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Aktion der bayerischen FDP: Mit Kippa durch München

Aktion der bayerischen FDP:

Mit Kippa durch München




Der Zentralrat der Juden hat davor gewarnt, sich in bestimmten Vierteln durch das Tragen einer Kippa als Jude zu erkennen zu geben. "Es darf keine No-Go-Areas für ethnische oder religiöse Minderheiten geben" stellte Bayerns FDP-Chef klar. Die Freien Demokraten unternahmen aus Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern einen Stadtteilbummel mit Kippa durch das Münchner Bahnhofsviertel.
"Die Warnung des Zentralrats hat uns alarmiert", sagte Albert Duin, der am Samstag gemeinsam mit weiteren Parteifreunden mit der Kopfbedeckung religiöser Juden durch das multikulturell geprägte Münchner Bahnhofsviertel flanierte. Es sei inakzeptabel, wenn Menschen in Deutschland ihre religiöse Identität verstecken müssten: "Jeder Mensch, egal wo er herkommt und welcher Religion er angehört, muss sich bei uns frei und ohne Angst bewegen können."
Negative Reaktionen gab es bei dem Spaziergang keine: "Wir waren keinerlei Anfeindungen ausgesetzt", so Duin. "Im Gegenteil, wir haben viele freundliche Gespräche mit den Leuten hier geführt." Die muslimischen Mitbürger müsse man vor Vorurteilen in Schutz nehmen. München sei eine Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen friedlich und in guter Nachbarschaft zusammenleben. "Wir haben ja unsere Parteizentrale in der Goethestraße und schätzen diesen bunten Stadtteil sehr", erklärte FDP-Geschäftsführer Martin Hagen. Das Miteinander klappe hier ausgezeichnet - "genau so soll es sein."
Die Warnung des Zentralrats der Juden nehmen die Freien Demokraten dennoch ernst: "Wenn es in Deutschland Gegenden gibt, wo das Zusammenleben nicht so funktioniert wie hier, ist es die Aufgabe des Staates und der gesamten Gesellschaft, sicherzustellen, dass sich alle Menschen angstfrei bewegen können", sagte Albert Duin. Dass Juden ihre Kippa abnehmen müssten um nicht aufzufallen, sei keine akzeptable Lösung - "das wäre eine Kapitulation unseres Rechtsstaats".

 

Der ursprüngliche Aufruf zur Aktion:

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat davor gewarnt, sich in Vierteln mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil durch das Tragen einer Kippa als Jude zu erkennen zu geben. Für die Freien Demokraten ist es inakzeptabel, dass Menschen in Deutschland ihre religiöse Identität verstecken müssen. Aus Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern unternimmt die bayerische FDP deshalb am morgigen Samstag einen Stadtteilbummel mit Kippa durch das Münchner Bahnhofsviertel. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr vor der FDP-Landesgeschäftsstelle (Goethestraße 17, 80336 München).
Bayerns FDP-Landesvorsitzender Albert Duin erklärt dazu:
"Das Tragen der Kippa darf in Deutschland kein Sicherheitsrisiko sein. Jeder Mensch, egal welcher Religion er angehört, muss sich bei uns frei und ohne Angst bewegen können. Das sicherzustellen ist Aufgabe des Staates und der gesamten Gesellschaft. Wir werden nie wieder zulassen, dass sich Juden in Deutschland fürchten müssen. Als Zeichen der Solidarität tragen wir als Nichtjuden morgen beim Bummel durch das multikulturelle Viertel unserer Parteizentrale die Kippa."


Autor: joerg
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Montag, 02 März 2015









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