Irans Atomwaffenprogramm: Genfer Erfolge?

Irans Atomwaffenprogramm:

Genfer Erfolge?




In diesen Tagen treffen in Genf sich Vertreter der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland einer- und Repräsentanten des Regimes in Teheran andererseits, um erneut über dessen Kernwaffenprogramm zu verhandeln, dessen Fortschritte nicht nur Israel mit Sorge erfüllen.

Der erste Tag des zweitägigen Treffens soll, wird gemeldet, erfolgreich verlaufen sein. Da aber über Gesprächsinhalte Stillschweigen vereinbart wurde, kann man solchen Verlautbarungen zwar glauben, kann ihnen aber auch mißtrauen. Was durchsickert, das klingt jedenfalls nicht unbedingt positiv.

Danach hat die Islamische Republik Iran nämlich davon abgesehen, zum Gesprächsbeginn die Urananreicherung zu beenden, wie das die Resolution 1696 des UN-Sicherheitsrats eigentlich verlangt. Freude machte aber offenbar, daß die Perser ein paar tolle Powerpoint-Folien vorbereitet hatten.

“Die Atomgespräche in Genf begannen mit einer halben Stunde Verspätung – und mit einer Überraschung. Das iranische Verhandlungsteam präsentiert seinen Vorschlag in einer 60 Minuten dauernden Powerpoint-Präsentation mit dem Titel ‘Das Ende einer unnötigen Krise, das Eröffnen neuer Horizonte’.”

Und das war es denn eigentlich schon. Ein paar Folien und eine Gesprächsführung in englischer Sprache sind aber kaum etwas, das als Fortschritt in der Sache, um die es schließlich geht, bezeichnet werden kann. Auch die Fortsetzung der Gespräche ist kein Erfolg, reichert Teheran derweil weiter an.

Doch genau darauf wird es hinauslaufen: auf eine Vertagung. “The controversial discussions were decided not to be made in this round (of talks)”, erklärte denn auch Seyed Abbas Araqchi, stellvertretender Außenminister der Tyrannei in Teheran. Und das ist die eigentliche Nachricht.

Einmal mehr stehen Nebensächlichkeiten im Mittelpunkt dadurch zur Farce werdender Gespräche. Daran ist nichts neu, noch ist es Grund zu Freude. Den Mullahs wird wieder Zeit eingeräumt, ihr Rüstungsprogramm fortzusetzen. Aber immerhin, man spricht jetzt englisch. Welch Fortschritt.

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Samstag, 19 Oktober 2013