Wider die Menschenverachtung von Abbas und der „Palästinasolidarität“: Right to Resettlement

Wider die Menschenverachtung von Abbas und der „Palästinasolidarität“:

Right to Resettlement




“Deutschland”, so ein Ergebnis der letzten Volkszählung, “fehlen 1,5 Millionen Einwohner”. Dennoch versetzte jüngst eine Forderung des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen die deutsche Politik in einige Aufregung :

“The United Nations refugee agency is talking to Germany about resettling up to 10,000 Syrian refugees, UNHCR spokesman Adrian Edwards said on Tuesday.”

Das Innenministerium in Berlin zeigte sich “überrascht” und zweifelte die genannte Zahl an. Darüber hinaus schien es gar nicht erfreut, ob des bloßen Gedankens daran, Gewalt- und Kriegsopfern die Chance, ein neues Leben aufzubauen, einzuräumen.

“Deutschland habe bereits Ende März die Aufnahme von 5.000 Flüchtlinge in Aussicht gestellt. Von einer Ausweitung sei des Kontingents sei nichts bekannt.”

Die Worte des UNHCR-Sprechers führen gleichwohl nicht nur Deutschland, sondern auch und erneut anschaulich die doppelten Standards vor, mit denen Flüchtlinge oder Vertriebene von den Vereinten Nationen behandelt werden.

Der Konflikt in Syrien ist kaum zwei Jahre alt, doch schon denken die Vereinten Nationen an resettlement, was für die potentiell davon Betroffenen angesichts der ungewissen Zukunft Syriens duchaus keine schlechte Option darstellt.

Resettlement nämlich schließt die Integration in die aufnehmenden Gesellschaften ein, Flüchtlinge bleiben nicht Flüchtlinge mit nur eingeschränkten Rechten, sondern sie sollen Bürger werden mit gleichen Rechten, eben Teil der sie aufnehmenden Gesellschaft(en).

Geht es um “Palästinenser”, ist an resettlement nicht zu denken. Viele von ihnen, die sich daher noch heute als “Flüchtlinge” sehen, sind, da dort geboren, wo sie leben, tatsächlich keine – sie haben diesen Status geerbt und können ihn vererben.

So kommt es, daß heute noch nicht einmal alle in von “Palästinensern” kontrollierten Gebieten lebenden “Palästinenser” als vollwertige Untertanen der Hamas- bzw. Fatah-Tyrannei gelten, es “Flüchtlingslager” für “Palästinenser” in “Palästina” gibt.

Im Libanon geborenen “Palästinensern” bleibe daher, klagt selbst der frühere UNRWA-Chef John Ging, “ein eindeutiger rechtlicher Status verwehrt”, sie würden an den Rand gedrängt und diskriminiert, hätten kaum Aufstiegschancen.

“Sie haben nur begrenzten Zugang zu Basisleistungen wie medizinischer Versorgung und Sozialhilfe. Außerdem bleiben ihnen zwanzig wichtige Berufsfelder verschlossen, darunter juristische, medizinische und Ingenieurberufe.”

Stimmt John Gings Problembeschreibung, ist er doch dessen Teil, wie bereits 2009 James G. Lindsay, ein ehemaliger UNRWA-Mitarbeiter, analysierte :

“[R]ather than redirecting UNRWA’s energies toward resettling Palestinian refugees, the assembly has sought to maintain the agency’s focus on providing services to them ad infinitum.”

Das Ziel dieser Behandlung von “Palästinensern” ist kein Geheimnis : Sie und ein ihnen angeblich zustehendes “right of return” werden mißbraucht als Kanonenfutter gegen Israel. “We refuse to talk about the resettlement of the refugees”, erklärte Terrorist Yassir Arafat 1999.

Und Abu Mazen, sein auch als Mahmoud Abbas firmierender Nachfolger als “Palästinenserpräsident”, bekräftigte ein Jahr später, “we made it clear to the Israelis [..] that the Right of Return means a return to Israel and not to the Palestinian state.”

Und so war es denn auch nur folgerichtig, lehnte Abu Mazen im Januar die Aufnahme aus Syrien flüchtender “Palästinenser” in Ramallah ab :

“The Palestinian president said he has rejected a conditional Israeli offer to let Palestinian refugees in war-torn Syria resettle in the West Bank and Gaza, charging it would compromise their claims to return to lost homes in Israel.”

Das bringt die Menschenverachtung des “Palästinenserpräsidenten” schön auf den Punkt. Vom Haß auf die jüdische Demokratie getrieben, lehnt er die Aufnahme von “Palästinensern” ab, der Israel zu den Bedingungen des UNHCR die Zustimmung erteilt hätte.

Zwar scheiterte UNHCR-Sprecher Adrian Edwards an deutschem Unwillen, dennoch könnte sein Vorschlag Anlaß dafür sein, über ein Ende der Ungleichbehandlung von “Palästinensern” durch “Palästinenser” und deren vermeintliche Freunde nachzudenken.

“Palästinenser” verdienen ein right to resettlement, nicht ein verlogenes und ohnehin nicht friedlich einlösbares “right of return”, das einzig dem Haß auf Israel entspringt.

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Sonntag, 16 Juni 2013