästinensern”, die deren Vernichtung zum Ziel hatten oder haben. In Israel wächst der Anteil der arabischen Bevölkerung schneller als jener der Juden an der gesamten Bevölkerung, in den umstrittenen Gebieten und in Gaza leben “Palästinenser” länger als etwa Bulgaren.

“Die Gleichsetzung der zum ‘Massaker’ verharmlosten Shoah mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern müsste selbst nach Definition der EU als blanker Antisemitismus gelten”, kommentierte Stephan Grigat im österreichischen Standard vom 16. September. Nichts anderes gilt für Hassan Rohanis jüngste Äußerungen. Wer daraus ein “Yes, the Holocaust happened” strickt, spinnt.

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 26 September 2013






"....mit Michael Lüders prompt der allergrößte Nahost-Experte,.." Es gibt keine sogenannten "Nahost-Experten". Das was da unten abgeht kann kein westliches Hirn wirklich schnallen.