Aufklärungsvideo zur Beschneidung: Ärzte äußern sich zur Beschneidung – Kostüm„humanisten“ flippen aus

Aufklärungsvideo zur Beschneidung:

Ärzte äußern sich zur Beschneidung – Kostüm„humanisten“ flippen aus




Die Knesset, das israelische Parlament, hat vor wenigen Tagen einen fünfminütigen Kurzfilm herausgebracht, in dem sich mehrere Fachärzte zum Thema Beschneidung äußern – und auf wissenschaftlicher Grundlage die medizinisch positive Bewertung der Vorhautbeschneidung bei Jungen betonen, und auch auf die religiöse Bedeutung, die die Beschneidung für Juden und Muslime hat, erwähnen. Zu Wort kommenen leitende Fachärzte aus unterschiedlichen auch international renommierten Krankenhäusern – jüdische, wie auch muslimische Ärzte. Sie bestätigen, was zahlreiche klinische Studien bereits seit Jahren immer wieder belegen: Die Beschneidung hat nicht nur keine negativen Auswirkungen im medizinischen Sinne oder auf das spätere Sexualleben, sondern ist ganz im Gegenteil sogar als positiv zu bewerten.

Erwartungsgemäß löste der Film, der an alle Mitglieder des Europaparlaments geschickt wurde, nachdem es, bei sogenannten „Humanisten“, also „Humies“, helle Erregung auf. Die Quartalshysteriker, die immer werbe trächtig behaupten, einen Bezug zur Wissenschaft zu haben und es gar nicht mögen, wenn man sie als Ersatzreligion ansieht, konnten und können bis heute außer Sprechblasen nichts aufweisen. Bei einer als „Talksendung“ ausgegebenen „humanistischen TV-Sendung, gestand sogar der einzige anwesende Arzt, das er, obwohl „Beschneidungskritiker“, keine medizinischen Argumente gegen eine Beschneidung kennt. Das ist logisch – was es objektiv nicht gibt, kann man nur schwerlich kennen. Interessant war, als kleine Nebenbemerkung, das diese „Talkshow“ eine Art Selbstgespräch unter Gleichgesinnten war – nach ähnlichem Muster laufen in diesem Milieu auch „Podiumsdiskussionen“ etwa in stickigen Nebenzimmern in Berlin ab, wo sich Gleichgesinnte gegenseitig zustimmen und abweichende Meinungen weder erwünscht, noch vorgesehen sind. Wer etwa einschlägige „Podiumsdiskussionen“ des Milieus zur „Beschneidungsdebatte“ in Berlin besuchte, konnte sich ein Bild davon machen, was man dort unter „Diskussion“ und „wissenschaftlicher Auseinandersetzung“ versteht. Man fühlt sich dann eher bei einer Missionierungsveranstaltung von einer Art Scientology für Arme, denn bei einer seriösen Diskussionsveranstaltung.

Aber das darf man auch nicht erwarten – immerhin gestand ein maßgeblicher „Aktivist“ der „beschneidungskritischen Humies“ selber, das ihm „Kinder egal sind“ und er „Kinder auch nicht mag“. Wenn es aber gar nicht um Kinder geht – wie heuchlerisch behauptet wurde und beim Spendenaquiereren also dem beschaffen von Geld anderer Leute, nicht nerfolgreich praktiziert wurde – stellt sich natürlich die Frage, worum ging es dann? Einfach um den Versuch, antisemitische Dämonisierung und islamophoben Rassismus unter dem verlogenen Deckmantel der „Kinderrechte“ wieder hoffähig zu machen? Um den Versuch der Enkel, die von ihren Großeltern versuchte „Endlösung“ doch noch zu bewerkstelligen und Deutschland „judenrein“ zu bekommen, was die Folge eines Beschneidungsverbots gewesen wäre? Immerhin dröhnen so mache eher einfach strukturierte Gemüter des Milieus gerne mit einer Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Rassenwahns und halten Menschen mit „schwarzer Hautfarbe im Durchschnitt für weniger intelligent als Menschen mit weißer Hautfarbe“, schwärmen in ihren feuchten Träumen von der Euthanasie, also der Ermordung von Menschen mit Behinderung, goebbeln von der „unterschiedlichen Wertigkeit von Menschen“ und sehnen sich die „Eliteherrschaft“ anstatt der Demokratie herbei. Alles nichts Neues im Land der angeblichen „Dichter und Denker“. Und auch nicht neu, das sich eher sozial, beruflich und gesellschaftlich Gestrandete von den Elitephantasien angezogen fühlen, denn dazu passt dann auch die Verschwörungstheorie, die das eigene Unvermögen rechtfertigen soll, derzufolge die „Elite“ durch die große der Masse der irgendwie nicht so tollen halt einfach an der Entfaltung ihres „segensreichen Wirken“ gehindert wird. Neben Einbildung gehört halt auch Selbstmitleid zum guten Ton bei den „Humies“.

Von daher, wenn man diese Zusammenhänge und Hintergründe kennt, die Empörung darüber, das sich Mediziner zu Wort melden, durchaus verständlich. Es ist ja auch frustrierten, das nicht nur die eigene Lebensrealität weit hinter der herbeiphantasierten „Eliterolle“ und dem in Selbstsuggestion eingeredeten „intellektuellen Niveau“ weit zurückbleibt – auch die tatsächlichen wissenschaftlichen Fachleute in dieser Frage wollen den „Humies“ so gar nicht das Feigenblatt liefern, mit dem sie ihre Merkmale als ersatzreligiöse Psychotruppe verbergen wollen.

In diesem Zusammenhang ist ebenfalls von Interesse, das ein Milieuaussteiger davon berichtet, man habe während des Höhepunkts der „Beschneidungsdebatte“ über die Inszenierung einer Phantomgruppe, einer Art „Zentralrat“ von „Ex-Juden“, was auch immer das sein sollen, nachgedacht und wollte zu diesem Zweck, eine entsprechende Schmähschrift aus den USA zu übersetzen und in Deutschland umsatzträchtig auf den Markt zu bringen – vielleicht so eine Art Fortsetzungsroman der antisemitischen Fälschung „Der Protokolle der Weisen von Zion“. Allerdings lies man anscheinend – wohl auch aufgrund der strafrechtlichen Situation in Deutschland – von diesem Vorhaben ab. Jetzt aber sind die „Humies“ damit beschäftigt, wieder Zeder und Mordio zu schreien.

 

The cheerful Coyote - Foto: Jüdisches Krankenhaus in Berlin (Foto: von Fridolin freudenfett (Peter Kuley) (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

 

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Anm.: Nachfolgend sehen Sie das Originalvideo – Studiolampe klärt derzeit die Möglichkeiten ab, das Video mit deutschen Untertiteln zu veröffentlichen

[Direktlink zum Video]

 

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 03 Februar 2014