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Bleibt Deutschland ein verlässlicher Partner? Der Koalitionsvertrag und die Appeasement-Politik

Bleibt Deutschland ein verlässlicher Partner?

Der Koalitionsvertrag und die Appeasement-Politik




Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ist unterschrieben. Er sieht einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro, eine Autobahnmaut für Ausländer, die doppelte Staatsbürgerschaft und umfangreiche Veränderungen bei der Rente, aber keine Steuererhöhungen vor. Tapfer im Nirgendwo möchte jedoch auf einen Punkt aufmerksam machen. Im Vertrag steht folgendes:

“Wir bekennen uns zu der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel als jüdischem und demokratischem Staat und dessen Sicherheit. Das Existenzrecht und die Sicherheit Israels sind für uns nicht verhandelbar.”

Wenn sich eine deutsche Koalition zum Existenzrecht Israels bekennt, dann heißt dies, dass Israel in seiner Existenz bedroht wird! Von einem Bekenntnis zum Existenzrecht von beispielsweise Frankreich oder Venezuela steht dort schließlich nichts. Israel ist das einzige Land auf der Welt, das seit über sechzig Jahren in seiner Existenz bedroht wird. Immer wieder wird die Vernichtung des kleinen, demokratischen Landes angedroht. Die Hamas hat die Forderung der Vernichtung in ihre Charta geschrieben, die Fatah lässt die Vernichtung des jüdischen Volkes gerne von Geistlichen vorbeten und die iranische Führung findet immer wieder blumige Worte für die Vernichtung Israels. Der geistige Führer des Iran, Ali Khamenei, twitterte zum Beispiel mitsamt entsprechendem Bild, dass Israel ein „tollwütiger Hund“ sei. Zwei Tage vor Unterzeichnung der Abmachung in Genf veröffentliche das iranische Press TV auf YouTube sogar eine Simulation, wie iranische Raketen Tel Aviv und Haifa treffen.

Fortsetzung unter dem Video

 

 

Wenn uns die Geschichte etwas gelehrt hat, dann dies: Menschen, die von der Vernichtung des jüdischen Volkes reden, meinen es auch so! 1938 wurde mit einer deutschen Regierung, die von der Vernichtung phantasierte, ein Abkommen geschlossen, in der Hoffnung, damit einen Krieg zu verhindern, das Münchener Abkommen. Das Regime vernichtete dennoch über sechs Millionen Juden.

2013 wurde in Genf wieder ein Abkommen verabschiedet, wieder in der Hoffnung, damit einen Krieg zu verhindern. Das Genfer Abkommen zwischen dem iranischen Regime, den UN-Vetomächten und Deutschland, sichert dem Iran eine erhebliche Lockerung der Sanktionen zu und erlaubt es dem Regime, wichtige Teile seines Atomprogramms zu behalten und fortzuführen. Damit könnte der Iran bald das über acht Millionen Einwohner starke Israel vernichten.

Wie meinen? Warum sollte der Iran Israel vernichten wollen? Das iranische Regime meint das nicht so? Das ist nur Getöse? Ein Übersetzungsfehler?

1938 wurden die Vernichtungsphantasien der Nazis auf die leichte Schulter genommen. Bestimmt glaubten damals auch einige, “Mein Kampf” sei nur falsch übersetzt worden. 2013 wiederholt sich dieser Leichtsinn. Obwohl im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD unmissverständlich steht, dass Israel unter einer Vernichtungsdrohung steht, nimmt die deutsche Regierung das Genfer Abkommen in Kauf. Deutschland weiß es somit. Deutschland sieht den Judenhass! Was wird Deutschland nun tun? Schaut Deutschland weg? Lässt Deutschland alles zu? Unterstützt Deutschland gar den Iran, das Land der Arier, was “Iran” übersetzt bedeutet? Oder nimmt Deutschland die Vernichtungsphantasien ernst und hilft dem jüdischen Volk, sich gegen den erklärten Vernichtungswillen zu verteidigen? Eine Alternative jedenfalls gibt es nicht: Appeasement-Politik!

Wer von der Vernichtung des jüdischen Volkes spricht, egal wie blumig, wird ernst genommen! Es mag ja sein, dass in Deutschland viele Menschen nach zwei verursachten Weltkriegen die Lehre gezogen haben: Nie wieder Krieg! Ich aber, und ich stehe mit dieser Lehre nicht alleine da, habe etwas anderes gelernt: Kein Friede mehr auf Kosten der Leben von Millionen Menschen. Ich habe gelernt: Krieg, wenn jemand den Massenmord erklärt! Krieg ist nämlich schon, wenn Juden ermordet werden, auch wenn sich in Deutschland viele mit dem Gedanken schwer tun.

Wenn Israel sich entscheiden muss zwischen beliebt und vernichtet und gehasst aber lebendig, dann wird sich Israel dafür entscheiden, gehasst zu werden. Israel wird sich dagegen wehren, dass es in Zukunft weitere Dokumentations- und Gedächtnisstätten geben muss, an denen dann kommende Generationen betroffen Kränze vor toten Juden abwerfen können und sich fragen, wie es nur so weit kommen konnte. Es wird nie mehr so weit kommen, denn Israel wird sich wehren! Das Leben ist einfach zu schön, um es gegen Beliebtheit zu tauschen.

 

Tapfer im Nirgendwo

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 28 November 2013