Im Dialog mit der Jugend: Präsident Rivlin auf dem deutsch-israelischen Jugendkongreß

Im Dialog mit der Jugend:

Präsident Rivlin auf dem deutsch-israelischen Jugendkongreß


Präsident Rivlin auf dem deutsch-israelischen Jugendkongreß

Präsident Reuven Rivlin traf am 11.05.2015, dem ersten Tag seines Deutschlandbesuchs, auch auf deutsche und israelische Jugendliche, die seit Samstag beim Deutsch-Israelischen Jugendkongress tagen.

Während des Kongresses tauschten die

Jugendlichen Erfahrungen aus, diskutierten Erfolge und Herausforderungen der deutsch-israelischen Beziehungen, blickten auf vergangene, derzeitige und zukünftige Projekte und erarbeiteten Zukunftsperspektiven. Diese übergaben sie zum Abschluss des Kongresses als Empfehlungen an Vertreter und Vertreterinnen aus der Politik beider Länder. Dazu waren Präsident Reuven Rivlin, Bundespräsident Joachim Gauck und Ministerin Manuela Schwesig anwesend.

In ihrer Rede stellte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Ausweitung Deutsch-Israelischen Freiwilligendienstes (DIFD) vor. Dieser existiert bereits seit 1965, soll nun aber noch weiter vertieft werden, insbesondere um noch mehr Israelis für einen Freiwilligendienst in Deutschland zu gewinnen.

Dazu wurde bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), die als Zentralstelle für den Bundesfreiwilligendienst zugelassen ist, eine Koordinationsstelle für den Deutsch-Israelischen-Freiwilligendienst installiert. Die ZWST wird somit Incoming aus Israel durchführen, den gesamten Prozess steuern und andere Trägerorganisationen bei der Auswahl und Aufnahme von israelischen Freiwilligen unterstützen. Das israelische Sozialministerium unterstützt bei der Auswahl und Vorbereitung der israelischen Freiwilligen. Es wird zunächst ein „Probelauf“ mit 3 Freiwilligen aus Israel geben, der zum 1. Mai 2015 begonnen hat.

Zum Freiwilligenjahrgang 2015/2016 ist geplant 25 bis 40 Freiwillige aus Israel in Deutschland zu begrüßen. Incoming kann im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes stattfinden. Die Entsendung deutscher Freiwilliger kann im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD) erfolgen.

Ein anderes Freiwilligenprogramm für junge Israelis in Deutschland, Kom-Mit-Nadev, führt das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch ConAct gemeinsam mit der Israel Youth Exchange Authority bereits erfolgreich seit 2011 durch.

(Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Botschaft des Staates Israel)

 

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Autor: joerg
Bild Quelle:


Mittwoch, 13 Mai 2015