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Deutschland und Iran: Prioritäre Freundschaft

Deutschland und Iran:

Prioritäre Freundschaft


Prioritäre Freundschaft

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel möchte angeblich noch in diesem Jahr die Islamische Republik Iran besuchen. Nachdem ihr Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schon da war, dem in wenigen Wochen noch ihr Außenministerdarsteller Frank-Walter Steinmeier als Vorauskommando folgen wird, muß wohl auch die Christdemokratin die Skrupellosigkeit deutscher Politik beweisen.

Stimmen die Gerüchte von Angela Merkels Reiseplänen, wollte oder will sie sich noch auf ihrer Visite von Daniel Barenboim begleiten lassen, einem »Ehrenpalästinenser«, dem und dessen Haß auf Israel Deutschland noch zu Lebzeiten ein Denkmal setzt. Im Juni fand das Richtfest für die Barenboim-Said-Akademie statt, deren Bau die Regierung mit 20 Millionen Euro fördert.

Angela Merkel, die mit ihrer Reise nach Teheran zeigt, daß sie nicht weiß, was sie sagt, erklärt sie, »es gebe keine Toleranz gegenüber denen, die die Menschenwürde in Frage stellten«, beweist mit der Wahl ihres Begleiters allerdings, wie sehr ihr das Mullah-Regime am Herzen liegt. »Was ist ein israelischer Patriot? Worauf kann man heute stolz sein?« wollte der 2012 wissen.

Und von solcher Nachdenklichkeit ist es natürlich nicht weit zum Bekenntnis, »Israel should be annihilated«, mit dem erst in dieser Woche ein hochrangiger Repräsentant des Regimes in Teheran all jenen eine Absage erteilte, die darauf gehofft hatten, nach dem Deal von Wien könnten die Mullahs sich wenigstens für die Zeit mäßigen, die der Abschluß lukrativer Verträge erfordert.

Sigmar Gabriel, der anfänglich noch versucht hatte, seine überstürzte Reise mit dem Einsatz für eine Anerkennung Israels durch die Islamische Republik zu rechtfertigen, wurde durch seine iranischen Gastgeber derart vorgeführt, daß er später erklären mußte, es sei ihm doch eigentlich nur um das Knüpfen wirtschaftlicher Kontakte gegangen.

Frank-Walter Steinmeier und seine Kanzlerin wissen also, wer in Teheran herrscht und wie. Sie wissen, daß unter dem »gemäßigten« Hassan Rohani mehr Menschen exekutiert wurden und werden als unter Amtsvorgänger Mahmoud Ahmadinejad, darunter Minderjährige, Frauen, die sich gegen Vergewaltiger zur Wehr setzten, Menschen, denen Homosexualität vorgeworfen wird.

Beide wissen so gut wie Sigmar Gabriel, daß die Islamische Republik der derzeit mächtigste Sponsor weltweiten Terrors ist und erst recht in der Zukunft sein wird. »Iranian officials [..] stressed that the nuclear deal will embolden Iran’s support for its ›regional allies‹ and that weapons and military support would continue to be delivered on the ›resistance front‹«.

All das, die brutale Unterdrückung nach Freiheit strebender Untertanen, die fortgesetzte und verstärkte Aggressivität nach außen, das offene Bekenntnis zur Unterstützung von Terroristen und das gegen Israel gerichtete Säbelrasseln, wären gute Gründe, Teheran zu meiden. Doch in Berlin zählen andere Werte. Sigmar Gabriel schwärmte schließlich von »alten Freunden« in Teheran.

Protestiert mit Miri Regev die israelische Kulturministerin nun gegen einen möglichen Besuch Angela Merkels und Daniel Barenboims in der Islamischen Republik, wirkt das so rührend wie naiv. Bittet die Wagnerianerin den Wagnerianer zum Treffen mit den Judenhassern in Teheran, nachdem zwei ihrer Minister dort gewesen sein werden, ist das kein »Irrtum«, sondern Absicht.

 

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Autor: joerg
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Freitag, 28 August 2015

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