AJC alarmiert über wachsende Boykott-Aktivitäten gegen Israel

AJC alarmiert über wachsende Boykott-Aktivitäten gegen Israel




Anlässlich der Deutschland-Tour von Omar Barghouti, zeigt sich das American Jewish Committee besorgt über den wachsenden Zuspruch von anti-israelischen Delegitimierungskampagnen in Deutschland. Barghouti spricht sich als führender Vertreter für den Boykott israelischer Waren und Personen aus. Der Mitbegründer der „Boycott – Divestment – Sanctions (BDS)“-Kampagne wird u.a. bei einer Veranstaltung der Berliner Tageszeitung „Taz“ und der Leipziger Buchmesse auftreten.

„Die BDS-Kampagne hat die Delegtimierung Israels zum Ziel. Die Grenze zum Antisemitismus ist dann überschritten, wenn die gesamte israelische Gesellschaft in Kollektivhaftung für den Konflikt im Nahen Osten genommen und die israelische Politik mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt wird. Ein führender Vertreter dieser Ideologie kann kein demokratischer Dialogpartner sein“, erklärte die Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institutes.

Omar Barghouti lehnte in früheren Statements die Existenz Israels ab und setzte die israelische Politik wiederholt mit dem Nationalsozialismus gleich. Die BDS-Bewegung, die er vertritt, wurde 2005 gegründet. In England sorgte jüngst ein linker Parlamentarier und BDS-Anhänger für Aufsehen, der sich auf einer Diskussionsveranstaltung in Oxford dem Gespräch mit einem Israeli auf Grund seiner Herkunft verweigerte.

„Wer Israelis auf Grund ihrer Herkunft aus dem demokratischen Diskurs ausschließt, verletzt demokratische Grundwerte. Wir müssen aufpassen, dass solche Positionen, auch nicht in Ansätzen, an Boden gewinnen“, so Berger weiter.

Organisationen wie „Pax Christi“, die Evangelische Kirche Rheinland oder „Medico International“ haben sich bereits für Handelseinschränkungen bzw. dem Boykott israelischer Waren ausgesprochen und wurden dabei auch von politischen Vertretern, wie dem Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter, unterstützt. Auch die Verleihung des Adorno Preises der Stadt Frankfurt, im September letzten Jahres, an die führende amerikanische Philosophin und BDS-Aktivistin Judith Butler, hat die BDS-Kampagne stärker in den Fokus der deutschen Öffentlichkeit gerückt. Im Oktober vergangenen Jahres störten BDS-Aktivisten eine Benefizveranstaltung des Jüdischen Nationalfonds (JNF) in Berlin und warfen den Organisatoren Beteiligung an einer „ethnischen Säuberung“ gegen die Palästinenser vor.

Das AJC warnte bereits in der Vergangenheit vor den Auswirkungen anti-israelischer Boykottmaßnahmen.

 

AJC

 

haOlam.de - Interaktiv und zum mitgestalten

haOlam.de - die `Gefällt mir´-Seite bei Facebook - immer ich Echtzeit informiert werden, wenn neue Artikel und Meldungen bei haOlam.de online erscheinen

haOlam.de - Dein Magazin - die Facebook-Gruppe zum diskutieren der Artikel und zum vorschlagen von Themen und Artikeln für haOlam.de - und zum diskutieren rund um haOlam.de und die Themengebiete des Magazins.


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Mittwoch, 06 Mrz 2013






Nun - da Herr Brumlik neben Barghouti die Veranstaltung bestreiten wird, darf sich das AJC an dieser Stelle eben ganz besonders über die während der Beschneidungsdebatte geschmiedeten Allianzen freuen. Außer Herr Brumlik sind ja leider alles Antisemiten, also viel Spaß mit ihm! Immerhin steht weder seitens Herrn Brumliks noch seiner neuerdings philosemitischen Freunde von BDS zu befürchten, sie würden das religiöse Weltbild erschüttern und am Ende auf Monster wie Giordano Bruno zurückgreifen.



@ 1 : Giordano wer? Ist das der neue Italiener um die Ecke mit der leckeren Pasta?



Sorry, man kann ja in der Beschneidungsdebatte unterschiedlicher Meinung sein - sonst wäre es auch keine Debatte. Aber bei Brumlik hatte ich das Gefühl, er ist da 200prozentig, um damit seine anti-israelischen Tiraden zu kompensieren.



In diesem Bericht wird mal wieder pauschaliert was das Zeugs hält nur um sich selbst ins bessere Licht zu rücken.

Bei den Boykottaufrufen, welche ich mitbekommen habe, ging es nicht darum, keine Waren aus Israel zu kaufen, sondern keine Waren aus den illegal besetzten Gebieten zu kaufen.

Diese Einstellung unterstütze ich absolut.

Warum soll ich Waren kaufen von Leuten die sich diese auf illegale Weise angeignet haben, kaufen?

Der Iran, Syrien, Palästina, wird doch von Euch und den USraelis ebenso ganz offen Boykottiert.

Wer Andere mit Boykotten belegt, wer anderen ihr Land klaut, wer ein Volk in der Apartheid hält, muss sich nicht wundern wenn gegen ihn auch zum Boykott aufgerufen wird.

Sicherheitshalber werde ich den Artikel mal noch auf Facebokk veröffentlichen, denn hier auf dieser Hardlinersite wird dieser Thread wie immer zensiert, da nicht Sytemkonform.



@ Wolf:

Wovon faseln Sie? Natürlich ist das "Westjordanland" nicht illegal besetzt. Dieses Gebiet gehörte zu Jordanien. Im israelisch-jordanischen Friedensvertrag verzichtete Jordanien explizit auf das "Westjordanland", einen anderen völkerrechtlich anerkannten "Besitzer" des "Westjordanlandes" hat es nie gegeben, ergo - logisches Denken - sind Judäa und Samaria Bestandteil des Staates Israel.

In den "Siedlungen" arbeiten vor allem auch israelische Araber und Araber aus den PA-Gebieten, weil dort die Arbeitsbedingungen wesentlich besser und die Bezahlung wesentlich höher sind als in den PA-Gebieten. So können sie ihre Familien besser finanzieren. Ihre Boykotthetze ist folglich nichts anderes als antipalästinensischer Rassismus.

 

Und heute ist eine Premiere: Zum ersten äußere ich mich nicht zu diesem Brumlik in einem Kommentar unter einem Artikel, wo es um Brumlik geht - weil ich mich auf Wolfs sinnfreies Gefasel konzentriert habe. 



Der Wolf hat ganz einfach eine gehörige Bildungslücke. Halt nur ganz bequem den Medien nachgelafert, so wie das halt viele tun in Europa.



Sie können inhaltlich durchaus ihre Positionen und auch Kritik vertreten. Wir werden es aber nicht zulassen, wenn Sie hier versuchen, die Shoah mittels inflationärer und abstruser Vergleiche und Gleichsetzungen zu bagatellisieren. [Red.]



Da schneiden sich die Palästinenser und deren Freunde ja ins eigene Fleisch. Wenn diejenigen die auf den Farmen und in den Betrieben arbeiten keine Arbeit mehr haben aufgrund der Boykotte, dann verlieren sie ja ihre Existenzgrundlagen, ihre Gehälter.

@Wolf

Wolf, ich würde Waren von meinem Feind, der mich "ins Meer treiben will" auch nicht kaufen - insofern ist der Boykott Israels gegenüber Iran und Syrien mehr als berechtigt.

Ich weiss nicht warum Jordanien seinerzeit auf das Westjordanland verzichtet hat - Fakt ist  aber, sie haben es getan. Also ist das Westjordanland jetzt Israel.

 



Ja,ja der Wolf und die sieben Geißlein...