Yad Vashem ehr Ägypter als „Gerechten unter den Völkern“

Yad Vashem ehr Ägypter als „Gerechten unter den Völkern“




Die Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem hat den ehemaligen ägyptischen Arzt Mohamed Helmy und die Deutsche Frieda Szturmann als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Die beiden hatten während der Nazi-Zeit eine vierköpfige jüdische Familie versteckt.

Trotz eigener Verfolgung durch die Nationalsozialisten habe Helmy sich gegen die herrschende Politik ausgesprochen und sein Leben für seine jüdischen Freunde riskiert, heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite von Yad Vashem . Als die Deportationen begannen, versteckte der Arzt die 21-jährige Anna Boros, später Gutman. „Ein guter Freund von uns, Dr. Helmy, versteckte mich in seiner Hütte in Berlin-Buch vom 10. März 1942 bis zum Ende des Krieges. Seit 1942 hatte ich keinen Kontakt zur Außenwelt. Die Gestapo wusste, dass Dr. Helmy unser Hausarzt war und sie wussten, dass er eine Hütte in Berlin-Buch besaß“, schriebt Anna Gutman nach dem Krieg.

 

 

Foto: Gedenkstätte Yad Vashem (Foto: Yad Vashem)


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 30 September 2013