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Polizeiliche Kriminalstatistik: Deutlicher Anstieg rechtsextremer Straftaten

Polizeiliche Kriminalstatistik:

Deutlicher Anstieg rechtsextremer Straftaten




Das Bundesministerium des Innern hat die Fallzahlen zur Politisch Motivierten Kriminalität 2014 vorgestellt. Demnach stieg die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten gegenüber dem Vorjahr um 22,9 % an. Die antisemitischen Straftaten sind um 25,2 % angestiegen.

„Der Anstieg der rechten Gewalt um fast ein Viertel ist Ausdruck einer besorgniserregenden Entwicklung. Rassismus ist ein Problem, über das in Deutschland viel zu wenig gesprochen wird“, erklärt Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung.

Die Zahl der rechten Gewalttaten befindet sich mit 1029 Fällen auf einem neuen Höchststand seit 2008. In den letzten Jahren ging die Zahl der Gewaltdelikte kontinuierlich leicht zurück (2013: 837).

„Seit zwei Jahren besetzen Rechtsextreme das Thema Flüchtlinge massiv. Jetzt zeigt sich, wie diese Hetze in reale Gewalt umschlägt“, erklärt Kahane. Das Innenministerium dokumentierte im letzten Jahr 203 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Amadeu Antonio Stiftung zählte im gleichen Zeitraum 221 Fälle.

„Die rassistische Stimmung wurde auch durch neue Bewegungen wie Pegida massiv befeuert. Dieses Klima stärkt rassistisch motivierten Tätern den Rücken, die glauben „Volkes Willen“ durchzusetzen. Die Hemmschwelle zur Gewalt ist deutlich gesunken“, führt Kahane aus.

Auch Jüdinnen und Juden mussten im letzten Sommer einen erschreckenden Anstieg antisemitischer Beleidigungen und Angriffe erfahren. Der Anstieg der antisemitischen Straftaten um 25,2 % bestätigt diese Entwicklung.

„Das Gefühl der Unsicherheit von Jüdinnen und Juden ist eine reale Bedrohung und muss so auch ernst genommen werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass es Angsträume gibt, in denen Jüdinnen und Juden um ihre Sicherheit fürchten müssen. Die Bundesregierung muss endlich die Empfehlungen der letzten Antisemitismuskommission umsetzen. Politische Willenserklärungen helfen jetzt nicht weiter, es muss konkret gehandelt werden“, fordert Kahane.
„Studien zeigen, dass Einstellungen der Ungleichwertigkeit weite Kreise der Gesellschaft erreicht haben. Als demokratische Gesellschaft müssen wir endlich offen den Rassismus der Mitte thematisieren und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenwirken. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der rassistischen Straftaten noch höher ist, als vom Innenministerium dokumentiert. Viele Betroffene rassistischer Gewalt fühlen sich nach wie vor nicht ernst genommen und melden entsprechende Vorfälle nicht.

Es darf nicht sein, dass in Deutschland Flüchtlingsunterkünfte brennen und Synagogen und Moscheen zum Ziel rassistischer Gewalt werden. Die Sicherheitsbehörden müssen diese Entwicklung sehr ernst nehmen und gefährdete Einrichtungen schützen“, ergänzt Kahane.

 

Foto: Rechtsextremistische Demonstration in Leipzig (Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0115-032 / Kluge, Wolfgang / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

 

Lesen Sie hierzu auch:


Autor: joerg
Bild Quelle:


Samstag, 09 Mai 2015






Linksextremismus Die Zahl der linksextremen Gewalttaten stieg um 0,3 Prozent auf 1.664. Damit stellen Anhänger der linken Szene weiterhin die mit Abstand größte Gruppe der gewalttätigen politischen Extremisten in Deutschland. Auf linksextreme Täter entfiel 2014 auch das einzige extremistisch motivierte Tötungsdelikt. Die Zahl der Körperverletzungen nahm um 5,4 Prozent auf 924 zu. Ausländerextremismus Einen starken Anstieg gab es 2015 bei der politisch motivierten Ausländerkriminalität. Die Zahl der Gesamtstraftaten stieg in diesem Bereich um 191 Prozent auf 2.549. Die Gewalttaten nahmen um 133 Prozent auf 390 zu. Rechtsextremismus Die Zahl der rechtsextrem motivierten Gewaltdelikte stieg um 22,9 Prozent auf 1.029. Bei den Körperverletzungen durch Rechtsextremisten wurden 23,3 Prozent mehr Fälle registriert. Die Gesamtzahl lag bei 900.

Dem obigen Bericht darf ich entnehmen, dass Jüdinnen und Juden lediglich durch rechtsextreme Gewalt bedroht sind. Das habe ich bisher zwar anders gesehen, ich lasse mich aber gern davon überzeugen meine Meinung ändern zu müssen. Vielleicht geht es ja auch etwas differenzierter?

Ich bin ja mal gespannt, ob diese "Aktion" auch unter der Rubrik "Rechtsextreme Straftaten" abgeheftet wird. Schließlich wurden ja Hakenkreuze an die Wand gepinselt. "Offensichtlich hat der 23-Jährige, der zuvor das Stuhlbein in der Hand hatte, im Rahmen der Sachbeschädigungen auch mehrere Hakenkreuze an einige Stellen des Gebäudes gemalt." http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/220514

Und noch etwas Fr. Kahane, was ist eigentlich aus dem, mit 20000,-€ Belohnungspreis für Hinweise dotiert, Flüchtlingsheimbrand in Tröglitz geworden? Ohrenbetäubende Stille nur zu hören. Hab vor Kurzem einen netten Spruch gehört: ´Tröglitz ist die Fortsetzung von Gleiwitz mit anderen Mitteln.` http://www.bild.de/politik/inland/brandstiftung/20000-euro-belohnung-fuer-hinweise-40451552.bild.html

Und was ist mit dem Rassismus in den Schulen und KITAS an den Deutschen ? Das wird wahrscheinlich nicht mitgezählt weil dies nur Einzelfälle sind . Ich weiß nicht was das hier soll . Hier wird nur wieder der Ausländer in Schutz genommen wie bei jeden Bericht was dem Staat die Hände reicht . Der Linksextremismus wird auch bei Ihnen hier verharmlost und in Schutz genommen . Irgendetwas läuft hier mehr wie Faul bei Ihrem Bericht und in der Politik .

Moin @PP. Wie ist das eigentlich, um noch mal auf den "Bericht" anzusprechen, sieht man auf dem linken Auge nichts, oder auf dem rechten? Hört man auf dem linken Ohr nichts, oder auf dem rechten? Oder ist da oben alles dicht. Ich seh da nicht mehr durch..☺☺

Noch hier mal ne Fräge an Fr.Kahane: "Erneut kam es in Berlin zu brutalen Messerangriffen: An einer U-Bahn-Station nahe des Alexanderplatzes wurde ein 25-Jähriger attackiert, zwei andere Männer wurden im Bus Opfer eines Messerstechers." Sind das nun durchgeknallte Eskimos mit Fischnetzmessern und Hakenkreuzen auf ihren Pelzmützen, oder wer oder was? Man beachte den PLural: "brutalen Messerangriffen"!! http://www.welt.de/regionales/berlin/article140720119/Mehrere-Maenner-in-Bus-und-U-Bahn-angegriffen.html

@6 steve Naja Steve, ich denke, dass Frau Kahane ein bisschen links orientiert ist und deshalb das rechte Auge offener hat. Ansonsten könnte sie ja mal Nachrichten oder Zeitungen lesen und würde dort finden, dass linke Gewalt mehr Opfer fordert als die von ihr unbedingt erwähnte Pegida aber das ist wohl "Deutungshoheit", von oben liest sich alles einfacher.




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