Sind Judäa und Samaria wirklich der Grund - oder nur der Vorwand? Terror kennt keine Grenzen

Sind Judäa und Samaria wirklich der Grund - oder nur der Vorwand?

Terror kennt keine Grenzen




von Emily Amrousi., Israel haYom

Wie tröstlich ist die Illusion, dass alles auf die umstrittenen Gebiete Judäa und Samaria begrenzt ist. Jedoch in der Realität beschränkt sich der Terror nicht darauf; es gibt keine festen Linien. Der Terror erkennt keine Grenzen an, weder rote noch grüne Grenzlinien. Aber die großen Mainstream Medien vertuschen alle Beweise, dass sich dies so verhält.

Hier ist ein kleiner Test: Haben Sie von den Terrorangriffen gegen Juden in Zentralisrael gehört? Gerade erst in der vergangenen Woche wurden dort die Windschutzscheiben von etwa 10 Wagen zerschmettert. Familien, die ihre Kinder zu Veranstaltungen nach der Schule gefahren haben, oder die vom Einkaufen aus dem Supermarkt zurückkehrten, erlebten, dass Ziegelsteine gegen ihre Autos geschleudert wurden. Haben Sie irgendwelche Meldungen gehört, wonach ein zehn Jahre alter jüdischer Junge aus Lod auf dem Heimweg von der Schule von einer Gruppe arabischer Teenager so geschlagen wurde, dass er ein blaues Auge erhielt. Haben Sie auch nur eine Kurzmeldung darüber gehört, dass eine Gruppe jüdischer Schulkinder eine Einkaufszone verlassen musste, weil eine Gruppe Araber sie mit Gewalttätigkeiten, Spucken und Flüchen angriff? Versuchen Sie sich vorzustellen, was in den Medien los wäre, wenn es sich ethnisch umgekehrt verhalten hätte.

Lassen wir einmal den Terror in Judäa und Samaria beiseite, der Furcht in verschiedenen Graden verbreitet (diese Woche wurden unter anderem Feuerbomben gegen einen Bus voller Kinder in Samaria geschleudert. Aber das ist nichts, das berichtet wird.) Tun wir so, als wäre der Terror gegen Judäa und Samaria keine Zeitungszeile wert. Tun wir so, als wäre der Hinterhalt durch Felsbrocken schleudernde Araber auf die Zugangsstraßen zu ruhigen Gemeinden bedeutungslos. Aber wie verhält es sich mit den schrecklichen Angriffen gesetzloser Beduinen gegen die Anwohner der Gemeinde Retamim im Negev? Hier nur einige Beispiele aus den vergangenen Tagen: Felssteine wurden gegen Frauen und Kinder geschleudert, Autos wurden in Brand gesteckt, ein Ehepaar wurde mit einem Brecheisen angegriffen, gewalttätige Angriffe fanden gegen jüdische Bauern in ihren Feldern statt, und eine Reihe von Terrorangriffen wurde entlang der Straßen versucht. Das geschah alles im Negev.

Und was ist mit den Brandbombenanschlägen am vergangen Dienstag gegen ein Haus auf dem Scopus Berg, nicht weit von der hebräischen Universität in Jerusalem? Haben Sie irgendetwas darüber gehört? Wie verhält es mit dem rassistischen arabischen Graffiti an den Wänden einer Synagoge in Beit Safra im Zentrum von Jerusalem? Und mit dem auswuchernden Vandalismus gegen die Grabsteine auf dem Ölberg? Und wie verhält es sich mit der Ha’ohel Synagoge in Bat Yam, die im vergangenen Monat vier Mal angegriffen wurde, wobei Swastikas auf die Wände gesprüht und Türen zerstört wurden? Und die nationalistisch motivierten Brandstifter in den Wäldern in Armon Hanatziv? Haben Sie davon irgendetwas gehört?

Am vergangenen Dienstag wurden Felssteine gegen den israelischen Zug bei der Ramle Station geschleudert. Zwei Studenten der Universität von Tel Aviv wurden leicht verletzt, als die Windschutzscheiben zerbrachen, wobei überall Splitter herumflogen. Wenn sie über diesen Angriff in den Medien gehört haben, dann verdienen Sie eine Medaille.

Hier ist ein weiteres Ereignis: Vor mehreren Tagen wurden zwei israelische Araber angeklagt, weil sie versucht hatten, eine jüdische Familie bei Nahariya zu verbrennen. Sie bereiteten eine Brandbombe vor, versteckten sich am Rand der Straße im westlichen Galiläa und warfen die Bombe auf einen Wagen, der zur jüdischen Gemeinde Tal-El abbog. Dann rollten sie einen brennenden Reifen auf die Straße. Alle Medien wurde vom Justizministerium informiert. Alle Medien entschieden sich, dies zu ignorieren. Sogar die arabischen Bewohner von Shfaram, die sich in Mekka mit Agenten der Hisbollah getroffen haben, um diesen über einen längeren Zeitraum hinweg geheimdienstliches Material zu übergeben, erhielten weniger Sendezeit als die Wettervorhersage.

Und dann vergleiche man dies mit den Berichten über jüdischen “Terror” — den price-tag Vergeltungsangriffen, die abzulehnenden Vandalismus gegen arabisches Eigentum begehen, was nach den Maßstäben israelischer Medien gleichbedeutend mit 9/11 ist. Jeder weiß, dass die Hotline bei der rassistische Taten gemeldet werden können, die kürzlich von der Justizministerin Tzipi Livni eingerichtet worden ist, nicht für Taten gemeint ist, die durch Araber begannen wurden. Das Neusprech Wörterbuch lehrt, dass das Wort “Terror” nur Taten von Personen meint, deren Mutter jüdisch ist. Auf der anderen Seite lautet die Definition einer Tat, die von einer Person begannen wurde, deren Mutter nicht jüdisch ist, “Fliegende Gegenstände” oder “Unfug” oder eine “Metapher für Widerstand”.

Gleichgültigkeit gegenüber dem Terror gegen die Siedler ist seit langem einer der Grundpfeiler der israelischen journalistischen Ethik. Nun überzieht der Terror auch den Rest des Landes. Und die Bestrebungen in Europa zur Kennzeichnung jener Produkte, die in den Siedlungen hergestellt werden, was israelische Medien mit Wohlwollen betrachtet haben, wird sich ebenfalls nicht auf die grüne Linie beschränken. Alle israelischen Exporte sind in Frage gestellt.

Terror-Organisationen haben verstanden, wie der Mechanismus funktioniert: Die rassistisch motivierten Mordanschläge von den Bergen Judäas bis nach Galiläa, vom Negev bis ins israelische Kernland werden durch das Schweigen der israelischen Öffentlichkeit möglich gemacht. Zuerst ging es gegen die Siedler – und die anderen haben sich nicht dagegen gewandt.

 

Übersetzt von Renate - für unseren Partnerblog Aro1.com - Foto:

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 20 Juni 2013






Die PERMANENZ der ÜBERGRIFFE sind nichts anderes als der AUSDRUCK eines uralten Hasses, der zwischen den Nachfahren Ishmales und Jakobs herrscht. Die tiefsitzenden Verletzungen durch die Jahrhunderte haben zu Verhärtungen in beiden Linien geführt. Ausserdem bleibt der Gutes desm besseren Feind. Die Dauererfahrung dieser Zurücksetzung sind Neid bis Wut aufgrund dieses scheinbar unüberwindbaren Faktums. Es ensteht eine Haltung des Stolzes aus dem "geduldigen Widerstehen". Aber gerade dieser Hochmut kommt einmal mehr vor dem Fall ... vor dem Verfall. Eine Gesellschaft kann sich SPIRITUELL nicht für alle ZEIT aus dem "nur DAGEGEN" erhalten. Sie muss zu LEBENSWERT gelangen. Diese WERTVERMITTLUNG kann aus em Koran NICHT kommen und das MATERIELLE, von dem es unglaublich viel gibt, kann den DURST DER SEELE und des GEISTES nicht stillen. Es braucht eine HERZENSVERÄNDERUNG. Diese OP am Herzen kann nur der EWIGE als ERFINDER machen. Und mit ihm diejenigen, denen er dieses "Neue Herz SEINER LIEBE" geschenkt hat. Erst dann kann eine echte Hinwendung ZUEINANDER geschehen im Sinne von "gegenseitigem Respekt". In anderen Worten: "Nehmt einander an wie ihr von Gott angenommen seid zur EHRE GOTTES DES VATERS"! 

Vermutlich findet das aber erst statt, "When Messiah came back!" ... Bis dahin sollten wir nicht ruhn und das uns mögliche tun! So wahr uns der EWIGE SCHÜTZE UND HELFE!



@ TJM:

 

Haben Sie den Kommentar Nr. 3 hier gelesen, wo Sie direkt angesprochen und etwas gefragt werden:

 

http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=13726

 



@Rambs

Ihre "Frage" an TJM hat ja nichts mit dem jeweiligen Thema zu tun, sondern sieht eher nach Angriff aus.