Während die Medien noch immer von Verurteilung des Terroranschlages in Brüssel

Während die Medien noch immer von

Verurteilung des Terroranschlages in Brüssel




Außenminister Avigdor Lieberman reagierte auf die Nachricht vom Terroranschlag im Jüdischen Museum in Brüssel, bei dem am Samstag vier Menschen erschossen wurden, mit den Worten:

„Der Terroranschlag im Jüdischen Museum in Brüssel, bei dem vier unschuldige Menschen getötet wurden, ist das Ergebnis der antiisraelischen und antisemitischen Hetze, die sich unter anderem in Boykottaufrufen gegenüber Israel und israelischen Produkten, sowie antiisraelischem Verhalten auf der internationalen Bühne und der Annahme automatischer unilateraler antiisraelischer Positionen ausdrückt. Im Lauf der Geschichte hat der Antisemitismus verschiedene Gestalten angenommen, aber die Grundlage ist die gleiche geblieben: Hass gegen Juden, nur weil sie Juden sind, wo immer sie sich auch aufhalten – ob sie in Jerusalem leben, in Tel Aviv, in Ariel, in Hebron, in Brüssel oder auf dem Mars. (…) Die antisemitischen Anschläge vor Kurzem in Kansas, Toulouse und heute Abend in Brüssel sind ein gewaltiges Warnsignal für all jene, die sich – wissentlich oder nicht – an dieser Hetze beteiligen und ein ums andere Mal schnell dabei sind, Israel zu verurteilen und den Aufbau eines Heims für eine jüdische Familie im Land unserer Vorväter vergleichen mit den grausamen und mörderischen Terroranschlägen, die von abscheulichen Antisemiten und Terroristen in Gaza oder in Brüssel verübt werden.“

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu verurteilte den Terroranschlag aufs Schärfste und trauert mit den Familien der Opfer: „Diese mörderische Tat ist das Ergebnis einer permanenten Hetze gegen Juden und ihren Staat. Beschimpfungen und Lügen gegenüber dem Staat Israel können auch weiterhin in Europa vernommen werden, während gleichzeitig Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Mord in unserer Region systematisch ignoriert werden. Unsere Antwort auf diese Heuchelei liegt in der beständigen Verbreitung der Wahrheit und dem anhaltenden Kampf gegen Terrorismus und den Aufbau unserer Stärke.“

Präsident Shimon Peres sprach am Sonntagmorgen mit Maurice Sosnowski, dem Präsidenten des Dachverbands der Jüdischen Organisationen in Belgien und drückte der jüdischen Gemeinschaft sein Mitgefühl aus:

„Wir stehen an Eurer Seite in dieser schwierigen Zeit. Wir teilen Ihre Erschütterung und tiefe Trauer. Wenn wir irgendetwas tun können, bitte zögern Sie nicht und kontaktieren Sie mich direkt. Unsere Gedanken sind bei Ihnen, den Familien und der Gemeinde. Bitte übermitteln sie der ganzen Gemeinde mein Beileid.“

 

Außenministerium des Staates Israel/Büro des Ministerpräsidenten/ Büro des Präsidenten, 24./25.5.14/

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Mittwoch, 28 Mai 2014