Die Mutter eines Soldaten kommentiert und Bon Jovi sing in Tel Aviv: Israel wird nicht davonlaufen!

Die Mutter eines Soldaten kommentiert und Bon Jovi sing in Tel Aviv:

Israel wird nicht davonlaufen!


Wie reagieren die Israelis auf die Terrorweller islamistischer Antisemiten? Die Mutter eines israelischen Soldaten fasst die Stimmung zusammen - und Bon Jovi singt in Tel Aviv: Wir werden nicht davonlaufen.

von Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 7. Oktober 2015

Vor etwas mehr als 4.000 Jahren wurde Abraham geboten seine Heimat zu verlassen und sich auf eine Reise in ein weit entferntes Land zu begeben, von dem Gott versprach, es werde ihm und seinen Nachkommen gehören. In all der Zeit seitdem, ohne Unterbrechung, wussten die Juden, dass Israel der Ort ist, wo sie hingehören. Wir wurden ins Exil geschickt und kamen wieder; erneut ins Exil geschickt und kamen zurück; und wieder ins Exil geschickt und kamen zurück. Nach dem ersten Exil waren wir eigentlich nie weg. In diesem Land gab es, seit die Juden aus Babylon zurückkehrten, bis heute immer Juden.

Einst waren die Juden NUR in Israel, dann die meisten, dann weniger. Einmal mehr gibt es mehr Jude in diesem Land als in jedem anderen in der Welt. Wir wurden die Jahrhunderte über gejagt, verfolgt und schikaniert. Als wir anfingen in größeren Zahlen zurückzukehren, hätten wir mit der kleinen arabischen Bevölkerung in Frieden leben können, wie wir seit Jahrhunderten in ihren Ländern und unter Christen in Europa und andernorts gelebt hatten. Die Pogrome, Kreuzzüge, die Inquisition und den Holocaust wurden nicht von uns angezettelt.

Und wir begannen auch nicht den Konflikt hier im vorisraelischen Palästina. Während dieser Jahre waren Palästinenser alle, die hier lebten – Juden wie Araber. Die Jerusalem Post, die einzige große englischsprachige Zeitung in Israel, hieß ursprünglich The Palestine Post. Wir kämpften einen Krieg, den wir nicht anfingen, wir wollten auch keinen.

Mein Großvater wurde in Polen geboren; seine Familie zog von dort nach Spanien. Er zog in die Vereinigten Staaten, immer auf der Suche nach einem besseren Leben, einem sichereren. Seine Mutter und seine zwei Schwestern starben in Auschwitz. Er kam einmal nach Israel und versprach dann mich nach Israel zu bringen. Er starb, bevor dieses Versprechen erfüllen konnte, aber mein Mann und ich schlossen den Kreis, brachten unsere Kinder in das einzige Land, das ihres war, ist und sein wird.

Wir haben seit 67 Jahren darum gekämpft in Frieden leben zu können. Wir sind beschuldigt worden die Aggressoren, die Besatzer, die Eroberer zu sein.

Letzte Woche stach ein junger Palästinenser auf einen 24 Jahre alten jüdischen Vater zweier Kinder ein und tötete ihn. Er stach auf die jüdische Frau des Mannes ein, die 22 Jahre alt ist. Sie schrie um Hilfe und flehte Leute – Araber – an ihr zu helfen. Die bespuckten sie und sagten ihr sie solle sterben. Ein Jude kam angerannt um zu helfen. Auch er wurde erstochen. Ein zweijähriges Kind des jüdischen Paares wurde ins Bein geschossen, bevor Sicherheitskräfte ankamen und den palästinensischen Terroristen töteten.

Einen Tag später entschied sich noch ein junger Palästinenser Juden zu töten. Er stach auf einen 15-jährigen Jungen ein – und wurde dann von Sicherheitskräften getötet.

Der Präsident und Cheflügner der palästinensischen „Autonomiebehörde“ – Mahmud Abbas – hüllte sich zum Mord an einem jungen jüdischen Paar direkt vor den Augen von vier seiner Kinder am Donnerstag in Schweigen; er schwieg zu den Morden an zwei Vätern und den Einstechen auf einen jüdischen Jungen. So schlimm es auch war, dass er sich in Schweigen hüllte, es wurde von der Tatsache viel schlimmer gemacht, dass er die Mörder LOBTE und forderte, Israel solle verurteilt werden.

Um das noch schlimmer zu machen, verbeugte sich der Idiot von UNO-Generalsekretär vor Abbas und verurteilte Israel. Die Farce, die diese Welt ist, übersteigt das Fassungsvermögen. Eine Mutter und ei Vater werden niedergeschossen und man lobt die Mörder? Was zur Hölle läuft bei diesen Leuten falsch?

Und als Israelis begannen gegen die Terrorwelle zu protestieren und zu fordern, dass eine der stärksten Armeen der Welt das Recht und die Kraft bekommt sie zu verteidigen, kam Israels Linke schwungvoll nach vorne. Eine Frau in Raanana erklärte behaglich, dass sie kein „Ziel“ der Palästinenser war. Ein Mann suggerierte, die Protestierenden seien „rechtsgerichtete Rassisten“.

Offenbar ist, was immer Abbas und Ban Ki-moon haben, ansteckend. Und so hatte es sein können, dass Israel was, was Israel normalerweise als eine der fröhlichsten und besten Zeiten des Jahres ist feiert – einen Monat voller Feiertage und Ferien und Wandern und Zelten und Entspannung – dies mit Wut und Schmerz und Frust tat. Das ist das, was die Araber wollten – heute und in der Vergangenheit. Das ist der Grund, weshalb sie uns vor 32 Jahren am Yom Kippur angriffen und warum sie oft in dieser Zeit versuchen Terroranschläge zu verüben.

Letzte Woche trauerten wir also und kämpften damit nicht in so vielen Emotionen zu versinken. Wir tanzten weniger leicht, sangen lauter und hielten unsere Kinder ein klein wenige fester.

Und dann, vor ein paar Tagen, kam Bon Jovi nach Israel und sang, was er „das Kampflied für Tel Aviv“ nannte – und damit, denke ich, meinte er Israel. Ich glaube, ich kann es zugeben – ich habe kein musikalisches Talent, kann nicht singen. Bei den Liedern, die ich mag, geht es eher um den Inhalt als die Melodie und ich habe noch nie in meinem Leben einen Song von Bon Jovi gehört.

Das ist vermutlich auch peinlich: Die Musik in meinem Leben ist die Musik der Worte. Ich höre Musik in dem, was ich lese und manchmal dem, was ich schreibe. Diesmal, mitten in solch großer Traurigkeit, kam dieser Mann nach Israel und sang … und Israel tanzte auf seine Melodie.

Nein, ich glauben nicht, dass er das Lied für Israel schrieb. Aber er hat definitiv recht – wir laufen nicht davon!

 

Übersetzt von Heplev Foto: Soldat der Zahal beim Morgengebet (Foto: GPO / von http://www.flickr.com/people/69061470@N05 [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

 

 

Die Mutter eines Soldaten kommentiert:

 


Autor: joerg
Bild Quelle:


Donnerstag, 08 Oktober 2015






Bravo Paula für das Statement, bravo Bon Jovi für den Song und die Haltung sich nicht von den Pallys bestimmen zu lassen wo sie auftreten dürfen.

@1pp: moin pp. Und was ich noch sagen wollte, das israel. R´n´R Publikum ist ein sehr dankbares und sachkundiges. Ich war vor kurzem bei einem Joe Bonamassa Konzert in Tel Aviv. Und was soll ich sagen, ich war begeistert von den Crowds und nat. von Bonamassa. Es war ein Happening. ☺☺

@2 steve Moin, moin steve Dazu kann ich nur eines sagen: Hattu tat juut, kriege vor lauter Neid kein klares Wort raus. (Zwinker)

@3pp:moin pp. Neid is Kacke. Den haben andere als wir, zuhauf für sich gepachtet. Düse einfach mal wieder runter. zwincker ;-) PS: " Hattu tat juut" gehabt, mein lieber pp, gehabt...☺☺




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