Das Umschreiben jüdischer Geschichte

Das Umschreiben jüdischer Geschichte




von Dr. Haim Shine, Israel haYom, 27. Juli 2015

Die Krawalle gegen Tisch B’Av einhaltende Juden am Sonntag auf dem Tempelberg können eine sehr aufschlussreiche Einsicht in die Wurzeln des jüdisch-arabischen Konflikts geben. Jeder Geschichtsstudent kann Ihnen sagen, dass der Kampf um den Tempelberg ein Mikrokosmos einer weit größeren Schlacht darüber ist, wem das Land Israel gehört.

Was die Araber angeht, sind Tel Aviv und Beit-El ein und dasselbe; Haifa und Ariel sind nicht zu unterscheiden. Aus taktischen Gründen betonen aber diejenigen, die Freitagspredigten in verschiedenen Moscheen halten, die religiöse Komponente dieses Konflikts, um Jerusalem und den Tempelberg in die vorderste Front zu stellen. Am 7. Juni 1967, als Morchechai Gur, der Kommandeur der 55. Fallschirmjägerbrigade, bekanntlich „Der Tempelberg ist in unseren Händen“ funkte, wollte er sagen, dass eine immense Verantwortung auf unsere Schultern gelegt wurde. Von da an lag es an uns das Land zu behalten. Er sagte uns praktisch, dass wir, wenn wir an unserer Vision festhalten, Entschlossenheit zeigen und unseren Überzeugungen treu bleiben, Erfolg haben würden.

Juden besiedelten das Land und kultivierten seinen Boden lange bevor der Islam aufkam – Hunderte Jahre davor. Sie machten dreimal im Jahr Pilgerreisen nach Jerusalem, machten es zur Grundlage unserer kollektiven nationalen Identität, zum Kern und Herzen, dessen, was wir sind. Wie erhebend war es neulich zu hören, dass eine neue archäologische Entdeckung beweist – jedem, der noch irgendwie Zweifel hegte – dass wir lange vor den islamischen Eroberungen hier waren.

Wenn Sie je das Gefühl haben unsere Wurzeln erkunden zu wollen, nehmen Sie die Bibel und wandern Sie auf einem vielen Wege in Judäa und Samaria. Sie werden bald die eine, die einzige Wahrheit entdecken: Nur die Juden schafften es ihre Verbindung zum Land ihrer Vorfahren zu erhalten. Das Land mag von mächtigen Nationen erobert worden sein, aber sein Boden blieb fruchtlos, bis die Juden sich aus dem Exil sammelten und seine Wüste in grüne Weiden verwandelten.

Selbst während der Jahrhundert in der Diaspora beteten die Juden weiter, sehnten sich nach einer Rückkehr nach Zion, zum Tempelberg. In Polen, Lithauen, den Bergen des Atlas, im Jemen, überall wandten sich Juden nach Jerusalem, wenn sie ihre Gebetet rezitierten; nie verloren sie die Hoffnung. Selbst während sie in Viehwaggons gesteckt und in Todeslager geschickt wurden, die melancholischen Straßen Europas durchzogen, hofften die Juden immer noch, dass der Messias eines Tages kommen und das Land erlösen würde. Unsere Generation hatte Glück, dass sie die letzte „Diaspora-Generation“ und die erste „Ablösungs-Generation“ wurde.

Die Araber sind nicht bereit gewesen sich überhaupt mit der Existenz des jüdischen Nationalstaats abzufinden. Sie sind bereit uns zu ermorden und Wälder in Brand zu setzen, um jegliche Beweise unseres Bandes zu diesem Land zu vernichten. Über die Parolen hinaus wird der wahre Kampf um die Rechte an diesem Land geführt. Unsere Feinde können nicht begreifen, dass die Juden keine Kreuzritter sind und die Araber nicht die moderne Inkarnation der Armee Saladins. Die Führer der palästinensischen Autonomie, die arabischen Knessetmitglieder und die Iraner haben sich zusammengetan, um ihr allumfassendes Ziel zu erreichen die jüdischen Verbindungen zu diesem Land zu kappen.

Erst wenn sie begreifen, dass die Juden hier sind um zu bleiben, einschließlich auf dem Tempelberg, wird Frieden möglich sein. Das ist der Grund, dass wir sicherstellen müssen, dass unser Besitz des Tempelbergs glasklar ist. Jeder, der sein oder ihr Recht an diesem Ort aufgibt, wird sein Recht auf das gesamte Land Israel infrage stellen.

 

Übersetzt von Heplev 

 

Lesen Sie hierzu auch:

 

Zu juristischen/völkerrechtlichen Aspekten:

 

„Israeli Apartheid?“-Woche bei haOlam.de:


Autor: joerg
Bild Quelle:


Donnerstag, 06 August 2015






"Erst wenn sie begreifen,...." Das wird nie passieren, denn "begreifen" setzt etwas voraus. Ich nehme an ich brauch da nicht weiter ins Detail zu gehen.

Wer bitte sagt denn, dass die Machthaber Frieden wollen? Die, die an der Schraube drehen könnten sitzen in Gaza, Ramallah, Beirut, Teheran, Ankara und irgendsoeine IS-Town und wer von denen will Frieden? Die leben doch sehr gut vom Krieg, was die Bevölkerung will interessiert diese Heinis doch nicht. Wenn es sein müsste würden Sie eine alte Steintafel finden auf der steht, dass Mose mit Allah gesprochen hat.




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