AgitProp-Gag: Teheran stellt (erneut) richtig

AgitProp-Gag:

Teheran stellt (erneut) richtig




Mit einem Beitrag unter der Überschrift “Iran Readies Offer to Limit its Nuclear Program” nährte das Wall Street Journal am Mittwoch Spekulationen, das Regime in Teheran könne sich zu einem Einlenken im Streit um sein Kernwaffenprogramm bewegen lassen.

“In an opening salvo in the negotiations, Tehran is expected to offer to stop enriching uranium to levels of 20% purity, which international powers consider dangerously close to a weapons-grade capability.

Iran is also expected to offer to open the country’s nuclear facilities to more intrusive international inspections, the officials said. And Iran is considering offering the closure of an underground uranium-enrichment facility near the holy city of Qom [..].”

Der westliche Offizielle, auf den sich die Zeitung beruft, scheint freilich die eigenen Wünsche nicht mit der Realität abgeglichen zu haben. Wie schon so oft in den vergangenen Tagen sieht das Regime in Teheran sich jedenfalls genötigt, dementierend die Dinge richtigzustellen:

“Chairman of the Iranian parliament’s National Security and Foreign Policy Commission Alaeddin Boroujerdi strongly rejected western media reports claiming that Tehran plans to raise a proposal during its upcoming talks with the six world powers on the closure of its Fordo uranium enrichment facility in return for the annulment of sanctions.”

Damit dürfte auch ein angebliches Angebot der Islamischen Republik, auf 20 Prozent angereichertes “überschüssiges” Uran an Drittstaaten zu liefern, vom Tisch sein. In der Anlage in Fordo wird Uran auf 20 Prozent angereichert, “and the facility is in full operation”.

Wenn aber auch angesichts “überschüssigen” Urans an eine Einstellung des Betriebs der Anlage niemand auch nur denkt, liegt auf der Hand, daß Fordo keinen irgendwie zivilen Zwecken dient. Es ist nicht Zeit für nutzlose Gespräche, sondern für die Anwendung von Zwang.

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 11 Oktober 2013